AKW-Laufzeitverlängerung: Herr Friedrich Merz lassen Sie doch ihr blödes, freches, dummes Bla Bla Bla Bla

In der Diskussion über einen Weiterbetrieb deutscher Atomkraftwerke wirft Friedrich Merz der Regierung ein Spiel auf Zeit vor. Besonders scharf kritisiert er die Grünen, doch die Verantwortung sieht der CDU-Chef nun beim Bundeskanzler. Olaf Scholz solle sagen, „was er eigentlich will“.

CDU-Chef Friedrich Merz drückt bei der Entscheidung über eine Laufzeitverlängerung der noch laufenden drei deutschen Atomkraftwerke aufs Tempo. Die Bundesregierung sei uneinig und gehe nicht auf das Unionsangebot ein, im Bundestag rasch über eine Bestellung neuer Brennstäbe zu entscheiden, kritisierte Merz, der zugleich Unionsfraktionschef im Bundestag ist. Die Ampelregierung wolle das Thema „offensichtlich auf der Zeitachse verhungern lassen. Aber das ist dann eben auch die Verantwortung der Bundesregierung.“

Merz kritisierte insbesondere die Grünen, die „erkennbar die Bremser sind, wenn es darum geht, eine Energieversorgung mit 360-Grad-Blick auf alle Optionen sicherzustellen“. Die Ampel müsse sich einigen. „Damit liegt die Verantwortung beim Bundeskanzler (Olaf Scholz). Der muss von seiner Richtlinienkompetenz Gebrauch machen und sagen, was er eigentlich will.“

„Es gibt erkennbar keine Einigkeit in der Koalition, ob denn überhaupt eine Laufzeitverlängerung in Erwägung gezogen wird und wenn ja, in welcher Form“, bemängelte Merz. Die Folge werde sein, „dass spätestens im Frühjahr für zehn Millionen Haushalte in Deutschland eine sichere Stromversorgung ersetzt werden muss. Durch was eigentlich“, fragte Merz. Gerade die Bestellung neuer Brennstäbe eile, sagte Merz. „Das kann man nicht erst im September, Oktober, November machen. Es müsste jetzt passieren.“

„Regierung kommt in großes Dilemma“

Die Behauptung von Wirtschaftsminister Robert Habeck, es gebe ein Gas- und kein Stromproblem, „wird sich in den nächsten Wochen und Monaten eindeutig als falsch erweisen“, sagte Merz. „Die Bundesregierung kommt bei der Energieversorgung in ein wirklich großes Dilemma, vor allem was die Stromversorgung betrifft.“ Wenn etwa jeder zweite Haushalt darüber nachdenke, sich mit Strom betriebene Geräte zur Wärmeversorgung zu beschaffen, „bräuchten wir zusätzlich rund zwanzig Gigawatt Strom“, sagte Merz. „Ein solcher Übergang von Öl und Gas auf Strom würde zu einem wirklichen Kollaps unseres Stromnetzes führen.“

Der CDU-Chef würde die drei bis 31. Dezember am Netz verbliebenen Kernkraftwerke Isar 2 in Bayern, Emsland in Niedersachsen und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg auch über den Jahreswechsel 2023/24 hinaus laufen lassen. Er ließ offen, ob die Unionsfraktion im Bundestag zustimmen würde, falls die Ampel sich etwa nur für eine dreimonatige Verlängerung entscheiden würde. „Es geht ja nicht um Fristen, ob wir sechs Wochen, drei Monate oder sechs Monate verlängern“, sagte Merz. „Das Atomgesetz müsste geändert werden, damit ein sicherer Betrieb auch im Jahr 2023 möglich ist. Und wenn eine solche Änderung von der Koalition vorgeschlagen wird, würden wir dem gegebenenfalls auch zustimmen. Ich sehe aber nicht, dass der Vorschlag kommt.“

Beim Fracking ist Merz zurückhaltend

Zu einer Wiederinbetriebnahme stillgelegter Atomkraftwerke äußerte sich Merz skeptisch. „Wenn wir in der Regierung wären, würden wir das sicher ernsthaft prüfen. Aber bei der gegenwärtigen Bundesregierung kann ich dafür keinen Willen erkennen“, sagte er. Experten gehen davon aus, dass die 2021 abgeschalteten Atommeiler Brokdorf (Schleswig-Holstein), Grohnde (Niedersachsen) und Gundremmingen C (Bayern) innerhalb von Monaten wieder in Betrieb gehen könnten.

Zurückhaltend steht Merz auch dem in Deutschland verbotenen Fracking gegenüber, bei dem Gas oder Öl mit Hilfe von Druck und Chemikalien aus Gesteinsschichten herausgeholt wird. Das birgt Gefahren für die Umwelt. „Fracking ist grundsätzlich eine denkbare Methode der Energiegewinnung. Aber das geht nur im Einvernehmen mit der Bevölkerung, nicht gegen die Bevölkerung“, sagte er. „Und deswegen ist das zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema. Es löst vor allem keine akuten Versorgungsprobleme.“

Quelle: https://www.n-tv.de/politik/Merz-Regierung-laesst-AKW-Debatte-verhungern-article23521244.html

Schlimm der andauernde Versuch die AKW-Laufzeitverlängerung durchzustechen und im Bundestag auf nicht haltbare und bewiesenes Wissen durch den Bundestag durchzuboxen zu wollen.

Und ständig dieses Bla, Bla, Bla, was die Politiker zu wissen glauben (könnte/Vielleicht). Als hätten die selber ein Stresstest gemacht. So tun als hätte man die Weisheit mit Löffel gefressen geht nicht nur weil man Politiker.

Frieren werde ich im Winter nicht, auch ohne eine AKWs in Deutschland. Heizgeräte hab ich mir keine gekauft, wieso auch – Das Gas wird vom Vermieter oder Versorger nicht abgestellt. Ich wäre sogar bereit 1 bis 2 Grad einzusparen 21/22 Grad im Wohnbereich. Letzen Winter hab ich nur bis 22 Grad geheizt. Und wenn mir die Gefühlte Temperatur zu Kalt ist Zieh ich mir halt was über oder geh unter die Decke, das Fummel ich doch nicht ständig am Thermostaten.

Übrigens Arbeiten meine Digitalen-Thermostaten viel besser als die alten Analogen und haben tolle Funktionen: Fenster auf/zu, Kalkschutz (1x Wöchentlich wir der Thermostat auf und zu gerecht um die Mechanik zu bewegen), Temperatur Offset (Fehlerkorrektur/Temperaturkorrektur).

Herr Friedrich Merz lassen Sie doch ihr Blödes, freches dummes Bla Bla Bla Bla über irgendwelche Hirngespenste. Politiker mit Ihren Hirngespinsten (Ängste im Winter zu frieren) brauchen echt Psychologische Hilfe und Gesetzlichen-Betreuer.

Warum dürfen Politiker eigentlich vor dem Medien von Ihren Hirngespinsten (Ängste, Entzeitzenarien) schwadronieren. Und dann noch total rotzfrech fordern der Bundeskanzler soll vor dem Stresstest entscheiden.

So schlimm kann deren Angstörung doch nicht sein, die können wie ich warten – Ist für die ein gutes Psychologisches-Training. Mich interessiert der „Stresstest“ und welche Entscheidungen daraus geschlossen werden und Herrn Friedrich Merz kann gefälligst genauso lange warten wie ich.

Und ich bin noch ungeduldiger als Herrn Merz und warte. warte auf den Stresstest ohne hier und da um zu nörgeln und zu pöbeln Sie sollen mal schneller machen. Da nervt es einfach wenn ein dummer Politiker mit seinen Bla, Bla, Bla. Und immer das selbe Bla, Bla Bla vor der Veröffentlichung des „Stresstest in den Medien (Nachrichten), seit Wochen.

Dieses unnütze daherreden vor dem Ausgang des Stresstest nervt nur nochdieses in die Kristallkugel schauen. Die richtige Debatte/Diskussion beginnt doch erst danach und ganz wichtig ohne in Kristallkugel schauen, dieses könnte, vielleicht.

Ich will nicht das der Bundekanzler sich möglichst schnell festlegt und später kommt dann raus hätte wir gar nicht gebraucht.

Christian Dauck

Artemis 1 auf Kurs: Raumsonden (CubeSat) die sich der Mission zum Mond anschließen

NASA-Vertreter sagten am 3. August, sie seien auf dem besten Weg, den ersten SLS am 18. August für einen Artemis-1-Startversuch bereits am 29. August auf die Plattform zu bringen

Die Vorbereitungen für den ersten Flug des Space Launch Systems für einen Start am 29. August bleiben auf Kurs, sagten NASA-Beamte am 3. August.

SLS-Manager und Agenturleiter sagten, die Arbeiten zur Vorbereitung des SLS und des Orion-Raumfahrzeugs für die Artemis 1-Mission im Vehicle Assembly Building (VAB) des Kennedy Space Centers seien „nach Plan“, um einen Rollout zum Pad am 18. August und zu unterstützen ein Start 11 Tage später.

„Wir sind auf der Zielgeraden“, sagte Charlie Blackwell-Thompson, Artemis 1 Launch Director bei KSC, bei einem Briefing, um einen Ausblick auf die Mission zu geben. „Wir streben das Rollout-Datum am 18. August an. Dies ist derzeit im Plan.“ Ein Rollout an diesem Tag würde einen Start am 29. August ermöglichen

Seit die NASA den geplanten Starttermin am 20. Juli bekannt gegeben hat, haben die Besatzungen sowohl an SLS als auch an Orion gearbeitet, von der Fertigstellung der Reparaturen an der Rakete bis zur Installation von Nutzlasten in der Orion-Kapsel. Techniker schalteten Orion auch zum letzten Mal vor dem Start am vergangenen Wochenende ein.

Ein noch zu erledigender Punkt ist das Testen des Flight Termination Systems (FTS) der Rakete im „Zwischentank“-Teil der Kernstufe. Diese Prüfung wird nächste Woche beginnen, sagte sie.

Das FTS könnte die Startplanung für Artemis 1 erschweren. Bei einem Briefing am 20. Juli sagten NASA-Beamte, dass die Eastern Range 15 Tage vor dem Start getestet werden muss. Dies, sagte Cliff Lanham, Senior Vehicle Operations Manager für das Exploration Ground Systems-Programm, schafft „einige Herausforderungen“, um die Abschlussarbeiten planmäßig abzuschließen.

Die Tests beginnen auch eine 20-Tage-Uhr, um den Start durchzuführen. „Wir haben Probleme mit diesem Timing“, sagte er damals, um Backup-Startmöglichkeiten am 2. und 5. September zu unterstützen. Die NASA arbeitete mit der Reichweite zusammen, um zu versuchen, diese Bedenken auszuräumen.

Beim Briefing am 3. August sagte Blackwell-Thompson, dass diese Gespräche mit dem Sortiment noch andauern. „Wir haben dem Sortiment alle Leistungsdaten zur Verfügung gestellt“, sagte sie. „Die Reichweite hat diese Daten. Sie überprüfen es derzeit.“

Aktuelle Pläne, sagte sie, würden zwei Starts in diesem Zeitraum von 20 Tagen ermöglichen. „Wir werden diese Daten weiterhin mit der Reichweite überprüfen und, sollten weitere Tage verfügbar werden, werden wir dies in unsere Peeling-Planung einbeziehen.“

Das Briefing bot nur wenige andere neue Details über die Mission und gab stattdessen einen Überblick über den Flug. Die SLS wird das unbemannte Orion-Raumschiff zum Mond schicken, wo das Haupttriebwerk des Orion-Servicemoduls für einen „angetriebenen Vorbeiflug“ des Mondes zündet und es in eine entfernte rückläufige Umlaufbahn um den Mond bringt. Orion wird später die Umlaufbahn verlassen und zur Erde zurückkehren und am 10. Oktober vor der Küste von San Diego niederspritzen, wobei ein Start am 29. August angenommen wird.

Die Mission wird sowohl SLS als auch Orion vor Artemis 2 testen, der ersten Mission mit Astronauten, die frühestens für 2024 geplant ist. „Wir verfolgen bei Artemis 1 eine ‚Lean Forward‘-Strategie, weil es sich um einen unbemannten Testflug handelt“, sagte Mike Sarafin , Missionsmanager von Artemis 1 im NASA-Hauptquartier. Das bedeutet, Orion zum Mond zu schicken, selbst wenn es Probleme mit dem Raumschiff geben sollte, um es zurückzubringen, und das Hauptziel der Mission zu testen, zu demonstrieren, dass Orions Hitzeschild bei Wiedereintrittsgeschwindigkeiten des Mondes funktionieren kann.

„Im Interesse der Sicherheit der Besatzung werden wir bei Artemis 1 Fehler zulassen, für die wir normalerweise bei Artemis 2 bei einer bemannten Mission nicht stimmen würden“, sagte er. „Wir versuchen, das Risiko für bemannte Flüge einzudämmen, also sind wir bereit, bei einem unbemannten Testflug mit Artemis 1 ein höheres Risiko einzugehen als bei späteren bemannten Flügen.“

„Deshalb handelt es sich um eine 42-Tage-Mission“, fügte NASA-Administrator Bill Nelson hinzu und wies auf zusätzliche Tests hin, die für das Raumschiff geplant sind. „Vergiss nicht, es ist ein Testflug.“

Quelle: https://spacenews.com/first-sls-launch-remains-on-schedule-for-late-august/


BioSentinel, eine vom Ames Research Center der NASA in Kalifornien durchgeführte Studie, die untersucht, wie sich Strahlung aus dem Weltraum auf Lebewesen auswirkt, ist eine der Mitfahrgelegenheiten, die rechtzeitig für Artemis 1 an das Kennedy Space Center geliefert werden.

ArgoMoon:  Nach der Freigabe vom Orion Stage Adapter wird ein winziger Satellit für diese Mission verwendet, um Annäherungsmanöver um die SLS-Oberstufe herum durchzuführen.

Hochauflösende Fotos der Oberstufe werden von ArgoMoon, einem Service, der von der italienischen Raumfahrtagentur in Zusammenarbeit mit dem italienischen Unternehmen Argotec angeboten wird, für historische Aufzeichnungen zur Verfügung gestellt.

CuSP:  Der CubeSat for Solar Particles Research, kurz CuSP, wird in den interplanetaren Raum fliegen und die Sonne umkreisen.

Bevor sie die Erde erreichen, wo sie geomagnetische Stürme und andere Weltraumwetterphänomene verursachen könnten, wird CuSP Partikel und Magnetfelder untersuchen, die von der Sonne wegströmen.

EQUULEUS:  Der Erde-Mond-L2-Lagrange-Punkt liegt jenseits der anderen Seite des Mondes und wird von der Raumsonde EQUilibriUm Lunar-Earth point 6U erreicht.

Das von der Japan Aerospace Exploration Agency und der University of Tokyo ins Leben gerufene Projekt wird Bilder der Plasmasphäre der Erde machen, nach Einschlägen auf der anderen Seite des Mondes Ausschau halten und Niedrigenergie-Flugbahnsteuerungsverfahren in Mondnähe demonstrieren.

LunIR:  Laut NASA wird der von der Arizona State University entwickelte Lunar Polar Hydrogen Mapper die Wasserstoffzusammensetzung des gesamten Südpols des Mondes mit hoher Auflösung kartieren, einschließlich der Bereiche, die kontinuierlich schattiert sind.

Lunar IceCube:  Die Morehead State University in Kentucky leitet dieses Projekt, das den Mond mit einem Infrarotspektrometer umkreisen wird, um nach Anzeichen von Wasser und organischen Verbindungen auf der Oberfläche und in der Exosphäre des Mondes zu suchen.

NEA Scout:  Um sich auf einen Vorbeiflug mit einem winzigen Asteroiden zuzubewegen, setzt die NEA Scout-Mission ein Sonnensegel ein. Das Marshall Space Flight Center und das Jet Propulsion Laboratory der NASA schufen das Miniatur-Raumschiff.

OMOTENASHI:  Die University of Tokyo und JAXA haben gemeinsam die NAno Semi-Hard Impactor-Mission entworfen, die eine „halbharte“ Landung auf der Mondoberfläche versuchen wird, wobei ein Feststoffraketentriebwerk als eine der herausragenden MOon-Explorationstechnologien  von NAno Semi-Hard verwendet wird Impaktor.

Team Miles:  Dieser privat hergestellte CubeSat wird ein winziges Plasmaantriebssystem im Weltraum testen. Zusammen mit Fluid & Reason LLC aus Florida leitet Miles Space die Team Miles-Mission.

Quelle: https://www.sciencetimes.com/articles/39271/20220809/nasa-cubesat-satellite-now-ready-to-find-ice-on-moon-via-artemis-mission.htm


Der Wasserspäher CubeSat Lunar IceCube der NASA ist nun bereit, per Anhalter in die Mondumlaufbahn zu fliegen. Nicht viel größer als ein Schuhkarton, werden die Daten von Lunar IceCube einen übergroßen Einfluss auf die Mondwissenschaft haben.

Der Satellit ist in die Rakete des Space Launch System (SLS) integriert und bereit, als Teil der unbemannten Artemis – I-Mission, die dieses Jahr startet, zum Mond zu reisen.

Lunar IceCube umkreist den Mond und wird mit einem Spektrometer Mondeis untersuchen. Frühere Missionen zeigten Wassereis auf dem Mond, aber Lunar IceCube wird das Wissen der NASA über die Dynamik des Mondeises erweitern.

Wissenschaftler interessieren sich für die Aufnahme und Abgabe von Wasser aus dem Regolith – der felsigen und staubigen Oberfläche des Mondes. Da Lunar IceCube diesen Prozess untersucht, kann die NASA diese Veränderungen kartieren, während sie auf dem Mond auftreten.

Lunar IceCube wird auch die Exosphäre untersuchen – das sehr dünne, atmosphärenähnliche Volumen, das den Mond umgibt. Durch das Verständnis der Dynamik von Wasser und anderen Substanzen auf dem Mond werden Wissenschaftler in der Lage sein, saisonale Veränderungen für Mondeis vorherzusagen, die sich auf seine Nutzung als Ressource in der Zukunft auswirken könnten.

All dies wird mit einem effizienten und kostengünstigen CubeSat erreicht, der nur 31 Pfund wiegt. Lunar IceCube ist einer von mehreren CubeSats , die an Bord von Artemis I zum Mond fliegen. Diese kleinen Satelliten werden zusammen mit zukünftigen Artemis-Missionen unser Wissen über das Leben und Arbeiten auf dem Mond und schließlich dem Mars erweitern.

Quelle: https://www.nasa.gov/feature/goddard/2022/nasas-moon-observing-cubesat-ready-for-artemis-launch


Ende September: Naher Vorbeiflug (320km) von Juno am Eismond Europa

Der voraussichtliche Launch von Artemis 1 (SLS) am 29 August und der Einschlag der Asteroidenabwehr-Testsonde DART ende September sind nur ein paar Highlights in der Raumfahrt. Auch der Wissenschaftliche nahe Vorbeiflug mit 320 KM am Eismond Europa steht bevor. Nicht übersehen bei den anderen tollen und spannenden Sachen. Wow, wie schnell die Zeit doch vergangenen ist.

PJ 44 steht in den nächsten Tagen bevor, von da an ist es nur noch ein Katzensprung bis PJ 45

Über diesen Schmankerl freue ich mich besonders den der Start bzw. die Reise von „Juice“ der ESA und „Europa Clipper“ von der Nasa dauert Jahre. PJ 45 ist ein toller Vorgeschmack auf die Zukunft.


Eine sich entwickelnde Umlaufbahn

Die natürliche Entwicklung von Junos Umlaufbahn um den Gasriesen bietet eine Fülle neuer wissenschaftlicher Möglichkeiten, die die erweiterte Mission nutzt. Jeder Wissenschaftspass lässt das solarbetriebene Raumschiff tief über Jupiters Wolkenspitzen zoomen und Daten von einem einzigartigen Aussichtspunkt sammeln, den kein anderes Raumschiff hatte.

Der Punkt während jeder Umlaufbahn, an dem Juno dem Planeten am nächsten kommt, wird Perijove (oder PJ) genannt. Im Laufe der Mission sind Junos Perijoven nach Norden gewandert, wodurch die Auflösung über der Nordhalbkugel dramatisch verbessert wurde. Das Design der erweiterten Mission nutzt die anhaltende Wanderung dieser Perijoves nach Norden, um den Blick auf die zahlreichen Wirbelstürme zu schärfen, die den Nordpol umgeben, und berücksichtigt dabei Vorbeiflüge am Ring und am galiläischen Mond.

„Die Missionsdesigner haben großartige Arbeit geleistet, indem sie eine erweiterte Mission entworfen haben, die die wertvollste Ressource an Bord der Mission schont – Treibstoff“, sagte Ed Hirst, Juno-Projektmanager bei JPL. „Schwerkrafthilfen von mehreren Satelliten-Vorbeiflügen steuern unser Raumschiff durch das Jupiter-System und bieten gleichzeitig eine Fülle von wissenschaftlichen Möglichkeiten.“ Die Satellitenvorbeiflüge verkürzen auch die Umlaufzeit von Juno, was die Gesamtzahl der erreichbaren wissenschaftlichen Umlaufbahnen erhöht.“

Die Satellitenbegegnungen beginnen am 7. Juni 2021 mit einem Vorbeiflug an Ganymed in geringer Höhe (PJ34), der die Umlaufzeit von etwa 53 Tagen auf 43 Tage verkürzt. Dieser Vorbeiflug führt am 29. September 2022 (PJ45) zu einem nahen Vorbeiflug an Europa, wodurch die Umlaufzeit weiter auf 38 Tage verkürzt wird. Zwei nahe Io-Vorbeiflüge am 30. Dezember 2023 (PJ57) und am 3. Februar 2024 (PJ58) verkürzen zusammen die Umlaufzeit auf 33 Tage.

Quelle: https://www.jpl.nasa.gov/news/nasas-juno-mission-expands-into-the-future

Siebte Nation am Mond: Südkorea schickt die Sonde Danuri ins All

Die Gruppe der Mondfahr-Nationen wird größer. Diesmal ist Südkorea an der Reihe. Das Land will seine Sonde Danuri in eine Mond-Umlaufbahn schicken. Von dort aus soll sie nach seltenen Elementen und nach Eis auf der Oberfläche suchen.

Die undatierte Apollo 11-Aufnahme zeigt die von Kratern übersäte Mondoberfläche, die allesamt durch die Einschläge von kleinen Körpern im Sonnensystem herrühren. Kein Hinweis auf Wasser: Der Mond sieht staubtrocken aus. Aber in manchen Kratern lagert Wassereis.
Die von Kratern übersäte Mondoberfläche (picture alliance / dpa / Nasa)

Eine Falcon 9 der kalifornischen Firma SpaceX wird es sein, die den Korea Pathfinder Lunar Orbiter – abgekürzt KPLO – ins All schießt. Im Weltraum angekommen, schraubt sich die Sonde spiralförmig immer höher und weiter von der Erde weg – solange, bis sie in vier Monaten, also Mitte Dezember, von der Schwerkraft des Mondes eingefangen wird.

„Die Mission ist eine große Herausforderung. Denn in Korea haben wir damit noch keine Erfahrungen. Wir wollen aber nicht nur zum Mond, weil andere Länder es auch machen. Sondern wir erhoffen uns dadurch einen Technologieschub und eine Steigerung unseres nationalen Selbstwertgefühls.“

Kyeong Kim arbeitet am geologischen Forschungszentrum der Universität für Wissenschaft und Technologie in Daejeon. Deren Abteilung für geophysikalische Exploration hat Südkoreas erste Mondsonde in den vergangenen vier Jahren entwickelt.

Südkoreas Sonde soll den „Mond genießen“

Seit wenigen Wochen hat sie auch einen Namen: Danuri – ein Kunstwort, das die koreanischen Begriffe für „Mond“ und für „genießen“ zusammenbindet. Aus einer Umlaufbahn heraus soll Danuri auf die Mondoberfläche hinunterblicken.

„Flüchtige Elemente wie Sauerstoff und Spurenelemente wie Zink oder Zinn kommen auf dem Mond relativ selten vor. Sie wurden noch nie näher untersucht. Ich bin für das Gammastrahlenspektrometer an Bord der Sonde zuständig. Damit hoffen wir, die Ausbreitung solcher Elemente auf der Mondoberfläche bestimmen zu können – und das als erstes Land überhaupt.“  

Vergleicht man die Verteilung seltener Elemente auf dem Mond mit jener auf der Erde, könnte das die These bestärken – oder widerlegen –, dass der Mond einst aus der frühen Erde herausgeschlagen wurde. Denn dann müssten die Konzentrationen von Spurenelementen auf Erde und Mond ähnlich sein.

Licht ins Dunkel der Krater bringen

Alle zwei Stunden soll Südkoreas Sonde in etwa hundert Kilometern Höhe über einen der Pole des Mondes fliegen. Denn der Nord- und der Südpol bilden den zweiten Schwerpunkt der Mission.

„Die schattigen Regionen des Mondes sind höchst interessant. In diese Krater an den Polen fällt nie ein Sonnenstrahl. In ihnen ist es mit minus 170 Grad Celsius extrem kalt. Wassermoleküle, die dort hineingeraten, bleiben für immer dort. Gibt es genug davon, entsteht Eis.“

Die Planetologin Brett Denevi von der Johns Hopkins University in Laurel im US-Bundesstaat Maryland gehört zum Team der ShadowCam, die als Experiment auf dem KPLO mitfliegt.

„Normalerweise könnten sie mit einer optischen Kamera nichts sehen, wenn sie über dunkle Krater fliegen. Ihre Bilder wären alle schwarz. Aber wir haben die ShadowCam so konstruiert, dass sie 200 Mal lichtempfindlicher ist als alle bisherigen Kameras in der Raumfahrt. Ein winziger Bruchteil des Sonnenlichts, das die Krater von außen bescheint, wird in sie hinein reflektiert. Dieses Licht wird uns verraten, was sich in diesen Kratern befindet.“

Vermutlich Wassereis – so die Erwartungen von Planetenwissenschaftlern.

Eis auf dem Mond

Aus diesem Eis ließe sich womöglich Trinkwasser für Astronauten einer künftigen Mondbasis gewinnen – und Raketentreibstoff für die Rückreise zur Erde, betont Kyeong Kim.  

„Wir Menschen werden zum Mond zurückkehren und dort bis 2030 eine Station errichten. Unsere Mission soll zeigen, dass Südkorea künftig in der Lage ist, sich an derart anspruchsvollen internationalen Mondmissionen zu beteiligen.“

Gelingt der Flug in die Mondumlaufbahn, soll wenige Jahre später Südkoreas erster Mondrover landen und die Flagge des Landes hinunter auf die Mondoberfläche bringen.

Südkorea schickt die Sonde Danuri ins All

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/suedkorea-schickt-die-sonde-danuri-ins-all-100.html

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Der erfolgreiche Start von Südkoreas erste Mondsonde bedeutet spannende und interessante Wissenschaft am Mond! Freue mich auf die Ankunft im Dezember.

„Danuri“ Südkoreas erste Mondsonde ist erfolgreich gestartet. Kleiner Funfact: Mit dem Teststart von Artemis 1 (Launch voraussichtlich ende August) und „Capstone“ (bereits unterwegs) der die Umlaufbahn für eine zukünftige Mondstation testen soll, befinden sich dann drei von Menschen geschaffene Flugkörper auf den Flug Richtung Mond und damit drei Wegbereiter die Menschen zurück zum Mond bringen werden. Ohne jetzt die gesamte Raumfahrtgeschichte durch zu schauen: Sowas hatten wir bis jetzt noch nicht oder!? Und wenn: Dann sehr sehr selten!

Christian Dauck

SpaceX schickt Südkoreas erste Mondmission ins Weltall

Eine Illustration der ersten südkoreanischen Mondmission Danuri, ehemals Korean Parthfinder Lunar Orbiter. Die Raumsonde soll die Mondoberfläche genau untersuchen, nach Wassereis und einem geeigneten Landeplatz suchen.
kplo-shadowcam-imaging-psr.jpeg © KARI

In der Nacht zum 5. August soll die erste südkoreanische Raumfahrtmission in den tiefen Weltraum aufbrechen. Die Raumsonde Danuri soll die Mondoberfläche untersuchen. Ins Weltall wird die Sonde mit einer Falcon 9 Rakete von SpaceX geschossen.

Cape Canaveral (Florida) – Der Mond erwartet im August eine regelrechte Besucherwelle. Am 5. August 2022 um 1:08 Uhr (MESZ) soll die erste Mondmission vom demokratischen Südkorea ins Weltall aufbrechen.

Damit fliegt Südkorea noch vor den USA und ihrer Artemis-I-Mission zum Mond. Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA und ihre internationalen Partner, zu denen auch die europäische Raumfahrtagentur ESA gehört, werden frühestens am 29. August zum Erdtrabanten aufbrechen. 

Dennoch brechen auch die Amerikaner zu Monatsbeginn zum Mond auf. Denn die Danuri-Mission ist eine Kooperation zwischen der NASA und dem koreanischen Raumfahrt-Forschungsinstitut Kari (Korean Aerospace Research Institute). Außerdem wird die Mission von Florida aus am Weltraumhafen Cape Canaveral an der Atlantikküste ins Weltall aufbrechen. Die Raumsonde wird sich an Bord einer Falcon-9-Trägerrakete vom privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX befinden. 

SpaceX: Koreas lange Reise zum Mond

In die Mondumlaufbahn wird die Raumsonde, die mithilfe von SpaceX ihre Reise antritt, voraussichtlich erst am 16. Dezember einschwenken. Zwar liegen zwischen Mond- und Erdmitte nur knapp 384.400 Kilometer, jedoch wird Danuri eine treibstoffsparende translunare Umlaufbahn wählen. Diese wird ballistischer Mondtransfer genannt. 

Um den Trabanten zu erreichen, wird die Sonde ungefähr 1,6 Millionen Kilometer reisen müssen. Dabei nutzt sie die Anziehungskräfte von Erde, Sonne und Mond. Von den Gravitationskräften des Mondes soll Danuri schließlich eingefangen werden. Beim erfolgreichen Einschwenken in den Mondorbit, wird Südkorea das siebte Land sein, dem dies gelungen ist. 

Diese Länder sind erfolgreich in die Mondumlaufbahn eingeschwenkt

Bisher haben sechs Länder ein erfolgreichen Einschwenkmanöver in die Mondumlaufbahn absolviert. Vor Südkorea haben es die damalige Sowjetunion (1959 mit der Luna-Mission), die USA (1964 mit Rangers 7), Japan (1990 mit Hiten), Europa (2003 mit Smart-1), Indien (2008 mit Chandrayaan-1) und China (2010 mit Chang’e-2) geschafft.

Der Trabant soll zunächst in einer Höhe von 70 bis 130 Kilometern umrundet werden, bevor die Raumsonde eine konstante, kreisförmige Umlaufbahn erreicht. Auf dieser soll sie den Trabanten in einer Höhe von 100 Kilometern umrunden. Die wissenschaftliche Mission wird voraussichtlich Ende Dezember 2022 eingeleitet. Während der anschließenden Missionsverlängerung soll die Raumsonde seinen Abstand zur Mondoberfläche verringern, sodass zwischen Mond und Danuri nur noch 70 Kilometer liegen.

Mondmission: NASA hilft Südkorea bei der Kommunikation im Weltall

Damit der Kontakt zum Raumfahrzeug nicht verloren geht, wird die NASA sein Deep Space Network DSN bereitstellen. Dabei handelt sich um einen Zusammenschluss von großen Weltraumantennen, die sich in Goldstone (Kalifornien), Canberra (Australien) und Madrid (Spanien) befinden. Eine weitere Antenne aus dem südkoreanischen Yeoju (Gyeonggi) soll ebenfalls hinzugeschaltet werden.

Darüber hinaus wird sich an Bord der Raumsonde, die ehemals Korean Parthfinder Lunar Orbiter KPLO (engl. Koreas wegweisende Mondraumsonde) hieß, noch eine Kamera der NASA befinden. Die amerikanische ShadowCam (engl. Schatten-Kamera) soll hochauflösende optische Bilder von den im ewigen Schatten liegenden Regionen an den Mondpolen aufgenommen. In den polaren Mondkratern konnte bereits Wassereis nachgewiesen werden. Doch um wie viel Wassereis es sich handelt, ist unbekannt. 

Das bedeutet der Name der koreanischen Raumsonde Danuri

Ursprünglich hieß die südkoreanische Raumsonde Korean Parthfinder Lunar Orbiter (KPLO). Nach einer nationalen Abstimmung wurde sie jedoch umbenannt. Danuri bedeutet so viel wie „Genieße den Mond“ und wird aus den Worten „Dal“, für Mond, und „Nuri“, für Genießen, zusammengesetzt.

Das Wassereis wird für zukünftige bemannte Missionen wichtig werden – nicht nur weil daraus Trinkwasser gewonnen werden kann. Wasser lässt sich in Sauerstoff und Wasserstoff spalten und kann somit als Treibstoffgemisch dienen. Und der Sauerstoff kann zudem als Atemluft verwendet werden. Die ShadowCam soll auch die jahreszeitlichen Veränderungen und das Terrain innerhalb der Krater beobachten.

Weitere Instrumente an Bord der koreanischen Mondmission

An Bord der Raumsonde befinden sich zudem zwei weitere Kameras. Der Lunar Terrain Imager (LUTI) soll hochauflösende Bilder von der Mondoberfläche machen, damit geeignete Landestellen für spätere Mondmissionen gefunden werden. Südkorea möchte nämlich auch ein Landefahrzeug auf der Mondoberfläche absetzen – aber nicht während dieser Mission. 

Dann gibt es noch die polarimetrische Weitwinkelkamera (PolCam). Mit ihren Bildern können die detaillierten Eigenschaften des Mondregoliths untersucht werden. Dies soll dem Forschungsteam dabei helfen, die mineralische Zusammensetzung des Mondes besser zu verstehen. Auch das an Bord befindliche Gammastrahlen-Spektrometer soll die elementare Zusammensetzung bestimmter Mondmaterialien bestimmen. Die Energieniveaus dieser Strahlen sind mit den Elementen verknüpft, die sie erzeugen. So können die Forschenden Rückschlüsse auf die Mineralien schließen, die sich auf dem Mond befinden. 

Und der Magnetometer soll das sehr schwache Magnetfeld des Mondes untersuchen. Dieses weißt lokale magnetische Merkmale wie „Wirbel“ auf. Die Untersuchung kann dabei helfen, herauszufinden, wie gefährlich die galaktisch-kosmische Strahlung auf der Mondoberfläche ist. Auf der Erde sind wir durch unser Erdmagnetfeld vor ihr geschützt. Im freien Weltraum kann sie das Risiko einer Krebserkrankung erhöhen.

Südkoreas Mondmission: Musik-Streaming aus dem Weltraum

Das letzte Instrument ist ein verzögerungstolerantes Netzwerk (DTN). Diese werden in Regionen eingesetzt, die kein kontinuierliches oder stabiles Signal gewährleisten können. Das Missionsteam wird mit dem Song Dynamite von der südkoreanischen Boyband BTS (den Bangtan Boys) den ersten Internet-Live-Stream aus dem tiefen Weltraum testen.

Quelle:  https://www.kreiszeitung.de/deutschland/korea-schickt-seine-erste-raumsonde-mit-spacex-zum-mond-91699338.html

Mars: Perseverance entnimmt elfte und zwölfte Probe

Perseverance hat seine elfte und zwölfte Probe entnommen, eine interessante stelle von der das Team annimmt das Sie mögliches oder früheres leben enthält. Offensichtlich hat Perseverance der Standort sehr gut gefallen und ihn ausgiebig untersucht.

Gut möglich das dass Team bald den ersten Cache an Proben auf den Mars ablegt, für einen spätere Rückführung zur Erde.

Quelle: https://fosstodon.org/@65dBnoise/108757870155124990 und https://fosstodon.org/@65dBnoise

Quelle: https://fosstodon.org/@65dBnoise/108757870155124990 und https://fosstodon.org/@65dBnoise

Auch in einem Nature Artikel wurde schon erwähnt, das man schon bald einen ersten Cache bzw. mit ein ablegen der ersten Proben beginnen möchte.

Missionswissenschaftler überlegen bereits, wo sie die ersten Proben für ein zukünftiges Raumschiff absetzen sollen. Sobald der Rover seinen Weg zurück nach unten gefunden hat, könnte er einige Röhren an der Basis des Deltas in einer großen flachen Region zwischen Enchanted Lake und Hawksbill Gap platzieren. „Es ist sehr wahrscheinlich, dass wir den ersten Cache ablegen“, wenn der Rover dort ankommt, sagt Kenneth Farley, Projektwissenschaftler der Mission und Geochemiker am California Institute of Technology in Pasadena. „Da wird es erst richtig.“

Die Missionsplaner hatten nicht damit gerechnet, so bald Proben abzulegen, aber die Lage ist ausgezeichnet – flach und mit wenigen Steinen, die einem zukünftigen Raumschiff zur Probenrückgabe im Weg stehen könnten. „Es ist einfach ein großartiger Ort, um auf dem Mars zu landen“, sagt Trosper.

Die NASA plant, im September ein Gemeinschaftstreffen für Planetenwissenschaftler zu organisieren, um zu beurteilen, ob ihre bisherige Sammlung „wissenschaftlich wertvoll“ genug ist, um aufgenommen zu werden. Das ist eine Schlüsselfrage wegen des Zeit- und Kostenaufwands für die Rücksendung der Röhren. Die NASA möchte, dass die breitere Gemeinschaft die Ansicht des Missionsteams bewertet, dass „wir den wertvollsten Cache zusammengestellt haben, von dem wir glauben, dass dieser Standort uns zur Verfügung steht“, sagt Farley.

https://www.nature.com/articles/d41586-022-01543-z

Schauen wir mal wie es weiter geht.

Wöchentliche Beobachtungspläne des JWST stehen allen interessierten zur Verfügung

Wie es mit dem James-Webb-Teleskop weitergeht, verrät die NASA bereits. Demnach steht als nächstes Ziel der drittgrößte Jupitermond Io fest, auf dem unter anderem Lavaflüsse und Seen aus geschmolzenem Schwefel zu finden sind. Im Anschluss richtet das Teleskop seine Spiegel auf den 434 Kilometer großen Asteroiden Hygiea sowie den Supernova-Überrest Cassiopeia A, der sich in rund 11.000 Lichtjahren Entfernung befindet.

Quelle: https://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Internet-James-Webb-Teleskop-Neues-Bild-zeigt-Jupiter-im-Detail-33261819.html

Quelle: https://www.space.com/james-webb-space-telescope-jupiter-image

und Co.

„Wöchentliche Beobachtungspläne des JWST stehen allen interessierten Menschen zur Verfügung. Von Wissenschaftlern für die Öffentlichkeit. Das Medien so tun als hätten Sie da eine exklusive Quelle ist nicht in Ordnung, da lässt man die zugehörige Quellangabe einfach mal weg. Keine Ahnung was sich die Autoren bei denken oder keine Lust hatten vernünftig nach zu recherchieren.“

Christian Dauck

JWST-Wissenschaftsbeobachtungen werden nominell in wöchentlichen Schritten geplant. Jeder Plan wird in das Observatorium hochgeladen, um montags mit der Ausführung zu beginnen. Auf dieser Seite werden geplante Termine veröffentlicht, normalerweise jeden Freitag. 

Da die Zeitpläne unvorhergesehene Ereignisse nicht berücksichtigen, einschließlich einiger Beobachtungen von Gelegenheitszielen, ist es möglich, dass die tatsächlich durchgeführten Beobachtungen von den geplanten abweichen. In seltenen Fällen können Fahrpläne unter der Woche aktualisiert werden. 

Beobachtungszeitpläne können sich jedoch immer ändern. Außerdem werden nicht alle Daten von JWST sofort veröffentlicht; Für viele seiner Beobachtungen erhalten die Wissenschaftler, die die Daten angefordert haben, ein Jahr lang einen besonderen Zugang, um ihre Analyse zu erleichtern.

Per Googel-Suche: JWST Weekly Observing Schedules: Quelle https://www.stsci.edu/jwst/science-execution/observing-schedules

Petition Unterstützen! Keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke – Energiewende vorantreiben

Am 17. März 2011 wurde das Kernkraftwerk Isar 1 (links) vom Netz genommen. Isar 2 soll am 31. Dezember 2022 stillgelegt werden. Derzeit gibt es Forderungen, den Betrieb weiterzuführen.

Berlin/Moosburg – pm (02.08.2022) Medien berichteten über Forderungen aus der Politik nach einer Verlängerung der Laufzeit der drei noch im Betrieb befindlichen deutschen Atomkraftwerke´. Damit soll die drohende Gaskrise durch den Ukrainekrieg abgemildert werden. Die Moosburger Elektrotechnikerin, Brigitte Hauke, hat jetzt eine Initiative gestartet in der sie die Bundesregierung auffordert, den beschlossenen Atomausstieg umzusetzen und die drei AKWs planmäßig abzuschalten.

Sie fordert mehr Engagement bei der Umsetzung der Energiewende durch zügigen Abbau der bestehenden bürokratischen Hemmnisse oder einer solaren Baupflicht für neue Gebäude und Parkplätze.

Brigitte Hauke, Initiatorin der Petition erläutert: „Seit Wochen geistert die Diskussion über eine Laufzeitverlängerung der letzten 3 deutschen Atomkraftwerke durchs Land und das macht mich wütend. Denn die Diskussion lenkt davon ab, dass wir endlich mit aller Kraft die Energiewende umsetzen müssen. Die zahlreichen bürokratischen Hemmnisse für erneuerbare Energien müssen umgehend abgebaut werden.

Derzeit werden 13 Prozent des deutschen Stroms mit Gaskraftwerken erzeugt und sechs Prozent mit Atomkraft. Aber diese sechsProzent können nicht einfach mit den Gaskraftwerken verrechnet werden, denn damit die Kernkraftwerke mit den vorhandenen Brennstäben weiterlaufen könnten, müsste deren Leistung gedrosselt werden. Eine Laufzeitverlängerung der drei Atomkraftwerke über den 31.12.2022 hinaus, um eine Gasknappheit im Winter abzufangen, wäre noch nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein.“

Hintergrund: Derzeit sind noch drei Atomkraftwerke in Deutschland am Netz: Emsland in Niedersachsen, Isar 2 in Bayern und Neckarwestheim 2 in Baden-Württemberg. Nach gültiger Rechtslage müssten diese bis zum 31.12.2022 stillgelegt werden. Aufgrund der drohenden Gaskrise fordern insbesondere Politiker:innen der Union, aber auch der FDP, die Laufzeit über den 31.12.2022 hinaus zu verlängern.

Aktuell tragen die drei Kernkraftwerke zu ca. 6 Prozent der deutschen Stromproduktion bei, erneuerbare Energien zu fast 50 Prozent und Gaskraftwerke zu 13 Prozent. Mit den bestehenden Brennstäben können nach Expertenmeinung die Atomkraftwerke über den 31.12.2022 hinaus betrieben werden, allerdings nur mit reduzierter Leistung.

Mehr Strom kann damit allerdings nicht produziert werden. Ein solcher „Streckbetrieb“ wird inzwischen auch von einigen GRÜNEN Politiker:innen für akzeptabel gehalten. Neue Brennstäbe könnten aber erst in einem Jahr zur Verfügung stehen und damit nicht zur Lösung der drohenden Gaskrise im kommenden Winter beitragen.

Link zu Petition: https://innn.it/KeineLaufzeitverl%C3%A4ngerung