Am 26.09 AFD wählen: Für ein sicheres Deutschland und sichere Grenzen / CDU in die Opposition

Am 26.09 AFD wählen: Für ein sicheres Deutschland und sichere innere- sowie Außengrenzen.

Es braucht eine starke AFD im Bundestag deshalb am 26.09 AFD wählen.

Gegen ein weiter so, gegen Rot-Grün aber vor allem gegen ein mögliches Rot-Rot-Grün Bündnis braucht es ein starkes Blau für die innere und äußere Sicherheit.

Die Wahl ist wichtig, deshalb geht wählen – 1. und 2. Stimme für die AFD. CDU in die Opposition.

Für unsere Sicherheit: Am 26. September AFD wählen
Ca. 7 Jahre in diesem Ratennest verbracht, einem Brennpunkt. Mit Kriminellen, Psychisch Kranken (Eingliederungshilfe) Hartz-4 Empfängern (Agentur für Arbeit) und Flüchtlingen zusammen gelebt. Ca 7 Jahre miterlebt wie eine ganze Horde von widerlichen Raten: Polizei und Justiz zum narren hält und diesen auf der Nase rumtanzt.

Da bekommt bezahlbarer Wohnraum eine völlig neue Bedeutung bei den Altparteien: Bedeutet nämlich das Bürger die ihre Ruhe haben wollen mit Kriminellen, Psychisch Kranken, Hartz-4 Empfängern und Flüchtlingen auf engsten Raum zusammen leben müssen. Frieden herrschst in solchen Ratennestern nicht, ganz im Gegenteil die Leute sind einfach nur genervt und die Stimmung kippt. Letzteres die ihre Ruhe haben wollen zieht nämlich weg aus diesem sich bildenden/wachsenden „Geschwür“. So viele Kriminelle, Psychisch Kranke, Hartz-4 Empfängern und Flüchtlinge dort pro Quadratmeter zusammen gepfercht ist ein ziemlich schlechtes Verhältnis.

Deshalb am 26.09 ganz klar AFD für Recht und Ordnung in unserem Land. Und die vor allem auch für solche Ratennester Bundesweit gilt. Und sichere Innere und äußere Grenzen. Wenn mich diese Raten eins gelehrt haben dann dass das wir eine AFD (ja vor allem eine starke AFD) im Bundestag brauchen. Bin ich froh nicht mehr in diesem Ratenloch wohnen zu müssen, sondern mit mein Pflegeeltern ein normales leben führen zu können.

Starker auftritt von Alice Weidel (AfD) am Montag im TV: ZDF 19 Uhr 15. im „Schlagabtausch“ und der ARD-Sendung „Der Vierkampf nach dem Triell“ um 20 Uhr 15. Hat mir sehr gut gefallen. Am 26.09 AFD wählen!

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Ganz klar AFD!, AFD! Schade SPD und Grüne aber die AFD ist auch eine Partei die sich klar von den Linken abgrenzt und nicht mit denen liebäugelt. Als CDU – Wähler, mit der CDU möchte ich auch kein weiter so in der inneren und äußeren Sicherheit, die Opposition tut denen mal ganz gut darüber nachzudenken was man da verbockt hat. Da bekomme ich nach der Wahl bei möglichen Koalitionen keine Mogelpackung.

Raus aus dem Euro – Daumen Hoch

NordStream 2 ein gutes Projekt – Daumen Hoch

Soll die Bundeswehr mehr Geld bekommen – Daumen Hoch

Soll die Nato abgeschafft werden – Daumen Runter

Gutes Statement zum Thema Afghanistan (ab Minute 47) von Frau Weidel

Migration stoppen: Am 26.09. AFD wählen.

Kommentar: TV-Triell bei ProSieben: Null Probleme? Der Schaukampf ist überflüssig / Das zweite Triell lässt fürs dritte schlimmes befürchten

Drei Kandidaten, dritter Anlauf: Bei ProSieben steigt wieder ein Triell. Gleiche Personen, gleiche Inhalte – und eine Frage: Haben die Deutschen zu wenig Probleme?

Allmählich macht sich Erschöpfung breit. Der Wahlkampf neigt sich dem Ende zu. Gott Lob, denkt sich manch müder Wahlkämpfer – und auch der ein oder andere Wähler. Eine Woche vor der Bundestagswahl 2021 sind die Deutschen angeödet von dem Gerangel um das Kanzleramt, wie Umfragen belegen. Das ist schade. Denn es zeigt, dass die Parteien und speziell ihre Kanzlerkandidaten den Wettkampf um die Gunst der Deutschen auch vergeigt haben. Daran wird auch das dritte und letzte TV-Triell bei ProSieben und Sat.1 wohl nichts mehr ändern.

3. Triell: Der Termin steht – Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz steigen bei Pro7 in den Ring

Am Sonntag, 19. September 2021, steigen Armin Laschet (CDU), Annalena Baerbock (Grüne) und Olaf Scholz (SPD) bei ProSieben, Sat.1 und Kabel eins ab 20.15 Uhr noch einmal in den Ring. Der große Showdown! Letzter großer Auftritt vor der Wahl! Bereits im Vorfeld des Kanzler-Duells rufen die Privatsender und die Wahlkampfzentralen noch einmal die Zuschauerinnen und Zuschauer Uhr in den Wahlkampfzirkus. Gastgeber in der Manege: Das Moderatoren-Duo Linda Zervakis* und Claudia von Brauchitsch.

Großes Kino? Große Gefühle? Wohl kaum. Vieles deutet darauf hin, dass die Dramatik verpufft und dass das dritte Aufeinandertreffen in vier Wochen ein billiger Abklatsch der beiden ersten Fernseh-Duelle wird. Sicher, bei den Privaten können die Kandidaten ein jüngeres Publikum erreichen als vielleicht bei den Öffentlich-Rechtlichen eine Woche zuvor. Aber das ist es dann auch schon.

Bereits das zweite Triell unterschied sich kaum vom ersten Dreikampf. Und auch das Dritte wird so laufen: Laschet reitet seine persönlichen Attacken gegen Skandal-Olaf und watscht Scholz für sein fehlendes Bekenntnis zu Rot-Grün-Rot ab. Der Vizekanzler macht den Merkel und versucht, Laschet als irrlichternden Ministerpräsidenten dastehen zu lassen, der nur noch die Wahrheiten verdreht und sich über Erbschleicherei aufregt. Baerbock gibt die Faktensichere ab. Alle streiten über die fünf gleichen Themen: Afghanistan, Corona, Klimaschutz, Digitalisierung, bisschen Bildung und ganz viel Koalitionsoptionen. Und am Ende gewinnt wahrscheinlich wieder Scholz das Triell.

Bundestagswahl 2021: Ein TV-Duell wie das andere – SPD, CDU und Grüne überzeugen durch Langeweile

Die Inszenierungen wirken seit Wochen in Stein gemeißelt. Daran kann das dritte Triell nichts ändern. Dafür ist das TV-Format zu starr. Themen, Redezeit, wer wie wo steht – alles wird im Vorfeld abgesprochen und festgelegt. Zwar ist es nicht mehr ganz so schlimm, wie in früheren Jahren, als Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sich nur zu einer TV-Schlacht bereit erklärte und sämtliche Fragen von einer Moderatoren-Armada in eine einzige Sendung gepresst werden musste. Doch die neuen Freiheiten wurden dieses Mal (bislang) nicht genutzt.

Triell am 19.09.2021: Wie nah ist Claudia von Brauchitsch der CDU? Das ist noch der größte Aufreger

Doch das alles scheint weniger wichtig zu sein als die Frage, ob Saskia Esken (SPD) in einem Linksbündnis Ministerin wird, ob Scholz seinen Staatssekretär im FIU-Skandal im Griff hat und ob Triell-Moderatorin Claudia von Brauchitsch mal für die CDU gearbeitet hat*. Und das soll dann der Nervenkitzel zur historischen Richtungswahl sein.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass die deutschen Wählerinnen und Wähler das große Gähnen bekommen. Sie haben ein feines Gespür für Inszenierungen. Man kann ihnen durchaus auch mal ein paar Inhalte zumuten. Doch alle Parteien haben es geschafft, ihre Inhalte erfolgreich zu verstecken – und zwar durch das Geschrei um Söder, Esken, Habeck und Co. Zuletzt fielen dem Kanzlerkandidaten Laschet auf eine spontane Nachfrage keine drei Themen ein*, die er nach der Regierungsübernahme sofort angehen will. Darüber kann man in den sozialen Netzwerken herzhaft lachen – doch in gewisser Weise ist das auch traurig.

Aber vielleicht schaffen es die drei Kanzlerkandidaten ja am Sonntagabend, die inhaltlichen Nebenkriegsschauplätze mit ein paar Überraschungen ins Fernsehen zu verlagern. Beim dritten Triell. Der letzten Schlacht vor der Bundestagswahl.

Quelle: https://www.kreiszeitung.de/politik/tv-triell-bei-pro7-prosieben-sat1-null-probleme-der-schaukampf-ist-ueberfluessig-90989722.html


Zweites TV-Triell wirkte unstrukturiert, Maybrit Illner und Oliver Köhr fielen sich ins Wort.

  • Triell im TV: Die Sender ARD/ZDF und RTL im Vergleich
  • Moderationshektik? Oliver Köhr wirkte bei Triell nervös
  • Zweites Triell der Kanzlerkandidaten: Zuschauer erfahren nicht viel neues

Die Trielle sind nicht nur eine Möglichkeit, die drei Kanzlerkandidaten miteinander zu vergleichen – sondern auch die TV-Sender, die sie ausrichten. Und da haben ARD/ZDF, obwohl Platzhirsche, was Auseinandersetzungen von Spitzenkandidaten vor Wahlen angeht, im direkten Duell mit RTL, Gastgeber des ersten Triells, nicht besser ausgesehen.

Im Gegenteil: Das zweite Triell wirkte, gerade in den ersten 45 Minuten, seltsam unstrukturiert, die Übergänge von einem Themenblock zum anderen waren oft abrupt, mehrfach fielen sich die Moderatorinnen Maybrit Illner und Oliver Köhr ins Wort, sodass man nicht den Eindruck hatte, als hätten die beiden ein schlüssiges Konzept. Das war vor zwei Wochen bei Pinar Atalay und Peter Kloeppel anders, gerade Atalay, vor Kurzem von der ARD zum Privatsender gewechselt, strahlte damals eine große Ruhe und Souveränität aus.

Quelle: https://www.abendblatt.de/hamburg/article233300197/tv-triell-bundestagswahl-wenig-struktur-viel-hektik-und-ein-nervoeser-moderator.html


Das zweite Triell lässt fürs dritte schlimmes befürchten

Lag’s daran, dass der Reiz des Neuen weg war, oder was war den Grund ? Das nunmehr schon zweite Triell der Kanzlerkandidat:Innen von SPD, Union und Grünen am Sonntagabend bei ARD und ZDF war längst nicht mehr so aufregend wie das Erste zwei Wochen zuvor bei RTL. Das zumindest ist mein subjektiver Eindruck.

Alles hatte man bei anderer Gelegenheit schon mal gehört. Überraschend war nichts. Vielleicht eine Ausnahme: Der seit Wochen abgeschlagene Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet zeigte vor allem im ersten Teil der Dreier-Diskussion deutlich mehr Aggressivität als sonst. Er erfüllt den Auftrag, den ihm eine unzufriedene CSU mitgegeben hatte. Aber genützt hat auch das nichts mehr: Wie schon nach dem ersten Triell Ende August wies ihn eine Blitzumfrage unter den Fernseh-Zuschauern als krassen Verlierer gegen den SPD-Kontrahenten Olaf Scholz aus. Klitzekleiner Trost: Annalena Baerbock schnitt bei der Frage, war am überzeugendsten war, geringfügig schlechter ab. Scholz, so scheint es, hat eben einen „Lauf“. Den kann Laschet zumindest derzeit einfach nicht mehr bremsen, so sehr er sich auch bemüht.

Wieder holte der CDU-Mann die „Rote-Socken-Kampagne“ aus der Mottenkiste des vorigen Jahrhunderts. Wieder hielt er dem SPD-Kanzlerkandidaten vor, nach der Wahl ein Bündnis mit der Linkspartei nicht auszuschließen. Dass das aber nicht mehr verfängt, zeigte das Umfrageergebnis nach der Sendung.

Richtig heftig wurde es bei den Finanz-Skandalen – jüngste Durchsuchung im Finanzministerium, WireCard, CumEx.  Hier hielt Laschet dem Finanzminister vor, er drücke sich um seine Verantwortung. Der keilte zurück, Laschet „verdreht bewusst“, erwecke einen falschen Eindruck.  Dann ging es dermaßen ins Detail, dass der normal gebildete Zuschauer den Überblick verlieren konnte.

Der Schlagabtausch bei jedem Thema war eigentlich immer vorauszusehen, weil die jeweiligen Reden und Polemiken schon lange bekannt waren. Das nach Sender-Proporz zusammengesetzte Moderatoren-Duo Maybritt Illner (ZDF) und Oliver Köhr (ARD) fragte Themen ab, die abzufragen waren. Echte Tiefe konnte so kaum entstehen. Zuviel wollten sie schematisch abarbeiten. Impfpflicht ja oder nein ? Digitalisierung, Lehren aus Corona, Klimafreundlicher Umbau von Wirtschaft und Gesellschaft, was kann man gegen explodierende Mieten tun ? Bürgerversicherung ja oder nein ? Sicherung der Renten, Steuererhöhungen oder Steuerentlastung ?

So wenig aufregend wie die gesamte Diskussion waren die schon taditionellen Schlussstatements der drei Kandidaten: Laschet will „ein Bundeskanzler des Vertrauens werden“. Annalena Baerbock will „einen echten Aufbruch schaffen“, und Scholz will „Solidarität, Zusammenhalt und Respekt“.

Die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch erklärte im Anschluss an das Triell bei Anne Will kurz und bündig, wie überflüssig so ein Triell eigentlich ist – für Zuschauer wie für Akteure. Bewegt werde eigentlich nichts. „Ich denke, die Leute gucken das mit einer gewissen Voreingenommenheit.“ Und tatsächlich: Olaf Scholz war laut Blitzumfrage für 41 Prozent der Zuschauer „am überzeugendsten“. Armin Laschet konnte trotz erhöhter Aggressivität nicht aufholen, blieb mit 27 Prozent weit abgeschlagen. Neu war nur, dass er Annalena Baerbock (25 Prozent) tatsächlich mal überholt hatte.

Ein drittes Triell kurz vor der Wahl steht noch aus. Nach dem Zweiten könnte man fragen: Was soll das ?

Quelle: https://www.blog-der-republik.de/das-zweite-triell-laesst-fuers-dritte-schlimmes-befuerchten/

Mars-Mission: Hubschrauber „Ingenuity“muss noch schneller drehen / Mars in Konjunktion: Kommunikation bricht ab

  • Der Hubschrauber „Ingenuity“ landete im April auf dem Mars.
  • Nun muss er seine Rotorblätter noch schneller drehen lernen.
  • Sonst könne sich das Fluggerät nicht in der Luft halten, teilte die Nasa mit.
Das Foto zeigt den Hubschrauber „Ingenuity“ am 7. April auf dem Mars. © Quelle: NASA/JPL-Caltech/dpa

Der Mars-Hubschrauber „Ingenuity“ muss seine Rotorblätter künftig noch schneller drehen. Weil die Atmosphäre des roten Planeten saisonal bedingt in den kommenden Wochen noch dünner werde, werde der Mini-Hubschrauber seine Rotorblätter noch schneller drehen müssen, um zu starten und sich in der Luft zu halten, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa mit.

Weil die Mission von „Ingenuity“ (auf Deutsch etwa: Einfallsreichtum) ursprünglich nur auf rund 30 Tage angelegt war, sei so etwas nie auf der Erde getestet worden. Bei den kommenden Mars-Flügen des Hubschraubers würde nun deswegen erstmal vorsichtig das schnellere Drehen der Rotorblätter ausprobiert.

„Ingenuity“: Riskantes Manöver auf dem Mars

Während seines 13. Fluges habe der Hubschrauber ein dreidimensionales Foto von einem Hügel auf dem Mars mit einem Durchmesser von rund 10 Metern aufgenommen, teilte die Nasa außerdem am Freitag mit.

„Ingenuity“ war Ende Februar an Bord des Rovers „Perseverance“ (auf Deutsch etwa: Durchhaltevermögen) mit einem riskanten Manöver auf dem Mars gelandet. Mitte April hatte er zum ersten Mal abgehoben – und damit als erstes Luftfahrzeug einen Flug auf einem anderen Planeten absolviert. Inzwischen ist die Mission des Helikopters auf unbestimmte Zeit verlängert worden.

Quelle: https://www.rnd.de/wissen/mars-mission-hubschrauber-ingenuity-muss-noch-schneller-drehen-O27E3YSVXSEOMHKC6JNXN57MXA.html



Mars-Flotte ist auf sich allein gestellt – Nasa bricht Kontakt zu Rovern und Orbitern ab

Die Mars-Flotte der Nasa wird für einige Zeit auf sich gestellt sein: Ein astronomisches Phänomen sorgt dafür, dass der Kontakt für zwei Wochen nicht möglich ist.

Der Mars* ist der wohl am besten erforschte Planet jenseits der Erde, er ist eines der wichtigsten Ziele großer Raumfahrt*-Missionen. Seit mehr als 20 Jahren hat die US-Raumfahrtorganisation Nasa* dort Forschungsmissionen stationiert, deren Ziel es ist, den roten Planeten besser zu verstehen und herauszufinden, ob er einst in der Lage war, Leben zu beherbergen – oder ob es gar heute noch Leben dort gibt.

Die Weltraumforschung* auf dem Mars ist oft schwierig: Zu den schwierigen Bedingungen auf der Oberfläche des Planeten (extreme Temperaturen, für Menschen tödliche Strahlung) kommt eine Verzögerung in der Kommunikation, die für die einfache Strecke Mars-Erde bei zwischen etwa drei bis 20 Minuten liegt und dafür sorgt, dass sämtliche Fahrzeuge auf der Mars-Oberfläche und Orbiter in der Mars-Umlaufbahn tagtäglich autonom agieren müssen.

Doch etwa alle 26 Monate unterbricht ein astronomisches Phänomen die Kommunikation zwischen der Erde und den fleißigen Forschungsgeräten auf und rund um den Mars. Der rote Planet befindet sich dann in Konjunktion mit der Sonne – das bedeutet, dass der Mars von der Erde aus gesehen „hinter“ der Sonne steht und für etwa zwei Wochen nicht sichtbar ist. Zwar könnte man trotzdem Kommandos zu den Mars-Rovern und Orbitern schicken, doch es kann passieren, dass durch die Sonne Daten verloren gehen oder teilweise zerstört werden. Um zu verhindern, dass die Mars-Flotte durch fehlerhafte Befehle gefährdet wird, stoppt die Nasa deshalb die gesamte Kommunikation mit dem Mars für zwei Wochen.

Funkstille zwischen Nasa und Mars: Roter Planet verschwindet hinter der Sonne

Im Jahr 2021 gilt diese Funkstille zwischen Mars und Erde bei der Nasa für die Zeit vom 2. Oktober bis 14. Oktober. In der Zeit davor kommt es jedoch noch mal zu hektischer Betriebsamkeit: Da werden erneut Daten heruntergeladen und die Rover und Orbiter auf die zweiwöchige Kommunikationspause mit den Bodenstationen vorbereitet. Einige Instrumente werden für diese Zeit abgeschaltet, die Rover „Perseverance“ und „Curiosity“ werden geparkt und auch der Helikopter „Ingenuity“ wird wohl auf dem Boden bleiben müssen.

Nasa-Mitarbeitende müssen zwei Wochen auf Signale vom Mars warten

Doch ganz arbeitsfrei hat die Mars-Flotte der Nasa in diesen zwei Wochen nicht: Die Nasa-Mitarbeitenden schicken auch Befehle für die Zeit des „Blackouts“ zum Mars, die die Rover und Orbiter in dieser Zeit abarbeiten sollen. Dann gilt: Zwei Wochen lang warten, bis die Kommunikation wieder möglich ist. Das klinge riskant, doch die „Ingenieure sind mittlerweile geübt darin, ihre Raumsonden auf sich alleine gestellt zu lassen“, heißt es bei der Nasa. Tatsächlich sei es so, dass viele Mitglieder der Mars-Teams der Nasa die ruhige Zeit selbst für ein paar Urlaubstage nutzen würden, so die Raumfahrtorganisation weiter.

Kommt der Mars nach etwa zwei Wochen wieder zum Vorschein, schickt die Mars-Flotte zwischengespeicherte Forschungsdaten zur Erde. Große Daten – etwa Fotos oder Videos – werden während der Kommunikationspause meist nicht aufgenommen, da sie kaum zwischengespeichert werden können.

Die Kommunikations-Pause zwischen Erde und Mars gilt im Übrigen nicht nur für die US-Raumfahrtorganisation Nasa. Auch die europäische Raumfahrtbehörde Esa, Indien, China und die Vereinigten Arabischen Emirate sind mit mehreren Orbitern und einem Rover betroffen.

Quelle: https://www.fr.de/panorama/mars-nasa-erde-rover-orbiter-curiosity-perseverance-kein-kontakt-funkstille-sonne-konjunktion-raumfahrt-news-zr-90980129.html

Sonntag Triell zwischen den Kanzlerkandidat:innen / Montag Vierkampf nach dem Triell

TV-Triell mit Laschet, Scholz und Baerbock: „Letzte Chance für einen Stimmungsumschwung“

  • Ein großer Teil der Wähler ist 14 Tage vor der Bundestagswahl laut Umfragen noch unentschlossen.
  • Ob eine neue Diskussionsrunde im Fernsehen ihnen Entscheidungshilfe gibt?
  • CSU-Chef Söder sieht dieses Wochenende jedenfalls als „letzte Chance für einen Stimmungsumschwung“.

Die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen liefern sich an diesem Sonntagabend den mit Spannung erwarteten zweiten großen TV-Schlagabtausch. Zwei Wochen vor der Bundestagswahl am 26. September steht weiterhin vor allem Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) wegen desaströser Umfragewerte unter Druck, mit dem Triell den Umfragetrend zu drehen. Die SPD mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz liegt in Umfragen in Führung. Meinungsforscher sehen die Grünen mit ihrer Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock auf dem dritten Platz.

Der Schlagabtausch ist um 20.15 Uhr unter anderem bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern ARD und ZDF zu sehen.

Vor TV-Triell: SPD baut Vorsprung in Umfrage aus

Die SPD hat in einer Insa-Umfrage ihren Vorsprung weiter ausgebaut und liegt nun sechs Prozentpunkte vor der Union. Die Sozialdemokraten gewinnen im „Sonntagstrend“ für die „Bild am Sonntag“ gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt hinzu und kommen auf 26 Prozent. Die Union liegt unverändert bei 20 Prozent.

CSU-Chef Markus Söder hatte am Donnerstag erklärt, an diesem Wochenende gebe es mit dem CSU-Parteitag in Nürnberg am Freitag und Samstag sowie mit der TV-Diskussion die letzte Chance für einen Stimmungsumschwung zugunsten von Laschet. Damit hatte er den Druck auf den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten erhöht.

CSU stellt sich hinter Laschet

Am Samstag stellte sich der CSU-Parteitag mit lang anhaltendem Beifall hinter Laschet. Zuvor hatte es wiederholt Sticheleien von Söder gegen den NRW-Ministerpräsidenten gegeben. Söder war Laschet im Machtkampf um die Kanzlerkandidatur unterlegen. Er sei „sehr berührt von den ehrlichen und herzlichen Reaktionen der Delegierten der CSU“ gewesen, sagte Laschet dem „Tagesspiegel“. „Mit Markus Söder spreche ich regelmäßig und weiß, dass er mich unterstützt. Einiges wird auch überspitzt wahrgenommen. Ich bin da gelassen.“

Angesprochen auf Koalitionsoptionen für die Union nach der Bundestagswahl nannte Söder die Möglichkeit eines weiteren Bündnisses mit der SPD. „Kann ja auch nochmal eine große Koalition wieder kommen mit der SPD, wenn sie schwächer wird“, sagte er dem Sender Phoenix am Samstag. „Das Entscheidende ist, dass wir stärker sind als die SPD, weil daraus leitet sich auch der Führungsanspruch für eine Bundesregierung ab.“

Kritik an „Stillstands-GroKo“

Grünen-Bundesgeschäftsführer Michael Kellner kritisierte daraufhin, Söder plädiere für „eine neue Stillstands-GroKo“. „Einen Aufbruch und das Ende des Weiter-So gibt es nur mit Grün“, erklärte er.

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Kevin Kühnert hält ungeachtet von Forderungen der Unions-Spitze an Scholz, eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei nach der Wahl auszuschließen, ein Bündnis mit Grünen und Linken auch im Bund für eine Option. „Die allseitige Ausschließeritis ist seit Jahren die Lebensversicherung von CDU und CSU, weil so kaum Regierungen gegen sie gebildet werden können“, sagte er dem Nachrichtenportal „t-online“. „Damit ist jetzt mal Schluss.“

Er kämpfe zwar für Rot-Grün, sagte Kühnert. Mit Blick auf Thüringen, Berlin und Bremen fügte er hinzu: „Aber warum sollten wir eine Koalition pauschal ausschließen, die es in drei Bundesländern schon gibt?“ Dort sei „weder der Kommunismus ausgebrochen noch sind die Supermarktregale leer gefegt.“ Kühnert schloss zudem aus, im Falle eines Wahlsiegs ein Ministeramt zu übernehmen. „Nein. Und damit implodiert schon wieder eine Wahlkampfblase der CDU/CSU“, sagte er.

Gefahr für innere Sicherheit: Laschet kritisiert Linksbündnis scharf

Beim CSU-Parteitag nannte Laschet eine mögliche Regierungsbeteiligung der Linken in einem Bündnis mit SPD und Grünen eine Gefahr für die innere und äußere Sicherheit und die Wirtschaft in Deutschland. Er griff in seiner Rede Scholz und die SPD scharf an – und insbesondere mit einer Aussage rief er empörte Reaktionen bei den Sozialdemokraten hervor. „In all den Entscheidungen der Nachkriegsgeschichte standen Sozialdemokraten immer auf der falschen Seite“, sagte Laschet, und zwar konkret mit Blick auf den Kurs der SPD in der Wirtschafts- und Finanzpolitik: Immer in Krisen habe sie ans Schuldenmachen und an Steuererhöhungen gedacht, kritisierte er.

Die SPD wehrte sich umgehend, Generalsekretär Lars Klingbeil warf der Union eine „Schmutzkampagne“ vor. „Nein zum Irak-Krieg, die Ostpolitik von Brandt, Einführung Mindestlohn & Grundrente, Ehe für alle usw. Überall haben wir uns gegen die Konservativen durchgesetzt. Ich bin sehr stolz darauf!“, twitterte er. Die SPD brauche keine Ratschläge von Laschet, sagte er bei einem Wahlkampfauftritt in Worms. „Auch das zeigt, wie der Zustand der Union gerade ist. Ein Armin Laschet, der immer mehr klingt wie ein Mini-Trump.“

Blitz-Umfrage nach TV-Triell

Am Sonntagabend soll es zu dem TV-Triell auch zwei Blitz-Umfragen der Sender unter den TV-Zuschauern geben, deren Ergebnisse am späteren Abend ausgewertet werden. Ende August hatten die Privatsender RTL und ntv das erste große Triell in der heißen Wahlkampfphase gezeigt. Bei ProSieben, Sat.1 und Kabeleins wird es am 19. September einen dritten TV-Schlagabtausch geben.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey hatte gesagt, er hoffe für Sonntag auf eine zweistellige Millionenbeteiligung an TV-Zuschauern. Das ZDF schickt die erfahrene Moderatorin Maybrit Illner in die Live-Sendung, mit ihr wird ARD-Chefredakteur Oliver Köhr die Sendung moderieren. Der Journalist ist TV-Zuschauern etwa durch die Moderation von Sommerinterviews mit Spitzenpolitikern bekannt.

Quelle: https://www.rnd.de/politik/bundestagswahl-zweites-tv-triell-heute-mit-laschet-scholz-und-baerbock-6L5PN7OXOYPIXT4DER744MNG4I.html


Der Vierkampf nach dem Triell

(v.l.:) Janine Wissler (Die Linke), Christian Lindner (FDP), Alexander Dobrindt (CSU) und Alice Weidel (AfD)

Einen Tag nach dem Triell zwischen den Kanzlerkandidat:innen von CDU, SPD und Grünen positionieren sich in einem „Vierkampf“ in der ARD (Mo.13.09) die Spitzenkandidat:innen der derzeitigen Oppositionsparteien und die CSU.

Wie unterscheiden sich ihre Politikvorstellungen für die nächsten Jahre, wo setzen sie ihre Schwerpunkte? Welche Koalitionen wären sie bereit einzugehen?

Es diskutieren: Janine Wissler (Die Linke), Christian Lindner (FDP), Alexander Dobrindt (CSU) und Alice Weidel (AfD).

Moderiert wird die Sendung von Ellen Ehni (WDR) und Christian Nitsche (BR).

Die Aussagen der Spitzenkandidat:innen werden zugleich einem Faktencheck unterzogen, der aufgestellte Behauptungen und Zahlen überprüft und am nächsten Tag nachzulesen ist. Die Live-Sendung wird in Berlin produziert und soll den Wähler:innen eine Entscheidungshilfe für die Stimmabgabe bei der Bundestagswahl geben.

Quelle: https://www.daserste.de/information/nachrichten-wetter/ard-sondersendung/sendung/der-vierkampf-nach-dem-triell-100.html

Mars-Gesteinsproben weisen auf frühere habitable Bedingungen hin – Perseverance findet Hinweise auf Wasser

Die NASA ist nach erster Analyse der ersten Gesteinsproben nun gewisser, dass es lange Zeit Wasser auf dem Mars gegeben hat.

Auf dem Felsen in der Mitte sind zwei Löcher erkennbar, die Perserverance gebohrt hat. 
(Bild: NASA)

Nachdem der Mars-Rover Perseverance dieser Tage erfolgreich erste Gesteinsproben gesammelt hat, ergeben sich für NASA-Forscher nach ersten Analysen Hinweise dafür, dass es lange Zeit Wasser auf dem Mars gab. „Es sieht so aus, als ob unsere ersten Gesteine eine potenziell nachhaltig bewohnbare Umgebung offenbaren“, sagte der an der Mission beteiligte Geochemiker Ken Farley.

Perserverance hatte am 6. und am 8. September Proben gesammelt und in einem Behälter verschlossen. Zusammen mit späteren Gesteinsproben sollen die Proben in wenigen Jahren von einer weiteren Sonde abgeholt und zur Erde gebracht werden, dann können sie genauer analysiert werden, um beispielsweise vulkanische Aktivitäten und Wasservorkommen zu rekonstruieren.

Das Perseverance-Wissenschaftsteam wusste bereits, dass einst Wasser den Aufprallkrater Jezeros gefüllt hatte, aus dem die Gesteinsproben stammen; unklar war bisher, wie lange. Eine denkbare Möglichkeit war bisher, dass Jezeros See durch Überschwemmungen entstand und innerhalb von 50 Jahren ausgetrocknet ist.

Nun meinen die Forschenden aus den Veränderungen in dem Gestein deuten zu können, dass lange Zeit Grundwasser vorhanden war. Dieses Grundwasser könnte mit dem See im Krater im Zusammenhang stehen oder es war lange nach dem Austrocknen des Sees durch die Felsen gesickert. Die NASA-Forschenden können zwar immer noch nicht sagen, ob das Wasser, das diese Gesteine verändert hat, Zehntausende oder Millionen von Jahren vorhanden war, sie sind aber nun gewisser, dass es lange genug vorhanden war, um Kleinstleben zu ermöglichen.

Das Gestein der Proben ist basaltisch und kann aus Lavaströmen stammen. Kristalline Mineralien darin könnten helfen zu datieren, wann es sich gebildet hat. „Jede Probe kann Teil eines größeren historischen Puzzles sein“, schreibt die NASA. In die richtige Reihenfolge gebracht, ergebe sich möglicherweise eine Zeitleiste der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte des Kraters, zum Beispiel wann er gebildet wurde, wann der See entstand und verschwand und wie sich das Marsklima änderte.

In den Felsen seien auch Salze enthalten. Diese können sich gebildet haben, als das Grundwasser durch die ursprünglichen Mineralien im Gestein geflossen und verändert wurde. Als wahrscheinlicher sehen die NASA-Forscher an, dass flüssiges Wasser verdampfte und die Salze zurückließ. Die Salzmineralien in den Gesteinsproben haben möglicherweise auch winzige Blasen aus altem Marswasser eingeschlossen. Sie könnten – so wie auch Salze auf der Erde – als „mikroskopische Zeitkapseln“ dienen und ebenfalls Hinweise auf die Klimageschichte und die Bewohnbarkeit des Mars geben.

Quelle: https://www.heise.de/news/Rover-Perserverance-Gesteinsproben-weisen-auf-potenziell-bewohnbaren-Mars-hin-6189784.html


Gesteinsprobe mit Salzmineralien: Mars-Rover findet Hinweise auf Wasser

Gab es jemals Leben auf dem Mars? Seit Februar ist der Rover „Perseverance“ auf dem Roten Planeten unterwegs. Erstmals gelang es ihm, einen Bohrkern zu entnehmen. Das sensationelle: Die entnommenen Gesteinsproben deuten ersten Erkenntnissen zufolge auf Kontakt mit Wasser hin.

Der Rover „Perseverance“ hat eine zweite Probe aus Mars-Gestein entnommen – und auch schon erste Untersuchungen an den beiden Proben durchgeführt. Das Gestein bestehe aus Basalt und könne bei Lava-Ergüssen entstanden sein, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Außerdem seien darin Salzmineralien entdeckt worden, was darauf hindeuten könne, dass möglicherweise über einen längeren Zeitraum Wasser in diesem Bereich des Planeten vorhanden war – und somit potenziell auch Leben möglich gewesen sein könnte.

Am vergangenen Wochenende hatte die NASA mitgeteilt, dass der Rover eine erste Probe aus Mars-Gestein entnommen und sicher verstaut habe. Die zweite Bohrung erfolgte einige Tage später. Ein erster Bohrversuch war im August gescheitert, weil das Gestein nicht fest genug war und so nicht in das Probenröhrchen gefüllt werden konnte. Die nun erfolgreich entnommene und verstaute Probe, die nur etwas dicker als ein Bleistift ist, soll zur Erde geschickt und untersucht werden – wie und wann genau wird derzeit noch geplant.

Bis die Wissenschaftler die Proben selbst analysieren können, wird es allerdings noch Jahre dauern: Erst in den 2030er Jahren plant die NASA gemeinsam mit der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA eine Mission, um die Proben auf die Erde zurückzuholen. Dort sollen sie auf ihre chemische und mineralische Zusammensetzung hin untersucht werden um herauszufinden, ob das Gestein wirklich vulkanischen Ursprungs ist oder es sich um Sedimentgestein handelt.

Der etwa Geländewagen-große Rover „Perseverance“ war im Februar im Jezero-Krater auf dem Mars gelandet. Wissenschaftler vermuten, dass dort vor rund 3,5 Milliarden Jahren ein tiefer See war, der sich im Laufe der Zeit mehrmals leerte und wieder füllte und geeignete Bedingungen für organisches Leben bot.

Quelle: https://www.n-tv.de/wissen/Mars-Rover-findet-Hinweise-auf-Wasser-article22797569.html

Auch Straftäter auf Evakuierungsflügen aus Afghanistan

Eine genaue Auflistung der ausgeflogenen Personen aus Afghanistan will die Bundesregierung noch vorlegen. Nach Angaben von Innenminister Seehofer ist bekannt: Unter den Ausgeflogenen waren auch Straftäter.

Über die Luftbrücke aus Kabul sind auch Menschen nach Deutschland gekommen, die den Sicherheitsbehörden bekannt sind. Bislang wisse man von 20 Fällen, „die sicherheitsrelevant sind, die dadurch, dass sie nicht schon in Kabul geprüft wurden, jetzt in Deutschland sind“, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer im Münchner Presseclub.

Insgesamt vier der Ausgeflogenen waren – teilweise schon vor Jahren – von Deutschland nach Afghanistan abgeschoben worden. Eingereist sind nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa neben Straftätern auch mehrere Menschen, deren Namen schon im gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum von Bund und Ländern aufgetaucht waren. „Zwei Straftäter wurden aufgrund offener Haftbefehle in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert“, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums. Zwei weitere Afghanen seien „nach wie vor in der Obhut der Behörden“.

Nach Deutschland sei zudem ein Mann gelangt, „der nach übereinstimmender Ansicht von Deutschland, Amerika und Großbritannien noch höher einzustufen ist“, sagte Seehofer. In anderen Fällen ging es um gefälschte Dokumente.

Seehofer: Aufgabe als Innenminister, genau hinzuschauen

In Kabul habe eine Notsituation geherrscht, und solche Situationen würden immer auch von Kriminellen ausgenutzt, sagte Seehofer. „Auf der einen Seite werde ich aufgefordert, ‚Türen auf, lasst sie kommen'“, sagte der Bundesinnenminister. Wenn dann die Sicherheitsüberprüfung erst bei der Einreise in Deutschland stattfinde, und sich dann herausstelle, dass auch einige unerwünschte Personen ins Land gekommen seien, werde er kritisiert, sagte Seehofer.

Es sei seine Aufgabe als Innenminister bei den Ausgeflogenen genau hinzuschauen, so Seehofer. So sei unter den Straftätern unter anderem ein verurteilter Vergewaltiger. „Wenn jemand in Deutschland Kinder vergewaltigt hat, wir ihn abgeschoben haben und er ist jetzt wieder in Deutschland, dann kann ich doch nicht sagen: Ich verzichte darauf zu wissen, wer nach Deutschland einreist und ob das ein Sicherheitsproblem ist“, sagte Seehofer.

Bei dem von Seehofer geschilderten Fall handele es sich um keine ehemalige Ortskraft. Nach übereinstimmenden Berichten von „Spiegel“ und „Bild“ war der Mann im Jahr 2019 nach Afghanistan abgeschoben worden. Das Landgericht München hatte ihn zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren und drei Monaten verurteilt.

Afghanischer Minister auf Evakuierungsflug

Insgesamt kamen mit der Luftbrücke nach Angaben des Bundesinnenministeriums 4587 Menschen nach Deutschland, davon 3849 afghanische und 403 deutsche Staatsangehörige. Unter den Schutzbedürftigen waren auch Bürgerinnen und Bürger zahlreicher anderer Staaten. „Die haben zum Teil die Papiere total gefälscht, von A bis Z, und zum Teil hat auch keiner mehr den Überblick gehabt“, sagte Seehofer. Deutsche wiederum wurden auch vom Militär anderer Nationen ausgeflogen.

Ziel der Luftbrücke war es, vorrangig Deutsche sowie lokale Beschäftigte und ihre Familien nach Deutschland zu bringen. Zu den Menschen, die über die Luftbrücke nach Deutschland gekommen sind, gehört auch ein bisheriger Minister der Regierung von Präsident Aschraf Ghani. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa flog der afghanische Minister für religiöse Angelegenheiten, Mohammed Kasim Halimi, vor knapp zwei Wochen nach Deutschland.

Halimi hatte schon vor dem Sturz der Taliban 2001 in ihrer Regierung einen hohen Posten im Außenministerium bekleidet. Später gehörte er zu den Kritikern der militant-islamistischen Taliban. Diese hatten nach dem angekündigten Truppenabzug der US-Armee mehrere Provinzstädte eingenommen und waren Mitte August dann praktisch kampflos in die Hauptstadt Kabul vorgedrungen. Präsident Ghani war vor den anrückenden Taliban ins Ausland geflüchtet.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/afghanistan-evakuierung-sicherheit-101.html

NASA-Rover Perseverance: Zweite Bohrung auf dem Mars wohl erfolgreich verlaufen

Perseverance hat es im zweiten Versuch offenbar geschafft, eine Gesteinsprobe auf dem Mars zu entnehmen. Die Verantwortlichen wollen aber ganz sicher gehen.

Das Bohrloch 
(Bild: NASA/JPL-Caltech)

Im zweiten Anlauf ist es dem NASA-Rover Perseverance offenbar gelungen, erfolgreich eine erste Bodenprobe auf dem Mars zu entnehmen. Das jedenfalls legen erste Fotos nahe, während spätere Aufnahmen nicht so eindeutig waren, wie die Verantwortlichen nun erläutern. Deswegen soll der Inhalt des Probenbehälters am heutigen Freitag erneut fotografiert werden, um auf Nummer sicher zu gehen.

Die zusätzlichen Schritte wurden eingeführt, nachdem Perseverance beim ersten Versuch unerwartet einen leeren Behälter vor sich hatte, obwohl alles nach Plan verlaufen war. Insgesamt sei man aber zuversichtlich, dass diesmal alles geklappt hat.

Eine erste Aufnahme zeigte eine Bohrprobe(Bild: NASA/JPL-Caltech/ASU/MSSS)

Perseverance hatte Anfang August zum ersten Mal ein Loch in den Boden gebohrt, um eine Materialprobe zu entnehmen. Zur Überraschung des Teams auf der Erde hatte sich der Behälter der Probe dann aber als leer herausgestellt und eine Weile wurde fieberhaft nach der verschollenen Probe gesucht. Später hieß es, der Rover sei offenbar auf einen besonders ungewöhnlich beschaffenen Untergrund gestoßen. Statt einen stabilen Bohrkern habe Perseverance nur poröses Material aus dem Boden geholt. Das sei dann wohl teilweise auf den Boden des Bohrlochs gefallen, zu Teilen aber an dessen Rand gelandet.

Auf der zweiten Aufnahme war nichts zu sehen, womöglich war sie hineingerutscht.(Bild: NASA/JPL-Caltech/ASU/MSSS)

Sollte sich nun durch Fotos bei besseren Lichtverhältnissen bestätigen, dass der zweite Versuch geklappt hat, werde der Rover den Behälter verschließen und für die Aufbewahrung vorbereiten. Sollten die Bilder aber keine eindeutige Antwort liefern, blieben noch eine Reihe von Optionen, erläutert die NASA. Ziel ist es, die so gesammelten Bodenproben am Ende auf dem Marsboden abzulegen. Im Rahmen einer künftigen Mission der US-amerikanischen und europäischen Weltraumagentur sollen die Proben dann aufgenommen und zur Erde transportiert werden. Hier können sie mit deutlich besserer Technik analysiert werden. Damit sollen unter anderem auch bemannte Missionen zum Roten Planeten vorbereitet werden.

Quelle: https://www.heise.de/news/NASA-Rover-Perseverance-Zweite-Bohrung-wohl-erfolgreich-verlaufen-6181008.html


»Perseverance« gelingt Probenentnahme im zweiten Anlauf – vielleicht

Mit dem Rover »Perseverance« Proben einzusammeln, scheiterte beim ersten Anlauf im August. Diesmal soll es geklappt haben. Ganz sicher ist die US-Raumfahrtbehörde aber noch nicht.

Anfang August hat der kleine Marsrover »Perseverance« den Roten Planeten angebohrt. Doch Gestein konnte das Gerät der Nasa damals noch nicht bergen – der Versuch, eine Probe zu nehmen, scheiterte. Nun, im zweiten Versuch, ist das wahrscheinlich gelungen, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. Darauf deuten jedenfalls in dieser Woche auf der Erde eingegangene Daten hin. Die Bilder des Manövers seien wegen ungünstiger Lichtverhältnisse allerdings nicht eindeutig. Bessere würden voraussichtlich bis Samstag von »Perseverance« auf die Erde übertragen.

Nasa-Projektleiterin Jennifer Trosper erklärte, sie sei aber zuversichtlich, »dass eine Probe in der Röhre ist«. Im August hatte die Nasa zwar das Bohrloch präsentiert. Aber in einem Tweet hieß es zu der fehlgeschlagenen Mission: »Proben zu nehmen und sie zu lagern, ist eine große und komplexe Aufgabe, das ist ein großer Schritt.«

Ziel der »Perseverance«-Mission ist es, nach Spuren von uraltem mikrobischem Leben zu suchen, das möglicherweise in alten Seeablagerungen erhalten geblieben sind. Die Wissenschaftler erhoffen sich außerdem ein besseres Verständnis der geologischen Verhältnisse auf dem Mars. Geplant ist, im Verlauf mehrerer Jahre insgesamt etwa 30 Proben zu sammeln.

Der etwa Geländewagen-große Rover war im Februar im Jezero-Krater auf dem Mars gelandet. Wissenschaftler vermuten, dass dort vor rund 3,5 Milliarden Jahren ein tiefer See war, der sich im Laufe der Zeit mehrmals leerte und wieder füllte und geeignete Bedingungen für organisches Leben bot. Im April war es dem Rover erstmals gelungen, aus der Atmosphäre des Mars, die überwiegend aus Kohlendioxid besteht, Sauerstoff zu extrahieren. Auch das war ein bedeutender erster Schritt – nie zuvor hat das ein Kundschafter von der Erde bewerkstelligen können.

Dieses Bild zeigt eine Gesteinsprobe im Inneren der Röhre. Später werden der Bohrer und das Röhrchen in Schwingungen versetzt, um den Rand des Rohrs von Materialresten zu befreien
 Foto: NASA / JPL-Caltech / ASU / MSSS

Bis die Wissenschaftler die Proben selbst analysieren können, wird es allerdings noch Jahre dauern: Erst in den 2030er-Jahren plant die Nasa gemeinsam mit der Europäischen Raumfahrtbehörde Esa eine Mission, um die Proben auf die Erde zurückzuholen. Dort sollen sie auf ihre chemische und mineralische Zusammensetzung hin untersucht werden, um herauszufinden, ob das Gestein vulkanischen Ursprungs ist oder es sich um Sedimentgestein handelt.

Auch China tüftelt an Missionen auf dem Roten Planeten

Auch die aufstrebende Weltraumnation China plant ähnlich komplexe Missionen. Nach der historischen Landung eines Rovers auf dem Roten Planeten vor einigen Monaten hat das Land einen Prototyp eines Miniaturhubschraubers für Überwachungsaufgaben bei künftigen Marsmissionen entwickelt, wie die chinesische Raumfahrtbehörde mitteilte. Der Prototyp ähnelt dem Roboterhubschrauber »Ingenuity«, der von der Nasa für die »Perseverance«-Mission entwickelt wurde. Dies geht aus einem Foto hervor, das am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/mars-mission-perseverance-gelingt-probenentnahme-im-zweiten-anlauf-vielleicht-a-09177b2d-f271-4fea-871f-3a9321a447c1

Wahlomat: schätzt mich zu den „Schweren Jungs“ – Die Medien spiegeln ein Verzerrtes Gruppenbild in der Öffentlichkeit

Der Wahlomat schätzt mich zu den ganz „Schweren Jungs“:

Der dritte weg: Antisemitismus und Rassismus sowie das Streben nach einer Gesellschaftsordnung in Anlehnung an den historischen Nationalsozialismus prägen die ideologische Grundausrichtung und das Selbstverständnis der Partei, die unter Beobachtung verschiedener Verfassungsschutzbehörden auf Länder- und Bundesebene steht.  2021 tritt die Partei erstmals zu einer Bundestagswahl an.
Alternative für Deutschland
Die AfD entstand 2013 aus Protest gegen Finanzhilfen für wirtschaftlich strauchelnde EU-Mitgliedsländer. Über Kritik an der Asyl- und Flüchtlingspolitik hat sie sich zunehmend als rechtspopulistische Protestpartei profiliert. Sie ist in allen deutschen Landesparlamenten und im Bundestag vertreten. Die hab ich immer ganz knapp auf den ersten oder Zeiten Platz, der Wahlomat ist also nicht kaputt. Wenn Grün oder Links oben wäre dann würde was mit dem Teil nicht stimmen, die Macher des Wahlomat manipulieren den Wähler also nicht und sind Politisch Gruppenneutral.

Und Obwohl ich bei diesen fragen ziemlich Grün war und auch doppelt gewichtet wird: Der für das Jahr 2038 geplante Ausstieg aus der Kohleverstromung soll vorgezogen werden, Die Förderung von Windenergie soll beendet werden. Der staatlich festgelegte Preis für den Ausstoß von CO2 beim Heizen und Autofahren soll stärker steigen als geplant. Hab mich sogar Impfen lassen und trage artig meine Maske.

Offensichtlich haben Leute wie ich die gut mit den Computer umgehen können und sich für Astrobiologie interessieren auch ein Platz unter den ganz „Schweren Jungs“, unter AFD. NDP und der dritte Weg. In einer fiktiven Bundesregierung unter den Parteien wohl als Wissenschaftler oder im Nachrichtendienst am Computer, in einem Labor und Büro. Während andere polizeiliche aufgaben war nehmen oder Soldat werden.

Der Wahlomat schätzt mich zu den ganz „Schweren Jungs“.
Ich unter diesen lauten, das passe ich rein optisch gar nicht rein, ich Zahnstocher würde da auffallen wie ein bunter Hund. Diese Leute würden eher denken das halbe Hemd hat sich doch verlaufen. Hahaha!

Da sieht man wie weit das Spektrum reicht, vom harten Kern auf der Straße bis hin zu den unauffälligen eher stillen wassern. Wenn also mal einer diesen Parteien das Land regiert kann ich mich also gut diesen Anpassen. Offensichtlich hat der Wahlomat ein besseres Bild von diesen Parteien als das Volk, Politiker und Bundesbehörden, die eher ein verzerrtes Bild in der Öffentlichkeit war nimmt.

Wenn Leute wie ich dabei sind gibt das auch unter solchen Gruppen eine Art Gleichgewicht, da sieht man mal was man für ein verzerrtes Bild in den Medien war nimmt das nur die lautesten wahrnimmt/abbildet bzw. widerspiegelt. Ist schon interessant, der Wahlomat mich so – Pflegepapa mich links. Nein, die Politische Mitte.

Wahl-O-Mat so unbeliebt wie nie zuvor: Warum ab morgen alles gut wird

Viel Zeit bleibt nicht mehr bis zu Bundestagswahl. Unentschlossene greifen in diesen Tagen gern zum Wahl-O-Mat, der über einfache Fragen zeigen soll, mit welcher Partei man die meiste Übereinstimmung hat. Doch aktuell wird die sonst so beliebte Wahl-App in den AppStores niedergemacht. Ein wichtiges Update dürfte aber für den Umschwung sorgen.

war es so spannend vor einer Bundestagswahl, gleichzeitig verschwimmen die Positionen der Parteien in einem Einheitsbrei, der für viele Menschen nicht mehr durchschaubar ist. Das ist zwar bedenklich, doch seit vielen Jahren gibt es den Wahl-O-Mat von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der stellt einfache Fragen, auf die Nutzer aus vorgegebenen Antworten reagieren können. Im Hintergrund läuft ein Abgleich mit den Positionen der Parteien.

Zum Schluss erhalten Nutzer eine praktische Auswertung, die anzeigt, mit welchen Parteien sie die größte Übereinstimmung haben. Soweit so nützlich, doch wer in die App-Bewertungen des Wahl-O-Mat guckt, reibt sich verwundert die Augen. Viele 1-Stern-Bewertungen ziehen die praktische App runter, derzeit ist der Gesamtschnitt im PlayStore 1,8 Sterne – das ist richtig mies.

Schlechte Bewertungen wegen fehlender Bundestagswahl

Guckt man die schlechten Bewertungen durch, geht es dabei manchmal tatsächlich um kleine Fehler. Viele Nutzer werten die App aber ab, weil sie schlicht noch nicht für die Bundestagswahl 2021 funktioniert. Aktuell kann man die App für die Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern nutzen, nicht aber für die Bundestagswahl. Doch das ist nicht mehr lange so.

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Ab 2. September kommt endlich der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 2021

Ab 2. September ist es endlich so weit. Die Ungeduld kann ich verstehen. Gefühlt kommt der Wahl-o-Mat für die Bundestagswahl recht spät. Ich hab mich zwar schon entschieden aber den Wahl-o-Mat möchte ich dennoch benutzen. Den vergleich der Positionen der Parteien ist immer wieder interessant.

Christian Dauck

Wahl-O-Mat: Wichtiges Update am 2. September

Die Apps für Android und iOS und auch die Web-App kündigen die Verfügbarkeit des Wahl-O-Mat für die Bundestagswahl für den 2. September 2021 gut sichtbar an. Doch warum so spät? Hauptgrund sollen die gesetzlichen Fristen zur Parteizulassung sein.

Insgesamt ist das etwas spät, weil man schon seit ein paar Tagen die Briefwahl durchführen kann. Für die meisten Nutzer sollte der Start aber rechtzeitig sein. Die Bundeszentrale für politische Bildung hat neben veränderter Optik auch neue Funktionen für das Superwahljahr angekündigt, es steht also ein spannendes Update für den Wahl-O-Mat an.

Nur keine Hektik

Ein paar Tage früher hätte der Wahl-O-Mat schon kommen können, schließlich wurden Wahlbenachrichtigungen auch schon verschickt und die Early Birds haben sich bereits mit Briefwahlunterlagen eingedeckt. Eine große Katastrophe ist der Start am 2. September aber nicht. Auch Briefwähler haben noch jede Menge Zeit, den Wahl-O-Mat anzuwerfen.

Quelle: https://www.chip.de/news/Wahl-O-Mat-so-unbeliebt-wie-nie-zuvor-Warum-ab-morgen-alles-gut-wird_183796187.html

Den Bahnstreik gelassen nehmen: GDL-Vorsitzender Claus Weselsky und sein Personal wirbt bei DB für Selbstfahrende Bahn

Fünftägiger Bahn-Streik gestartet – Merkel hofft auf zügige Lösung des Tarifkonflikts

Die Lokführergewerkschaft GDL hat am Mittwoch ihren dritten Arbeitskampf gestartet. Der aktuelle Ausstand soll fünf Tage andauern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hofft unterdessen auf eine rasche Verständigung im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn.

Wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin sagte, hoffe die Kanzlerin, dass „zügig eine für alle Seiten tragfähige Lösung“ gefunden werde. Die Regierung appelliere zudem an die Verhandlungspartner, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie negative Auswirkungen auf die Fahrgäste und die betroffene Wirtschaft „wirklich auf das unvermeidbare Maß“ zu beschränken.

Mit Blick auf Rufe nach einem Einschreiten des Bundes als Eigentümer der Bahn betonte Seibert, im Sinne der Tarifautonomie sei es Sache der Tarifpartner, zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen. Dies habe sich in Deutschland bewährt. Daher mische sich die Kanzlerin grundsätzlich nicht in Tarifauseinandersetzungen ein.

Gestartet ist die dritte Streikwelle am Mittwochabend im Güterverkehr

Quelle: https://bahnblogstelle.net/2021/09/01/fuenftaegiger-bahn-streik-gestartet-merkel-hofft-auf-zuegige-loesung-des-tarifkonflikts/


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Den Bahnstreik gelassen nehmen: GDL-Vorsitzender Claus Weselsky und GDL-Personal wirbt bei DB für Selbstfahrende Bahn. Aufregen über den Bahnstreik lohnt sich nicht, einfach nur genießen Leute

Ich freue mich auf den Bahnstreik, denn ein fünftägiger Streik ist gute Werbung für Wirtschaft, Deutsche Bahn und den Kunden das Selbstfahrende Züge kommen müssen. Aufregen über den Bahnstreik lohnt sich da nicht, einfach nur die Werbung genießen. Ich sehe kein GDL-Vorsitzenden Weselsky und deren Mitarbeiter die für bessere Arbeitsbedingungen streiken sondern nur Werbung für Selbstfahrende Züge für den Güter- und Personalverkehr bei der Deutschen Bahn machen und die Digitalisierung der Schiene kaum abwarten können. Die machen das schon ja irgendwie richtig, läuft bei der GDL, was regen sich alle auf.

Jetzt mal Butter bei die Fische wenn Herrn Weselsky und GDL-Personal Bahnkunden und Güter als Verhandlungsmasse einsetzen, kann der Bürger doch eben so gut deren Bahnstreik kapern und damit bei der Deutsche Bahn für Selbstfahrende Züge bzw. die „Digitale Schiene“ werben.

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Diese grandiose Steilvorlage der GDL ist perfekt für den zukünftigen Schienenverkehr, diese einmalige Chance kann nicht ungenutzt bleiben.

Die GDL kann nicht damit rechen das jetzt alle Bürger in Sozialen-Netzwerken und den Medien rum nörgeln. Diese Steilvorlage ist perfekt für den zukünftigen Schienenverkehr diese einmalige Chance kann nicht ungenutzt bleiben, zu mal im Oktober der ITS Weltkongress 2021 (Konferenz und Verkaufsmesse zur Förderung von Intelligenten Transportsystemen), beginnt.

Denn ins rollen gebrachte Stein (das werben für Intelligenten Transportsystemen) vom GDL-Vorsitzender Claus Weselsky muss man jetzt nur in die richtige Richtung lenken. Schließlich muss so ein gewagter GDL Bahnstreik den Personal- und Güterverkehr und der Deutschen Bahn ja vom nutzen sein.

Ich schneide mir mal ein dickes Stück Kuchen vom GDL-Streik ab und genieße einfach nur die nächsten Tage.

Vom 1. bis 7. September Bahnstreik, ist bin gespannt ob der wirklich so lange dauern wird – Spanend! Schauen wir mal.

Ein ist sicher ob sich GDL und DB einigen oder nicht – Der große Gewinner daraus wird zukünftig das Projekt: „Digitale Schiene“ sein.


Dritter GDL-Streik: Weselsky gegen neuen Schlichtungsversuch

Die Lokführergewerkschaft GDL legt im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn nach: Sie bestreikt ab dem Nachmittag wieder den Güterverkehr und dann den Personenverkehr. Eine neue Schlichtung schloss der GDL-Vorsitzende im Vorfeld aus.

Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn beginnt heute der dritte und bislang längste Streik der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL). Von 17 Uhr an wird der Güterverkehr bestreikt, ab Donnerstagmorgen soll dann auch der Personenverkehr betroffen sein. Enden sollen die Streiks am kommenden Dienstag um 02.00 Uhr morgens.

Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky lehnte kurz vor Beginn des Ausstands einen neuen Schlichtungsversuch ab. „Die Bahn versucht nur Zeit zu gewinnen und mit Scheinangeboten die Öffentlichkeit und die Medienvertreter zu irritieren“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Der Gewerkschafter wies zugleich Vorwürfe zurück, die GDL verweigere sich Gesprächen. 

Die GDL fordert eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro und bessere Arbeitsbedingungen. Die Bahn bietet zwar 3,2 Prozent mehr Lohn, will die Stufen aber später umsetzen und fordert eine längere Laufzeit des Tarifvertrages. Das Unternehmen hat zudem Verhandlungen über eine Corona-Prämie angeboten, jedoch keine konkrete Zahl genannt. In dem Tarifkampf geht es zudem um die Position der GDL im Konzern und im Wettbewerb mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Diese hat sich bereits mit der Bahn geeinigt, die Ergebnisse hält die Lokführergewerkschaft jedoch für unzureichend.

Die Bahn will während der Streiktage im Fernverkehr rund ein Viertel der Züge des normalen Fahrplans anbieten. Im Regional- und S-Bahnverkehr peilt das Unternehmen ein Angebot von etwa 40 Prozent an. Es gelten außerdem erweiterte Kulanzregeln: So können gebuchte Fahrkarten im Fernverkehr bis zum 17. September genutzt werden, die Zugbindung bei Sparpreisen ist aufgehoben. Alternativ können Fahrkarten kostenfrei erstattet werden.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-streik-179.html


Vor dem dritten Lokführerstreik: Auch Unternehmen planen um

Wer auf die Bahn angewiesen ist, wird es in den nächsten Tagen wieder schwer haben. Doch der Streik bringt nicht nur Fahrgäste in die Bredouille.

Die Streiks bei der Güterbahn machen den Unternehmen in Deutschland zunehmend zu schaffen.

Die erneute Unterbrechung der ohnehin äußerst angespannten Lieferketten gefährde die wirtschaftliche Erholung, warnte der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen vor Beginn des dritten Arbeitskampfes bei der Deutschen Bahn. Die Unternehmen müssen viele Transporte umdisponieren.

«Das zieht einen immensen Personalaufwand und erhebliche zusätzliche Kosten nach sich», hieß es etwa aus der Chemie-Branche. Der Bundesverband der Deutschen Industrie erneuerte seine Kritik am Vorgehen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

Neben dem Streik im Personenverkehr von Donnerstag an hat die GDL zu einem mehr als fünftägigen Streik im Güterverkehr der Bahn aufgerufen. Der Arbeitskampf sollte am Mittwochabend (17.00 Uhr) beginnen und bis Dienstag, 2.00 Uhr, andauern. Er trifft insbesondere die Stahlindustrie, Auto- und Maschinenbauzulieferer, die chemische und die Mineralölindustrie.

Bei den bisherigen Streiks stauten sich nach Bahnangaben in Spitzenzeiten 200 bis 300 Züge und erreichten nur verspätet ihre Ziele. Schwierigkeiten haben besonders Unternehmen, die just-in-time produzieren. Bei ihnen kommen Rohstoffe und Vorprodukte üblicherweise erst an, wenn sie benötigt werden. Das spart Lagerkosten.

«Auch bei Unternehmen, die vorgesorgt haben, sind irgendwann die Lager leer», erklärte der Logistikexperte des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik. «Es kann dadurch schon zu ersten Ausfällen kommen.» Das gelte auch für Unternehmen im benachbarten Ausland, denn der Streik durchtrenne europäische Lieferketten.

Die Bahn fürchtet, Kunden langfristig zu verlieren. «Es ist damit ein Streik gegen das Klima», teilte DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta am Mittwoch mit. Sie rechne damit, dass Kunden Transporte auf Lastwagen verlagern. DB Cargo habe auch Kooperationspartner mit dem Fahren von Zügen beauftragt, um system- und versorgungsrelevanten Verkehr sicherzustellen. Man setze alles daran, dass alle für die Industrie wichtigen Züge gefahren werden.

«Erneut müssen die Unternehmen mit ihren Kunden und Logistikdienstleistern kurzfristig flexible Lösungen entwickeln», teilte der Verband der Chemischen Industrie mit. Während wegen Engpässen bei Vorprodukten schon jedes fünfte Unternehmen der Chemieindustrie die Produktion gedrosselt habe, verzögere der Streik nun auch die Auslieferung an Kunden der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

BDI: Unverhältnismäßig und unverantwortlich

«Für viele Stoffe ist die Bahn das Transportmittel der Wahl, da für einige Chemikalien der Schienenweg üblicherweise vorgeschrieben ist.» Das gilt etwa für viele Gefahrgüter, die wegen des geringeren Unfallrisikos in Zügen transportiert werden müssen.

Zwar hält die Deutsche Bahn nur noch rund 43 Prozent am Güterverkehr auf der Schiene, das übrige Geschäft übernehmen Konkurrenten. Doch die Bahn dominiert den Einzelwagenverkehr, auf den etwa die Chemie-Industrie in vielen Fällen angewiesen ist. Dabei werden Einzelwaggons in großen Rangierbahnhöfen zu langen Zügen zusammengestellt.

«Massenguttransporte, etwa die Rohstoffversorgung der Stahlindustrie, müssen jetzt so weit wie möglich auf die Binnenschifffahrt verlagert werden», erklärte die BGA. «Zeitkritische Güter werden trotz knapper Laderaumkapazitäten nur mittels Lkw zu transportieren sein», erklärte der Verkehrsexperte des Verbands, Carsten Taucke. Der Aufwand treibe die Transportkosten deutlich in die Höhe.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) nannte auch den mittlerweile dritten Streik der GDL in der laufenden Tarifrunde unverhältnismäßig und unverantwortlich. BDI-Präsident Siegfried Russwurm warnte vor Produktionsausfällen.

Quelle: https://www.stimme.de/deutschland-welt/wirtschaft/wt/chemische-industrie-bahn-streik-verstaerkt-lieferprobleme;art270,4526915