Wöchentliche Beobachtungspläne des JWST stehen allen interessierten zur Verfügung

Wie es mit dem James-Webb-Teleskop weitergeht, verrät die NASA bereits. Demnach steht als nächstes Ziel der drittgrößte Jupitermond Io fest, auf dem unter anderem Lavaflüsse und Seen aus geschmolzenem Schwefel zu finden sind. Im Anschluss richtet das Teleskop seine Spiegel auf den 434 Kilometer großen Asteroiden Hygiea sowie den Supernova-Überrest Cassiopeia A, der sich in rund 11.000 Lichtjahren Entfernung befindet.

Quelle: https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-James-Webb-Teleskop-Neues-Bild-zeigt-Jupiter-im-Detail-33261819.html

Quelle: https://www.space.com/james-webb-space-telescope-jupiter-image

und Co.

„Wöchentliche Beobachtungspläne des JWST stehen allen interessierten Menschen zur Verfügung. Von Wissenschaftlern für die Öffentlichkeit. Das Medien so tun als hätten Sie da eine exklusive Quelle ist nicht in Ordnung, da lässt man die zugehörige Quellangabe einfach mal weg. Keine Ahnung was sich die Autoren bei denken oder keine Lust hatten vernünftig nach zu recherchieren.“

Christian Dauck

JWST-Wissenschaftsbeobachtungen werden nominell in wöchentlichen Schritten geplant. Jeder Plan wird in das Observatorium hochgeladen, um montags mit der Ausführung zu beginnen. Auf dieser Seite werden geplante Termine veröffentlicht, normalerweise jeden Freitag. 

Da die Zeitpläne unvorhergesehene Ereignisse nicht berücksichtigen, einschließlich einiger Beobachtungen von Gelegenheitszielen, ist es möglich, dass die tatsächlich durchgeführten Beobachtungen von den geplanten abweichen. In seltenen Fällen können Fahrpläne unter der Woche aktualisiert werden. 

Beobachtungszeitpläne können sich jedoch immer ändern. Außerdem werden nicht alle Daten von JWST sofort veröffentlicht; Für viele seiner Beobachtungen erhalten die Wissenschaftler, die die Daten angefordert haben, ein Jahr lang einen besonderen Zugang, um ihre Analyse zu erleichtern.

Per Googel-Suche: JWST Weekly Observing Schedules: Quelle https://www.stsci.edu/jwst/science-execution/observing-schedules

Petition Unterstützen! Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke – Energiewende vorantreiben

Am 17. März 2011 wurde das Kernkraftwerk Isar 1 (links) vom Netz genommen. Isar 2 soll am 31. Dezember 2022 stillgelegt werden. Derzeit gibt es Forderungen, den Betrieb weiterzuführen.

Berlin/Moosburg – pm (02.08.2022) Medien berichteten über Forderungen aus der Politik nach einer Verlängerung der Laufzeit der drei noch im Betrieb befindlichen deutschen Atomkraftwerke´. Damit soll die drohende Gaskrise durch den Ukrainekrieg abgemildert werden. Die Moosburger Elektrotechnikerin, Brigitte Hauke, hat jetzt eine Initiative gestartet in der sie die Bundesregierung auffordert, den beschlossenen Atomausstieg umzusetzen und die drei AKWs planmäßig abzuschalten.

Sie fordert mehr Engagement bei der Umsetzung der Energiewende durch zügigen Abbau der bestehenden bürokratischen Hemmnisse oder einer solaren Baupflicht für neue Gebäude und Parkplätze.

Brigitte Hauke, Initiatorin der Petition erläutert: „Seit Wochen geistert die Diskussion über eine Laufzeitverlängerung der letzten 3 deutschen Atomkraftwerke durchs Land und das macht mich wütend. Denn die Diskussion lenkt davon ab, dass wir endlich mit aller Kraft die Energiewende umsetzen müssen. Die zahlreichen bürokratischen Hemmnisse für erneuerbare Energien müssen umgehend abgebaut werden.

Derzeit werden 13 Prozent des deutschen Stroms mit Gaskraftwerken erzeugt und sechs Prozent mit Atomkraft. Aber diese sechsProzent können nicht einfach mit den Gaskraftwerken verrechnet werden, denn damit die Kernkraftwerke mit den vorhandenen Brennstäben weiterlaufen könnten, müsste deren Leistung gedrosselt werden. Eine Laufzeitverlängerung der drei Atomkraftwerke über den 31.12.2022 hinaus, um eine Gasknappheit im Winter abzufangen, wäre noch nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein.“

Hintergrund: Derzeit sind noch drei Atomkraftwerke in Deutschland am Netz: Emsland in Niedersachsen, Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg. Nach gültiger Rechtslage müssten diese bis zum 31.12.2022 stillgelegt werden. Aufgrund der drohenden Gaskrise fordern insbesondere Politiker:innen der Union, aber auch der FDP, die Laufzeit über den 31.12.2022 hinaus zu verlängern.

Aktuell tragen die drei Kernkraftwerke zu ca. 6 Prozent der deutschen Stromproduktion bei, erneuerbare Energien zu fast 50 Prozent und Gaskraftwerke zu 13 Prozent. Mit den bestehenden Brennstäben können nach Expertenmeinung die Atomkraftwerke über den 31.12.2022 hinaus betrieben werden, allerdings nur mit reduzierter Leistung.

Mehr Strom kann damit allerdings nicht produziert werden. Ein solcher „Streckbetrieb“ wird inzwischen auch von einigen GRÜNEN Politiker:innen für akzeptabel gehalten. Neue Brennstäbe könnten aber erst in einem Jahr zur Verfügung stehen und damit nicht zur Lösung der drohenden Gaskrise im kommenden Winter beitragen.

Link zu Petition: https://innn.it/KeineLaufzeitverl%C3%A4ngerung