Halo Infinite: Einladung zum ersten Multiplayer-Betatest bekommen

Halo Infinite – Betatest zum Multiplayer

Schon heute geht es los! Ausgewählte Spielende haben nun vor dem Launch die Möglichkeit, im Rahmen eines Multiplayer-Techniktests, in Halo Infinite einzutauchen und den Shooter für Xbox Series X/S und Xbox One schon mal zu testen. Was euch in dieser ersten „Flight“ genannten Preview erwartet, erfahrt ihr hier.

Ein ersten Blick auf Halo-Infinitive werfen. Neben dem Atemberaubenden neuen Flight Simulator stehen so viele tolle Sachen an: die neue Urheberrechtsreform tritt in Kraft, Boeings Starliner ist kurz vor dem 2. Testflug und Perseverance bereitet sich auf die erste Probeentnahme vor. Und jetzt noch Halo Infinite vorab zocken, zwar nicht die Singel-Player-Kampange aber das macht nichts.

MISSION

Congratulations! You’ve been chosen to participate in the upcoming Halo Infinite multiplayer technical preview this weekend, July 29 – August 1! This email is to confirm your selection and inform you that you will receive all the details for this flight, including instructions on how to download your pre-release build, in the next few days via email and Waypoint message.

Please make sure to keep an eye out for your invitation email and visit http://www.halowaypoint.com for the latest information on Halo Infinite flights. To learn more about our goals, process, and what you can expect with the technical preview, please check out our latest Inside Infinite blog.

We’ll see you on the battlefield this weekend, Spartan.

PRIVACY / OPTING OUT

As part of the Halo Insider program we have collected your personal information (e.g., email address, Gamertag, etc.). We also may leverage data from your gameplay telemetry. You can opt out of the Halo Insider program at any time.

We thank you for your time and perspectives!

Christian Dauck

Kampf gegen KI-Gegner im Fokus

Darum geht es: Bereit zum Abflug? Heute startet der erste „Flight“, mit dem ausgewählte Halo-Fans schon vor Launch zocken können. Entwicklerteam 343 Industries hat auf der offiziellen Halo-Website verraten, was euch erwartet.

Bot-Slayer im Mittelpunkt des Previews: Vier Spielende treten gegen vier Bots an, was besonders spannend ist, da Bots eine neue Ergänzung in Halo darstellen. Dabei wird auf einer von drei möglichen Maps gespielt: Live Fire, Bazaar oder Recharge. Um den Einstieg für Spielende zu erleichtern, wird es zunächst auf einer Karte und mit dem niedrigsten Bot-Skill-Level losgehen.

Mögliche Zusatzinhalte: 343 Industries plant, Zusatzinhalte nachzuliefern – Aber nur, falls die Tagesziele erreicht werden. Möglich wären dann höhere Bot-Skill-Levels, weitere Maps und klassisches 4-versus-4s in der Social Arena. Das Entwicklerteam erklärt:

„Je mehr Bots ihr tötet, desto mehr wird sich die Erfahrung entwickeln.“

Halo Infinite – E3 2019 – Discover Hope

Mehr zu Halo Infinite:

Weapon Drills und Battle Pass

Neben den genannten Inhalten könnt ihr außerdem eure Fähigkeiten am Schießstand testen und erweitern. Dabei zielt ihr auf bewegliche Bots und habt folgende Waffen zur Auswahl:

  • MA40 AR
  • BR75
  • MK50 Sidekick
  • CQS48 Bulldog
  • Needler
  • VK78 Commando
  • S7 Sniper
  • Plasma Pistol
  • Pulse Carbine
  • Ravager
  • Heatwave
  • Skewer

Battle Pass: Es wird außerdem die Möglichkeit geben, eine abgespeckte Version des Battle Pass‘ zu testen. 343 Industries weist jedoch darauf hin, dass sich freigeschaltete Items nicht in die finale Spielversion übertragen lassen.

Außerdem könnt ihr bereits einen Teil der Charakteranpassung ausprobieren und euren Spartan unter anderem mit neuen Rüstungsteilen ausstatten.

Je mehr Bots gekillt werden, desto mehr Content wird während des Flights nachgeliefert.

HALO INFINITE Gameplay Demo NEW (2021) HD

Spielzeiten

343 Industries weist darauf hin, dass es – solange das Preview live ist, also von heute bis Montag um 19 Uhr – immer die Möglichkeit zum Matchmaking gebe. Wer unsicher sei, wann er oder sie spielen soll, wird gebeten, die planmäßigen Spielzeiten zu nutzen:

  • Donnerstag, 29. Juli: Das Tech Preview geht live.
  • Freitag, 30. Juli: Planmäßige Spielzeit: 21:00 Uhr bis 23:00 Uhr
  • Samstag, 31. Juli: Planmäßige Spielzeiten: 4:00 Uhr bis 6:00 Uhr & 21:00 Uhr bis 23:00 Uhr
  • Sonntag, 1. August: Planmäßige Spielzeiten: 4:00 Uhr bis 6:00 Uhr & 21:00 Uhr bis 23:00 Uhr
  • Montag, 2. August: Planmäßige Spielzeit: 4:00 Uhr bis 6:00 Uhr. Das Tech-Preview endet um 19 Uhr abends.

Quelle: https://www.gamepro.de/artikel/halo-infinite-erster-flight-infos,3372111.html


TECHNICAL PREVIEW:Halo Infinite fährt die Server hoch

Immer mehr Teilnehmer der Technical Preview können Halo Infinite ausprobieren. Hinweise auf den Erscheinungstermin liefert ein Doughnut.

Seit den Morgenstunden des 30. Juli 2021 können immer mehr Spieler an der Technical Preview von Halo Infinite teilnehmen. Offenbar ist es in diesem Fall nicht so, dass die Admins einen Knopf drücken und dann geht es allmählich los. Vom vorsichtigen Start berichtet unter anderem Brian Jarrard von Microsoft.

An der Technical Demo dürfen alle teilnehmen, die sich angemeldet und in den vergangenen Tagen eine Mail mit der Zusage erhalten haben. Die Technical Preview steht auf Windows-PC sowie auf Xbox One und Xbox Series X/S bereit. Auf PC erfolgt der Zugang über Steam, auf den Konsolen via Xbox Insider Hub.

Microsoft schaltete außerdem das Teilen von Screenshots, Videos und Streams von der Xbox frei. Ein Kanal aus Brasilien löste in der Community mit einem kurzen Film schon Diskussionen aus: Es sind erstmals überhaupt Szenen von Halo Infinite auf der Xbox One zu sehen.

Halo Infinite auf der Xbox One

Soweit erkennbar, läuft das Spiel flüssig, Ruckler sind jedenfalls nicht zu sehen, die Grafik wirkt ansprechend. Das ist wichtig für alle Spieler, die noch keine Xbox Series X/S besitzen oder im Crossplay gegen Freunde mit der älteren Konsole antreten wollen.

Quelle: https://www.golem.de/news/technical-preview-halo-infinite-faehrt-die-server-hoch-2107-158547.html

Urheberrechtsreform: Uploadfilter kommen zum 1. August – Umstrittenes Gesetz tritt in Kraft

Der Bundesrat hat der umstrittenen Urheberrechtsreform zugestimmt und damit den Weg für Uploadfilter frei gemacht.

Für Urheber, Internetnutzer und Plattformbetreiber wird es voraussichtlich vom 1. August 2021 neue Regeln zum Umgang mit urheberrechtlich geschützten Werken geben. Der Bundesrat billigte am 28. Mai die in Teilen umstrittene Urheberrechtsreform. Das Gesetz muss nun noch Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zur Unterzeichnung vorgelegt werden, um in Kraft treten zu können. Die übrigen Teile des Gesetzes, darunter das Leistungsschutzrecht für Presseverlage, könnten schon zum 7. Juni 2021 in Kraft treten.

Deutschland setzt damit eine EU-Richtlinie aus dem Jahr 2019 zum Urheberrecht um, zu der es vor Jahren große Proteste in vielen Ländern gegeben hatte.

Anbieter wie Youtube, Facebook oder Twitter müssen künftig „bestmögliche Anstrengungen unternehmen“, um vertragliche Nutzungsrechte für die Wiedergabe geschützter Werke zu erwerben. Zudem müssen sie das Hochladen geschützter Inhalte blockieren, wenn der Rechteinhaber das verlangt.

CDU bricht Versprechen zu Uploadfiltern

Damit werden Uploadfilter für große Plattformen unvermeidlich. Das neue Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz (UrhDaG) fordert die „qualifizierte Blockierung“ von Inhalten, „sobald der Rechteinhaber dies verlangt und die hierfür erforderlichen Informationen zur Verfügung stellt“. Dazu dürfen auch „automatisierte Verfahren“ eingesetzt werden, wie sie beispielsweise Youtube mit dem System Content-ID schon seit Jahren verwendet.

Politiker der Union hatten schon in den vergangenen Monaten eingeräumt, dass ihre Ankündigung aus dem März 2019, keine Uploadfilter erforderlich zu machen, nicht umgesetzt werden konnte. „Wir konnten das Versprechen letztlich nicht einhalten“sagte der CDU-Abgeordnete und Netzpolitiker Tankred Schipanski Anfang März.

Bagatellgrenzen bleiben erhalten

Trotz starker Proteste aus der Musikindustrie und von Zeitungsverlagen dürfen bestimmte Inhalte vor Abschluss eines Beschwerdeverfahrens nicht generell blockiert werden. Das gilt für geschützte Inhalte mit geringem Umfang, wenn diese „weniger als die Hälfte eines Werkes eines Dritten oder mehrerer Werke Dritter enthalten“.

Als eine solche geringfügige Nutzung gelten 15 Sekunden eines Films, 15 Sekunden einer Tonaufnahme, 160 Zeichen eines Textes und bis zu 125 Kilobyte eines Fotos oder einer Grafik. Die 50-Prozent-Grenze darf demnach auch bei erlaubten Nutzungen wie Karikatur, Parodie oder Pastiche nicht überschritten werden. Allerdings gelten dann die Größenbeschränkungen nicht. Die Reform enthält auch ein neues Leistungsschutzrecht für Presseverleger.

Nachtrag vom 28. Mai 2021, 19:18 Uhr

Wir haben die Überschrift und den ersten Absatz korrigiert. Das sogenannte Urheberrechts-Diensteanbieter-Gesetz soll erst zum 1. August 2021 in Kraft treten.

Quelle: https://www.golem.de/news/bundesrat-uploadfilter-kommen-am-7-juni-2105-156877.html


Am 1. August tretet die neue Urheberrechtsreform in Kraft. Yeah! Die Uploadfilter, gegen die vor zwei Jahren über 100.000 Menschen in Deutschland auf die Straße gegangen sind, werden damit für diverse kommerzielle Onlineplattformen verpflichtend, und das ist gut und richtig so.


Uploadfilter – immer her damit, mit gefällt der stetige Digitale Wandel und neue Technologien im Netz (Internet). Die Umsetzung der neuen Regelungen wird ab 1. August erfolgen. Dabei bleibt abzuwarten, wie diese konkret aussieht und ob die von den GegnerInnen beschriebenen Horror-Szenarien wirklich zur Realität werden.

Ich bin gespannt bzw. sehr daran interessiert wie diese „neue Internet“ denn so wird. Und ob sich die Hirngespinste der Frau Julia Reda sich bewahrheiten. Meiner Meinung nach sollte sich Frau Julia Reda in Therapie begeben wenn sie solche Schwierigkeiten und Ängste damit hat sich den neuen Internet-Regeln anzupassen, ich glaube die hat da echt psychologische Probleme mit der neuen Digitalen-Welt. So scheint es wohl vielen in der Piraten-Partei zugehen, viel zu tun also für die Psychiatrischen-Krankenhäuser. Eine Therapie ist besser als Kinder/Jugendliche Flausen in den Kopf zu setzen und gegen den Staat aufzustacheln.

Am 1. August tretet die neue Urheberrechtsreform in Kraft. Yeah! Die Uploadfilter, gegen die vor zwei Jahren über 100.000 Menschen in Deutschland auf die Straße gegangen sind, werden damit für diverse kommerzielle Onlineplattformen verpflichtend, und das ist gut und richtig so. Vor allem weil die Politikerin Julia Reda vor zwei Jahren ganz schön Unruhe im Internet gestiftet hat und Kindern/Jugendlichen (Streamer, Youtuber, Gamer, Anime/Manga Fans, absurde Flausen in Kopf setzt.

Was hat mich das angekotzt Sie und Ihr Gefolge da, in den Sozialen Netzwerken. Da kommt auf einmal irgendeine dumme dahergelaufen Politikerin und macht da Furore. Aufgestachelt und aufgehetzt hat Sie die Kinder und Jugendlichen regelrecht.

Von Internetzensur ist die Rede wie in Russland oder China. Ein Ende der Meinungsfreiheit im Netz, das Internet ist Gefahr oder eine Zerstörung des Internets usw….

Totaler Quatsch! Und selbst wenn, andere können doch auch Ihre Meinung sagen trotz Internetzensur in deren Länder, da kann ich mit meinem Technik wissen ja erst recht. Verstehe gar nicht warum die Leute Angst haben, für mich ist das eher Spaß, Spiel und Spannung – eine tolle technische Herausforderung zum lernen, wenn es den so käme. Wenn die über 100.000 Menschen Angst davor haben sollte sie Analoge Technik nutzen, das sie offensichtlich nicht wissen wie das Internet funktioniert und im Netz nicht zu suchen haben.

Ich kann gut mit dem PC und Internet umgehen und da möchte mir so eine Politikerin und ihr Gefolge sowas glaubhaft machen: Internetzensur Ein Ende der Meinungsfreiheit im Netz, das Internet ist in Gefahr oder eine Zerstörung des Internets usw…. Ja klar – sicherlich! (Sarkasmus).

Christian Dauck

Ab dem 1. August treten umfangreiche Änderungen bezüglich des Urheberrechts in Kraft. Aufgrund der Digitalisierung entschied man sich für neue Regelungen, welche weitreichende Folgen für unsere Nutzung von Upload-Plattformen haben werden.

Historische Entwicklungen 

Seit über 100 Jahren werden literarische und musikalische Werke urheberrechtlich geschützt, 1901 wurde das entsprechende Gesetz verabschiedet. Im Laufe der Zeit hat sich einiges getan, immer schnellere Entwicklungen beeinflussen unsere Gesellschaft. Neue Kanäle der Verbreitung und Herstellungsmethoden wurden erarbeitet und die Industrialisierung trug zur immensen Ausbreitung von Massengütern bei.

Die technische Entwicklung, mit der unter anderem die Erstellung von privaten Kopien ermöglicht wurden, stellten das Urheberrecht vor neue Herausforderungen. Spätestens mit der Erfindung des Internets 1969, nahm die Vernetzung der Welt ein rasantes Wachstum an. Somit bedurfte es vieler Überarbeitungen des Urheberrechts im Laufe der Geschichte.

Das neue Urheberrecht 

Mit der fortschreitenden Digitalisierung soll das Urheberrecht nun an jene Entwicklungen angepasst werden. Deshalb beschloss die Europäische Union im April 2019 nach drei Jahren Bearbeitungszeit die „Richtlinie zum Urheberrecht im digitalen Binnenmarkt“.  

Aktuell verfolgen die großen Social-Media-Plattformen das Notice-and-Takedown-Prinzip. Wenn sie eine Verletzung des Urheberrechts bemerken bzw. diese gemeldet wird, sollte diese gelöscht werden. Problematisch dabei ist der langsame Bearbeitungsprozess, da sich die Inhalte im World Wide Web rasch ausbreiten können.  

RechteinhaberInnen sollen deshalb in der digitalen Sphäre besser geschützt werden, außerdem möchte man in Europa ein einheitliches Urheberrecht wahren. Dadurch soll der Zugang zu online verfügbaren Inhalten ausgeweitet und ein effektiverer Markt geschaffen werden.

Diskutiert, demonstriert und doch beschlossen 

Eigentlich klingt das Ganze vielversprechend – mehr Schutz der UrheberInnen in der digitalen Sphäre, weniger Verstöße gegen Gesetz. Und doch gingen 2019 etliche Menschen auf die Straße, um gegen die Urheberrechtsreform der EU zu demonstrieren.  

2019 demonstrierten tausende Menschen gegen die geplante EU-Urheberrechtsreform, da sie Zensur befürchteten.

Grund dafür ist Artikel 17 des Gesetzesentwurfs, welcher den Umgang mit „Diensteanbietern für das Teilen von Online-Inhalten“ regelt. Somit werden Upload-Plattformen ab einer bestimmten Reichweite, wie beispielsweise YouTube, verstärkt in die Pflicht genommen, die Haftung für die Urheberrechtsverstöße ihrer NutzerInnen zu übernehmen, da diese oft schwer zu ermitteln sind bzw. anonym agieren. Jedoch ist es unmöglich für den jeweiligen Betreiber, in der Fülle des Contents alle Beiträge auf etwaige Verstöße zu kontrollieren. Gleichzeitig möchten jene kein Risiko eingehen bzw. so wenig wie möglich Lizenzen erwerben. Deshalb ist eine Kontrolle vor dem Upload der Inhalte notwendig.

Und das ist der Streitpunkt: Am besten umsetzen ließe sich dies mit Uploadfiltern, eine Technik, die Inhalte erkennt und auf Zuwiderhandlungen gegen das Urheberrecht prüft.  

Kritiker fürchten, dass es dadurch zur Einschränkung der Meinungsfreiheit und zur Verringerung der Vielfalt kommen könnte, da sich diese Art der Technologie nur die Big Player leisten können. Diese wiederum könnten ihre Lösung als Lizenzen anbieten, sodass kleinere Plattformen auf den Erwerb dieser Technik angewiesen sind. Das könnte YouTube und Co. zu den Profiteuren der Reform machen.  

Des Weiteren sollen die Schaffenden durch einen direkten Vergütungsanspruch an den Lizenzeinnahmen beteiligt werden. 

Das ebenfalls neu eingeführte „Leistungsschutzrecht für Presseverleger“ regelt, dass BetreiberInnen von Online-Seiten, die kleine Textausschnitte verwenden, an die jeweiligen VerfasserInnen Lizenzgebühren bezahlen.

Die Umsetzung in Deutschland 

Die Richtlinie der EU gibt einen Rahmen vor, die Umsetzung in nationales Recht liegt bei den Staaten selbst und kann individuell angepasst werden.  

Leicht verspätet beschloss der Bundestag nun am 20. Mai die „Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarkts“, welche zum 7. Juni in Kraft trat.   

Die Umsetzung der neuen Regelungen wird ab 1. August erfolgen. Dabei bleibt abzuwarten, wie diese konkret aussieht und ob die von den GegnerInnen beschriebenen Horror-Szenarien wirklich zur Realität werden.  

Quelle: https://www.verlagederzukunft.de/alles-neu-macht-der-august-die-urheberrechtsreform/


Upload-Filter: eco-Verband warnt vor Flickenteppich des EU-Urheberrechts

Bereits zum Ende dieser Woche müssen deutsche Unternehmen Regelungen zu Upload-Filtern umsetzen

[datensicherheit.de, 28.07.2021] Der eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. weist in einer aktuellen Stellungnahme darauf hin, dass bereits zum Ende dieser Woche deutsche Unternehmen Regelungen zu Upload-Filtern umsetzen müssten. Auch im Hinblick auf das sogenannte Vertragsverletzungsverfahren, welches die EU-Kommission jüngst gegen 23 Mitgliedstaaten eingeleitet habe, warnt eco-Geschäftsführer Alexander Rabe „vor einem europäischen Flickenteppich“. Denn im schlimmsten Fall drohten bis zu 27 unterschiedliche nationale Regelungen zur Umsetzung der umstrittenen Urheberrechtsreform. Das berge die Gefahr des „Overblockings“ beim Einsatz von Upload-Filtern und bedeute einen Einschnitt für die Meinungs- und Informationsfreiheit.

ENDE DIESER WOCHE TRITT IN DEUTSCHLAND EIN GESETZ ZUR UMSETZUNG DER UPLOAD-FILTER IN KRAFT

Weil sie die EU-Urheberrechtslinie nicht schnell genug oder nur unzureichend in nationales Recht umgesetzt hätten, habe die Europäische Kommission nun ein Vertragsverletzungsverfahren gegen 23 Mitgliedstaaten eingeleitet. Zwar sei Deutschland hiervon nicht betroffen. Doch hätten auch hierzulande zahlreiche Unternehmen mit erheblichen Rechtsunsicherheiten zu kämpfen, „solange die umstrittene Urheberrechtsreform nicht in allen EU-Staaten einheitlich umgesetzt wird“. Ende dieser Woche trete in Deutschland ein Gesetz in Kraft, welches die in der EU-Richtlinie geforderten Upload-Filter umsetzen solle.
Der eco kritisiert nach eigenen Angaben „scharf“, dass die Kommission mit der Urheberrechtsreform einen „europäischen Flickenteppich“ einzelner nationaler Gesetzestexte schaffe und den EU-Binnenmarkt dadurch entschieden gefährde. Statt mit den eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahren Druck auf einzelne EU-Staaten auszuüben, fordert der eco-Verband demnach „eine koordinierte sowie harmonisierte Umsetzung der Urheberrechtsrichtlinie in Europa“.

MITTELS UPLOAD-FILTERN SICHERSTELLEN, DASS HOCHGELADENEN INHALTE KEINE URHEBERRECHTE VERLETZEN

Rabe kommentiert: „Das Internet kennt keine Ländergrenzen und dieser Tatsache muss jetzt auch endlich die EU-Kommission Rechnung tragen. Selbst wenn in allen EU-Mitgliedstaaten die Urheberrechtsreform in nationales Recht umgesetzt wird, bleibt das Ergebnis weiterhin ein ,Flickenteppich‘ aus nationalen Gesetzestexten.“ Unternehmen aus ganz Europa würden damit in die Rolle von Schiedsrichtern gedrängt und müssten entscheiden, welche Inhalte mutmaßlich illegal sind und herausgefiltert werden müssen. Dies berge die Gefahr des „Overblockings“ beim Einsatz von Upload-Filtern und bedeute gleichzeitig einen potenziell tiefen Einschnitt für die Meinungs- und Informationsfreiheit.
Bereits zum 1. August 2021 müssten deutsche Unternehmen Regelungen zu Upload-Filtern umsetzen: Plattformanbieter, welche das Hochladen von Inhalten seitens ihrer Nutzer erlauben, müssten Lizenzverträge für die Inhalte abschließen, welche auf ihrer Plattform hochgeladen werden können. „Sie müssen zudem mittels Upload-Filtern sicherstellen, dass die hochgeladenen Inhalte keine Urheberrechte verletzen, insofern für diese konkreten Inhalte keine Ausnahmen bestehen – wie bei Zitaten, Kritiken, Rezensionen, Karikaturen, Parodien oder Pastiches – oder Lizenzen vorliegen.“

RECHTSUNSICHERHEIT: NOCH ANSTEHENDE EUGH-ENTSCHEIDUNG ZUR KLAGE VON POLEN GEGEN UMSTRITTENE UPLOAD-FILTER

eco-Geschäftsführer Rabe erwartet insbesondere für grenzüberschreitende Unternehmen Rechtsunsicherheiten: „Deutsche Unternehmen, die in der gesamten EU tätig sind, können dann im schlimmsten Fall auf bis zu 27 unterschiedliche nationale Umsetzungen der Urheberrechtsrichtlinie stoßen. Zudem ist spätestens nach den Schlussanträgen des Generalanwaltes davon auszugehen, dass einige nationale Regelungen der EU-Mitgliedstaaten zur Umsetzung von Artikel 17 rechtswidrig sein dürften.“
Eben diese noch anstehende EuGH-Entscheidung zur Klage von Polen gegen die umstrittene Urheberrechtsrichtlinie mache die Eröffnung der Vertragsverletzungsverfahren noch unverständlicher. „Die aktuelle Situation und der Schwebezustand bis zur Entscheidung des EuGH sind für alle Beteiligten unbefriedigend. Die EU-Kommission hat mit der späten Präsentation der entsprechenden Leitlinien, erst am Wochenende vor dem Ende der Umsetzungsfrist der Richtlinie, ihren Teil dazu beigetragen. Die Mitgliedstaaten werden jetzt gerügt und die Unternehmen werden allein gelassen mit einer erheblichen Rechts- und Planungsunsicherheit. Hier muss die EU-Kommission jetzt dringend gegensteuern“, so Rabe abschließend.

Quelle: https://www.datensicherheit.de/upload-filter-eco-verband-warnung-flickenteppich-eu-urheberrecht


Upload-Filter beschlossen – Mögliche Konsequenzen für Streamer und Gamer

Der umstrittene Upload-Filter wird kommen. Das kann große Konsequenzen für Plattformen wie YouTube, Twitch und Facebook haben. Kreative Köpfe wie Content-Creator müssen Einschränkungen befürchten.

Der deutschlandweite Upload-Filter ist beschlossene Sache. Das hat der Deutsche Bundestag am Donnerstag mit einer Urheberrechtsreform verkündet. Dies bedeutet: Sobald urheberrechtlich geschützte Werke hochgeladen werden, müsste die jeweilige Plattform im Falle von Verletzungen dafür haften oder im Vorfeld direkt den Upload prüfen und blockieren. Am 1. August soll das Gesetz in Kraft treten.

Zu den großen Plattformen, die der Upload-Filter am meisten betrifft, gehören YouTube, Facebook, Instagram, Twitter, Twitch und TikTok. Dadurch kann eine Blockierung von Bildern, Videos, Musik und Texten erfolgen.

Somit sind automatisch auch die Content-Creator der Plattformen betroffen. Unter ihnen befinden sich unter anderem Streamer, Gamer, Influencer und Journalisten.

Und sie kommen doch – Uploadfilter! Freue mich sehr auf die Deadline. Christian 1 Punkt – Frau Julia Reda 0 Punkte. Was hat diese Frau im Internet genervt, besonders auf Twitter.

Das war ein Theater, auch in meiner Timeline – was für Blöde Kuh! Noch nie hat eine Politikerin so viel ärger im Netz gemacht und die Gemüter der User/rinnen erhitzt. Hier und gibt es immer mal wieder Politische Unstimmigkeiten unter den Leuten, bleibt aber im Rahmen.

Aber die Frau hat echt den Vogel abgeschossen und es ausarten lassen – total unmöglich was da abging gegen CDU Partei und Politiker weil meine Timeline eigentlich gar nicht so drauf ist, das sind eigentlich ganz liebe die wie ich Ihre Hobbys verfolgen: Anime, Manga, Games, Streamen usw. Und da kommt dann diese Blöde Frau Julia Reda und stiftet Unruhe und verpasst den Leuten eine Gehirnwäsche mit ihren komischen Flausen, es war einfach nur total widerlich und Rotzfrech was die Frau da abgezockten hat und wohl auch nach dem 1. August auch weiterhin tun wird.

Jetzt möchte ich wissen ob die Märchen auch stimmen die Sie Kinder und Jugendlichen aufgetischt haben. Ein paar Kinder und jugendliche Flausen in den Kopf zu setzen reicht mir nicht. Vorher Lügen/Märchen erzählen und Menschen Manipulieren kann man immer. Mit Inkrafttreten des Gesetzes müssen die Behauptungen jetzt natürlich bewiesen werden. Es wird spannend mit dem neuen Gesetz und was da kommt, ich mag eher die Praxis als die Theorie. Eins muss man der Frau aber hoch anrechnen, Sie und die Gegner haben mir in den letzten Jahren eine gute Show dargeboten und Unterhalten.

Christian Dauck

Upload-Filter wirft viele Fragen auf

Die Folgen für Inhalte in digitalen Bereichen könnten weitreichend werden. Memes, vor allem aus Filmen mit entsprechenden Lizenzen, könnten blockiert werden. Auch Satire-Werke oder Parodien würden in der Regel dem Upload-Filter zum Opfer fallen. Selbst das Hochladen von einem Let’s Play auf YouTube wäre in der Theorie schon ein Fall für den Upload-Filter, sollte der Publisher mit den jeweiligen Rechten einen Riegel vorschieben.

“Die endgültige Fassung der deutschen Umsetzung von Artikel 17 bringt dennoch eine Reihe komplexer Fragestellungen und rechtlicher Unsicherheiten mit sich”, schreibt YouTube-Muttergesellschaft Google per Blogpost und fügt hinzu, dass die neuen Regeln im Detail analysiert werden.

Große Fragezeichen bleiben dennoch über der praktischen Anwendung der Filter. Was ist mit der Nutzung von lizenzfreien Bildern? Diese sollten legal sein, könnten aber aufgrund der Wiedererkennung durch den Filter ebenfalls blockiert werden. Das ist nur eines von vielen Beispielen, die in naher Zukunft praktisch geklärt werden müssen.

Hintergrund zum Beschluss des Upload-Filters

Der Gesetzentwurf zur “Anpassung des Urheberrechts an die Erfordernisse des digitalen Binnenmarktes” wurde von der großen Koalition bestehend aus CDU/CSU und SPD angenommen. Die Oppositionsparteien AFD, FDP und Linke stimmten dagegen, während die Grünen sich enthalten haben.

Der ursprüngliche Artikel 13, der später in Artikel 17 umbenannt wurde, sorgt nach wie vor medientechnisch für hohe Wellen. Im Jahr 2019 demonstrierten Hunderttausende gegen den Upload-Filter. Viele sehen diesen als Zensur an. Nach zahlreichen Debatten wurde vorerst beschlossen, dass der Filter nicht in Deutschland eingeführt wird. Das gab CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak im März 2019 bekannt. Nun ist klar, dass das eigentliche Vorhaben, nämlich den Upload-Filter zu verhindern, fehlgeschlagen ist.

Quelle: https://www.esports.com/de/upload-filter-beschlossen-moegliche-konsequenzen-fuer-streamer-und-gamer-217077

Mars-Rover Perseverance soll erste Bodenprobe nehmen/Start von Starliner verschiebt sich

Seit Februar ist der NASA-Rover auf dem Mars und nun soll er einen weiteren Meilenstein absolvieren: Eine Bodenprobe für die Erde soll genommen werden.

Die Umgebung von Perseverance (Bild: NASA/JPL-Caltech/ASU/MSSS)

Der NASA-Rover Perseverance bereitet die erste Entnahme einer Bodenprobe auf dem Mars vor, die später zur Erde geschickt werden soll. Das teilte die US-Weltraumagentur am Mittwoch mit. Mit der Arbeit an diesem wichtigen Meilenstein soll demnach in den nächsten zwei Wochen begonnen werden, insgesamt werde Perseverance dafür ganze 11 Tage brauchen. Ziel ist eine versiegelte Bodenprobe, die zur Erde gebracht und hier mit deutlich besserer Technik analysiert werden kann. Dabei gehe es nicht nur um die Suche von Spuren nach möglichem einstigem Leben, erläutern die Forschenden nun.

Wie die NASA weiter ausführt, wird Perseverance zu Beginn der Prozedur alle nötigen Teile so um sich herum auf dem Boden postieren, dass der zwei Meter lange Roboterarm sie erreichen kann. Zu Beginn sollen dann vor Ort so viele Analysen an einem „geologischen Zwilling“ der geplanten Probe durchgeführt werden, wie die Instrumente an Bord erlauben. Wenn die abgeschlossen sind, werde Perseverance für einen Tag lang keine Aufgaben erhalten, um die Batterien voll aufzuladen. Am nächsten Tag werde dann die unberührte eigentliche Probe der Größe einer Tafelkreide entnommen und in einem der eigens mitgeführten Behälter versiegelt. Der und andere baugleiche sollen in ein paar Jahren vom Mars abgeholt und zur Erde gebracht werden.

Perseverance ist seit dem 18. Februar auf dem Mars und der jüngste in der Reihe der NASA-Rover. Er gleicht seinem Vorgänger Curiosity in weiten Teilen. Die Landung war aber eine noch größere Herausforderung als beim Vorgänger. Ein Video, das die NASA wenige Tage später veröffentlicht hat, ist die erste Aufnahme einer Landung auf einem anderen Planeten überhaupt und zeigt sie in beeindruckender Qualität. Viele Wochen nach der Landung lag die Konzentration vor allem auf den Flügen des mitgeführten kleinen Helikopters Ingenuity, die sind aber inzwischen Routine und der jüngste war bereits mehr als 600 Meter lang. Zusammen haben die beiden Gefährte die auf „Octavia E. Butler Landing“ getaufte Landestelle hinter sich gelassen und und sind jetzt auf dem Weg zu einem wohl ausgetrockneten Flussbett, um nach möglichen Spuren von ehemaligem Leben zu suchen.

Quelle: https://www.heise.de/news/Mars-Rover-Perseverance-soll-erste-Bodenprobe-fuer-Transport-zur-Erde-nehmen-6144755.html


WEGEN NAUKA-PANNE AN DER ISS: STARLINER VON BOEING BLEIBT NOCH AM BODEN

Die Weltraumkapsel „Starliner“ vom Raumfahrtunternehmen Boeing sollte eigentlich heute, am 30. Juli, seinen nächsten Flug zur Internationalen Raumstation ISS antreten. Jedoch verschiebt sich der Starttermin kurzfristig. Vor dem 3. August wird es keinen Launch des Starliner-Raumschiffs geben. Grund ist die Panne beim Andocken des neuen Moduls Nauka an der ISS.

Boeing CST-100 Starliner

Das Raumschiff Starliner von Boeing auf einer Trägerrakete.Bildrechte: imago images/UPI Photo

Eigentlich sollte heute (30. Juli) die Raumkapsel des privaten Luft- und Raumfahrtunternehmens Boeing zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Mit einer „Atlas V“-Trägerrakete wollte das Unternehmen um 20.53 Uhr (mitteleuropäischer Sommerzeit) das Starliner-Ramschiff in den Orbit befördern.

Nun haben sich Boeing und die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA gegen einen Launch entschieden. In einer aktuellen Pressemitteilung der Behörde heißt es:

Derzeit prüfen die Startteams die nächstmögliche Gelegenheit für einen Starttermin. Dieser Schritt gibt dem Team der Internationalen Raumstation Zeit, die Überprüfung des neu eingetroffenen Nauka-Moduls von Roscosmos fortzusetzen und sicherzustellen, dass die Station für die Ankunft des Starliners bereit ist.NASA Pressemitteilung (29.07.2021)

Das Nauka-Forschungsmodul (russ. Wissenschaft) hat erst gestern (29. Juli) an die ISS angedockt. Doch bereits nach dem Eintritt in den Weltraum gab es Probleme mit den Triebwerken des Moduls. Auch nach dem Andockmanöver gab es eine erneute Panne: Die Triebwerke von Nauka zündeten unkontrolliert und drehten die ISS um 45 Grad. Laut der NASA konnte ein Notfalleinsatz das Problem beheben. Es habe keine Gefahr bestanden.

Entsprechend wird sich der Flug der „Orbital Flight Test-2“-Mission (OFT-2) von Boeing verschieben. Das Launch-Fenster soll sich am Dienstag, den 3. August, wieder öffnen. Dann könnte die Starliner ab 13.20 Uhr (Eastern Time) zur ISS fliegen. In Deutschland wird es dann 19.20 Uhr (MESZ) sein.

Quelle: https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/boeing-starliner-flug-zur-iss-verschiebt-sich-raumfahrt-100.html

Microsoft Flight Simulator: Uhrzeit für die Xbox-Freischaltung und Sim-Update 5 und 6 steht bevor

Die Freischaltung des Microsoft Flight Simulators 2020 auf Xbox Series X/S steht bevor: Der Start erfolgt am 27. Juli. Pünktlich um Mitternacht könnt ihr allerdings nicht ins Cockpit einsteigen, um mit eurem Flugzeug abzuheben: Die Starterlaubnis erteilen euch die Entwickler erst um 17 Uhr deutscher Zeit, wie sie in einem aktuellen Blog-Eintrag mitteilen. Am morgigen Dienstag steht außerdem das Sim-Update 5 als Download bereit – auch für PC. Die konkreten Patch Notes mit den Änderungen reichen die Entwickler erst noch nach.

Der Microsoft Flight Simulator 2020 erhält die Starterlaubnis auf Xbox Series X/S: Die Freischaltung der Flugsimulation steht bevor, der Launch erfolgt am 27. Juli. Allerdings könnt ihr nicht pünktlich um Mitternacht in das Cockpit einsteigen und mit eurem Flugzeug abheben: Wie die Entwickler in einem aktuellen Blog-Eintrag bestätigen, ist die Freischaltung für 17 Uhr deutscher Zeit geplant.

Nur noch wenige Stunden bis zu Veröffentlichung. Erstmals erscheint der Flight Simulator auch für Konsole. Ich bin echt gespannt dieses Grafik-Biest mit der Xbox Serie X auf einem 4k Fernseher zu sehen. Am Veröffentlichung-Tag noch bis 17 zu warten ist ganz schön hart.

Christian Dauck

Zuvor hatte Microsoft die Uhrzeit bereits auf der Übersichtsseite zum Microsoft Flight Simulator 2020 im Xbox Game Store mitgeteilt. Auf Wunsch lässt sich der Microsoft Flight Simulator beispielsweise als Standard- oder Deluxe-Edition kaufen. Alternativ hebt ihr im Xbox Game Pass ab: Die Flugsimulation steht ab dem Release-Tag in der Spieleflatrate von Microsoft zur Verfügung.

„Dass der Flight Simulator von Microsoft atemberaubend gut aussehen kann, ist durch die PC-Version hinlänglich bekannt. Doch die Performance ließ bisher selbst auf High-End-PCs zu wünschen übrig: Hohe Auflösung und viele Details drückten die Frameraten auf jedem System unter 60 Bilder pro Sekunde. Ausgerechnet die Konsolen-Version für die XBox Series X (Test) soll nun flüssig in 4K spielbar sein und bis zu 120 fps in niedrigeren Auflösungen schaffen.“ https://www.heise.de/tests/Microsoft-Flight-Simulator-fuer-die-Xbox-im-Test-Endlich-ruckelfrei-in-4K-6147245.html

Genau das tut sie und das so souverän, dass man es anfangs schwer glauben mag.

Am 27. Juli erscheint außerdem das Sim-Update 5 für den Microsoft Flight Simulator 2020 – auch für den PC. Die konkreten Patch Notes mit allen Änderungen und Neuerungen liegen bisher zwar nicht vor. Allerdings haben die Entwickler bereits vor einigen Wochen einen Ausblick auf eine besondere Änderung gegeben: Das Sim-Update 5 enthält einen Performance-Boost, womit sich die Bildfrequenz bei optisch aufwändigen Szenen verbessern soll. Im unten angefügten Video seht ihr eine Szene in Manhattan – aus dem Sim-Update 4 im Vergleich mit dem neuen Patch. Welche Änderungen mit der neuen Aktualisierung außerdem anstehen, erfahren wir höchstwahrscheinlich in Kürze.

https://www.pcgames.de/Microsoft-Flight-Simulator-Spiel-15259/News/Uhrzeit-fuer-die-Xbox-Freischaltung-Sim-Update-5-steht-bevor-1376603/


Die Macher des „Microsoft Flight Simulator“ arbeiten weiter daran, dass das virtuelle Flugerlebnis noch realitätsnäher anmutet. Im August erscheint das „World Update 6“. Welche Neuerungen das bringt, haben die Entwicker jetzt verraten.

Bereits in seiner im August 2020 erschienenen Ursprungsversion bietet der „ Microsoft Flight Simulator “ ein beeindruckendes Abbild der Realität. Das haben die Entwickler in den vergangenen Monaten mit sogenannten World Updates weiter verbessert. Fünf dieser Patches sind bislang erschienen und haben unter anderem die digitalen Versionen von Japan, den USA, Großbritannien, Frankreich, Benelux und in Nordeuropa mit neuen Details und zusätzlichen Flughäfen versehen. Nun steht „World Update 6“ in den Startlöchern. Das erscheint am 24. August 2021 und nimmt sich neben Österreich und der Schweiz Deutschland zur Brust. Einen ersten Ausblick auf das Update gaben die Entwickler schon jetzt im Zuge eines Streams .

Microsoft Flight Simulator
So detailliert erstrahlt die Hamburger Elbphilharmonie künftig im „Microsoft Flight Simulator“.

Elbphilharmonie und Holstentor

Der digitale Flicken verschönert demnach diverse Landschaften durch mehr Details und setzt insbesondere wichtige Wahrzeichen noch besser in Szene. In Deutschland sind das unter anderem das Holstentor in Lübeck, die Elbphilharmonie in Hamburg, Schloss Marienburg in Hannover, das Deutsche Eck in Koblenz, Burg Katz und Loreley in Sankt Goarshausen, Sankt Bartholomä am Königssee sowie die Allianz Arena in München. In Österreich bekommen etwa Schloss Eggenberg in Graz, das Wiener Riesenrad und der Stephansdom eine Schönheitsbehandlung. In der Schweiz nimmt man sich Schloss Tarasp in Scuol, das schweizerische Nationalmuseum und das Grossmünster in Zürich, die Kapellbrücke in Luzern und die Kathedrale Notre-Dame in Lausanne vor.

Drei neue Flughäfen und weitere Pläne

Start- und Landemanöver nehmen Sie künftig an drei neuen Flughäfen vor. Dazu gehört der Flughafen in Lübeck, der Klagenfurter Airport und der Flughafen St. Gallen-Altenrhein. Mit der Junkers Ju 52 ist zudem ein neuer Flieger mit von der Partie. Zu guter Letzt gewährten die Entwickler einen kleinen Einblick in die weiteren Pläne für den „Microsoft Flight Simulator“. So sollen etwa Wasserflugzeuge mit dem Sim-Update 5 im Juli 2021 Einzug ins Spiel halten. 2022 kommen Helikopter und Segelflugzeuge dazu. Später sollen auch Leuchtfeuer und Leuchttürme in der Spielwelt auftauchen. Mit Ebbe und Flut sowie Polarlichtern wollen die Entwickler zwei Naturphänomene möglichst realitätsnah in die Spielwelt integrieren, einen Zeitplan dafür gibt es aber noch nicht. Und schließlich stehen diverse kleinere Verbesserungen und Leistungsoptimierungen an. Den vollständigen Stream finden Sie auf Twitch .

https://www.computerbild.de/artikel/cbs-News-Spiele-Flight-Simulator-World-Update-6-Details-Deutschland-Oesterreich-Schweiz-Termin-30416527.html

Umstrittene Ostsee-Pipeline: Grünes Licht für Nord Stream 2

Deutschland und die USA haben im Streit über Nord Stream 2 einen Durchbruch erzielt. Mit der nun geschlossenen Vereinbarung sind unter anderem Sanktionen gegen Russland möglich. Zusätzlich soll die Ukraine finanzell unterstützt werden.

Die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 kann fertiggestellt werden, ohne dass Sanktionen aus den USA drohen. Darauf haben sich die Vereinigten Staaten und Deutschland verständigt. Nachdem US-Außenamtsstaatssekretärin Victoria Nuland im Auswärtigen Ausschuss des Kongresses die Einigung verkündet hatte, folgte am Abend die Bestätigung aus Berlin.

Die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 kann fertiggestellt werden, ohne dass Sanktionen aus den USA drohen.

Das Milliardenprojekt ist zu 98 Prozent fertiggestellt – Super!

Christian Dauck

Sanktionen gegen Russland möglich

Der gemeinsamen Erklärung beider Staaten zufolge sieht das Abkommen Sanktionen gegen Russland vor, sollte Moskau „Energie als Waffe benutzen“. Dies gelte auch allgemein für „aggressive Handlungen gegenüber der Ukraine“. „Im Rahmen des neu eingerichteten Hochrangigen Dialogs zwischen den USA und der EU über Russland sowie über bilaterale Kanäle“ sollen „geeignete Instrumente und Mechanismen“ bereitgestellt werden, „um gemeinsam auf russische Aggression und destruktive Aktivitäten zu reagieren“. Deutschland werde dann Maßnahmen gegen Moskau ergreifen und auch auf Sanktionen auf EU-Ebene drängen.

Nuland hatte erklärt, bei den Verhandlungen mit Vertretern der Bundesregierung sei die amerikanische Seite in engen Beratungen mit der Ukraine gewesen. In Washington befürchten Politiker beider Parteien, dass Nord Stream 2 Polen und die Ukraine von der Erdgasversorgung abschneiden könnte und Moskau zu viel Macht über die europäische Gasversorgung geben könnte. Auch Polen lehnt die Pipeline ab.

„Grüner Fonds“ für Ukraine geplant

Um die Energiewende und die Energiesicherheit in der Ukraine zu fördern, „verpflichtet sich Deutschland, einen Grünen Fonds für die Ukraine einzurichten“, heißt es in der Erklärung. Berlin werde zunächst 175 Millionen US-Dollar (rund 148 Millionen Euro) einzahlen. Geplant seien Investitionen auch aus dem Privatsektor in Höhe von einer Milliarde Dollar.

Mit diesen Mitteln solle unter anderem die Nutzung erneuerbarer Energien gefördert, die Entwicklung von Wasserstoff als Energieträger erleichtert und der Kohleausstieg beschleunigt werden. Die Bundesregierung werde für den Fonds „auf eine Steigerung der Zusagen in den kommenden Haushaltsjahren hinarbeiten“, hieß es weiter.

Mit rund 70 Millionen Euro will Berlin darüber hinaus bilaterale Energieprojekte in der Ukraine fördern, insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. Deutschland verpflichte sich auch, sich dafür einzusetzen, dass über den EU-Haushalt im Zeitraum 2021 bis 2027 Vorhaben im ukrainischen Energiesektor im Umfang von bis zu 1,77 Milliarden US-Dollar gefördert werden, heißt es weiter.

Der Gastransit durch die Ukraine soll laut der Erklärung auch über das Jahr 2024 hinaus „um bis zu zehn Jahre“ verlängert werden. Die Verhandlungen zu diesem Punkt sollen noch vor dem 1. September beginnen.

Die umstrittene Pipeline durch die Ostsee soll mehr russisches Gas nach Westeuropa bringen. Das Milliardenprojekt ist zu 98 Prozent fertiggestellt und soll nach Angaben von Nord Stream 2 noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden.

https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/nord-stream-2-einigung-103.html

Microsoft Flugsimulator 2020 für Konsole – Die Grafik ist der Hammer!

Noch wenige Tage bis der Flight Simulator 2020 am 27.07 für Konsole erscheint und das ab ersten Tag schon im Game-Pass, dann können auch Konsolenspieler abheben. Für PC ist er schon seit dem 18 August 2020 erschienen. Nach einem Jahr Wartezeit ist es in wenigen Tagen so weit. Der Microsoft Flight Simulator 2020 erschien im vergangenen Herbst für PC, seitdem gilt das Programm als einer der besten Flugsimulatoren, die der Markt zu bieten hat.

Hab mir jetzt speziell den Thrustmaster T.Flight Hotas One Joystick bestellt. Fuck, sieht die Grafik gut aus. Hab die Microsoft Flugsimulation in den 90er gespielt.

Flight Simulator: 1,5 Milliarden Gebäude wurden durch KI rekonstruiert

<img src="https://www.pcgameshardware.de/screenshots/original/2020/07/ss_e5fcc1edbd6b8fc657221b7fad432aef93064671-pcgh_b2article_artwork.jpg" alt="<strong>Flight Simulator:

In einem neuen Video stellen Microsofts Partner beim Flight Simulator, die KI-Spezialisten von Blackshark, die aufwendige KI-Technologie vor, die nötig ist, um aus unspektakulären Bing-Karten spektakuläre 3D-Ansichten zu erzeugen. Unter anderem wurden 1,5 Milliarden Gebäude und über 30 Millionen Quadratkilometer Vegetation berechnet.

Der Release des Flight Simulators steht vor der Tür: Am 18. August hebt die komplett erneuerte Flugsimulation ab. Doch bis dahin bleiben die Entwickler umtriebig und stellen unter anderem die Technologie vor, mit deren Hilfe aus relativ flachen Bing-Karten spektakuläre 3D-Ansichten in der Spielwelt erzeugt werden.

Flight Simulator mit KI-Hilfe

Es ist bereits bekannt, dass die Spielwelt des Flight Simulators von Microsoft sehr groß ist und dass man für die Gestaltung der erdumfassenden Welt auf Bing-Satellitendaten, die hauseigene Azure-Cloud und auch Künstliche Intelligenz zurückgreift. Insgesamt sollen zwei Petabyte an Daten in die Rekonstruktion der Erde fließen. Was passiert, wenn keine 3D-Scans über Bing Maps zur Verfügung stehen? Dann kommt unter anderem Technologie der KI-Spezialisten Blackshark aus Österreich zum Einsatz, was in einem aktuellen Video erklärt wird.

Blackshark trägt zur Simulation des Flight Simulatorsnach eigener Aussage mit einer einzigartigen Lösung künstlicher Intelligenz bei, um präzise Informationen aus Satellitenbildern zu extrahieren, und hilft bei der Rekonstruktion eines fotorealistischen digitalen Zwillings der Erde. Während Städte wie Seattle oder New York bereits auf der Grundlage von Photogrammetrie vorlagen, waren 99,8 Prozent des Planeten – Gebäude, Vegetation und Infrastruktur – einfach nicht in 3D verfügbar. Ein Deep Learning Netzwerk segmentiert und klassifiziert dazu die Gebäudevegetation und Straßen weltweit, und ein patentierter Ansatz wird verwendet, um erkannte Gebäudeattribute in hochdetaillierter 3D-Darstellung zu rekonstruieren.

Im Laufe der letzten drei Jahre habe man auf diese Weise etwa 1,5 Milliarden Gebäude und über 30 Millionen Quadratkilometer Vegetation rekonstruiert. Künstliche Intelligenz füllt dabei die Lücken der begrenzten Eingabedaten aus und soll verblüffende Ergebnisse erzielen, die dem Spieler das Gefühl geben sollen, über die reale Welt zu fliegen. Während Gebäudegrundrisse, Höhentyp und die Dächer durch ein neuronales Netz mit hoher Genauigkeit segmentiert werden, werden automatisch zusätzliche Attribute wie Fassadenmerkmale auf der Grundlage geografischer und kontextbezogener Daten hinzugefügt. Durch den parallelen Einsatz von Hunderten von virtuellen Maschinen war Blackshark in der Lage, den gesamten Planeten in weniger als 72 Stunden für die globale Erkennung und Rekonstruktion von Merkmalen zu verarbeiten. Während dieser Zeit haben die Pipelines einige Petabyte an Daten verarbeitet und über 1,5 Milliarden Blaupausen von Gebäudevegetation und Infrastrukturmerkmalen ausgegeben.

Richard Branson und Jeff Bezos: Weltraum-Egotrip der Superreichen

Erster im All! Das möchte Milliardär Richard Branson am Sonntag nach dem Flug im eigenen Raketenraumschiff verkünden. Rivale Jeff Bezos wäre um wenige Tage geschlagen. Doch was bringt der Egotrip der Superreichen dem Weltraumtourismus?

Das Raumfahrt-Rennen der Männer mit dem dicken Ego und dem noch dickeren Geldbeutel steht vor der Entscheidung – und der Sieger heißt sehr wahrscheinlich Richard Branson, nicht Jeff Bezos. Am Sonntag, 11. Juli 2021, will Branson, britischer Unternehmer und Milliardär, als Erster mit seinem eigenen Raumfahrzeug in den Weltraum vordringen. Er möchte für ein paar Minuten Schwerelosigkeit genießen, er möchte sicher wieder landen, und er möchte sich feiern lassen. Vor allem aber will er seinem Rivalen Bezos eins auswischen. Denn der hat sich das Ticket für seinen eigenen Raumflug erst für den 20. Juli 2021 ausgestellt.

Beide, Branson und Bezos, haben in den vergangenen Jahrzehnten viele Milliarden Dollar in ihren Traum vom Raumflug gesteckt. Sie hoffen, endlich regelmäßige Touristenflüge ins All zu ermöglichen, auch um künftig Geld mit ihren Raumfahrtunternehmen zu verdienen. Vorerst geht es aber um die Frage, wer Erster wird beim Milliardärsrennen ins All. Derzeit liegt Branson vorn.

Klappt alles wie geplant, wird der 70-Jährige am Sonntag, gegen 15 Uhr deutscher Zeit, in ein kleines Raketenflugzeug namens SpaceShipTwo Unity klettern. Unity wird unter einem Mutterflugzeug hängen, das das Raumfahrzeug auf etwa 15 Kilometer Höhe transportiert. Dort klinkt es sich aus, zündet eine Minute lang sein Raketentriebwerk und schlägt eine parabelförmige Flugbahn ein, die es auf gut 80 Kilometer Höhe bringen soll. Nur wenige Minuten dauert der Ausflug in die Schwerelosigkeit, dann werden die Passagiere schon wieder mit dem Fünffachen ihres Körpergewichts in die Sitze gepresst. Zehn Minuten später wird Unity wie ein Flugzeug am Startplatz in New Mexico landen. Auftrag erfüllt. Hoffentlich.

Elf Minuten Flugzeit für Bezos‘ New Shepard

Amazon-Gründer Jeff Bezos setzt hingegen auf eine einfachere und robustere Technik, wenn er neun Tage später nachziehen will: Eine klassische Rakete, New Shepard getauft, wird eine Raumkapsel in die Höhe katapultieren. Die Kapsel soll sich abtrennen, ebenfalls eine Parabelbahn einschlagen, gut drei Minuten Schwerelosigkeit ermöglichen und schließlich unter Fallschirmen in der Wüste von Westtexas landen. Gesamte Flugzeit: etwa elf Minuten. Es ist ein bewährtes, ein sicheres Konzept. Denn wann immer Probleme mit der Rakete auftauchen sollten, könnte sich die Kapsel mit Rettungstriebwerken in Sicherheit bringen und dank ihrer Fallschirme landen. 15 Testflüge – noch ohne Menschen an Bord – hat New Shepard bislang erfolgreich absolviert.

Weniger Proben hat das SpaceShipTwo von Virgin Galactic zu bieten, wie Branson seine im Jahr 2004 gegründete Raumfluglinie genannt hat. Gerade einmal drei Abstecher ins Weltall konnte Unity zwischen Dezember 2018 und Mai 2021 hinter sich bringen, wobei einmal schwere strukturelle Schäden auftraten, die beinahe zu einer Katastrophe geführt hätten. Bei einem weiteren Versuch zündete das Raketentriebwerk nicht richtig. Und das Vorgängermodell, die Enterprise, war 2014 sogar abgestürzt. Der Kopilot starb.

Bransons Problem: SpaceShipTwo ist ein komplexes Fluggerät, das von zwei Piloten weitgehend manuell gesteuert werden muss und kaum Fehler zulässt. Es geht zurück auf den Ingenieur Burt Rutan, eine Legende in der Luftfahrt. Rutan ist allerdings auch dafür bekannt, die Grenzen des technisch Machbaren auszureizen. Das war bereits beim ursprünglichen Modell so, dem SpaceShipOne, das im Jahr 2004 den Ansari X-Prize gewann für den ersten All-Flug eines privat entwickelten Raumfahrzeugs. Mindestens 100 Kilometer Höhe musste das Raketenflugzeug damals erreichen – eine Marke, die weltweit, insbesondere aber bei der für Luftfahrtrekorde zuständigen Fédération Aéronautique Internationale als Grenze zum Weltall angesehen wird.

Wo beginnt der Weltraum?

Unity, mit zwei Piloten und bis zu sechs Passagieren, erreicht solche Höhen nicht. Richard Branson, der ursprünglich erst bei einem späteren Testflug an Bord hätte sein sollen, orientiert sich bei seinem Astronautentraum daher an der in den USA üblichen Definition des Weltraums. Dort beginnt das All bereits in einer Höhe von 50 Meilen, gut 80 Kilometern – ein Unterschied, der dem ehrgeizigen Branson vor seinem Flug aus dem Lager von Jeff Bezos genüsslich vorgehalten wurde. Schließlich will der Amazon-Gründer am 20. Juli 2021, dem Jahrestag der ersten Mondlandung, auf mehr als 100 Kilometer Höhe steigen und damit – ganz ohne Frage – in den Weltraum vordringen.

Auch bei der Ankündigung seines Vorhabens hat Bezos eine bessere Figur gemacht. Am selben Tag, an dem Richard Branson bekannt gab, als »Astronaut 001« zur »Erforschung des Kundenerlebnisses« vorzeitig in sein Raumfahrzeug zu steigen, überraschte Bezos mit einer besonderen Geste: Neben seinem Bruder und einem zahlungskräftigen Passagier, der bei einer Auktion umgerechnet rund 28 Millionen Dollar für einen Sitzplatz geboten hatte, lud er als Ehrengast Wally Funk zum Mitflug ein. Die 82-jährige Pilotin, in den USA eine Berühmtheit, gehörte in den 1960er Jahren zu den Mercury 13, einer Gruppe von Frauen, die inoffiziell als mögliche Astronautinnen ausgewählt worden waren. Im damals männlich dominierten US-Raumfahrtprogramm hatten sie aber nie eine Chance.

Ein weiterer Versuch, ins All zu gelangen, war ebenfalls misslungen: Bereits 2010 hatte sich Wally Funk für umgerechnet rund 170 000 Dollar ein Ticket für einen Raumflug gekauft, wurde vom Reiseanbieter jedoch immer wieder versetzt. Das Ticket stammt von Virgin Galactic.

Quelle: https://www.spektrum.de/news/richard-branson-und-jeff-bezos-weltraumtourismus-der-superreichen/1893007

Vierte Corona-Welle: Willkommen Delta

+++ Die Bundesregierung stuft eine Reihe von Ländern vom Virusvariantengebiet zurück auf Hochinzidenzgebiete. Damit ist das Freitesten nach Reisen in Portugal oder Großbritannien wieder möglich. Am Mittwoch werden die fünf Länder vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenzgebiet zurückgestuft, wie das Robert-Koch-Institut mitteilte. Damit ist die Einreise nach Deutschland für alle Personengruppen wieder möglich. +++

Vierte Corona-Welle: Willkommen Delta

+++ 12:02 Reiseländer werden wieder zu Hotspots in Europa +++
In beliebten Urlaubsländer steigen die Infektionszahlen wieder. So melden Griechenland, Spanien und Zypern derzeit erneut hohe Inzidenzwerte. Intensivmediziner betrachten diese Entwicklung mit Sorge. Vor allem im Herbst könnten so wieder mehr Covid-19-Patienten in die Krankhäuser kommen, sagt Intensivmediziner Uwe Janssens im Gespräch mit ntv. Diesmal sei aber die Hoffnung groß, dass man aus dem letzten Jahr gelernt habe. „Es müssen Testungen bei nicht geimpften Personen erfolgen und es muss auch eine Überwachung geben, sodass wir nicht ungebremst wie 2020 in einen sehr trüben Herbt hineinrutschen“, so Janssens.

+++ 09:25 Maske tragen bleibt wohl bis Ende des Jahres Pflicht +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn geht davon aus, dass auch im kommenden Herbst und Winter in einigen Bereichen Maskenpflicht gelten wird. „Die Maske im Innenraum, insbesondere wenn mehrere in einem Innenraum sind im Herbst und Winter, die wird es auch wieder brauchen, das ist sehr klar“, sagt der CDU-Politiker im ARD. „Ich finde aber, im Vergleich zu allen Einschränkungen ist das Masketragen noch die harmloseste“, so Spahn. Bei den Corona-Maßnahmen werde es, wie schon jetzt, auch weiterhin Vorteile für Geimpfte geben. „Aber wir werden sicherlich die Basismaßnahmen, die AHA-Regeln, und dazu gehört auch die Maske, in bestimmten Bereichen noch eine ganze Zeit brauchen.“

+++ 06:58 Lauterbach warnt wegen Delta-Variante vor Lockerungen +++
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach sorgt sich wegen Berichten über eine möglicherweise verminderte Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe gegen die Delta-Variante. „Wenn sich die Daten bestätigen, ist das Grund zur Sorge“, sagt Lauterbach der „Augsburger Allgemeinen“. Hintergrund sind Vermutungen israelischer Pandemie-Experten, welche den Anstieg der Ansteckungszahlen in Israel trotz schneller Impfkampagne auf die Delta-Mutation zurückführen. Obwohl der Großteil der Erwachsenen in Israel mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer immunisiert wurde, nahmen die Fallzahlen zuletzt wieder zu. Möglicherweise sei nicht die Delta-Variante allein für die geringere Wirksamkeit verantwortlich, sondern auch weitgehende Lockerungen, sagt Lauterbach. Gefährlich sei jedenfalls die Mischung aus Verbreitung der mutierten Corona-Variante und gleichzeitigen Lockerungen, warnt er.

+++ 04:52 RKI zählt 985 Neuinfektionen, mehr als letzte Woche +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 985 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche waren es 808 Ansteckungen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt von 4,9 am Vortag auf 5,1. Außerdem wurden 48 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Vor einer Woche waren es 56 Tote.

Quelle: NTV – Corona Live Blog

Der Kampf um die Chatkontrolle: Resolution 2020/0259(COD) (ePrivacy-Ausnahmeverordnung)

An diesem Dienstag wird im EU-Parlament über eine brisante Verordnung entschieden. In Brüssel endet am Dienstag ein Streit, in dem es unter anderem um Eselsex-Videos und eine angeblich nahende digitale Massenüberwachung geht. Eine geplante Verordnung des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten, über die die Abgeordneten nun entscheiden, soll es Internetkonzernen erlauben, sämtliche privaten Nachrichten ihrer Nutzer nach Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern zu durchsuchen. Auch nach „Grooming“, also dem Anbahnen sexuellen Kontakts mit Kindern, sollen die Unternehmen unbeschränkt fahnden dürfen.


Am 6. Juli werden die Abgeordneten des Europäischen Parlaments über diese Verordnung abstimmen. Die EU will private Chats, Nachrichten und E-Mails massenhaft, anlass- und unterschiedslos auf verdächtige Inhalte durchsuchen. Die Begründung: Strafverfolgung von Kinderpornographie. Die Konsequenz: Massenüberwachung durch vollautomatisierte Echtzeit-Chatkontrolle und damit die Abschaffung des digitalen Briefgeheimnisses.

Wie ist es soweit gekommen?

Die Europäische Kommission hat 2020 einen Gesetzesvorschlag vorgelegt, der es erlauben soll, alle privaten Chats, Nachrichten und E-Mails verdachtslos und flächendeckend auf verbotene Darstellungen Minderjähriger und Anbahnungsversuche (Kontaktaufnahme zu Minderjährigen) zu durchsuchen. Das heißt: Facebook Messenger, Gmail & Co sollen jede Kommunikation auf verdächtiges Text- und Bildmaterial scannen. Und zwar vollautomatisiert, durch den Einsatz von sog. ‘Künstlicher Intelligenz’ – ohne, dass ein Verdacht vorliegen muss. Meldet ein Algorithmus einen Verdachtsfall, werden alle Nachrichteninhalte und Kontaktdaten automatisch und ohne menschliche Prüfung an eine private Verteilstelle und weiter an Polizeibehörden weltweit geleitet. Die Betroffenen sollen nie davon erfahren.

Einige US-Dienste wie GMail und Outlook.com praktizieren diese automatische Nachrichten- und Chatkontrolle bereits. Verschlüsselte Nachrichten sind zurzeit noch ausgenommen. Die EU-Kommission will mit einem zweiten Gesetz aber bald alle Anbieter zum Einsatz dieser Technologie verpflichten. Dabei zeigt eine im März 2021 durchgeführte Umfrage, dass die Mehrheit der EuropäerInnen den Einsatz der Chatkontrolle.

Im Sommer 2021 will die EU-Kommission einen zweiten Gesetzentwurf vorlegen, der alle Anbieter von E-Mail-, Messaging- und Chatdiensten zur flächendeckenden und verdachtslosen Durchsuchung privater Nachrichten zwingen soll.

Quelle: https://www.patrick-breyer.de/beitraege/nachrichtendurchleuchtung/#WeitereArgumenteChatkontrolle


Ich bin immer super Happy bei den Stichwörtern: massenhaft, anlass- und unterschiedslos Durchsuchung, Künstliche Intelligenz, Strafverfolgung/Kriminalitätsbekämpfung. Die Piraten Partei finde ich richtig schlimm und Übel. FDP, SPD, Grüne, Linke und AFD geht ja alles noch wen unsere Regierung Sicherheitsgesetze/Überwachungsgesetze verabschiedet, mit denen kann man notfalls verhandeln.

Aber bei den Piraten hätten Polizeibeamte/innen nur einen Rechenschieber in ihrem Büro stehen für die Strafverfolgung /Kriminalitätsbekämpfung. Diese Partei ist wie ein Kratziger Wollpullover, richtig unbequem.

So auch wieder bei der Resolution 2020/0259(COD). Die Abgeordnete hab ich auch per Email kontaktiert, nicht weil ich ein Gegner bin sondern einer der härtesten Befürworter von Sicherheitsgesetze/Überwachungsgesetze bin. Sicherlich werden sich die abgeordnete schon überlegt haben wofür Sie abstimmen und die Email nichts an deren Entscheidung ändern. Aber ich bin nicht bereit den Gegner das Feld alleine zu überlassen.

So hab ich mich kurz entschlossen doch noch mal an den PC Gesetzt und bis 2 Uhr Morgens gearbeitet. Eigentlich hatte ich keine Lust mich um die „Gegner“ zu kümmern. Aber verdammt gehen mir die auf die Nerven!

Christian Dauck

Meine Email an die EU-Abgeordnete Betreff: Resolution 2020/0259(COD) (ePrivacy-Ausnahmeverordnung) zustimmen

Sehr geehrte Damen und Herren abgeordnete,

ich bin ein Befürworter der Resolution 2020/0259(COD) (ePrivacy-Ausnahmeverordnung) sowie der Strafverfolgung/Kriminalitätsbekämpfung mit Künstlicher Intelligenz

bitte stimmen Sie der Resolution 2020/0259(COD) (ePrivacy-Ausnahmeverordnung) zu, für ein besseren und wirkungsvollen schutzt der Kinder vor Kinderpornographie und Anbahnungsversuche (Cybergrooming) im Internet.

Flächendeckende Scans für alle Email- und Chat-Abieter sollte Verpflichtend gemacht werden. Künstliche Intelligenz sollte die erste Wahl sein, um nach verdächtigen Material wie Bilder, Texte, usw. zu suchen. Künstliche Intelligenz ist ein effektives Mittel bei der Kriminalitätsbekämpfung und entlastet Polizeibeamte/innen bei der Strafverfolgung.

Die Aktionen von Herrn Patrick Breyer kann ich nicht gutheißen: https://www.patrick-breyer.de/verdachtslose-nachrichten-und-chatkontrolle-letzte-chance-zu-protestieren/ Der versucht Kinderpornografie zu legalisieren und möchte dafür einen rechtsfreien Raum im Internet schaffen. Ein absolutes No-Go. Auch sind die Gegenargumente von Hern Patrick Breyer sind maßlos übertrieben.

Die Briefaktion der der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs) halte ich einfach nur für frech: https://hpd.de/artikel/chatkontrolle-aktion-gegen-aufhebung-digitalen-privatsphaere-19428 72 Prozent der Europäer gegen Massenüberwachung, diese Umfrage ist eine glatte lüge und total überzogen, überhaupt nicht repräsentativ.

Die Kriminalitätsbekämpfung und Strafverfolgung mit Künstlicher Intelligenz einer Intelligenten Maschine bestehend aus Algorithmen gehört die Zukunft und sollte weiter ausgebaut bzw. in weiteren Bereichen der Kriminalitätsbekämpfung und Strafverfolgung eingeführt werden. Auch um den Faktor Mensch immer mehr in der Kriminalitätsbekämpfung und Strafverfolgung abzulösen.

Schon jetzt zeigt eine Umfrage der Gegner der Chatkontrolle, das 72 Prozent der EU-Bürger mehr Respekt vor der Strafverfolgung mit Künstlicher Intelligenz haben als vor einem Polizeibeatmen/Beamtinnen (Menschen) vor dem PC im Büro. Sich Somit drei mal überlegen ob Sie eine Straftat im Bereich Kinderpornographie und Cybergrooming machen wollen, da man sich so schon mit einem möglichen Fehlverhalten Auseinandersetzt wirkt die Künstliche Intelligenz nicht nur bei Verfolgung von Straftaten sonder auch abschreckend erst eine Straftat begehen zu wollen.

Die EU-Bürger haben die Maßnahme bzw. die Überwachung von Email und Chat mit Künstlicher Intelligenz zu dulden. Die meisten EU-Bürger werden die im Hintergrund eingesetzte Künstliche Intelligenz gar nicht merken uns sich so mit der neuen Technologie arrangieren. Gegner der „Chatcontrolle“ und der Digitalen-Strafverfolgung versuchen bewusst Angst vor diesen und anderen neuen Technologien bei den Bürgern auszulösen.

Besonders anzumerken ist das diese Technologie schon seit Jahren angewandt wurde ohne das sich Bürger davon gestört fühlten oder einwende dagegen hatte.

Die Resolution 2020/0259(COD) eignet sich um: Künstliche Intelligenz an EU-Bürger und Ausländische Bürger in der Strafverfolgung/Kriminalitätsbekämpfung zu testen, Fehler zu korrigieren und die Künstliche Intelligenz weiter zu entwickeln, um sie später in der Strafverfolgung/Kriminalitätsbekämpfung noch weiter ausbauen zu können. Sowie vertrauen unter den EU-Bürgern zu schaffen das mit Intelligenten Algorithmen Kriminelle Bürger verfolgt werden und keine unschuldigen Bürger aber vor allem keine angebliche Massenüberwachung staatfindet.

Künstliche Intelligenz sollte wie Kinder frei sein um zu lernen und sich weiter Entwickeln zu können.

Datenschutz darf nicht vor Kinderschutz stehen, auch nicht im Internet. Keinen reichsfreien Raum im Internet für Kinderpornografie schaffen

Stimmen Sie am 6. Juni für die Verordnung 2020/0259(COD) (ePrivacy-Ausnahmeverordnung). Die EU sollte Mutig sein und dem Technologie-Experiment mit Künstlicher Intelligenz in der Strafverfolgung/Kriminalitätsbekämpfung, Grünes Licht sowie eine Chance geben. Für Europa wäre das ein kleiner schritt aber ein großer für die Technologie „Künstliche Intelligenz“ in der Strafverfolgung/Kriminalitätsbekämpfung so wie eine wichtige Chance für die Technologie.

Sowie Voraussichtlich auch dem Gesetzesvorschlag der Kommission zum verpflichtenden Einsatz der Nachrichten- und Chatkontrolle. Stimmen Sie dafür! Auch gegen Krypto-Messenger wie WhatsApp, Signal usw.

Sicherlich werden Sie sich, die abgeordnete schon überlegt haben wofür Sie abstimmen und die Email nichts an der Entscheidung ändern. Aber ich bin nicht bereit den Gegnern der Resolution 2020/0259(COD) alleine das Feld zu überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Dauck

Christian Dauck

Im EU-Parlament wird an diesem Dienstag über eine brisante Verordnung entschieden.

In Brüssel endet am Dienstag ein Streit, in dem es unter anderem um Eselsex-Videos und eine angeblich nahende digitale Massenüberwachung geht. Eine geplante Verordnung des EU-Parlaments und der Mitgliedstaaten, über die die Abgeordneten nun entscheiden, soll es Internetkonzernen erlauben, sämtliche privaten Nachrichten ihrer Nutzer nach Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern zu durchsuchen. Auch nach „Grooming“, also dem Anbahnen sexuellen Kontakts mit Kindern, sollen die Unternehmen unbeschränkt fahnden dürfen. Dass in dieser Debatte beiderseits mit schwerem rhetorischem Geschütz gefeuert wird, versteht sich angesichts der Thematik von selbst.

Die Gegner der Verordnung nennen sie „Chatkontrolle“ und sehen sie als Auftakt einer Reihe staatlicher Repressionsmaßnahmen. Peder Iblher etwa, Referent für digitale Grundrechte bei der Giordano-Bruno-Stiftung, spricht von einem bekannten Muster, das man etwa auch beim Streit um die Vorratsdatenspeicherung habe beobachten können: „Um das durchzusetzen, wurde zuerst Kinderpornografie genannt, das ist immer der Eisbrecher, dann kommt Terrorismus, dann organisierte Kriminalität, und irgendwann wird so was auch auf relativ banale Delikte angewendet.“ Es ist ein schwerer Vorwurf: Nimmt der EU-Gesetzgeber die Bekämpfung von Kindesmissbrauch zum Vorwand, um Ermittlungsbehörden einen Zugriff auf private Kommunikation zu ermöglichen?

Der Hintergrund der nun geplanten Verordnung ist, dass Ende Dezember das europäische Briefgeheimnis auch auf Messenger-Apps wie Whatsapp und digitale Plattformen ausgedehnt wurde. Das hatte die Nebenwirkung, dass Internetkonzerne ihre Dienste nun nicht mehr automatisch nach Darstellungen sexueller Gewalt an Kindern durchsuchen und die Funde über eine US-Organisation an die Ermittlungsbehörden weiterleiten dürfen, wie es zuvor bereits geschah. Google und Microsoft ignorierten das Verbot zunächst, Facebook schaltete die Scanner ab – vorläufig, wie das Unternehmen betont, bis es für solche Systeme wieder einen Rechtsrahmen gibt. Den soll die geplante Verordnung nun bieten.

Darin steht allerdings, dass die Anbieter von Online-Diensten nicht nur wieder scannen dürfen, sondern es „ab dem 2. Quartal 2021“ sogar müssen. Was das bedeutet, ist offen; die Verteidiger eines möglichst freien Internets befürchten aber bereits Schlimmstes, auch weil im vergangenen September ein interner Diskussionsbericht der EU-Kommission geleakt wurde. Das Papier erörtert verschiedene technische Wege, um sichere Verschlüsselungsverfahren auszuhebeln, wie sie etwa Whatsapp und Telegram bieten – einer Pflicht zum Scannen nach Darstellungen von Kindesmissbrauch stünden sie im Weg. Sven Herpig, der den Bereich internationale Cybersicherheitspolitik bei der Stiftung Neue Verantwortung leitet, hat den Bericht gelesen. Sämtliche der diskutierten Verfahren liefen darauf hinaus, sagt er, „dass diese Dienste unsicherer werden“. Wo es Hintertüren gebe, könnten auch Kriminelle diese benutzen.

„An Zynismus nicht zu überbieten“

Der EU-Abgeordnete Patrick Breyer (Piraten) glaubt, dass sich die Innenminister auf diesem Weg einen langgehegten Wunsch erfüllen wollen. Eine sogenannte Backdoor in verschlüsselte Kommunikation benennt etwa das Bundesinnenministerium in seinem jüngst veröffentlichten Entwurf einer Cybersicherheitsstrategie explizit als Ziel. Nur so lasse sich dieser Vorstoß verstehen, denn gegen Kinderporno-Ringe seien derlei Maßnahmen ohnehin unwirksam. Die Täter befänden sich im Darknet, in dem solche Scanner nicht funktionierten. Auf diesen anonymen Teil des Internets, sagt er, sollten sich die Ermittler konzentrieren – anstatt ihre Zeit damit zu verschwenden, Massen an größtenteils irrelevantem Material zu sichten.

Die Filter seien unpräzise, sie schlügen meist bei Fotos aus, die Kinder und Jugendliche selbst teilen, oder etwa beim „Sexting“, also beim harmlosen Austausch anzüglicher Nachrichten zwischen Erwachsenen. Unschuldige seien etwa wegen eines „Eselsex-Videos“ kriminalisiert worden. Anstatt „altes Material“ aus dem Netz zu fischen und damit den „Heuhaufen“ noch zu vergrößern, sollten die Ermittler lieber die Täter jagen.

Julia von Weiler lacht bitter auf, wenn man ihr diese Gegenargumente nennt. So zu tun, als sei „altes Material“ nicht so schlimm, sei „an Zynismus nicht zu überbieten“, sagt die Psychologin, die dem Verein Innocence in Danger vorsteht. Die Dargestellten litten ein Leben lang darunter, mit den Aufnahmen ihres Missbrauchs konfrontiert zu werden, Täter organisierten in speziellen Foren regelrechte Jagden auf die Opfer von damals. Die Sorge, dass solche rechtlichen Möglichkeiten ausgedehnt und dann missbraucht werden könnten, verstünde sie, aber „nichts im Leben ist tausendprozentig sicher“. Es sei doch „merkwürdig, dass das immer erwartet wird“. Sie habe „genügend Vertrauen in die deutsche Strafjustiz, dass das seine Wege geht“.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/politik/kindesmissbrauch-kinderpornos-darknet-sexualisierte-gewalt-paedophilie-1.5342963

Delta-Variante in Europa: Vierte Welle kommt und reist mit dem Flugzeug! Neue Corona Welle nicht mehr zu stoppen!


Die Sommerferien stehen vor der Tür. Viele Familien wollen verreisen. Doch nun breitet sich die hoch ansteckende Delta-Variante des Coronavirus in Europa aus. Ein Überblick über die aktuelle Lage in den Urlaubsländern.

In vielen Ländern Europas sinken die Inzidenzwerte, die Corona-Pandemie scheint im Griff zu sein. Doch nun bereitet die zuerst in Indien nachgewiesene Delta-Variante den Virologen zunehmend Sorge.

Großbritannien als Delta-Hotspot

In Großbritannien macht Delta laut der weltweiten Wissenschaftsinitiative GISAID inzwischen rund 92 Prozent aller Neuinfektionen aus. Die Infektionszahlen steigen rasant an. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 172. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will nach einem Bericht der Londoner „Times“ durchsetzen, dass Briten deshalb nicht mehr in die Europäische Union einreisen dürfen. Der Zeitung zufolge soll das nach den Vorstellungen der Kanzlerin für alle Briten gelten, auch für vollständig geimpfte.

Seit Ende Mai gilt Großbritannien bereits als Virusvariantengebiet. Reiserückkehrer müssen für 14 Tage in Quarantäne. Sie kann nicht vorzeitig beendet werden und gilt auch für Geimpfte und Genesene. Urlauber aus Ländern, die als „normale“ Risikogebiete eingestuft werden, müssen mit einem negativen Test nicht in Quarantäne. Wer aus einem sogenannte Hochinzidenzgebiet zurückkommt, kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise testen lassen. Eine Übersicht finden Sie hier.

Portugal und Russland ab sofort Virusvariantengebiet

Neben Großbritannien hat es in Europa vor allem Portugal erwischt: Fast 50 Prozent der Corona-Fälle sind laut GISAID mittlerweile auf die Delta-Variante zurückzuführen. Die Inzidenz liegt aktuell bei knapp 75 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Besonders Lissabon ist schwer von der Variante getroffen und wurde deshalb am Wochenende abgeriegelt.

Auch Portugal steht ab sofort auf der Liste der Virusvariantengebiete, genauso wie Russland. Dort liegt der Delta-Anteil sogar bei 87 Prozent. Vergangenen Sonntag meldeten die Behörden in der Hauptstadt Moskau 144 Todesopfer innerhalb von 24 Stunden – das ist die höchste Zahl in einer russischen Stadt seit Beginn der Pandemie.

Delta in Spanien auf dem Vormarsch

Auch in Spanien breitet sich die Delta-Variante schnell aus. Der Anteil an Neuinfektionen, der auf die Mutante zurückzuführen ist, lag laut GISAID in den letzten vier Wochen bei 21,8 Prozent. Auf Mallorca ist sie nach Angaben der lokalen Behörden für zehn Prozent aller Fälle verantwortlich. Die landesweite Sieben-Tage-Inzident liegt bei 53,5. Nur noch die folgenden autonomen Gemeinschaften und Städte werden als Risikogebiete eingestuft: Andalusien, Navarra, La Rioja, das Baskenland und Ceuta.

Niedrige Inzidenz in Österreich, Tschechien und Italien

In Österreich (aktuell kein Risikogebiet) verzeichnet GISAID, dass 39,1 Prozent der Corona-Fälle auf die Delta-Variante zurückzuführen sind. Allerdings ist die Inzidenz in der Alpenrepublik insgesamt niedrig. Sie liegt momentan bei einem Wert von 8,4. Ähnlich sieht es in Tschechien (aktuell kein Risikogebiet) und Italien (aktuell kein Risikogebiet) aus, wo der Delta-Anteil derzeit bei 29,3 und 18,5 Prozent liegt, die Inzidenz insgesamt aber nur bei rund 8.

Sinkende Infektionszahlen in Frankreich

Auch in Frankreich (aktuell kein Risikogebiet) bleibt von der Delta-Variante nicht verschont. Laut GISAID macht sie rund 10 Prozent der Fälle aus. Der französische Gesundheitsminister Olivier Veran geht von 20 Prozent aus – Tendenz steigend. Insgesamt sinken die Infektionszahlen aber – ähnlich wie in Deutschland. Am Montag wurden 509 Neuinfektionen registriert.

RKI schätzt: Jede zweite Neuinfektion bereits mit Delta-Variante

Auch in der Bundesrepublik greift die Delta-Variante immer mehr um sich. Der Anteil lag laut GISAID in den letzten vier Wochen bei 12,5 Prozent. Das Robert Koch-Institut (RKI) geht von einer deutlich höheren Zahl aus. RKI-Chef Lothar Wieler teilte am Montag in einer Schalte der Gesundheitsminister von Bund und Ländern mit, dass der Anteil bei mindestens 35 Prozent liege. Da die Daten bereits einige Tage alt seien, sei der Anteil derzeit tatsächlich sogar auf rund 50 Prozent zu schätzen.

Griechenland und Türkei bisher kaum betroffen

In Griechenland ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen Wochen deutlich gesunken, mittlerweile auf unter 35. Bisher gibt es laut GISAID auch keinen nachgewiesenen Fall der Delta-Variante des Corona-Virus, ebenso in der Türkei. Das könnte daran liegen, dass beide Länder nur wenige Corona-Fälle auf Mutationen untersuchen. Griechenland gilt seit dem Wochenende nicht mehr als Corona-Risikogebiet, die Türkei hingegen weiterhin.

Bundesärztekammer mahnt zur Vorsicht

Allgemein rät die Bundesärztekammer von Reisen in Urlaubsgebiete ab, in denen die ansteckendere Delta-Variante des Corona-Virus grassiert. „Auf Reisen in Regionen, die von der Delta-Variante besonders betroffen sind, sollte verzichtet werden“, sagte Präsident Klaus Reinhardt der Funke Mediengruppe.

Er räumte ein, dass für viele Menschen der Urlaub nach den Belastungen der vergangenen Monate wichtig für das seelische Gleichgewicht sei. „Notwendig ist aber die Einhaltung der Hygieneregeln auch im Urlaubsort.“


RKI: Delta-Variante im Aufwind

Berlin – Immer mehr Coronavirusfälle in Deutschland gehen auf die ansteckendere Delta-Variante zurück. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schreibt in seinem Virusvariantenbericht von gestern Abend von einer „leichten Zu­nahme der Delta-Fallzahlen“ – von 410 nachgewiesenen Fällen in der Woche vom 31. Mai bis 6. Juni auf 724 in der Woche vom 14. bis 20. Juni. Allerdings wird nur ein Teil der positiven Coronaproben auf Varianten hin untersucht.

Wesentlich schneller als die absoluten Zahlen der Delta-Variante steigt ihr Anteil. Nach den jüngsten ver­füg­baren Daten aus der letztgenannten Woche lag der Anteil der in Indien entdeckten Variante an einer Stichprobe laut Bericht bei rund 37 Prozent.

Angesichts der seit Ende Mai beobachteten Verdopplung des Anteils im Wochentakt sei damit zu rech­nen, dass die Mutante in dieser Woche „mindestens die Hälfte aller Neuinfektionen ausmacht“, heißt es im Bericht. RKI-Chef Lothar Wieler hatte am vergangenen Montag bereits in einer Schalte der Gesund­heitsminister von Bund und Ländern von rund 50 Prozent gesprochen, wie es aus Teilnehmerkreisen hieß.

Insgesamt ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland rückläufig. Fachleute befürchten jedoch eine Trend­umkehr mit zunehmender Delta-Verbreitung. Die bisherige Entwicklung hängt vor allem mit dem massiven Rückgang der Fälle durch die zuletzt vorherrschende Variante Alpha zusammen.

Für sie gibt das RKI im Bericht einen Rückgang der geschätzten Sieben-Tage-Inzidenz von 76 auf rund 5 über einen Zeitraum von sechs Wochen an. Die Inzidenz von Delta nahm demnach in den letzten drei beobachteten Wochen zu: von 2,0 auf 3,2.


Mit Delta-Variante infizierter Dortmunder kam mit dem Flugzeug

Die Delta-Variante ist auch in Dortmund weiter auf dem Vormarsch. Ein Flugzeug-Passagier brachte sie mit. Das Gesundheitsamt ermittelt gemeinsam mit der Airline.

Rückkehr aus Risikogebieten – Delta landet an Terminal 1

Portugal und Russland gelten seit Dienstag als Virusvariantengebiete. Am Berliner Flughafen landen aus beiden Ländern weiterhin Flüge. Für viele war es zu spät, um ihre Reise umzubuchen – und um eine Quarantäne einzuplanen.

Vierte Welle kommt bereits uns ist nicht mehr zu stoppen.

Christian Dauck