Schleswig-Holstein: Landtagswahl 2022 – Moderne Polizei/Justiz klar im Fokus

Den ganzen Tag mit den Wahl-Programmen beschäftigt und die CDU punktet bei mir ja mal wieder mit dem Thema. „Sicherheit“ / „Moderne Polizei und Justitz“.

Genau das möchte ich im diesem Bundesland eine moderne Polizei und Justiz. Diese Haltung hat mich schon an meinen alten Wohnort in Schwarzenbek geprägt, mit Arbeitslosen, Flüchtlingen, Psychisch-kranken, Kriminellen.

Wirklich eine Rotzfreche-Bande, klar möchte ich da eine moderne Polizei die diese kriminelle Menschen verfolgt und auch vor Psychisch-kranken der Eingliederungshilfe des Kreises nicht halt machen, mit modernsten mitteln und Analyse-Software. Eine Justiz die anders als der Sozialpsychiatrischer Dienst des Kreises für Ordnung und Sicherheit sorgt.

Eine Polizei in Schleswig-Holstein die Landesweit in den Kommunen mit der „Analyse-Software“ von Palantir arbeiten dürfen wie ihre Kollegen in anderen Bundesländern. Das ist eine moderne Polizei die ich mir wünsche. Da geht noch mehr neben:

-Einsatz von Bodycams

-Quellen-Telekommunikationsüberwachung

-Onlinedurchsuchung

-Der Einsatz moderner Fahndungsinstrumente wie bspw. automatische Kennzeichenlesesysteme, Dashcams und Drohnen

-Moderne digitale Streifenwagen: Erfassung und Echtzeit-Überprüfung von Kennzeichen im fließenden Verkehr auf Treffer in der Fahndungsdatenbank über Kameras der Streifenwagen, der Einsatzort direkt aus der Leitstelle auf die Navis der Peterwagen sowie Einsatzdetails

-Künstliche Intelligenz („KI“) fördern, um die Fahndung bei Kinderporno-Delikten

-landesweit geltendes Waffenverbot an Bahnhöfen

Ist mit noch zu wenig. Das dürfen keine Forderungen von Polizei und Politikern sein, sondern sollte selbstverständlich der fall sein ebenso die moderne Arbeit mit umstrittener Analyse-Software (KI). Eine Künstliche Intelligenz („KI“) die Beamte/innen von den Leitstellen bis zum Einsatzort unterstützt muss her. Mindestens aber die landesweite Einführung einer „Analyse-Software“ wie von Palantir in Schleswig-Holstein.

Das Thema „Sicherheit“ und moderne Polizei/Justiz ist für mich zentrales Anliegen bei der Wahl.

Wahlprogram der CDU ausführlich

Für Sicherheit und einen Umgang mit Respekt.

Wir sind die Partei der inneren und äußeren Sicherheit. Mit einem Dreiklang aus mehr Personal, moderner Ausstattung sowie zeitgemäßen rechtlichen Befugnissen werden wir unserer Polizei, unserer Justiz und unserem Verfassungsschutz den Rücken stärken.

  • Wir werden den begonnenen Aufbau der 2. Einsatzhundertschaft mit 80 weiteren Polizistinnen und Polizisten zu Ende führen.
  • Wir werden Cyber-Kriminalität konsequent bekämpfen. Gegen Hetze im Netz, Schwerst- und Massenkriminalität im digitalen Raum werden wir eine „Cyber-Hundertschaft“ mit mehr als 100 Expertinnen und Experten aufbauen.
  • Wir werden Extremismus, Rassismus und Antisemitismus weiter mit aller Kraft bekämpfen.
  • Wir setzen uns zum Schutz unserer Polizei und zur Deeskalation dafür ein, im Landespolizeirecht den Einsatz von Bodycams auch in Wohnungen zuzulassen und in Geschäftsräumen zu erleichtern.
  • Wir werden die Attraktivität des Polizeiberufes weiter steigern. Dazu gehören für uns die Verbesserung der Besoldungsstruktur, des Fortbildungsangebotes sowie eine moderne technische Ausstattung. Wir werden die Ruhegehaltsfähigkeit der Polizeizulage und der „Gitter-Zulage“ in Justizvollzugsanstalten in den sicherheitsrelevanten Bereichen einführen.
  • Wir setzen uns mit der Onlinedurchsuchung, der Quellen-Telekommunikationsüberwachung und der Vorratsdatenspeicherung für zeitgemäße Befugnisse unserer Landespolizei zur Bekämpfung von Schwerstkriminalität ein.
  • Wir werden Kindesmissbrauch mit ganzer Kraft weiter bekämpfen sowie unterstützende und präventive Angebote stärken. Wir wollen flächendeckend Künstliche Intelligenz zur schnelleren Verfolgung und zur Entlastung unserer Ermittlerinnen und Ermittler einsetzen.
  • Wir werden die Bekämpfungsoffensive „Wohnungseinbruchsdiebstähle“ und das Einbruchsschutzprogramm fortführen.
  • Wir werden den Personalaufbau bei den Gerichten und Staatsanwaltschaften, auch im Bereich der Serviceeinheiten und des Wachtmeisterdienstes, konsequent fortsetzen.
  • Wir wollen unseren wichtigen Bundeswehrstandort stärken und bei der Ausrüstung dazu beitragen, unsere Bundeswehr bestmöglich auszustatten.
  • Wir wollen Strafverfahren beschleunigen und werden den Opferschutz stärken.

Quelle: https://www.cdu-sh.de/unsere-themen-ltw22-sicherheit

Ach könnte die CDU hier nur alleine regieren dann hätten wir eine moderne Polizei wo sich der eine oder andere Beamte/innen bestimmt die Augen reiben würde wenn Sie mit modernster Software arbeitet.

Ich mache wieder ganz bequem per Briefwahl mit. Die kann ich formlos per E-Mail bestellen es gibt aber auch eine Online-Anwendung die ich am liebsten mag.

Earendel: Hubble findet den entferntesten Stern, der je gesehen wurde

Das Hubble-Weltraumteleskop der NASA/ESA hat einen außergewöhnlichen neuen Maßstab aufgestellt: die Erkennung des Lichts eines Sterns, der innerhalb der ersten Milliarde Jahre nach der Geburt des Universums im Urknall existierte (mit einer Rotverschiebung von 6,2) – dem entferntesten Einzelstern, der je gesehen wurde .  Damit wird ein Hauptziel für das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA/ESA/CSA in seinem ersten Jahr geschaffen

Dieser Fund ist ein großer Zeitsprung im Vergleich zum vorherigen Einzelstern-Rekordhalter; 2018 von Hubble entdeckt . Dieser Stern existierte, als das Universum etwa 4 Milliarden Jahre alt war, oder 30 Prozent seines heutigen Alters, zu einer Zeit, die Astronomen als „Rotverschiebung 1,5“ bezeichnen. Wissenschaftler verwenden das Wort „Rotverschiebung“, weil das Licht von entfernten Objekten bei der Ausdehnung des Universums gestreckt oder zu längeren, röteren Wellenlängen „verschoben“ wird, wenn es auf uns zukommt.

Aber der neu entdeckte Stern ist so weit entfernt, dass sein Licht 12,9 Milliarden Jahre gebraucht hat, um die Erde zu erreichen, und erscheint uns so, als hätte das Universum nur 7 Prozent seines aktuellen Alters, bei einer Rotverschiebung von 6,2. Die kleinsten Objekte, die bisher in so großer Entfernung gesehen wurden, sind Sternhaufen, eingebettet in frühe Galaxien.

„ Wir haben es zuerst fast nicht geglaubt, es war so viel weiter als der zuvor am weitesten entfernte Stern mit der höchsten Rotverschiebung “, sagte Astronom Brian Welch von der Johns Hopkins University in Baltimore, Hauptautor der Abhandlung, die die Entdeckung beschreibt veröffentlicht in der Zeitschrift Nature. Die Entdeckung wurde anhand von Daten gemacht, die während des RELICS-Programms (Reionization Lensing Cluster Survey) von Hubble unter der Leitung von Co-Autor Dan Coe vom Space Telescope Science Institute (STScI) gesammelt wurden.

„ Normalerweise sehen ganze Galaxien aus diesen Entfernungen wie kleine Flecken aus, in denen sich das Licht von Millionen von Sternen vermischt “, sagte Welch. „ Die Galaxie, die diesen Stern beherbergt, wurde durch Gravitationslinsen vergrößert und zu einer langen Sichel verzerrt, die wir Sonnenaufgangsbogen genannt haben.” Nachdem er die Galaxie im Detail studiert hatte, stellte Welch fest, dass ein Merkmal ein extrem vergrößerter Stern ist, den er Earendel nannte, was auf Altenglisch „Morgenstern“ bedeutet. Die Entdeckung verspricht, eine unerforschte Ära der sehr frühen Sternentstehung zu eröffnen.

Der Stern mit dem Spitznamen Earendel (hier durch einen Pfeil gekennzeichnet) befindet sich entlang einer Welle in der Raumzeit, die ihm eine extreme Vergrößerung verleiht und es ihm ermöglicht, aus seiner Wirtsgalaxie ins Blickfeld zu treten, die als roter Fleck am Himmel erscheint. 
Die gesamte Szene wird durch die verzerrte Linse betrachtet, die von einem massiven Galaxienhaufen im dazwischen liegenden Raum erzeugt wird, wodurch die Merkmale der Galaxie sichtbar werden, aber auch ihr Aussehen verzerrt wird – ein Effekt, den Astronomen als 
Gravitationslinseneffekt bezeichnen


Die roten Punkte auf beiden Seiten von Earendel sind ein Sternhaufen, der auf beiden Seiten der Welle gespiegelt wird, ein Ergebnis der Gravitationslinsenverzerrung. 
Die gesamte Galaxie, Sonnenaufgangsbogen genannt, erscheint dreimal, und Knoten entlang ihrer Länge sind stärker gespiegelte Sternhaufen. 
Die einzigartige Position von Earendel direkt entlang der Linie der extremsten Vergrößerung ermöglicht es, sie zu erkennen, obwohl es sich nicht um einen Cluster handelt.
Mit dieser Beobachtung hat das Hubble-Weltraumteleskop der NASA/ESA einen außergewöhnlichen neuen Maßstab gesetzt: die Erkennung des Lichts eines Sterns, der innerhalb der ersten Milliarde Jahre nach der Geburt des Universums im Urknall existierte (bei einer Rotverschiebung von 6,2) – dem am weitesten entfernten Einzelstern je gesehen. 
Damit wird ein Hauptziel für das James-Webb-Weltraumteleskop der NASA/ESA/CSA in seinem ersten Jahr geschaffen.

„ Earendel existierte vor so langer Zeit, dass es möglicherweise nicht die gleichen Rohstoffe hatte wie die Sterne um uns heute “, erklärte Welch. „ Das Studium von Earendel wird ein Fenster zu einer Ära des Universums sein, mit der wir nicht vertraut sind, die aber zu allem führte, was wir wissen. Es ist, als hätten wir ein wirklich interessantes Buch gelesen, aber wir haben mit dem zweiten Kapitel begonnen, und jetzt haben wir die Möglichkeit zu sehen, wie alles angefangen hat “, sagte Welch.

„ Es gibt eine langjährige theoretische Vorhersage, dass Sterne, die sich ausschließlich aus den Elementen bilden, die kurz nach dem Urknall entstanden sind – Wasserstoff, Helium und Spuren von Lithium – massereicher sein sollten als die Sterne, die sich heute bilden “, fügte ein Teammitglied hinzu Erik Zackrisson vom Institut für Physik und Astronomie der Universität Uppsala in Schweden. „ Diese Ursterne, bekannt als Population-III-Sterne, sind Beobachtern bisher entgangen, könnten aber erkennbar gemacht werden, wenn sie einer sehr starken Vergrößerung durch Gravitationslinsen ausgesetzt werden, wie im Fall des Earendel-Objekts. 


Das Forschungsteam schätzt, dass Earendel mindestens die 50-fache Masse unserer Sonne und Millionen Mal so hell ist und damit mit den massereichsten bekannten Sternen konkurriert. Aber selbst ein so brillanter, sehr massereicher Stern wäre ohne die Hilfe der natürlichen Vergrößerung durch einen riesigen Galaxienhaufen, in diesem Fall bekannt als WHL0137-08, der zwischen uns und Earendel sitzt, unmöglich in einer so großen Entfernung zu sehen. Die Masse des Galaxienhaufens verzerrt das Gewebe des Weltraums und erzeugt ein starkes natürliches Vergrößerungsglas, das das Licht entfernter Objekte dahinter verzerrt und stark verstärkt.

Dank der seltenen Ausrichtung mit dem vergrößernden Galaxienhaufen erscheint der Stern Earendel direkt auf oder extrem nahe an einer Welle im Weltraumgewebe. Diese Welligkeit, die in der Optik als „Caustic“ bezeichnet wird, sorgt für maximale Vergrößerung und Aufhellung. Der Effekt ist analog zu der geriffelten Oberfläche eines Swimmingpools, die an einem sonnigen Tag helle Lichtmuster auf dem Beckenboden erzeugt. Die Wellen auf der Oberfläche wirken wie Linsen und bündeln das Sonnenlicht mit maximaler Helligkeit auf dem Beckenboden.

Dieses Ätzmittel lässt den Stern Earendel aus dem allgemeinen Leuchten seiner Heimatgalaxie herausspringen. Seine Helligkeit wird tausendfach oder mehr vergrößert. An diesem Punkt können Astronomen nicht feststellen, ob Earendel ein Doppelstern ist, aber die meisten massereichen Sterne haben mindestens einen kleineren Begleitstern.

Bestätigung mit Webb

Astronomen erwarten, dass Earendel in den kommenden Jahren stark vergrößert bleiben wird.  Es wird später im Jahr 2022 vom NASA/ESA/CSA James Webb Space Telescope [1] beobachtet [2] . Webbs hohe Empfindlichkeit gegenüber Infrarotlicht wird benötigt, um mehr über Earendel zu erfahren, da sein Licht durch die Expansion des Universums zu längeren Infrarotwellenlängen gestreckt (rotverschoben) wird. 

„ Die Bilder und Spektren von Webb werden es uns ermöglichen, zu bestätigen, dass Earendel tatsächlich ein Stern ist, und sein Alter, seine Temperatur, Masse und seinen Radius einzugrenzen “, erklärte Teammitglied Jose Maria Diego vom Instituto de Física de Cantabria in Spanien. „ Die Kombination von Beobachtungen von Hubble und Webb wird es uns ermöglichen, auch etwas über Mikrolinsen im Galaxienhaufen zu lernen, die exotische Objekte wie primordiale Schwarze Löcher enthalten könnten. 

Earendels Zusammensetzung wird für Astronomen von großem Interesse sein, da sie entstand, bevor das Universum mit den schweren Elementen gefüllt war, die von aufeinanderfolgenden Generationen massereicher Sterne produziert wurden. Wenn Folgestudien ergeben, dass Earendel nur aus Urwasserstoff und Helium besteht, wäre dies der erste Beweis für die legendären Sterne der Population III, von denen angenommen wird, dass sie die allerersten Sterne sind, die nach dem Urknall entstanden sind. Obwohl die Wahrscheinlichkeit gering ist, gibt Welch zu, dass sie dennoch verlockend ist.

„ Mit Webb könnten wir Sterne sehen, die noch weiter entfernt sind als Earendel, was unglaublich aufregend wäre “, sagte Welch. „ Wir gehen so weit zurück, wie wir können. Ich würde gerne sehen, wie Webb den Streckenrekord von Earendel bricht. 

Anmerkungen

[1] Webb wurde im Dezember 2021 mit einer Ariane-5-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana gestartet und wurde entwickelt und gebaut, um Wissenschaftlern die Fähigkeiten zu bieten, die sie benötigen, um die Grenzen des Wissens in vielen Bereichen der Astronomie zu erweitern. Dazu gehört die Erforschung unseres eigenen Sonnensystems, der Entstehung von Sternen und Planeten (einschließlich Planeten außerhalb unseres Sonnensystems – Exoplaneten) und der Entstehung und Entwicklung von Galaxien auf eine nie zuvor mögliche Weise. Das James-Webb-Weltraumteleskop ist ein internationales Projekt, das von der NASA in Partnerschaft mit der ESA und der Canadian Space Agency geleitet wird. Hier können Sie sich über ESA/Webb-Updates auf dem Laufenden halten .

[2] Earendel wird im Rahmen des Beobachtungsprogramms Nr. 2282 mit dem James-Webb-Weltraumteleskop beobachtet .

Quelle: https://esahubble.org/news/heic2203/


Immer noch für Überraschungen gut: Das Hubble-Weltraumteleskop.

Ein Verstärker für Sternlicht

Einzelne Sterne in weit entfernten Galaxien zu entdecken, ist selbst mit lichtempfindlichen Teleskopen schwierig. Unmöglich ist es aber nicht. Befindet sich zwischen der Galaxie und der Erde nämlich ein massereicher Galaxienhaufen, so wird das Licht der Galaxie wie von einer Linse abgelenkt und gebündelt. Die Galaxie kann dadurch 10- bis 100-mal heller erscheinen, als sie es tatsächlich ist. Das Licht von individuellen Sternen in der Galaxie kann sogar noch mehr verstärkt werden, wenn sie sich zur richtigen Zeit am richtigen Ort befinden.

Auf diese Weise wurde im Jahr 2016 ein Stern in einer Rekorddistanz von 9 Milliarden Lichtjahren entdeckt. Sein Licht machte sich also auf den Weg, als das Universum etwa ein Drittel seines heutigen Alters von 13,8 Milliarden Jahren erreicht hatte. Wie eine Modellierung ergab, war das Licht des Sterns kurzzeitig um das 2000-Fache verstärkt worden. Nur deshalb wurde er für das Hubble-Teleskop sichtbar.

Bei Earendel scheinen die Verhältnisse noch extremer zu sein. Der Stern gehört zu einer Galaxie, die 12,9 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt ist. Auf der Aufnahme des Hubble-Teleskops sieht die Galaxie nicht wie eine normale Galaxie aus, sondern wie ein langgestreckter Bogen. Dieses Zerrbild ist ein sicheres Indiz dafür, dass das Licht der Galaxie auf dem Weg zur Erde von einer Gravitationslinse abgelenkt wurde.

Die Arbeitsgruppe um Brian Welch von der Johns Hopkins University in Baltimore hat diese Gravitationslinse modelliert und schätzt, dass das Licht von Earendel um einen Faktor 1000 bis 40 000 verstärkt wurde. Die grosse Unsicherheit rührt daher, dass die Forscher nicht genau angeben können, wie weit Earendel von einem der Punkte entfernt ist, an denen mit einer maximalen Lichtverstärkung zu rechnen ist. Dieser Abstand muss jedoch klein sein. Denn andernfalls würde die Gravitationslinse ein Doppelbild des Sterns erzeugen. Davon ist auf der Aufnahme des Hubble-Teleskops nichts zu erkennen.

Sternhaufen oder einzelner Stern?

Bleibt die Frage, ob es sich bei Earendel tatsächlich um einen individuellen Stern oder um eine Gruppe von Sternen handelt, die das Hubble-Teleskop nicht auflösen kann. Letzteres hält die Gruppe um Welch für unwahrscheinlich. Denn der Radius des Objekts ist zu klein für einen Sternhaufen. Die Forscher gehen deshalb davon aus, dass es sich bei Earendel um einen Einzelstern mit 40 bis 500 Sonnenmassen handelt. Mit dieser Masse ist er – auch ohne die Lichtverstärkung durch den Gravitationslinseneffekt – um ein Millionenfaches heller als unsere Sonne.

Damit sind die Astronomen mit ihrem Latein allerdings weitgehend am Ende. Um Earendel genauer charakterisieren zu können, müsste man analysieren, aus welchen Farben sich sein Licht zusammensetzt. Dazu ist das Hubble-Teleskop nicht in der Lage. Deshalb hat die Gruppe um Welch den Antrag gestellt, den Stern mit dem James-Webb-Teleskop beobachten zu können. Dabei wird es nicht bleiben. Da das James-Webb-Teleskop noch lichtempfindlicher ist als das Hubble-Teleskop, wird man vermutlich bald Sterne finden, die noch früher existierten als Earendel.

Quelle: https://www.nzz.ch/wissenschaft/earendel-hubble-teleskop-entdeckt-weit-entfernten-stern-ld.1676823

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Eine Art Staffelstabübergabe unter Weltraumteleskopen: Earendel ist ein Vorgeschmack was dass James Webb Teleskop mit seiner Empfindlichkeit bzw. Leistung, mehrmals übertreffen wird.

Earendel ist ein Vorgeschmack was dass James Webb Teleskop mit seiner Empfindlichkeit bzw. Leistung, mehrmals übertreffen wird, Earendel uns seinen eigenen Entdeckungen.

12,9 Milliarden Jahre zurück ist noch lange nicht das Ende der Messlatte, da werden Forscher/rinnen noch oft die Fachbücher in den nun kommenden Jahren umschreiben müssen.

Toll das wir endlich das James-Webb Teleskop im All haben für noch mehr neue Entdeckungen.

Christian Dauck

Aktualisiert: Mittwoch, 30. März 2022, hat die NASA die Bekanntgabe einer bedeutenden Entdeckung mit dem Hubble-Weltraumteleskop angekündigt

Das Hubble-Weltraumteleskop der NASA macht eine rekordverdächtige Entdeckung
Nehmen Sie am 30. und 31. März an persönlichen Interviews mit Experten teil

Einer für die Rekordbücher! Am Mittwoch, den 30. März um 11:00 a.m Uhr EDT wird die NASA eine aufregende neue Beobachtung des Hubble-Weltraumteleskops bekannt geben.

Hubble hat die Menschheit seit mehr als drei Jahrzehnten mit seinen ikonischen Bildern des Kosmos geblendet. Seit fast 32 Jahren haben Hubbles bahnbrechende Entdeckungen Lehrbücher neu geschrieben und unser Verständnis des Universums verändert. Dieses neueste Hubble-Ergebnis erweitert nicht nur unser Verständnis des Universums, sondern schafft auch ein spannendes Forschungsgebiet für die zukünftige Arbeit von Hubble mit dem neu gestarteten James-Webb-Weltraumteleskop der NASA.


One for the record books! On Wednesday, March 30 at 11:00 a.m. EDT, NASA will announce an exciting new observation from the Hubble Space Telescope.

Hubble has dazzled humanity for more than three decades with its iconc images of the cosmos. For nearly 32 years, Hubble’s groundbreaking discoveries have rewritten textbooks and reshaped our understanding of the universe. This latest Hubble result not only extends our understanding of the universe, but creates an exciting area of research for Hubble’s future work with NASA’s newly-launched James Webb Space Telescope.

Aktualisiert (Hier war vorher Donnerstag genannt worden): Quelle: https://svs.gsfc.nasa.gov/14124

Wenn es 11:00 am EDT ist ist es bei uns Nachmittags: Quelle: https://savvytime.com/converter/edt-to-mez

ExoMars: Nächste schritte für Mars-Rover/Lagerung und Industriestudie

In Kürze

Der ExoMars-Rover der ESA wurde als technisch bereit für den Start bestätigt, und eine beschleunigte Studie ist im Gange, um Optionen für den Transport der Mission zum Mars zu ermitteln.

Eingehend

Amalias Räder
Amalias Räder

Der von der ESA geführte Rover Rosalind Franklin hat dank seines Bohrers und Labors ein einzigartiges Potenzial, um nach Beweisen für vergangenes Leben auf dem Mars zu suchen. Es wird der erste Rover sein, der 2 m unter der Oberfläche bohrt, und der erste, der neuartige Fahrtechniken, einschließlich Wheel-Walking, einsetzt, um Hindernisse zu überwinden.

Obwohl das Startfenster für die Mission im Jahr 2022 nach der Aussetzung der Zusammenarbeit mit Roscosmos nicht mehr möglich ist , fanden die Systemqualifizierung und die Überprüfung der Flugabnahme der Mission wie geplant im März statt. Das Review Board bestätigte, dass das Raumfahrzeug für den rechtzeitigen Transport zum Startplatz bereit gewesen wäre und das Programm einen ausreichenden zeitlichen Spielraum für die Eröffnung der ursprünglichen Startmöglichkeit am 20. September 2022 hatte.

Aufgrund der Unterbrechung des Starts im Jahr 2022 werden die Exomars-Elemente jetzt für die Lagerung an einem Standort von Thales Alenia Space in Italien vorbereitet und warten auf weitere Anweisungen.

Die Mitglieder des Review Board drückten dem Review-Team ausdrücklich ihre Wertschätzung und ihren Dank für die umfassende Arbeit aus, die in den vergangenen Monaten geleistet wurde.

Auf der Grundlage der Entscheidung der ESA-Mitgliedstaaten auf ihrer Ratssitzung im März wird nun eine Industriestudie im Schnellverfahren beginnen, um die verfügbaren Optionen für einen weiteren Weg zur Implementierung der ExoMars-Rover-Mission bei einem zukünftigen Start besser zu definieren.

Vorderansicht des ExoMars-Rover
Vorderansicht des ExoMars-Rover

Die Teams werden nach dem frühestmöglichen Start suchen, je nachdem, wie schnell Technologien entwickelt werden können, um eine europäisch geführte Mission oder in Zusammenarbeit mit anderen internationalen Partnern zu unterstützen, und die Verfügbarkeit kompatibler Trägerraketen und Startplätze.

„Ich hoffe, dass unsere Mitgliedstaaten entscheiden werden, dass dies nicht das Ende von ExoMars ist, sondern eher eine Wiedergeburt der Mission, die vielleicht als Auslöser für die Entwicklung von mehr europäischer Autonomie dient“, sagt David Parker, Direktor für menschliche und robotische Exploration bei der ESA . 

„Wir zählen auf brillante Teams und Expertise in ganz Europa und mit internationalen Partnern, um die Mission neu zu gestalten und neu aufzubauen. Das Team ist engagiert und konzentriert sich darauf, die nächsten Schritte festzulegen, um sicherzustellen, dass wir diesen unglaublichen Rover zum Mars bringen, um die Aufgabe zu erfüllen, für die er entwickelt wurde.“

In der Zwischenzeit übermittelt der ExoMars Trace Gas Orbiter (TGO) weiterhin die meisten Daten vom Mars, von den NASA-Rovern Curiosity und Perseverance sowie von seinem Insight-Lander. TGO hat beträchtlichen Treibstoff an Bord, was bedeutet, dass es in Zukunft auch die Datenweitergabe vom ExoMars-Rover sowie die Mars Sample Return-Kampagne unterstützen könnte.

Quelle: https://www.esa.int/Science_Exploration/Human_and_Robotic_Exploration/Exploration/ExoMars/Rover_ready_next_steps_for_ExoMars

Kalenderwoche mit interessanten Terminen

  • 31.3 Donnerstag: Bekanntmachung von Hubbels neuster Entdeckung
  • 01.04 Freitag: Geplanter Start von EnMap um 18:24 Uhr (Mez). Nach der Inbetriebnahme ab und an die Wissenschaftlichen Erkenntnisse (Daten) beobachten/lesen
  • 1-3.04 Nasa/SLS: Dress Rehearsal Test
  • Ab und zu die Route von Perseverance (Mars-Rover) im Auge behalten. Der fährt momentan mehr autonom um schneller sein wissenschaftliches Ziel zureichen. Ab und an die Wissenschaftlichen Erkenntnisse (Daten) beobachten/lesen

Sonst Home-Office, Anime/Serien/Flime schauen, an der Konsole Zocken. Spazieren gehen. Aber mit viel Bildung/Lernen zwischendurch.

Früher in der WfbM in Eckernförde musste ich Flaschen-Putzen oder Wendy-Hefte mit einem Extra bekleben. Oft war ich im Montage und Verpackungsbereich: Zubehör für Ohrgeräte einpacken.

Unmöglich wenn mach sich mal die Arbeit ansieht und dafür wofür sich der Junge außerhalb der Arbeit interessiert – diese Diskrepanz. Die Arbeit in einer WfbM passt gar nicht zu den Interessen des jungen, dann wundert man sich noch warum der Junge es öde/langweilig findet und die Meschen (die sich nur mit ihren Problemen beschäftigen) dort total uninteressant sind. Schlimmer noch man hält die WfbM für eine Bildungseinrichtung.

Die Behinderten in der WfbM halten mich oft für einen der Studiert hat oder einer vom dortigen Personal (Gruppenleiter, Freiwilligen-Dienst macht), vom aussehen und benehmen her und sind immer verwundert wenn Sie fragen und ich dann sage „Förderschulabschluss“. Das können die nicht glauben.

So werde Autisten wie ich in solchen Einrichtungen verschleißt wo das gesammelte und erlernte wissen auf einer Insel bleibt.

Camaliot-Projek: 5 Tage nehme ich schon am Projekt teil

Das Global Navigation Satellite System (GNSS) ist eine Gruppe von Satelliten, die die Erde umkreisen. Wir haben die CAMALIOT-App entwickelt, um Daten von diesen Satelliten zu sammeln. Wir können diese modifizierten Signale in Kombination mit Algorithmen des maschinellen Lernens verwenden, um die Wettervorhersage zu verbessern, insbesondere von Niederschlägen. Wir werden die GNSS-Daten auch verwenden, um die Vorhersagen des Weltraumwetters zu verbessern, z. B. der Arten von Ereignissen, die unsere Kommunikationssysteme aufgrund von Sonneneruptionen stören können.

5 Tage nehme ich schon am CAMALIOT-Projekt teil (Sammeln Sie Daten von Satelliten für die wissenschaftliche Forschung in der Wettervorhersage). Quelle: https://www.camaliot.org/en/

Klar hat die App Kinderkrankheiten aber sie wir von Update zu Update besser/stabiler.

Ich sammele Daten 24 Stunden die Woche und lade diese 2 mal am Tag hoch. Hier wäre ein automatisierter Download so alle paar Stunden hilfreich. Gerade für Power-User die ihr Altgerät an einem festen Standort belassen und es nur für das CAMALIOT-Projekt nutzen. Sonst ist die App super. Ab und zu Wartungsarbeiten: App und Telefon aktualisieren, danach geht das sammeln schon wieder weiter.

Mal schauen ob die nächste Treffen was neues an interessantes Nachrichten zum CAMALIOT-Projekt bringt. Sonst eher der Termin am 23-27 Mai.

Weitere Präsentationen sind auf dem Treffen der EGU (European Geosciences Union) geplant:

und beim Living Planet Symposium der European Space Agency:

Quelle: https://www.camaliot.org/en/publications/

Hubble-Weltraumteleskop: NASA gibt am Donnerstag neue Beobachtung/Entdeckung bekannt

Beamte des Hubble-Weltraumteleskopprogramms haben am Donnerstag (31. März) einige neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu berichten.

Eine NASA-Erklärung verspricht „eine für die Rekordbücher“ und eine „aufregende neue Beobachtung“ des fast 32 Jahre alten Teleskops. Es ist schwierig zu erraten, was diese Entdeckung sein könnte, wenn man bedenkt, dass die Arbeit des Hubble-Weltraumteleskops von Exoplaneten über Galaxien bis hin zur Messung der Ausdehnung des Universums reicht . 

Die NASA hat kaum andere Informationen angeboten als zu versprechen, dass „das Hubble-Ergebnis nicht nur unser Verständnis des Universums erweitert, sondern ein spannendes Forschungsgebiet für Hubbles zukünftige Arbeit mit dem neu gestarteten James-Webb-Weltraumteleskop der NASA schafft “.

Im Moment ist es ein Rätsel.

Quelle: https://www.space.com/hubble-space-telescope-observations-announcement-coming


NASA’s Hubble Space Telescope Makes Record-Breaking Discovery Live Shots

Das Hubble-Weltraumteleskop der NASA macht eine rekordverdächtige Entdeckung
Treffen Sie sich mit Experten zu Einzelinterviews

Einer für die Rekordbücher! Am Donnerstag, den 31. März um 11:00 Uhr a.m EDT ( ca. 16 Uhr MEZ) wird die NASA eine aufregende neue Beobachtung des Hubble-Weltraumteleskops bekannt geben.

Hubble hat die Menschheit seit mehr als drei Jahrzehnten mit seinen ikonischen Bildern des Kosmos geblendet. Seit fast 32 Jahren haben Hubbles bahnbrechende Entdeckungen Lehrbücher neu geschrieben und unser Verständnis des Universums verändert. Dieses neueste Hubble-Ergebnis erweitert nicht nur unser Verständnis des Universums, sondern schafft ein spannendes Forschungsgebiet für Hubbles zukünftige Arbeit mit dem neu gestarteten James-Webb-Weltraumteleskop der NASA.

Ein Hinweis mit Einzelheiten zur Ankündigung und vorgeschlagenen Fragen wird am 31. März um 11:00 a.m EDT ( ca. 16 Uhr MEZ)  versandt, wenn das Embargo aufgehoben wird.

Quelle: https://svs.gsfc.nasa.gov/14124


Für den kommenden Donnerstag, den 31. März 2022, hat die NASA die Bekanntgabe einer bedeutenden Entdeckung mit dem Hubble-Weltraumteleskop angekündigt.

In ihrer Presseinformation kündigt die US-amerikanische Raumfahrtbehörde die Entdeckung mehrfach als „rekordwürdig“ an – lässt bislang aber völlig offen, worum es konkret geht. Die Wortwahl macht es zudem schwer, abzulesen, ob es sich um die Entdeckung von etwas völlig Neuem bzw. Unerwartetem oder aber eher um eine buchstäbliche Rekordleistung – etwa in einem eher technischen Sinne – handeln wird.

Während in früheren Fällen derartige Vorankündigungen der NASA auch die an der Präsentation anwesenden Experten genannt wurden, werden auch diese aktuell nicht erwähnt. Somit ist es also auch nicht möglich, anhand deren Expertisen und Forschungsfeldern auf den möglichen Inhalt der Ankündigung Rückschlüsse zu ziehen. Allerdings ist anhand des Pressetermins und einem in der Presseinfo angesprochenen “Informationsembargo”, das ebenfalls am Donnerstag ablaufen wird, davon auszugehen, dass die Entdeckung ebenfalls in einem der großen wissenschaftlichen Fachjournale publiziert werden wird.

Quelle: https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de/nasa-kuendigt-fuer-donnerstag-bekanntgabe-bedeutender-entdeckung-mit-hubble-an20220327/

EnMap: Start Freitag am 01.04.2022 auf Falcon 9 (Transporter 4)

EnMap

Erster deutscher Hyperspektralsatellit zur Klima/Umwelt Überwachung startet am Freitag 01.04.2022 auf Falcon 9 (Transporter 4). Die Transporter 4 Mission ist eine spezielle mitfluggelegenheit in der mehrere Satelliten unterschiedlicher Kunden mitgenommen werden.

Wichtig zu wissen wenn man speziell in Foren der Raumfahrt unterwegs ist oder auch in die Startkalender schaut, EnMap als Einzelstart taucht (sucht man vergebens) da nämlich nicht auf sondern ist unter „Transporter 4“ zu finden. Auch gibt es in den Forums einen EnMap und Transporter 4 Thread, wobei letzteres so der Launch-Thread ist.

Das Startdatum ist Definitiv kein Aprilscherz. Das Startdatum ist natürlich trotzdem immer unter Vorbehalt das Wetter und Technik mitspielen. Auch muss SpaceX noch den Hot-Fire Test machen.

Tierbeobachtung aus dem All: Projekt erhält keine Daten mehr/Daten aus dem Weltraum ermöglichen Blick auf Tiere in Bewegung

Mit dem «Icarus»-Projekt erlangen Forscher wertvolle Daten zum Verhalten von Tausenden Tieren weltweit. Die dafür nötige Übertragung aus dem All kommt nun aber im Zuge des Ukraine-Kriegs zum Erliegen. Die Forschenden lassen sich davon nicht unterkriegen.

22.03.22‍

Martin Wikelski, Projektleiter von «Icarus»,

Der Ukraine-Krieg hat auch Folgen für die Wissenschaft: Das deutsch-russische Forschungsprojekt «Icarus» zur Tierbeobachtung aus dem All erhält keine Daten von der Raumstation ISS mehr. Sie gehe auch nicht davon aus, dass sie künftig noch mal Daten erhalten werden, sagte Uschi Müller, Projektkoordinatorin am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz.

Die Datenübertragung von der ISS zu den Konstanzer Forschern wurde demnach bereits Anfang März gekappt. Am 3. März hatte das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Verweis auf den Krieg in der Ukraine laufende Kooperationen mit Russland für beendet erklärt. Die russische Seite kündigte die Zusammenarbeit mit dem DLR daraufhin ebenfalls auf.

Das Projekt «Icarus» stehe deshalb aber nicht vor dem kompletten Aus, sagte Müller. Es würden derzeit bereits Konzepte entwickelt, wie etwa ein deutscher Kleinsatellit die Daten der Tiere empfangen könnte. Bis eine neue Lösung gefunden ist, wollen die Forscher einen Teil der Daten händisch auslesen – etwa, wenn Vögel zu ihrem Nest zurückkehren.

Für «Icarus» (International Cooperation for Animal Research Using Space) wurden tausende Tiere mit kleinsten Sendern versehen, die ihre Daten bei deren Überflug an die ISS schicken. Damit untersuchen die Forscher etwa das Zugverhalten von Vögeln. Zu den untersuchten Arten zählten demnach Kuckucke und Küstenseeschwalben.

Quelle: https://www.badische-zeitung.de/tierbeobachtung-aus-dem-all-projekt-erhaelt-keine-daten-mehr


Daten aus dem Weltraum ermöglichen Blick auf Tiere in Bewegung

Forschende haben begonnen, die globalen Bewegungen einzelner Tiere mit einer neuen Generation von Miniatur-Sendern zu verfolgen. Damit öffnet sich eine neue Dimension in den Bemühungen, den Biodiversitätswandel zu erfassen und Gebiete für Erhaltungsmaßnahmen zu lokalisieren. Das Icarus-Projekt hat seit März 2021 die Bewegungen von Hunderten von Tieren aus 15 Arten aufgezeichnet. Angesichts der niedrigen Kosten und der geringen Größe der Sender hoffen die Forscher, das Projekt auf Tausende von Tierarten ausweiten zu können und Daten über das Leben der Tiere weltweit nahezu in Echtzeit zu liefern. Die Studie zeigt, wie dieses „Internet der Tiere“ – in Kombination mit anderen Umwelt- und Verhaltensdaten – Wissenschaftlern Aufschluss über Veränderungen in den Ökosystemen der Erde geben kann.

20. MÄRZ 2022

Globale Karte der verfolgten Tiere, wie sie vom 11. März 2021 bis zum 3. November 2021 Icarus erfasst wurden.
© Jetz et al., TREE 2022

Die Icarus-Sender, die seit März 2021 Daten sammeln, haben viele Erkenntnisse über die 15 Arten geliefert, die im Rahmen des Projekts beobachtet werden. Die geringe Größe der Tags von weniger als fünf Gramm und Solarstrombatterien haben die Beobachtung selbst kleiner Vögel über lange Zeiträume ermöglicht, wodurch unbekannte Aspekte ihrer Wanderungen aufgedeckt werden konnten. So fliegen beispielsweise Uferschnepfen nonstop von Nichtbrutplätzen in Südchile nach Mexiko oder quer durch Mittelamerika, um in Texas, USA, zu landen. Und der Kuckuck unternimmt lange Wasserüberquerungen über den Indischen Ozean von Indien nach Afrika. „Dies ist der Beginn einer Ära, in der die Bewegungen von Tieren die Gesundheit unseres Planeten überwachen können“, sagt Martin Wikelski, Direktor am Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Deutschland, Co-Direktor des MPYC und Initiator von Icarus. „Die ersten Daten von Icarus sind ein Beweis dafür, dass mit erhöhtem Aufwand ein globales Netzwerk von Tieren als Botschafter möglich ist.“ 

Die Daten liefern jedoch mehr als nur fehlende Details über das Leben einzelner Tiere – sie geben einen Einblick in die Art und Weise, wie Daten über Tierbewegungen, wenn sie in großem Maßstab gesammelt werden, ein lebendiges Bild der Umweltveränderungen auf dem Planeten ergeben können. „Anstatt Sensoren in der Erdumlaufbahn zu verwenden, die Bilder von der Oberfläche des Planeten für die spätere Auswertung einfangen, suchen sich die Tiere durch unzählige individuelle Bewegungsentscheidungen ihre bevorzugten Bedingungen und erfassen die Qualität und den Zustand der Ökosysteme in Echtzeit“, so Wikelski. So werden die Wissenschaftler nicht nur in der Lage sein, Gebiete zu identifizieren, die für das Überleben der Tiere wichtig sind, sondern auch Gebiete, in denen die biologische Vielfalt durch menschliche Eingriffe oder Wilderei bedroht sein könnte, wenn die vorgesehenen Wanderrouten blockiert sind. 

Bei den meisten der bisher markierten Tiere handelt es sich um Vögel, die Forscher sind jedoch der Meinung, dass aufgrund der rapiden Entwicklung immer kleinerer Sender eines Tages viel mehr Reptilien, Säugetiere und sogar Insekten mit den Sensoren ausgestattet werden könnten. Nachdem die Technologie jetzt zur Verfügung steht, ist das Max Planck Yale Center dabei, Mittel zu beschaffen, die zum Kauf weiterer Sensoren (derzeit etwa 300 Dollar pro Stück) eingesetzt werden und Forschern in verschiedenen Teilen der Welt zugutekommen sollen, um das System zu nutzen und zu erweitern, Freiwillige zu schulen und Plattformen für den Informationsaustausch zu integrieren. „Unser Traum ist eine permanente Schar von etwa 100.000 Tierbotschaftern, die uns Menschen dabei helfen, Veränderungen auf diesem Planeten zu messen, zu verstehen und ihnen entgegenzuwirken“, sagte Walter Jetz, Hauptautor der Studie, Co-Direktor des Zentrums und Professor für Ökologie, Evolutionsbiologie und Umwelt an der Yale University.

Neue Satelliten

Icarus (International Cooperation for Animal Research Using Space) ist eine Kollaboration internationaler Wissenschaftler unter der Leitung der Max-Planck-Gesellschaft. Es stützt sich auf Freiwillige, die an Tieren Sensoren mit einem Gewicht von weniger als fünf Gramm anbringen. Die Sensoren zeichnen nicht nur GPS-Daten auf, sondern können auch andere Informationen über die Bedingungen liefern, denen ein Tier ausgesetzt ist, wie etwa die Temperatur. Die Daten der Sensoren werden von Antennen im Weltraum erfasst und dann an Computer auf dem Boden übertragen. Die erste Antenne des Projekts, die sich an Bord der Internationalen Raumstation (ISS) befindet, soll bald durch weitere Empfänger in der Umlaufbahn ergänzt werden. Die Gruppe arbeitet daran, ihre weltraumgestützten Datenerfassungsgeräte massiv auszubauen. Geplant sind u. a. ein Mikrosatellit und ein größeres 2-Satelliten-System.  

Die Bewegungen in Raum und Umwelt, die Heimatgebiete und Migrationskorridore auf Grundlage dieser neuen Daten können im Digital Museum of Animal Lives (animallives.org), einer Initiative des internationalen Max Planck-Yale Center for Biodiversity Movement and Global Change (MPYC), eingesehen werden.

Quelle: https://www.mpg.de/18465412/icarus-daten

EnMAP: Die Sichtbarkeit des Unsichtbaren – Über die Bedeutung der Hyperspektralen Fernerkundung für die Menschheit

Überschwemmungen, Unwetter, Hitzewellen – der Klimawandel ist längst für uns alle spürbar. Damit die Menschheit diesen Veränderungen begegnen kann, müssen die Ökosysteme und ihre Funktion zunächst verstanden werden. Einen entscheidenden Beitrag dazu kann die Fernerkundung aus dem Weltraum leisten. Besonders die Hyperspektraltechnologie bietet neue Möglichkeiten, das Unsichtbare sichtbar zu machen. OHB leistet als Hauptauftragnehmer für die Mission EnMAP (Environmental Mapping & Analysis Program) dafür einen entscheidenden Beitrag. Im Interview spricht das OHB-Expertenteam mit Hans-Peter Honold, Bernhard Sang und Rüdiger Schönfeld über die Bedeutung der deutschen Hyperspektralmission für die Bewältigung der Klimakrise, die Wettbewerbsfähigkeit von OHB und den Teamspirit am OHB-Zentrum für Optik und Wissenschaft.

EnMAP-Daten werden uns dabei helfen können, die Erde und ihre Ökosysteme zu verstehen. © OHB/DLR

Der Klimawandel steht offensichtlich vor der Haustür. Hat die Menschheit ein Problem?

Bernhard Sang: Der Klimawandel ist definitiv eine Herausforderung für die Menschheit. Denn: Die wachsende Bevölkerung und ihre Aktivitäten in allen möglichen Bereichen der Biosphäre stoßen an die Grenzen der verfügbaren Ressourcen. Ob das nun saubere Luft mit einem geringen Anteil klimaschädlicher Gase wie CO2 und Methan, sauberes Wasser oder landbasierte Ökosysteme wie Wald oder Landwirtschaft sind – die große Aufgabe der aktuellen und kommenden Generationen wird es sein, in all diesen Bereichen den Übergang zur ressourcenerhaltenden Bewirtschaftung zu schaffen.

Bernhard Sang, OHB-Experte für optische Missionen und Instrumente. Foto: Roman Job © OHB

Wie kann die Umweltbeobachtung aus dem Weltraum dabei helfen?

Bernhard Sang: Weltraumbasierte Umweltbeobachtung besitzt einen unschlagbaren Vorteil: die Perspektive. Man ist im All sehr weit von den zu beobachtenden Objekten entfernt, dafür erhält man aus weiter Ferne eine großräumige globale Perspektive. Da die Ökosysteme der Biosphäre allesamt mehr oder weniger global miteinander verbunden sind, kommt diesem Blickwinkel eine große Bedeutung zu. Wir Menschen lernen seit einigen Jahrzenten über diese Ökosysteme durch ein iteratives Vorgehen bestehend aus Beobachtung und Modellierung. Derartige Modelle, die meist gewisse Aspekte wie zum Beispiel den Kohlenstoffzyklus global beleuchten, werden „Digital Twin Earth“ genannt und von der Europäischen Union in ihrer Entwicklung stark vorangetrieben. Sie bilden das vorhandene Wissen ab, integrieren Daten, modellieren menschliche Aktivität und erlauben es z. B. langfristige Prognosen abzugeben wie zur Klimaentwicklung. Über die Verbesserung dieser Art Modelle und entsprechende Simulation von Szenarien wird die Menschheit lernen, das System Erde zu verstehen und daraus abgeleitet die Biosphäre nachhaltiger zu bewirtschaften. Grundlage dieser Modelle sind die globalen Daten bestimmter Umweltparameter. Diese können nur über die weltraumgestützte Beobachtung erhoben werden.

„Hyperspektraldaten können künftig dabei helfen, Wachstumszyklen von Pflanzen zu ergründen und so mehr Ertrag produzieren.“

Was macht die Hyperspektraltechnologie so bedeutsam für die Lösung von Umweltproblemen?

Bernhard Sang: Hyperspektrale Erdbeobachtung eine „vollständige“ Art der Erdbeobachtung. Hier wird nicht selektiv ein Bild aufgenommen, sondern es wird die gesamte Wechselwirkung des Sonnenlichtes mit der Erdoberfläche und der Atmosphäre kontinuierlich erfasst. Das reflektierte Licht enthält über seine Wechselwirkung mit Boden und Atmosphäre eine Menge an Informationen, die sich durch hyperspektrale Fernerkundung sehr genau erfassen lassen. So kann zum Beispiel der Gesundheitszustand einer Pflanze wesentlich genauer bestimmt werden als mit aktuellen Methoden. Da der hyperspektrale Sensor das gesamte Spektrum aufnimmt, können die Daten zu sehr verschiedenen Fragestellungen mit ein und dem gleichen Sensor bearbeitet werden. Dazu gehört die Gewässerqualität, der Waldzustand, die lokale Methankonzentration oder auch die Geologie. Es ist somit sozusagen das „Schweizer Taschenmesser“, also das Universalwerkzeug der optischen Fernerkundung.

Es gibt somit universelle Nutzungsmöglichkeiten?

Bernhard Sang: Definitiv. Eines der größten Menschheitsprobleme ist das der Ernährung. Wir verzeichnen eine wachsende Weltbevölkerung, haben aber keinen wachsenden Planeten und die Agrarflächen sind ausgeschöpft. Hyperspektraldaten können künftig dabei helfen, Wachstumszyklen von Pflanzen zu beobachten und durch verbesserte Bewirtschaftung mehr Ertrag produzieren. Neben Nahrung braucht der Mensch natürlich auch Trinkwasser. Die Daten werden uns auch helfen, die Qualität von Binnengewässern zu beurteilen sowie zum Erhalt der Bodenqualität beizutragen. Und natürlich wird der Zustand von Wäldern besser bewertet werden können. Als einer der ersten Hyperspektralsatelliten wird EnMAP die Tür öffnen für ein vertieftes Verständnis des Klimawandels und dessen Auswirkungen auf Land- und Gewässerökosysteme.

Am OHB-Zentrum für Optik und Wissenschaft haben viele Mitarbeitende etwa 15 Jahre an der Mission EnMAP gearbeitet. Was bedeutet dieses Projekt für das Team und für OHB?

Hans-Peter Honold, Projektleiter EnMAP. Foto: Roman Job © OHB

Hans-Peter Honold: EnMAP ist eine Pionierleistung. Wir haben aus einer Vision ein reales Stück Hardware geschaffen. Zu Beginn wussten wir tatsächlich nicht, was alles auf uns zukommen wird, wo wir menschliche Grenzen und die des technisch Machbaren überschreiten werden. Diese Erfahrungen haben uns gestärkt und zusammengeschweißt und dienen als Grundlage auch für andere Projekte in Oberpfaffenhofen. Unser Team hat immer als Team gearbeitet und die Mission hat viele Menschen über einen langen Zeitraum verbunden. In EnMAP haben viele Kolleg:innen eine Vision verwirklicht. Die tiefe Motivation entstand aus der Identifikation mit dem Projekt und dem Mut, loszumarschieren, ohne dass wir uns von der Komplexität der Aufgabe erdrücken ließen. Die Entwicklung dieses Satelliten hat den Standort Oberpfaffenhofen stark geprägt und definiert. Durch EnMAP wissen wir jetzt: Wir brauchen keine Angst mehr vor großen Herausforderungen haben.

„Zu Beginn wussten wir tatsächlich nicht, was alles auf uns zukommen wird, wo wir menschliche Grenzen und die des technisch Machbaren überschreiten werden.“

Was war aus technologischer Sicht die größte Herausforderung in den vergangenen Jahren?

Hans-Peter Honold: Eine große Challenge war sicherlich die komplette Entwicklung und Herstellung des Hyperspektralinstruments, das seinerseits aus Teleskop und Spektrometer besteht. Wir haben hier das erste Mal in der Geschichte des Unternehmens ein gesamtes Instrument dieser Komplexität entwickelt und das mit einer großen Entwicklungstiefe, die bis auf Einzelteilebene ging. Das war ein großer Schritt für OHB. Auf diesem Weg haben wir uns viel Wissen und Kompetenzen aneignen können, von denen jetzt schon andere Projekte profitieren.

Blick in die Zukunft: Wenn Sie sich vorstellen, es ist Anfang April 2022 und EnMAP hebt mit der Falcon-9 ab Richtung All – was glauben Sie, wird in Ihnen vorgehen?

Hans-Peter Honold: Dieser Moment wird sicher einzigartig. Für mich und viele meiner Kolleg:innen war dieses Projekt wie ein weiteres Kind, unser Baby. Wir haben lange an dieser Mission gearbeitet und jetzt lernt dieses Kind laufen, wird selbstständig. Wir müssen loslassen. Wir sind fest davon überzeugt, dass unser Baby gut performen wird, schließlich haben wir sehr viel Energie in die Erziehung investiert.

Mit EnMAP hat OHB eine komplette Technologie entwickelt und gebaut. Ist diese Mission erst der Anfang?

Dr. Rüdiger Schönfeld, Direktor Erdbeobachtungssysteme. Foto: Roman Job © OHB

Rüdiger Schönfeld: Ganz gewiss. Auch wenn es zu der Technologie von EnMAP in Teilen heute schon Weiterentwicklungen gibt, so haben wir vor allem gelernt, worauf es bei der Entwicklung solcher komplexen Instrumente und Missionen ankommt. Dieses breite Wissen hat dann den Boden dafür bereitet, dass wir von der ESA mit der Entwicklung der Nutzlast der Hyperspektralmission CHIME beauftragt wurden. Auch wenn CHIME auf den ersten Blick anders aussieht, so sind doch in sehr hohem Maße Wissen und Fähigkeiten, die im Rahmen von EnMAP erworben wurden zum Einsatz gekommen. Kurz gesagt: Ohne EnMAP gäbe es kein CHIME.

Gibt es weitere Ideen, die Kompetenzen aus EnMAP und CHIME im Wettbewerb zu platzieren?

Rüdiger Schönfeld: All das Gelernte gibt uns die Basis, Konzepte für hochperformante Lösungen zu entwickeln. So sind wir nun bereits dabei, die optischen Instrumente der nächsten Generation zu entwickeln. Des Weiteren lässt sich beispielsweise ein Mikrosatellit konzipieren, welcher annähernd die Performance des EnMAP-Sensors besitzt, noch mehr Bilder aufnehmen kann, aber nur ein Fünftel der Masse besitzt. Die zeitliche Performance lässt sich durch die Schaffung von Konstellationen verbessern. Und hier ergibt sich ein weiteres Potenzial für unseren OHB-Geschäftsbereich Digital: Downstream-Services für kommerzielle Nutzer. OHB könnte künftig ein Komplettpaket anbieten und nicht nur das Bild, sondern auch das Informationsprodukt liefern. Mittels geeigneter Algorithmen lassen sich aus den Daten Informationen gewinnen, die zur Ertragssteigerung im Bereich Land- und Forstwirtschaft beitragen, bei der Überwachung von Pipelines Lecks sichtbar machen oder bei der Suche nach Bodenschätzen helfen können.

„Wir haben mit EnMAP ein System, das sehr viele Daten produziert und sogenannte Fingerabdrücke von der Erdoberfläche generieren kann.“

EnMAP-Daten werden uns also dabei helfen können, die Erde nicht nur zu verstehen, sondern auch im Einklang mit den Ressourcen zu leben?

Rüdiger Schönfeld: Ja, so sieht es aus. Wir haben mit EnMAP ein System, das sehr viele Daten produziert und sogenannte Fingerabdrücke von der Erdoberfläche generieren kann. Vermutlich kennen wir heute noch gar nicht alle Möglichkeiten, die uns diese Daten bieten werden. EnMAP ist ja auch ein Demonstrator: Wir werden noch lernen, was für Informationen in den Daten stecken. Ich bin fest davon überzeugt, dass OHB angesichts wachsender gesellschaftlicher Aufgaben und einer zunehmenden kommerziellen Nutzung von Satelliten noch viele weitere Hyperspektralmissionen realisieren wird. Diese Kompetenz wird in der Branche bereits seit längerem wahrgenommen und stärkt unsere Reputation.

Quelle: https://www.ohb.de/magazin/enmap-die-sichtbarkeit-des-unsichtbaren