Wahl-O-Mat so unbeliebt wie nie zuvor: Warum ab morgen alles gut wird

Viel Zeit bleibt nicht mehr bis zu Bundestagswahl. Unentschlossene greifen in diesen Tagen gern zum Wahl-O-Mat, der über einfache Fragen zeigen soll, mit welcher Partei man die meiste Übereinstimmung hat. Doch aktuell wird die sonst so beliebte Wahl-App in den AppStores niedergemacht. Ein wichtiges Update dürfte aber für den Umschwung sorgen.

war es so spannend vor einer Bundestagswahl, gleichzeitig verschwimmen die Positionen der Parteien in einem Einheitsbrei, der für viele Menschen nicht mehr durchschaubar ist. Das ist zwar bedenklich, doch seit vielen Jahren gibt es den Wahl-O-Mat von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der stellt einfache Fragen, auf die Nutzer aus vorgegebenen Antworten reagieren können. Im Hintergrund läuft ein Abgleich mit den Positionen der Parteien.

Zum Schluss erhalten Nutzer eine praktische Auswertung, die anzeigt, mit welchen Parteien sie die größte Übereinstimmung haben. Soweit so nützlich, doch wer in die App-Bewertungen des Wahl-O-Mat guckt, reibt sich verwundert die Augen. Viele 1-Stern-Bewertungen ziehen die praktische App runter, derzeit ist der Gesamtschnitt im PlayStore 1,8 Sterne – das ist richtig mies.

Schlechte Bewertungen wegen fehlender Bundestagswahl

Guckt man die schlechten Bewertungen durch, geht es dabei manchmal tatsächlich um kleine Fehler. Viele Nutzer werten die App aber ab, weil sie schlicht noch nicht für die Bundestagswahl 2021 funktioniert. Aktuell kann man die App für die Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern nutzen, nicht aber für die Bundestagswahl. Doch das ist nicht mehr lange so.

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Ab 2. September kommt endlich der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2021

Ab 2. September ist es endlich so weit. Die Ungeduld kann ich verstehen. Gefühlt kommt der Wahl-o-Mat für die Bundestagswahl recht spät. Ich hab mich zwar schon entschieden aber den Wahl-o-Mat möchte ich dennoch benutzen. Den vergleich der Positionen der Parteien ist immer wieder interessant.

Christian Dauck

Wahl-O-Mat: Wichtiges Update am 2. September

Die Apps für Android und iOS und auch die Web-App kündigen die Verfügbarkeit des Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl für den 2. September 2021 gut sichtbar an. Doch warum so spät? Hauptgrund sollen die gesetzlichen Fristen zur Parteizulassung sein.

Insgesamt ist das etwas spät, weil man schon seit ein paar Tagen die Briefwahl durchführen kann. Für die meisten Nutzer sollte der Start aber rechtzeitig sein. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat neben veränderter Optik auch neue Funktionen für das Superwahljahr angekündigt, es steht also ein spannendes Update für den Wahl-O-Mat an.

Nur keine Hektik

Ein paar Tage früher hätte der Wahl-O-Mat schon kommen können, schließlich wurden Wahlbenachrichtigungen auch schon verschickt und die Early Birds haben sich bereits mit Briefwahlunterlagen eingedeckt. Eine große Katastrophe ist der Start am 2. September aber nicht. Auch Briefwähler haben noch jede Menge Zeit, den Wahl-O-Mat anzuwerfen.

Quelle: https://www.chip.de/news/Wahl-O-Mat-so-unbeliebt-wie-nie-zuvor-Warum-ab-morgen-alles-gut-wird_183796187.html

Den Bahnstreik gelassen nehmen: GDL-Vorsitzender Claus Weselsky und sein Personal wirbt bei DB für Selbstfahrende Bahn

Fünftägiger Bahn-Streik gestartet – Merkel hofft auf zügige Lösung des Tarifkonflikts

Die Lokführergewerkschaft GDL hat am Mittwoch ihren dritten Arbeitskampf gestartet. Der aktuelle Ausstand soll fünf Tage andauern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hofft unterdessen auf eine rasche Verständigung im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn.

Wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin sagte, hoffe die Kanzlerin, dass „zügig eine für alle Seiten tragfähige Lösung“ gefunden werde. Die Regierung appelliere zudem an die Verhandlungspartner, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie negative Auswirkungen auf die Fahrgäste und die betroffene Wirtschaft „wirklich auf das unvermeidbare Maß“ zu beschränken.

Mit Blick auf Rufe nach einem Einschreiten des Bundes als Eigentümer der Bahn betonte Seibert, im Sinne der Tarifautonomie sei es Sache der Tarifpartner, zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen. Dies habe sich in Deutschland bewährt. Daher mische sich die Kanzlerin grundsätzlich nicht in Tarifauseinandersetzungen ein.

Gestartet ist die dritte Streikwelle am Mittwochabend im Güterverkehr

Quelle: https://bahnblogstelle.net/2021/09/01/fuenftaegiger-bahn-streik-gestartet-merkel-hofft-auf-zuegige-loesung-des-tarifkonflikts/


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Den Bahnstreik gelassen nehmen: GDL-Vorsitzender Claus Weselsky und GDL-Personal wirbt bei DB für Selbstfahrende Bahn. Aufregen über den Bahnstreik lohnt sich nicht, einfach nur genießen Leute

Ich freue mich auf den Bahnstreik, denn ein fünftägiger Streik ist gute Werbung für Wirtschaft, Deutsche Bahn und den Kunden das Selbstfahrende Züge kommen müssen. Aufregen über den Bahnstreik lohnt sich da nicht, einfach nur die Werbung genießen. Ich sehe kein GDL-Vorsitzenden Weselsky und deren Mitarbeiter die für bessere Arbeitsbedingungen streiken sondern nur Werbung für Selbstfahrende Züge für den Güter- und Personalverkehr bei der Deutschen Bahn machen und die Digitalisierung der Schiene kaum abwarten können. Die machen das schon ja irgendwie richtig, läuft bei der GDL, was regen sich alle auf.

Jetzt mal Butter bei die Fische wenn Herrn Weselsky und GDL-Personal Bahnkunden und Güter als Verhandlungsmasse einsetzen, kann der Bürger doch eben so gut deren Bahnstreik kapern und damit bei der Deutsche Bahn für Selbstfahrende Züge bzw. die „Digitale Schiene“ werben.

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Diese grandiose Steilvorlage der GDL ist perfekt für den zukünftigen Schienenverkehr, diese einmalige Chance kann nicht ungenutzt bleiben.

Die GDL kann nicht damit rechen das jetzt alle Bürger in Sozialen-Netzwerken und den Medien rum nörgeln. Diese Steilvorlage ist perfekt für den zukünftigen Schienenverkehr diese einmalige Chance kann nicht ungenutzt bleiben, zu mal im Oktober der ITS Weltkongress 2021 (Konferenz und Verkaufsmesse zur Förderung von Intelligenten Transportsystemen), beginnt.

Denn ins rollen gebrachte Stein (das werben für Intelligenten Transportsystemen) vom GDL-Vorsitzender Claus Weselsky muss man jetzt nur in die richtige Richtung lenken. Schließlich muss so ein gewagter GDL Bahnstreik den Personal- und Güterverkehr und der Deutschen Bahn ja vom nutzen sein.

Ich schneide mir mal ein dickes Stück Kuchen vom GDL-Streik ab und genieße einfach nur die nächsten Tage.

Vom 1. bis 7. September Bahnstreik, ist bin gespannt ob der wirklich so lange dauern wird – Spanend! Schauen wir mal.

Ein ist sicher ob sich GDL und DB einigen oder nicht – Der große Gewinner daraus wird zukünftig das Projekt: „Digitale Schiene“ sein.


Dritter GDL-Streik: Weselsky gegen neuen Schlichtungsversuch

Die Lokführergewerkschaft GDL legt im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn nach: Sie bestreikt ab dem Nachmittag wieder den Güterverkehr und dann den Personenverkehr. Eine neue Schlichtung schloss der GDL-Vorsitzende im Vorfeld aus.

Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn beginnt heute der dritte und bislang längste Streik der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL). Von 17 Uhr an wird der Güterverkehr bestreikt, ab Donnerstagmorgen soll dann auch der Personenverkehr betroffen sein. Enden sollen die Streiks am kommenden Dienstag um 02.00 Uhr morgens.

Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky lehnte kurz vor Beginn des Ausstands einen neuen Schlichtungsversuch ab. „Die Bahn versucht nur Zeit zu gewinnen und mit Scheinangeboten die Öffentlichkeit und die Medienvertreter zu irritieren“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Der Gewerkschafter wies zugleich Vorwürfe zurück, die GDL verweigere sich Gesprächen. 

Die GDL fordert eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro und bessere Arbeitsbedingungen. Die Bahn bietet zwar 3,2 Prozent mehr Lohn, will die Stufen aber später umsetzen und fordert eine längere Laufzeit des Tarifvertrages. Das Unternehmen hat zudem Verhandlungen über eine Corona-Prämie angeboten, jedoch keine konkrete Zahl genannt. In dem Tarifkampf geht es zudem um die Position der GDL im Konzern und im Wettbewerb mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Diese hat sich bereits mit der Bahn geeinigt, die Ergebnisse hält die Lokführergewerkschaft jedoch für unzureichend.

Die Bahn will während der Streiktage im Fernverkehr rund ein Viertel der Züge des normalen Fahrplans anbieten. Im Regional- und S-Bahnverkehr peilt das Unternehmen ein Angebot von etwa 40 Prozent an. Es gelten außerdem erweiterte Kulanzregeln: So können gebuchte Fahrkarten im Fernverkehr bis zum 17. September genutzt werden, die Zugbindung bei Sparpreisen ist aufgehoben. Alternativ können Fahrkarten kostenfrei erstattet werden.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-streik-179.html


Vor dem dritten Lokführerstreik: Auch Unternehmen planen um

Wer auf die Bahn angewiesen ist, wird es in den nächsten Tagen wieder schwer haben. Doch der Streik bringt nicht nur Fahrgäste in die Bredouille.

Die Streiks bei der Güterbahn machen den Unternehmen in Deutschland zunehmend zu schaffen.

Die erneute Unterbrechung der ohnehin äußerst angespannten Lieferketten gefährde die wirtschaftliche Erholung, warnte der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen vor Beginn des dritten Arbeitskampfes bei der Deutschen Bahn. Die Unternehmen müssen viele Transporte umdisponieren.

«Das zieht einen immensen Personalaufwand und erhebliche zusätzliche Kosten nach sich», hieß es etwa aus der Chemie-Branche. Der Bundesverband der Deutschen Industrie erneuerte seine Kritik am Vorgehen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

Neben dem Streik im Personenverkehr von Donnerstag an hat die GDL zu einem mehr als fünftägigen Streik im Güterverkehr der Bahn aufgerufen. Der Arbeitskampf sollte am Mittwochabend (17.00 Uhr) beginnen und bis Dienstag, 2.00 Uhr, andauern. Er trifft insbesondere die Stahlindustrie, Auto- und Maschinenbauzulieferer, die chemische und die Mineralölindustrie.

Bei den bisherigen Streiks stauten sich nach Bahnangaben in Spitzenzeiten 200 bis 300 Züge und erreichten nur verspätet ihre Ziele. Schwierigkeiten haben besonders Unternehmen, die just-in-time produzieren. Bei ihnen kommen Rohstoffe und Vorprodukte üblicherweise erst an, wenn sie benötigt werden. Das spart Lagerkosten.

«Auch bei Unternehmen, die vorgesorgt haben, sind irgendwann die Lager leer», erklärte der Logistikexperte des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik. «Es kann dadurch schon zu ersten Ausfällen kommen.» Das gelte auch für Unternehmen im benachbarten Ausland, denn der Streik durchtrenne europäische Lieferketten.

Die Bahn fürchtet, Kunden langfristig zu verlieren. «Es ist damit ein Streik gegen das Klima», teilte DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta am Mittwoch mit. Sie rechne damit, dass Kunden Transporte auf Lastwagen verlagern. DB Cargo habe auch Kooperationspartner mit dem Fahren von Zügen beauftragt, um system- und versorgungsrelevanten Verkehr sicherzustellen. Man setze alles daran, dass alle für die Industrie wichtigen Züge gefahren werden.

«Erneut müssen die Unternehmen mit ihren Kunden und Logistikdienstleistern kurzfristig flexible Lösungen entwickeln», teilte der Verband der Chemischen Industrie mit. Während wegen Engpässen bei Vorprodukten schon jedes fünfte Unternehmen der Chemieindustrie die Produktion gedrosselt habe, verzögere der Streik nun auch die Auslieferung an Kunden der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

BDI: Unverhältnismäßig und unverantwortlich

«Für viele Stoffe ist die Bahn das Transportmittel der Wahl, da für einige Chemikalien der Schienenweg üblicherweise vorgeschrieben ist.» Das gilt etwa für viele Gefahrgüter, die wegen des geringeren Unfallrisikos in Zügen transportiert werden müssen.

Zwar hält die Deutsche Bahn nur noch rund 43 Prozent am Güterverkehr auf der Schiene, das übrige Geschäft übernehmen Konkurrenten. Doch die Bahn dominiert den Einzelwagenverkehr, auf den etwa die Chemie-Industrie in vielen Fällen angewiesen ist. Dabei werden Einzelwaggons in großen Rangierbahnhöfen zu langen Zügen zusammengestellt.

«Massenguttransporte, etwa die Rohstoffversorgung der Stahlindustrie, müssen jetzt so weit wie möglich auf die Binnenschifffahrt verlagert werden», erklärte die BGA. «Zeitkritische Güter werden trotz knapper Laderaumkapazitäten nur mittels Lkw zu transportieren sein», erklärte der Verkehrsexperte des Verbands, Carsten Taucke. Der Aufwand treibe die Transportkosten deutlich in die Höhe.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) nannte auch den mittlerweile dritten Streik der GDL in der laufenden Tarifrunde unverhältnismäßig und unverantwortlich. BDI-Präsident Siegfried Russwurm warnte vor Produktionsausfällen.

Quelle: https://www.stimme.de/deutschland-welt/wirtschaft/wt/chemische-industrie-bahn-streik-verstaerkt-lieferprobleme;art270,4526915

WHO-Frühwarnzentrum in Berlin eingeweiht

Kanzlerin Merkel und WHO-Generaldirektor Tedros haben ein neues Zentrum für Pandemie-Aufklärung eingeweiht. Auf dem Campus in Berlin sollen Risiken künftig schneller erfasst und Maßnahmen zur Eindämmung überwacht werden.

Zur besseren Vorbereitung auf künftige Pandemien hat die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in Berlin ein Pandemie-Frühwarnzentrum geschaffen. Das Zentrum wurde von Bundeskanzlerin Angela Merkel und WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus eingeweiht.

In dem Zentrum sollen Milliarden Daten über Tiergesundheit, Krankheiten, Bevölkerungsbewegungen, Folgen des Klimawandels und vieles mehr verarbeitet werden. Darin sollen Muster frühzeitig erkannt und anhand von Computermodellen Bedrohungsszenarien erstellt werden.

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Super! Gegen die nächste Pandemie will sich die Welt besser wappnen. Dazu werden in einem neuen Frühwarnzentrum Unmengen von Daten zu Tiergesundheit und verdächtigen Krankheiten mithilfe künstlicher Intelligenz analysiert.

Christian Dauck

Lehren aus der Corona-Pandemie

Ziel des neuen Zentrums ist es, im Falle einer neuen Pandemie viel früher Maßnahmen umzusetzen, damit ein Erreger sich möglichst nicht auf der ganzen Welt verbreitet. Die Covid-19-Pandemie habe offengelegt, dass die Welt nicht schnell und wirksam auf entstehende Pandemien reagieren könne, teilte die WHO mit. Die Lücken bei der Erkennung sollten unter anderem durch das neue WHO-Zentrum geschlossen werden.

Erster Direktor ist der in Deutschland geborene nigerianische Epidemiologe Chikwe Ihekweazu, der zurzeit die Gesundheitsbehörde Nigerias leitet. Das Zentrum erhalte eine Gründungsfinanzierung von 100 Millionen US-Dollar (etwa 84 Millionen Euro) von Deutschland, hieß es von der WHO. Es startet auf dem Gelände der Charité – einem der Gründungspartner – und soll künftig einen eigenen Campus in Berlin-Kreuzberg erhalten, wie die WHO mitteilte.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/eroeffnung-who-fruehwarnzentrum-101.html