Bundesregierung zur Corona-Lage: Sehr gute Pressekonferenz der Bundesregierung

Sehr gute Pressekonferenz der Bundesregierung, ich bin völlig einer Meinung mit unseren Regierungssprecher Herrn Seibert.

Vor allem verstehe ich nicht die Aufregung um das Beherbungsverbot, den mit einem Negativ-Test darf man ja reisen. Da hindert der Staat und die Länder einen ja letztendlich nicht daran. Und für die die unter Quarantäne sind änder sich ja auch nichts, die dürfen ja so oder so nicht reisen.

Mal schauen was sich Mittwoch ergibt.

Christian Dauck

Bundes Regierungssprecher Herrn Seibert

Bundesregierung zur Corona-Lage„Die Zeit jetzt ist entscheidend“

Steigende Zahlen, zahlreiche Hotspots, mehr Krankenhausaufenthalte: Die Bundesregierung nennt die Corona-Lage in Deutschland ernst. Die gute Nachricht ist aber, dass man noch gegensteuern könne, so Regierungssprecher Seibert.

Die Bundesregierung ist besorgt über die steigenden Zahlen der Corona-Neuinfektionen in Deutschland. „Die Lage ist ernst“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert bei einer Pressekonferenz nach der Sitzung des Corona-Kabinetts. Deutschland sei am Beginn der zweiten Welle. Teilweise gebe es bereits wieder mehr schwer verlaufende Fälle, in denen auch die Intensivstationen der Krankenhäuser genutzt werden müssten. „Alle in der Bundesregierung sind sich darüber einig: Jetzt ist die Zeit, in der sich entscheidet, ob wir uns erfolgreich gegen diese Entwicklung stemmen können.“

Das Ziel müsse bleiben, die Kontakte der Infizierten nachzuverfolgen und Ansteckungsketten zu unterbrechen. In diesem Zusammenhang verteidigte Seibert die starke Orientierung an den Neuinfektionszahlen. Sie bildeten zwar nicht das gesamte Infektionsgeschehen ab, seien aber das Maß für die Leistungsfähigkeit der Gesundheitsämter.

Streitthema Beherbergungsverbot

Am Mittwoch trifft sich Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder. „Nur, wenn alle entschlossen sind, gemeinsam zu handeln, werden wir gegensteuern können“, sagte dazu Seibert. Die gute Nachricht sei aber, dass man nicht ohnmächtig und das Gegensteuern noch möglich sei.

Thema bei dem Treffen wird auch das umstrittene Beherbergungsverbot sein. Seibert verwies darauf, dass Kanzleramtschef Helge Braun die umstrittenen Beherbergungsverbote als „echte Notfallmaßnahme“ gerechtfertigt hatte. Es handele sich bei dem Beherbergungsverbot allerdings um Maßnahmen der Länder, betonte der Regierungssprecher. Die Bundeskanzlerin werde sich die Argumente aller Seiten anhören. Dann werde man darüber zu diskutieren haben, was im Sinne der Hauptaufgabe, das Infektionsgeschehen nicht außer Kontrolle geraten zu lassen, das richtige Vorgehen sei.

Verständnis für Fragen der Bürger

Die Bundesregierung habe nach Aussage Seiberts Verständnis dafür, dass Bürger dazu Fragen hätten. Er nannte es zugleich „nicht vollkommen unverständlich“, wenn sich eine Region mit „ganz, ganz niedrigem Fallaufkommen“ schützen wolle.

Die meisten der 16 Bundesländer hatten sich darauf verständigt, dass Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner nur dann in einem Hotel beherbergt werden dürfen, wenn sie einen aktuellen Corona-Test vorlegen. Diese Regelung wird als unverhältnismäßig kritisiert. Es wurde auch darauf verwiesen, dass Reisende Testkapazitäten in Anspruch nehmen können, die anderweitig gebraucht werden.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/regierungs-pk-corona-101.html

Neue Corona-Maßnahmen/ Herbsturlauber/Gehe erstmal nicht zur Arbeit

Aufgrund der hohen Infektionszahlen und der sich veränderten Entwicklung möchte ich mein kommen zur Arbeit Erstmal absagen. Mir ist es wichtig erstmal die Situation abzuwarten und bis Donnerstag zu beobachten wie sich das noch entwickelt und was die Bundesländer dagegen unternehmen.

Als ich mit der Arbeit im August angefangen habe, gab es Bundesweit ca. 300 Neuinfektionen und die erste Welle war am abflachen. Die aktuellen Zahlen sind mir zu hoch.

Christian Dauck

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Deutschland ist stark gestiegen. Kanzlerin Merkel und die Bürgermeister der größten Städte haben deshalb neue Maßnahmen vereinbart. Dazu zählen Sperrstunden ebenso wie der Einsatz der Bundeswehr.

Die Bundeswehr und das Robert Koch-Institut (RKI) sollen künftig Experten in Corona-Hotspots schicken. Das haben Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Bürgermeister der elf größten deutschen Großstädte vereinbart. Die Unterstützung sei sinnvoll und geboten, wenn in sieben Tagen mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner registriert wurden.

Spätestens wenn dieser Sieben-Tage-Wert auf 50 Infektionen steigt, sollen die Städte außerdem umfangreichere Beschränkungen einführen. Dazu gehört etwa die Erweiterung der Maskenpflicht auf den öffentlichen Raum, wenn dort der nötige Abstand nicht eingehalten werden kann. Genannt werden auch Sperrstunden und Alkoholbeschränkungen für Gastronomiebetriebe sowie weitergehende Beschränkungen der Teilnehmerzahlen von Veranstaltungen und privaten Feiern.

„Alles wird zurückkommen: Feiern, Ausgehen, Spaß“

„Mir ist sehr wohl bewusst, dass die Maßnahmen, die jetzt nötig sind, wehtun“, sagte die Kanzlerin nach dem Video-Gespräch mit den Bürgermeistern. So träfen etwa Sperrstunden die Gastronomie hart, die es ohnehin schwer habe. Und die Einschränkung von Hochzeiten und anderen Feiern greife tief in das Privatleben der Menschen ein. Ihre oberste Priorität sei jedoch, wenn irgendmöglich, das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben nicht wieder so herunterfahren zu müssen wie im Frühjahr.

Merkel appellierte insbesondere an junge Menschen, die Corona-Regeln ernst zu nehmen: „Denken auch Sie einmal an das, was Ihnen am wichtigsten ist!“ Dazu zählten sicherlich die Gesundheit der eigenen Familie oder auch Ausbildungschancen, die aber von einer starken Wirtschaft abhängig seien. „Alles wird zurückkommen: Feiern, Ausgehen, Spaß ohne Corona-Regeln“, sagte die Kanzlerin. Aber nun gelte es zunächst, Masken zu tragen, Abstand zu halten, die Corona-App zu nutzen und regelmäßig zu lüften.

Nach zehn Tagen weitere Beschränkungen möglich

Merkel und die Bürgermeister beschlossen außerdem, dass die deutschen Metropolen ihre Ordnungsämter so entlasten sollen, dass sie die Beschränkungen kontrollieren können. Bund und Länder sollen kurzfristig darüber beraten, wie auch Bundespolizei und Länderpolizeien helfen können. Kommt der Anstieg der Infektionszahlen in den Hotspots nicht spätestens nach zehn Tagen zum Stillstand, seien weitere Beschränkungen unvermeidlich.

An dem Gespräch mit Merkel nahmen die Oberbürgermeister und Bürgermeister von Berlin, Hamburg, Bremen, München, Frankfurt am Main, Köln, Düsseldorf, Dortmund, Essen, Leipzig und Stuttgart teil.

Mehr als 4500 neue Corona-Fälle an einem Tag

Zuvor hatte das Robert-Koch-Institut mitgeteilt, dass die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen eines Tages auf 4516 gestiegen sei. Davon habe Nordrhein-Westfalen mit mehr als 1000 den größten Anteil verzeichnet, gefolgt von Baden-Württemberg und Bayern mit jeweils etwa 650 Neuansteckungen.

Nach Angaben des RKI müssen derzeit auch wieder mehr Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt werden. Deren Zahl betrage mittlerweile 487, davon müssten 239 beatmet werden. Elf weitere Menschen starben nach RKI-Angaben mit oder an einer Corona-Infektion. Seit Beginn der Pandemie haben sich 314.660 Menschen in Deutschland mit dem Virus angesteckt.

Großstädte besonders betroffen

Die Infektionszahlen steigen derzeit in allen Bundesländern, besonders betroffen sind aber die Großstädte. Zuletzt hatten Berlin, Bremen und Frankfurt am Main die kritische Grenze von 50 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten. Auch München vermeldet einen starken Anstieg, Köln und Essen lagen zuletzt noch knapp unter der Schwelle.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/coronavirus-merkel-massnahmen-101.html


Regeln in BundesländernWas gilt wo für Herbsturlauber?

Ob Alpen oder Ostsee: Für Herbsturlauber aus innerdeutschen Corona-Risikogebieten wird es problematisch. Wo man hinfahren und übernachten kann, wo Quarantäne gilt – das ist vielerorts unterschiedlich. Ein Überblick.

Urlaub in Deutschland sei ja auch sehr schön, warben Ministerpräsidenten aus Süd und Nord sowie der Gesundheitsminister noch vor wenigen Wochen mit Blick auf die Herbstferien. Auslandsreisen sollten hingegen vermieden werden, da Deutschland quasi umzingelt ist von Corona-Risikogebieten. Inzwischen hat sich die Situation auch innerhalb Deutschlands drastisch verschärft. Die Zahl der Neuinfektionen steigt massiv, vor allem in größeren Städten aber auch nach so genannten Superspreading-Events wie Hochzeiten oder Familienfeiern.

Mehrere Bundesländer wollen Urlauber aus diesen Hotspot-Regionen lieber nicht bei sich haben – Beherbergungsverbot lautet der sperrige Begriff dafür. Folge: Herbstferien an der Ostsee oder in den Alpen gestalten sich nun schwierig, zumal es keine bundesweit einheitlichen Regeln gibt. Wo man hinfahren und übernachten kann, wo Quarantäne gilt, ist vielerorts unterschiedlich.

Ein Überblick:

Die Mehrheit der Bundesländer beschloss am Mittwochabend, dass innerdeutsche Urlauber aus Risikogebieten nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Coronatest vorweisen können. Greifen soll dies für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Dazu gehören laut Robert Koch-Institut derzeit: die vier Berliner Bezirke Mitte, Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Friedrichshain-Kreuzberg, außerdem Bremen, der Landkreis Vechta in Niedersachsen, Esslingen in Baden-Württemberg und die Städte Hamm, Hagen und Remscheid in Nordrhein-Westfalen. Laut Lagebericht der Senatsgesundheitsverwaltung vom Donnerstagnachmittag hat inzwischen sogar die Stadt Berlin insgesamt den Wert überschritten. Auch die Stadt Frankfurt am Main meldete eine Überschreitung der Warnstufe.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/corona-reisen-deutschland-101.html

Noch wenige tage bis zum Swing-By-Manöver: Merkur-Sonde BepiColombo nimmt Venus ins Visier

Die Sonde nutzt auf ihrer Reise zum innersten Planeten die Anziehungskraft der Venus für Bahn- und Geschwindigkeitsänderung.

Auch wenn der Phosphin (Biomarker) nachweiß nicht auf Anhieb gelingt wird es ein interessanter und spannender Venus-Vorbeiflug. Schön ist das es da was auf der Venus gibt was Wissenschaftler sich nicht erklären können, ich mag sowas – Spannung Pur!

Christian Dauck
Bei ihrem zweiten von insgesamt neun Swing-By-Manövern wird sich die Doppelraumsonde BepiColombo am 15. Oktober um 05.57 MESZ der Venus auf 10.663 Kilometer nähern.
Illustr.: ESA/ATG medialab

Graz – Im Dezember 2025 soll die europäisch-japanische Sonde BepiColombo ihr Ziel, den Planeten Merkur, erreichen. Auf dem beschwerlichen Weg dorthin braucht es allerdings insgesamt neun Swing-By-Manöver bei anderen Planeten. Das zweite dieser Manöver steht nun unmittelbar bevor: Nachdem sich BepiColombo im vergangenen März an der Erde Schwung geholt hatte, wird sich die Sonde Mitte Oktober der Venus annähern. Die Forscher vom Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) warten gespannt auf die Daten, die die drei Messgeräte der Mission, an denen sie führend beteiligt waren, sammeln werden.about:blank

Spannung vor der Venus-Annäherung

Am 15. Oktober in den frühen Morgenstunden wird sich der Instrumententräger mit seinen beiden Satelliten MPO und MMO an Bord dem Planeten Venus auf 10.663 Kilometer annähern, um die Geschwindigkeit und Flugbahn in Richtung Merkur anzupassen. Die Venus ist ähnlich groß wie die Erde und jener Planet, der auf seiner Umlaufbahn der Erde mit einem minimalen Abstand von 38 Millionen Kilometern am nächsten kommt.

Nach jüngst vermeldeten Hinweisen auf mögliches Leben in der Atmosphäre der Venus, rückt der Planet, der sich in eine dichte Wolkendecke hüllt, noch stärker in den Blickpunkt der Astronomen.

© Bild: ESA

Mehrere Instrumente an Bord der Satelliten können auch schon bei Venus eingesetzt werden. Das Grazer IWF ist an den Magnetfeldmessgeräten (MMO-MGF und MPO-MAG) auf beiden Raumsonden beteiligt. Sie sind während der rund fünftägigen Venus-Kampagne durchgehend eingeschaltet. Aus Sicht von IWF-Wissenschafter Martin Volwerk verspricht die Flugbahn während des ersten Venus-Vorbeiflugs interessante Daten hinsichtlich der magnetischen Aktivität rund um den Planeten, auf dem Temperaturen bis zu 500 Grad herrschen.

3D-Modell des Magnetometers MMO-MGF.
Illustr.: Esa

Magnetfeld im Visier

„Wir können beobachten, wie sich die Aktivität des Magnetfeldes verändert, während sich BepiColombo dem Planeten nähert und sich dann wieder von ihm in kaum erforschte Magnetschweif-Regionen entfernt,“ hoffte Volwerk. Das Magnetometer auf dem japanischen Orbiter (MMO-MGF) wurde unter der Federführung des IWF in Kooperation mit dem japanischen Weltraumforschungsinstitut (ISAS/JAXA) und der TU Braunschweig entwickelt und gebaut.

Die Ionen-Kamera (PICAM) ist ein Massenspektrometer für Ionen. Es konzentriert sich auf Messungen in Regionen, in denen ein ausreichender Ionenfluss und damit eine verwertbare Signalstärke zu erwarten ist. „Wir konnten im Vorfeld die Betriebssoftware unseres Sensors an Bord der europäischen Raumsonde aktualisieren. In dieses Update sind direkt Erkenntnisse aus dem Earth-Flyby eingeflossen und wir gehen davon aus, dass sich das sehr positiv auf die Messergebnisse auswirken wird“, erklärt Harald Jeszenszky vom Grazer PICAM-Team. PICAM wird ungefähr 28 Stunden in Betrieb sein.

Die Ionen-Kamera PICAM.

Test für die Merkur-Mission

Die Signallaufzeit zwischen den Bodenstationen auf der Erde und der im Oktober 2018 gestarteten Raumsonde beträgt mittlerweile über neun Minuten. Das macht den Venus-Vorbeiflug zu einem ersten echten Test unter jenen Bedingungen, die ab 2026 bei dem noch am wenigsten erforschten Planeten Merkur herrschen werden. Zuvor muss die Sonde aber noch ein weiteres Mal an der Venus und weitere sechs Mal am Merkur vorbei fliegen, um den Schub zu drosseln um schließlich in die richtige Umlaufbahn einzuschwenken.about:blank

An der Mission zum Planeten Merkur sind sowohl die Europäische Weltraumbehörde (ESA) als auch die Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) beteiligt. Die beiden Module werden den Planeten von einander ergänzenden Umlaufbahnen aus beobachten. Insgesamt tragen sie mehr als ein Dutzend Messinstrumente. Merkur zählt – aufgrund seiner Nähe zur Sonne – zu den am wenigsten erforschten Planeten im inneren Sonnensystem. Vor BepiColombo hat es mit Mariner 10 in den Jahren 1974 und 1975 sowie dem Messenger-Orbiter von 2011 bis 2015 erst zwei erfolgreiche Merkur-Missionen gegeben. (red, APA, 7.10.2020)

Quelle: https://www.derstandard.at/story/2000120550184/merkur-sonde-bepicolombo-nimmt-venus-ins-visier



Der erste BEPI VENUS FLYBYS AUF DEN PUNKT GEBRACHT

Datum15. Oktober 2020
Zeit03:58 UTC und 13:57 UTC
Höhe10720 km 
Betriebszeit  ca. 2 Tage vor und 2 nach dem nächsten Anflug
Nutzlasten betriebenMMO : MPPE, MGF, PWI
MPO : ISA, MERTIS, MGNS, MEHR, MPO-MAG, PHEBUS, SERENA 
MTM : MCAM1 / 2/3, BERM

ERSTER VORBEIFLUG

Nach den Instrumententests, die während des Vorbeiflugs am 10. April 2020 durchgeführt wurden, wird der erste Venus-Vorbeiflug die erste Gelegenheit sein, Instrumente für wissenschaftliche Zwecke in einer planetarischen Umgebung einzusetzen. 

Der Vorbeiflug an der Venus findet am 15. Oktober 2020 , fast zwei Jahre nach dem Start, um 03:58:31 UTC (Closest Approach, CA) statt.

Wie Abbildung 1 zeigt, wird sich BepiColombo von Tag auf den Planeten nähern und – angesichts der rückläufigen Rotation der Venus – fast zum Zeitpunkt der Überquerung des Bugschocks auf der Abendseite am nächsten kommen.

Die minimale Höhenentfernung vom Zentrum des Planeten beträgt 16771,5 km (das entspricht 10720,5 km über der Planetenoberfläche). Die Entfernung von der Erde beträgt 1,16 AE und von der Sonne 0,71 AE.

Die scheinbare Winkelgröße des Planeten bei nächster Annäherung beträgt etwa 42 °.

Daher wird der Vorbeiflug in einer Höhe über der Oberfläche von ungefähr 2 Venusradien stattfinden, und es wird erwartet, dass das Raumschiff den Bugschock ungefähr zur CA-Zeit überquert; Die Ionopause wird stattdessen später, wenn sie sich zum ersten Mal im Heckbereich befindet, bei <10 RV (Eingang) und ein zweites Mal viel später (Ausgang) überschritten. Das Verlassen des Bugschocks wird voraussichtlich noch später erfolgen.

Die Flyby # 1-Konfiguration ist sowohl für atmosphärische als auch für ionosphärische / magnetosphärische Untersuchungen der Venus-Umgebung optimal.

Quelle: https://www.cosmos.esa.int/web/bepicolombo-flyby/venus1flyby


Die Raumsonde wird die Venus im zufälligen Vorbeiflug nach Leben durchsuchen

BepiColombo-Funktion

Es ist ein Märchenbuch, das über die Kultur hinausgeht: Sie ist ein giftiger Hölleneintopf mit einer Oberflächentemperatur, die Blei schmelzen könnte. Er ist ein halb europäischer, halb japanischer Satellit auf dem Weg zu einem anderen Ort. Trotz der Versprechungen, die er gemacht hat, trotz seiner früheren Gefühle, fühlt sich „irgendwo anders“ plötzlich sehr weit weg. Zusammen könnten sie Verbrechen bekämpfen , um die Existenz von Leben – oder zumindest Phosphin – in der Atmosphäre der Venus zu beweisen.

Vor ein paar Tagen wurde bekannt, dass Phosphin in der Atmosphäre der Venus nachgewiesen wurde (nur für den Fall, dass Sie dieses Bit verpasst haben). Phosphin ist eine ungewöhnliche chemische Signatur, die auf der Venus nachgewiesen werden kann, da es auf der Erde nur auf zwei Arten hergestellt wird: durch künstliche chemische Reaktionen und durch Zerfall organischer Stoffe. Außerhalb des Planeten kennen wir nur eine andere Quelle: Tief im Inneren von Gasriesen.

Es gibt einen deutlichen Mangel an Menschen, die auf unserem Schwesterplaneten fortschrittliche chemische Verfahrenstechnik betreiben, was die Nummer 1 zu sein scheint. Wie Sie wahrscheinlich wissen, ist die Venus auch kein Gasriese. Das Vorhandensein von zerfallender organischer Substanz auf der Oberfläche erscheint ebenfalls unwahrscheinlich, da die Atmosphäre der Venus so dicht ist, dass es keine Asteroidenkrater gibt, die kleiner als 3 km sind. Eingehende Objekte mit einem Durchmesser von weniger als 50 m verbrennen, bevor sie den Boden erreichen. Der atmosphärische Druck der Venus ist so hoch, dass Arten von Lavaströmen entstehen, die auf der Erde nicht zu sehen sind: sogenannte „Pfannkuchen-Kuppeln“. Werfen Sie die milden Temperaturen von 471 ° C ein, und die Oberfläche ist nicht das, was Sie als „freundlich“ zum Leben bezeichnen würden. Kurz gesagt, wir haben keine gute Erklärung dafür, woher das Phosphin kommen könnte, oder sogar eine Bestätigung, dass es überhaupt existiert.

Aber hier könnte BepiColombo in der Lage sein, der Welt einen Gefallen zu tun. Die an Quecksilber gebundene Sonde wird am 15. Oktober 2020 an der Venus vorbeischleudern. Wenn sie zum ersten Mal vorbeifliegt, ist sie mit 10.663 km über der Oberfläche ziemlich weit entfernt. Im August 2021 wird BepiColombo jedoch viel näher sein – bis zu 550 km.

Mertis. Image by the ESA

Auf BepiColombo gibt es ein Instrument namens MERTIS (Mercury Radiometer und Thermal Infrared Spectrometer). Es wurde entwickelt, um die Oberflächenzusammensetzung von Quecksilber zu untersuchen, indem der Gehalt des von der Oberfläche reflektierten Lichts gemessen wird. Theoretisch könnte BepiColombo dieses Instrument verwenden, um in der Venusatmosphäre nach Phosphin zu suchen.

„Es gibt tatsächlich etwas im Spektralbereich von MERTIS“, sagt Jörn Helbert vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Co-Leiter des MERTIS-Instruments. „Wir sehen jetzt, ob unsere Sensibilität gut genug ist, um Beobachtungen zu machen.“

Der zweite Vorbeiflug im nächsten Jahr wird voraussichtlich eine viel bessere Chance haben, Phosphin nachzuweisen als der erste. „Wir könnten möglicherweise Phosphin nachweisen“, sagte Johannes Benkhoff von der ESA, BepiColombos Projektwissenschaftler, gegenüber Forbes. „Aber wir wissen nicht, ob unser Instrument empfindlich genug ist.“

Laut den Wissenschaftlern wird dieser Nachweisversuch an der Grenze dessen liegen, wofür MERTIS entwickelt wurde, was bedeutet, dass selbst ein negatives Ergebnis nicht unbedingt bedeutet, dass Phosphin nicht vorhanden ist. BepiColombo ist jedoch das einzige Raumschiff in der Region, das ausgerüstet ist, um nach Phosphin zu suchen, und dies vor jeder Sonde, die wir von der Erde aus starten könnten.

Wenn BepiColombo nachweist, dass sich Phosphin in der Venusatmosphäre befindet, würde dies nicht automatisch bedeuten, dass das Phosphin aus einer organischen Quelle stammt. Aber es wäre eine Bestätigung dafür, dass eine chemische Reaktion, die wir nicht leicht erklären können, an einem Ort stattfindet, an dem sie nicht sein sollte. Wenn sich herausstellt, dass die Ursache das Ergebnis eines bisher unbekannten chemischen Prozesses ist – möglicherweise eines, der nur in der Umgebung der Venus vorkommt -, wäre das aufregend. Wenn sich herausstellen würde, dass es durch irgendeine Art von Leben verursacht wurde, würde dies bedeuten, dass wir nicht allein im Universum waren.

Die Chancen, dass wir mikroskopisch kleines Leben in den Wolken der Venus finden, sind gering, aber nicht Null. Viele Augen werden auf BepiColombo trainiert, wenn es im Oktober an der Venus vorbeischießt und am 10. August 2021 wieder zurückkehrt.

ÜbersetzteQuelle (Automatiesert): https://www.extremetech.com/extreme/315304-space-probe-will-search-venus-for-life-in-fortuitous-flyby

Raumfahrt: Insight und Bepicolombo

Insight: Marsmaulwurf (Mole-HP3)

Blick auf die Grube: October 3 (Samstag), 2020, Sol 659

Insight schaut mit seinen Roboterarm auf die Grube. Die neuen Bilder stimmen mich sehr Optimistisch, schon mal gut das wohl kein Metall durchschimmert. Jetzt plant das Team das weitere vorgehen.

Vorab angekündigt wurde: Noch mal Mars-Erde zusammenkratzen und damit die Grube weiter zu füllen. Und wieder von oben drücken. Muss man mal Abwarten.

Bild vom October 5 (Montag), 2020, Sol 660

Bepicolombo: Venus-Flyby

Bpicolombo: Nicht mehr lange bis zum Venus-Flyby

Nicht mehr lange bis zum Venus-Flyby am 15 Oktober.

Insight: Neues vom Marsmaulwurf

Mehr Hämmern hat die Oberseite des Maulwurfs unter die Oberfläche gebracht.
Zeit, sich einem neuen Ansatz zuzuwenden: weniger direkter Kontakt mit dem Maulwurf, mehr Schöpfen / Füllen / Herunterdrücken auf den Boden.

Wie Bereits angekündigt beginnt das Team mit ihrem neuen Ansatz: Weniger direkten Druck auf die Mole, Das Loch füllen und wieder Herunterdrücken.

Weitere Hammer-Sitzung mit weniger Druck

Offenbar hat mein eine weitere Hammer-Sitzung mit weniger Druck probiert.

InSight hat den Arm angehoben und die Schaufel eingeklappt um ein Blick in die Grube zu werfen. Damit das Team die nächsten Aktionen beraten und planen kann.

Quelle: https://mars.nasa.gov/insight/multimedia/raw-images/?order=sol+desc%2Cdate_taken+desc&per_page=50&page=0&mission=insight