Den Bahnstreik gelassen nehmen: GDL-Vorsitzender Claus Weselsky und sein Personal wirbt bei DB für Selbstfahrende Bahn

Fünftägiger Bahn-Streik gestartet – Merkel hofft auf zügige Lösung des Tarifkonflikts

Die Lokführergewerkschaft GDL hat am Mittwoch ihren dritten Arbeitskampf gestartet. Der aktuelle Ausstand soll fünf Tage andauern. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hofft unterdessen auf eine rasche Verständigung im Tarifstreit bei der Deutschen Bahn.

Wie Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin sagte, hoffe die Kanzlerin, dass „zügig eine für alle Seiten tragfähige Lösung“ gefunden werde. Die Regierung appelliere zudem an die Verhandlungspartner, auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie negative Auswirkungen auf die Fahrgäste und die betroffene Wirtschaft „wirklich auf das unvermeidbare Maß“ zu beschränken.

Mit Blick auf Rufe nach einem Einschreiten des Bundes als Eigentümer der Bahn betonte Seibert, im Sinne der Tarifautonomie sei es Sache der Tarifpartner, zu einvernehmlichen Lösungen zu kommen. Dies habe sich in Deutschland bewährt. Daher mische sich die Kanzlerin grundsätzlich nicht in Tarifauseinandersetzungen ein.

Gestartet ist die dritte Streikwelle am Mittwochabend im Güterverkehr

Quelle: https://bahnblogstelle.net/2021/09/01/fuenftaegiger-bahn-streik-gestartet-merkel-hofft-auf-zuegige-loesung-des-tarifkonflikts/


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Den Bahnstreik gelassen nehmen: GDL-Vorsitzender Claus Weselsky und GDL-Personal wirbt bei DB für Selbstfahrende Bahn. Aufregen über den Bahnstreik lohnt sich nicht, einfach nur genießen Leute

Ich freue mich auf den Bahnstreik, denn ein fünftägiger Streik ist gute Werbung für Wirtschaft, Deutsche Bahn und den Kunden das Selbstfahrende Züge kommen müssen. Aufregen über den Bahnstreik lohnt sich da nicht, einfach nur die Werbung genießen. Ich sehe kein GDL-Vorsitzenden Weselsky und deren Mitarbeiter die für bessere Arbeitsbedingungen streiken sondern nur Werbung für Selbstfahrende Züge für den Güter- und Personalverkehr bei der Deutschen Bahn machen und die Digitalisierung der Schiene kaum abwarten können. Die machen das schon ja irgendwie richtig, läuft bei der GDL, was regen sich alle auf.

Jetzt mal Butter bei die Fische wenn Herrn Weselsky und GDL-Personal Bahnkunden und Güter als Verhandlungsmasse einsetzen, kann der Bürger doch eben so gut deren Bahnstreik kapern und damit bei der Deutsche Bahn für Selbstfahrende Züge bzw. die „Digitale Schiene“ werben.

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Diese grandiose Steilvorlage der GDL ist perfekt für den zukünftigen Schienenverkehr, diese einmalige Chance kann nicht ungenutzt bleiben.

Die GDL kann nicht damit rechen das jetzt alle Bürger in Sozialen-Netzwerken und den Medien rum nörgeln. Diese Steilvorlage ist perfekt für den zukünftigen Schienenverkehr diese einmalige Chance kann nicht ungenutzt bleiben, zu mal im Oktober der ITS Weltkongress 2021 (Konferenz und Verkaufsmesse zur Förderung von Intelligenten Transportsystemen), beginnt.

Denn ins rollen gebrachte Stein (das werben für Intelligenten Transportsystemen) vom GDL-Vorsitzender Claus Weselsky muss man jetzt nur in die richtige Richtung lenken. Schließlich muss so ein gewagter GDL Bahnstreik den Personal- und Güterverkehr und der Deutschen Bahn ja vom nutzen sein.

Ich schneide mir mal ein dickes Stück Kuchen vom GDL-Streik ab und genieße einfach nur die nächsten Tage.

Vom 1. bis 7. September Bahnstreik, ist bin gespannt ob der wirklich so lange dauern wird – Spanend! Schauen wir mal.

Ein ist sicher ob sich GDL und DB einigen oder nicht – Der große Gewinner daraus wird zukünftig das Projekt: „Digitale Schiene“ sein.


Dritter GDL-Streik: Weselsky gegen neuen Schlichtungsversuch

Die Lokführergewerkschaft GDL legt im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn nach: Sie bestreikt ab dem Nachmittag wieder den Güterverkehr und dann den Personenverkehr. Eine neue Schlichtung schloss der GDL-Vorsitzende im Vorfeld aus.

Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn beginnt heute der dritte und bislang längste Streik der Gewerkschaft deutscher Lokomotivführer (GDL). Von 17 Uhr an wird der Güterverkehr bestreikt, ab Donnerstagmorgen soll dann auch der Personenverkehr betroffen sein. Enden sollen die Streiks am kommenden Dienstag um 02.00 Uhr morgens.

Der GDL-Vorsitzende Claus Weselsky lehnte kurz vor Beginn des Ausstands einen neuen Schlichtungsversuch ab. „Die Bahn versucht nur Zeit zu gewinnen und mit Scheinangeboten die Öffentlichkeit und die Medienvertreter zu irritieren“, sagte er der „Augsburger Allgemeinen“. Der Gewerkschafter wies zugleich Vorwürfe zurück, die GDL verweigere sich Gesprächen. 

Die GDL fordert eine Lohnerhöhung von 3,2 Prozent sowie eine Corona-Prämie von 600 Euro und bessere Arbeitsbedingungen. Die Bahn bietet zwar 3,2 Prozent mehr Lohn, will die Stufen aber später umsetzen und fordert eine längere Laufzeit des Tarifvertrages. Das Unternehmen hat zudem Verhandlungen über eine Corona-Prämie angeboten, jedoch keine konkrete Zahl genannt. In dem Tarifkampf geht es zudem um die Position der GDL im Konzern und im Wettbewerb mit der größeren Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Diese hat sich bereits mit der Bahn geeinigt, die Ergebnisse hält die Lokführergewerkschaft jedoch für unzureichend.

Die Bahn will während der Streiktage im Fernverkehr rund ein Viertel der Züge des normalen Fahrplans anbieten. Im Regional- und S-Bahnverkehr peilt das Unternehmen ein Angebot von etwa 40 Prozent an. Es gelten außerdem erweiterte Kulanzregeln: So können gebuchte Fahrkarten im Fernverkehr bis zum 17. September genutzt werden, die Zugbindung bei Sparpreisen ist aufgehoben. Alternativ können Fahrkarten kostenfrei erstattet werden.

Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/bahn-streik-179.html


Vor dem dritten Lokführerstreik: Auch Unternehmen planen um

Wer auf die Bahn angewiesen ist, wird es in den nächsten Tagen wieder schwer haben. Doch der Streik bringt nicht nur Fahrgäste in die Bredouille.

Die Streiks bei der Güterbahn machen den Unternehmen in Deutschland zunehmend zu schaffen.

Die erneute Unterbrechung der ohnehin äußerst angespannten Lieferketten gefährde die wirtschaftliche Erholung, warnte der Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen vor Beginn des dritten Arbeitskampfes bei der Deutschen Bahn. Die Unternehmen müssen viele Transporte umdisponieren.

«Das zieht einen immensen Personalaufwand und erhebliche zusätzliche Kosten nach sich», hieß es etwa aus der Chemie-Branche. Der Bundesverband der Deutschen Industrie erneuerte seine Kritik am Vorgehen der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL).

Neben dem Streik im Personenverkehr von Donnerstag an hat die GDL zu einem mehr als fünftägigen Streik im Güterverkehr der Bahn aufgerufen. Der Arbeitskampf sollte am Mittwochabend (17.00 Uhr) beginnen und bis Dienstag, 2.00 Uhr, andauern. Er trifft insbesondere die Stahlindustrie, Auto- und Maschinenbauzulieferer, die chemische und die Mineralölindustrie.

Bei den bisherigen Streiks stauten sich nach Bahnangaben in Spitzenzeiten 200 bis 300 Züge und erreichten nur verspätet ihre Ziele. Schwierigkeiten haben besonders Unternehmen, die just-in-time produzieren. Bei ihnen kommen Rohstoffe und Vorprodukte üblicherweise erst an, wenn sie benötigt werden. Das spart Lagerkosten.

«Auch bei Unternehmen, die vorgesorgt haben, sind irgendwann die Lager leer», erklärte der Logistikexperte des Bundesverbands Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik. «Es kann dadurch schon zu ersten Ausfällen kommen.» Das gelte auch für Unternehmen im benachbarten Ausland, denn der Streik durchtrenne europäische Lieferketten.

Die Bahn fürchtet, Kunden langfristig zu verlieren. «Es ist damit ein Streik gegen das Klima», teilte DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta am Mittwoch mit. Sie rechne damit, dass Kunden Transporte auf Lastwagen verlagern. DB Cargo habe auch Kooperationspartner mit dem Fahren von Zügen beauftragt, um system- und versorgungsrelevanten Verkehr sicherzustellen. Man setze alles daran, dass alle für die Industrie wichtigen Züge gefahren werden.

«Erneut müssen die Unternehmen mit ihren Kunden und Logistikdienstleistern kurzfristig flexible Lösungen entwickeln», teilte der Verband der Chemischen Industrie mit. Während wegen Engpässen bei Vorprodukten schon jedes fünfte Unternehmen der Chemieindustrie die Produktion gedrosselt habe, verzögere der Streik nun auch die Auslieferung an Kunden der chemisch-pharmazeutischen Industrie.

BDI: Unverhältnismäßig und unverantwortlich

«Für viele Stoffe ist die Bahn das Transportmittel der Wahl, da für einige Chemikalien der Schienenweg üblicherweise vorgeschrieben ist.» Das gilt etwa für viele Gefahrgüter, die wegen des geringeren Unfallrisikos in Zügen transportiert werden müssen.

Zwar hält die Deutsche Bahn nur noch rund 43 Prozent am Güterverkehr auf der Schiene, das übrige Geschäft übernehmen Konkurrenten. Doch die Bahn dominiert den Einzelwagenverkehr, auf den etwa die Chemie-Industrie in vielen Fällen angewiesen ist. Dabei werden Einzelwaggons in großen Rangierbahnhöfen zu langen Zügen zusammengestellt.

«Massenguttransporte, etwa die Rohstoffversorgung der Stahlindustrie, müssen jetzt so weit wie möglich auf die Binnenschifffahrt verlagert werden», erklärte die BGA. «Zeitkritische Güter werden trotz knapper Laderaumkapazitäten nur mittels Lkw zu transportieren sein», erklärte der Verkehrsexperte des Verbands, Carsten Taucke. Der Aufwand treibe die Transportkosten deutlich in die Höhe.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) nannte auch den mittlerweile dritten Streik der GDL in der laufenden Tarifrunde unverhältnismäßig und unverantwortlich. BDI-Präsident Siegfried Russwurm warnte vor Produktionsausfällen.

Quelle: https://www.stimme.de/deutschland-welt/wirtschaft/wt/chemische-industrie-bahn-streik-verstaerkt-lieferprobleme;art270,4526915

Afghanistan: Hoffe auf ein starkes Blau zur Wahl – Auch Kriminelle sind eingereist und „Schlimmste Bilder stehen“ uns noch bevor!

Menschen aus Afghanistan verlassen eine Bundeswehrmaschine auf dem Gelände des Flughafens

Ich brech ab. Politiker, Parteien, Gutmenschen und Hilfsorganisationen die Lauthals schreien nimmt (alle) Flüchtlinge (Straftäter und Terroristen) auf, ihr habt doch ein schaden. Über die AFD immer meckern das sind doch alles rechte, was soll man den da erst über euch sagen die Straftäter und Terroristen Beihilfe leisten. Und dann noch Bandenmässig dafür vor dem Kanzleramt protestieren, rotzfrech: Bilden einer Kriminellen Vereinigung, Unterstützung des Terrorismus sowie Beihilfe zu schweren Straftaten gegen Bürger und Bürgerinnen Deutschlands.

Politiker, Parteien, Gutmenschen und Hilfsorganisationen meckert nicht über die AFD mit #noafd in den Sozialen Netzwerken wo ihr doch auch kein Heiligenschein über euren Köpfen tragt. Woher nimmt ihr euch den das Recht zu den oben genannten Straftaten ( Bilden einer Kriminellen Vereinigung, Unterstützung des Terrorismus sowie Beihilfe zu schweren Straftaten) gegen uns andere und dann noch vorbereiten und planen. Auch der Versuch ist Strafbar.

Was ich mir mal wünsche das die Leute mal gegen Terrorismus und Straftaten von Ausländern auf die Straße gehen und gegen die Regierung protestieren. Das wäre ein interessantes krasses Sozial-Gesellschaftliches Experiment (was wäre wenn sich Bürger und Bürgerinnen Terrorismus und Straftaten nicht mehr gefallen lassen würden und rebellieren).

Die Voraussetzungen schafft ihr Politiker, Parteien, Gutmenschen und Hilfsorganisationen ja dazu und seit dazu noch fleißig am verteilen. Ach und vielleicht mischen sich noch diverse Leute aus der gesamte Region unter die Flüchlingsströme zu Luft, Wasser und Land, die noch zu erwarten sind.

Krass wenn Leute wie ich über den Tellerrand schauen können was euch Politiker, Parteien, Gutmenschen und Hilfsorganisationen fehlt und es nicht mögt wenn man eure sehr kleine und beschränkte Welt aus „Da komme doch alles nur Liebe Leute die Schutz brauchen“ kritisiert, so wie es die AFD tut. Es ist schon gut das es die AFD gibt und nicht nur euch – halt ganz schön scheiße für euch wen einer einen beim „Träumen“ stört. Ich hoffe auf ein starkes Blau zur Wahl.

Einfach nur irre das Abgeschobene Straftäter gemütlich hier eingeflogen werden und wieder ein Asylantrag stellen können. Ich bin schockiert und sprachlos das meine Pflegeltern, Nachbarn und andere Steuerzahler sowas absurdes per Steurern bezahlen (Unterkunft und Kost) müssen. Ein No-Go!


Ministerium: Auch Kriminelle sind eingereist

Mit den Evakuierungsflügen sollen Ortskräfte der Bundeswehr und Mitarbeiter von Hilfsorganisationen vor den Taliban in Sicherheit gebracht werden. Doch laut dem Innenministerium sind mit den Maschinen auch Kriminelle eingereist, die in Deutschland bereits Straftaten begangen haben.

In Einzelfällen sind auch Afghanen über Evakuierungsflüge zurück nach Deutschland gekommen, die zuvor hierzulande schwere Straftaten verübt hatten und abgeschoben worden waren. Bei einer „niedrigen einstelligen Zahl“ habe man bei der Einreise festgestellt, dass sie hier bei der Polizei auffällig geworden seien, sagte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums in Berlin. Bis zum Morgen seien insgesamt 1869 afghanische Staatsbürger nach Deutschland gebracht worden, sagte der Sprecher.

Der „Focus“ hatte berichtet, dass die Bundespolizei am Wochenende die Einreise von drei Afghanen gestoppt habe, die wegen diverser Straftaten wie Vergewaltigung und Rauschgifthandels aus Deutschland ausgewiesen worden seien. Nach der Ankunft mit einer Evakuierungsmaschine hätten sie einen erneuten Asylantrag gestellt. Der Ministeriumssprecher sagte dazu, er äußere sich nicht zu konkreten Einzelfällen.

Um lokale Mitarbeiter der Bundeswehr oder ausländischer Hilfsorganisationen angesichts des rasanten Vormarsches der Taliban schnell außer Landes zu bringen, dürfen mit Evakuierungsflügen auch Menschen nach Deutschland einreisen, die nicht zuvor ein Visum erhalten haben. Die dabei übliche Sicherheitsüberprüfung findet dann erst bei der Einreise statt. Eingereiste ohne Aufenthaltszusage bekommen laut Informationen des „Spiegel“ dann vorerst ein Visum für 90 Tage. In dieser Zeit soll der Status der Personen geklärt werden, berichtet das Magazin unter Berufung auf ein Dokument des Innenministeriums.

Es sei „kein völlig neues Szenario“, dass Menschen nach Deutschland kämen, die zuvor abgeschoben worden seien, sagte der Sprecher des Innenministeriums. Grundsätzlich sei es auch möglich, einen neuen Asylantrag zu stellen. Abschiebungen in das Krisenland hat Bundesinnenminister Horst Seehofer vor Kurzem bis auf Weiteres ausgesetzt.

Quelle: https://www.n-tv.de/panorama/Ministerium-Auch-Kriminelle-sind-eingereist-article22759805.html

+++ 19:05 Dobrindt: „Schlimmste Bilder stehen uns noch bevor“ +++

CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt befürchtet eine weitere Eskalation der Lage in Afghanistan. „Die schlimmsten Bilder aus Afghanistan könnten uns noch bevorstehen“, sagte Dobrindt „Focus Online“. „Es ist bisher nicht absehbar, wie lange die Situation am Flughafen in Kabul aufrechterhalten werden kann. Die Amerikaner jedenfalls sind in der Lage, Kabul innerhalb weniger Stunden zu verlassen. Damit wäre der Einsatz dort beendet – mit vermutlich sehr schwierigen Bildern für uns.“

Nun kämen zwei große Herausforderungen auf den Westen zu: Das seien erstens eine neue Terrorgefahr durch die Taliban und zweitens eine langanhaltende Fluchtbewegung. „Auf diese Herausforderungen müssen wir uns vorbereiten“, sagte Dobrindt.

Quelle: https://www.n-tv.de/politik/21-45-EU-setzt-Thema-Einwanderung-auf-die-Agenda–article22743909.html

Kiesewetter fordert Verhandlungen mit den Taliban

Roderich Kiesewetter, Obmann im Auswärtigen Ausschuss, hat die Bundesregierung zu Verhandlungen mit den militant-islamistischen Taliban aufgefordert Jetzt sei „Diplomatie gefragt und nicht Militär, so der CDU-Politiker im ARD-Mittagsmagazin.

Es müsse darum gehen, die Ortskräfte und deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger aus Afghanistan zu retten. „Über das, was danach kommt, muss man erst einmal, und das sage ich ganz offen, auch mit den Taliban verhandeln, ihnen eine Chance geben“, so Kiesewetter. Dabei würde es nicht nur um die Ortskräfte gehen: „Es geht um Millionen Menschen, die nicht unter das Regime der Taliban wollen.“ Für diese müssten sichere Aufnahmezentren geschaffen werden. Dafür soll auch Druck auf die Taliban ausgeübt und ein Klima geschaffen werden, „dass die Taliban verstehen, sie können nur internationale Hilfe erwarten, wenn sie nicht gegen die eigene Bevölkerung vorgehen.“

Quelle: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-afghanistan-montag-101.html


Widerlich: „Über das, was danach kommt, muss man erst einmal, und das sage ich ganz offen, auch mit den Taliban verhandeln, ihnen eine Chance geben“, so Kiesewetter. das sind Terroristen ihr Schwachköpfe die ihre Ideologie auf der ganzen Welt einführen möchten. Die haben 20 Jahre im Exil gelebt in Höhlen und Terror-Staaten, und die sollen auf einmal Demokratisch sein und den westen lieb haben und uns um den Hals fallen. Eher verteilen Sie ihre Schläfer in Europa und der ganzen Welt.

Auch wegen schwachköpfe wie Kisewetter und solchen Liebesbekundungen von so manchen zu Terroristen, braucht es eine starke AFD bei den Wahlen. Die AFD ablehnen und nicht verhandeln wollen aber mit Ausländischen-Terroristen möchte man schmusen und kuscheln. Wie Pervers ist das denn.


Von der Leyen fordert vor G7-Gipfel sichere Fluchtwege für Afghanen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will beim G7-Sondergipfel zur Lage in Afghanistan für eine internationale Lösung für Flüchtlinge werben.

Sichere Fluchtwege sollten verhindern, dass die Menschen in die Hände von Schmugglern und Menschenhändlern fielen.

Angesichts der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in der kommenden Woche bei einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen beraten. Zu der Gruppe der wichtigen Industrieländer gehören die USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada. Die Spitzenvertreter der EU sind zudem auch immer mit dabei.

Wegen der Entwicklungen in Afghanistan erwartet die EU eine starke Zunahme der Zahl der Menschen, die ihr Heimatland verlassen wollen.

Sichere Fluchtwege sollten verhindern, dass die Menschen in die Hände von Schmugglern und Menschenhändlern fielen.

Angesichts der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan wollen die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten in der kommenden Woche bei einer Videokonferenz über das weitere Vorgehen beraten. Zu der Gruppe der wichtigen Industrieländer gehören die USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada. Die Spitzenvertreter der EU sind zudem auch immer mit dabei.

Wegen der Entwicklungen in Afghanistan erwartet die EU eine starke Zunahme der Zahl der Menschen, die ihr Heimatland verlassen wollen.

Quelle: https://brf.be/international/1517939/


Die Nachrichten und Liveticker dazu zu lesen ist als würde man ein Tollhaus beim Regieren beobachten. Wenn man glaubt Dümmer geht es nicht mehr setzt einer noch einen immer oben rauf. Die sind doch alle Irre. Allein schon das werben für sichere Fluchtwege. Oder Laschet wenn ihr mich wählt hole ich euch alles raus aus Afghanistan, das war absolut geschmacklos.

Auch sein lachen bei der Flutkatastrophe als Steinmeier in Kamera gesprochen hat. Da brichst du von Glauben ab. Alle nicht mehr ganz zurechnungsfähig, was wohl auch der bevorstehenden Bundestagswahl geschuldet ist. Unglaublich was den Wähler und Wählerinnen zugemutet wird, ich hab sowas noch nie erlebt.

Afghanistan: „Fehler von 2015“ darf sich nicht wiederholen – Hilfe vor Ort für Flüchtlinge

Die EU-Außenminister beraten am Dienstag (16.00 Uhr) in einer Krisensitzung über die Lage in Afghanistan.

Die EU-Außenminister beraten am Dienstag (16.00 Uhr) in einer Krisensitzung über die Lage in Afghanistan. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell setzte angesichts der jüngsten Entwicklungen eine Video-Konferenz an. Die EU-Staaten versuchen nach der Machtübernahme der radikalislamischen Taliban laut Borrell, die Evakuierung von Personal aus Afghanistan zu beschleunigen. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) gibt um 15.30 Uhr ein Pressestatement ab.

Nach Angaben von Diplomaten forderten Vertreter der EU-Kommission die Mitgliedstaaten auf, Visa an die 500 bis 600 afghanischen Mitarbeiter der EU-Vertretung in Kabul und ihre Familienangehörigen zu vergeben. Angesichts der chaotischen Lage in Kabul war aber unklar, wie alle Ortskräfte an den Flughafen gelangen sollten, von dem aus die Evakuierungsflüge starten. Die Taliban hatten am Sonntag die afghanische Hauptstadt Kabul erobert und die Macht übernommen. Die afghanische Regierung räumte ihre Niederlage ein, Präsident Aschraf Ghani floh ins Ausland.

Quelle: https://www.stern.de/news/eu-aussenminister-beraten-ueber-die-lage-in-afghanistan-30661808.html


Afghanistan: „Fehler von 2015“ darf sich nicht wiederholen – Hilfe vor Ort für Flüchtlinge. Es gehe vor allem darum, die Nachbarländer Afghanistans zu unterstützen.

„Ja, wir haben eine moralische Pflicht, nach Maßgabe unserer Möglichkeiten nun auch jene Afghanen zu retten, die unmittelbar für uns gearbeitet haben und nun in äußerster Lebensgefahr sind“

Deutschland und Europa könnten nicht die „ganzen Sorgen Afghanistans“ übernehmen, da seien „jetzt auch die Amerikaner in erster Linie gefordert“.

Von Flüchtlingsaufnahmen halte ich persönlich garnichts, es kann doch nicht sein das Bürger und Bürgerrinnen in Deutschland und der EU immer die Konsequenzen spüren müssen und wie andauern deren Probleme wegräumen sollen. Nur „Hilfe vor Ort“ kann die Lösung sein außerdem tut es der gesamten Region und den Menschen dort auch ganz gut wenn sie mal ihre „Haus gemachten Probleme“ vor der eigenen Haustür sehen sehen.

Deutschland und die EU sollten für die Region nicht aufräumen, sondern mit „Hilfe vor Ort“ der Region bzw. den Arabischen Volk vor Augen führen was dieser ständige „Arabische Glaubens-Scheiß“ anrichtet. Nur so lernt die Region und die Menschen (Eltern, Kinder usw….) dort mal was, wenn sie selber die Konsequenzen vor „Ort“ für ihr Handeln spürt.

Das sich Leute an ein Flugzeug anklammern, da denke ich nur wie dumm muss man sein zu glauben, das überleben zu können. Da ist der Druck, Temperatur mehrere hundert Stundenkilometer ca. gut 200, einfach absurd. Da sieht man wie wichtig eine ordentliche Schulbildung ist. Bei so viel Blödheit fällt es mir echt schwer Mitleid zu empfinden. Unter den Taliban wäre die Überlebenschance ca. 30-40% gewesen von denen die sich ans Flugzeug geklammert haben, aber senken sie dann selber auf 0% herab.

Ich weiß schon wenn ich wähle, trotzdem beobachte ich die Sache genau.

Christian Dauck

Kanzlerin Merkel hat betont, dass es nun darum geht, Ortskräfte aus Afghanistan in Sicherheit zu bringen. Jedoch räumte sie ein, dass dies nicht einfach sei. Man habe die Situation zuvor falsch eingeschätzt. Den Ländern, in die Menschen flüchten, müsse schnell finanziell geholfen werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Hoffnungen auf die Aufnahme afghanischer Ortskräfte in Deutschland gedämpft. Merkel kündigte in einer Pressekonferenz in Berlin an, dass Deutschland alles tun werde, um einheimische Ortskräfte aus Kabul in Sicherheit zu bringen. Zugleich räumte sie ein: „Das haben wir leider nicht mehr in der Hand.“ Ob die Evakuierungen ausgeführt werden können, hänge „von der Lage in Kabul ab“.

Möglichst außer Landes gebracht werden sollten insbesondere auch etwa 1000 Menschen, die mit staatlichen deutschen Entwicklungshilfeorganisationen und 500 weitere, die mit Nichtregierungsorganisationen wie der Welthungerhilfe zusammengearbeitet haben. 1900 der von der Bundeswehr in einer ersten Gruppe identifizierten Ortskräfte seien bereits in Deutschland oder sicheren Drittländern.

Ein deutscher Militärflieger vom Typ A400M war am Abend im Anflug auf Kabul, konnte aber wegen der angespannten Lage am Flughafen nicht landen. Er wich nach Usbekistan aus.

Enge Abstimmung mit der EU geplant

Merkel erklärte, dass sie sich zusammen mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron um eine enge Abstimmung der EU bemühe, um auf die Entwicklung in Afghanistan zu reagieren. Sie habe mit Macron telefoniert. Am Mittwoch gebe es ein Treffen der EU-Außen- und Innenminister. Auch die Regierungschefs stünden untereinander in Kontakt und berieten, wann ein europäischer Sonderrat nötig sei. Dabei gehe es gerade um die nötige Hilfe für die Nachbarstaaten Afghanistans angesichts der erwarteten Fluchtbewegungen. Dazu werde am Mittwoch auch das Bundeskabinett beraten.

Merkel machte deutlich, dass die Bundesregierung nicht vorhabe, eine größere Zahl von Flüchtlingen aus Afghanistan in Deutschland aufzunehmen. Sie hatte zuvor bereits gesagt, dass sie mit einer wachsenden Zahl von Flüchtlingen rechne.

„Unser Hauptziel ist, denen, die uns direkt geholfen haben, eine Perspektive zu bieten“, stellte sie klar. Andere müssten schauen, dass sie in der Region „eine sichere Bleibe finden“. Deshalb dürfe man Fehler der Vergangenheit nun nicht wiederholen, betonte sie vor der Presse. In anderen Situationen hätte man zum Beispiel nicht genug Gelder an das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und die Welthungerhilfe freigegeben. Das solle diesmal anders sein.

„Bitter, dramatisch und furchtbar“

Außerdem zog Merkel ein kritisches Fazit des internationalen Militäreinsatzes in Afghanistan. Der fast 20 Jahre währende Einsatz sei „nicht so geglückt, wie wir uns das vorgenommen haben“, sagte sie. „Das ist eine Erkenntnis, die ist bitter.“ Die Bündnispartner müssten sich eingestehen, „dass das keine erfolgreichen Bemühungen waren“.

„Bitter, dramatisch und furchtbar ist diese Entwicklung insbesondere für die Menschen in Afghanistan“, sagte die Kanzlerin. Die Lage sei „furchtbar für die Millionen Afghanen, die sich für eine freie Gesellschaft eingesetzt haben“.

Wie bereits Außenminister Heiko Maas räumte Merkel ein, dass sie alle die Entwicklung falsch eingeschätzt und gedacht hätten, länger Zeit zu haben, um Lösungen zu finden.

Steigende Zahl von Flüchtlingen erwartet

Das Bundesinnenministerium hatte bereits im Laufe des Tages gesagt, dass es sich auf eine steigende Zahl von Flüchtlingen aus Afghanistan einstelle. „Wir müssen sicherlich davon ausgehen, dass die Menschen vor Ort sich in Bewegung setzen werden und dass die Lage vor Ort zu Migrationsbewegungen führen wird“, sagte eine Sprecherin. Details zur erwarteten Zahl der Flüchtlingen nannte sie nicht.

Laschet fordert robustes Mandat

CDU-Chef Armin Laschet hatte gefordert, den Evakuierungseinsatz der Bundeswehr mit einem robusten Mandat auszustatten. Das Bundeskabinett wolle das am Mittwoch beschließen, dann müsse es einen Parlamentsbeschluss als Rückendeckung der Bundeswehr geben, sagte der Unions-Kanzlerkandidat.

Gleichzeitig warnte er vor den Folgen einer hohen Zahl an Flüchtlingen und lehnte eine Zusage Deutschlands für die Aufnahme afghanischer Flüchtlinge ab, die nach der Machtübernahme der Taliban erwartet werden. „Ich glaube, dass wir jetzt nicht das Signal aussenden sollten, dass Deutschland alle, die jetzt in Not sind, quasi aufnehmen kann“, sagte er nach Beratungen von Präsidium und Bundesvorstand seiner Partei. „Die Konzentration muss darauf gerichtet sein, vor Ort, jetzt diesmal rechtzeitig – anders als 2015 – humanitäre Hilfe zu leisten.“

Mittelmeer-Anrainer appellieren an EU

Auch fünf südliche EU-Staaten hatten vor einem starken Anstieg der Flüchtlingszahlen gewarnt. Die EU müsse daher dringend über „mögliche Auswirkungen auf die Migration in den Erstaufnahmeländern und in der Europäischen Union“ beraten.

Dies fordern Griechenland, Italien, Spanien, Malta und Zypern, die in den vergangenen Jahren die meisten Migranten – auch aus Afghanistan – aufgenommen hatten. Die Umverteilung in der EU sorgte seither immer wieder für Streit.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/fluechtlinge-afghanistan-123.html


Laschet: Nicht die „Fehler von 2015“ wiederholen


Die Machtübernahme durch die Taliban in Afghanistan hat in Deutschland eine Debatte über den Umgang mit zu erwartenden Flüchtlingsströmen ausgelöst. Vor allem in der Union will man verhindern, dass es kurz vor der Bundestagswahl wieder zu einer Situation wie derjenigen im Jahr 2015 kommt. Damals waren wegen des Bürgerkrieges in Syrien große Flüchtlingsströme nach Europa und Deutschland gezogen.

Unionskanzlerkandidat Armin Laschet sagte am Montag nach einer Sitzung der CDU-Führungsgremien, die „Fehler von 2015“ dürften nicht wiederholt werden. Damit meinte er den Rückzug der internationalen Gebergemeinschaft von der Finanzierung von Flüchtlingslagern in der Region um das vom Bürgerkrieg erschütterte Syrien. Jetzt müsse „humanitär vor Ort“ geholfen werden. Er wandte sich dagegen, das Signal auszusenden, „dass Deutschland alle, die in Not sind, aufnehmen kann“. Die Kanzlerkandidatin der Grünen, Annalena Baerbock, forderte, Deutschland solle Flüchtlingskontingente „im fünfstelligen Bereich“ aufnehmen.

Laschet sagte in den Sitzungen der Führungsgremien der CDU, es müsse nicht nur eine unkontrollierte Situation an deutschen Grenzen verhindert, sondern bereits zuvor dafür gesorgt werden, dass sich Menschen von den Nachbarländern aus gar nicht erst in Bewegung setzten. Das erfuhr die F.A.Z. aus Teilnehmerkreisen. Der CDU-Vorsitzende habe geäußert, die internationale Hilfe durch UNHCR und World Food Program müsse ausreichend finanziert sein.

Merkel stellt sich hinter Laschet

In der ausführlichen Diskussion in Präsidium und Vorstand über Afghanistan hat sich Bundeskanzlerin Angela Merkel Teilnehmerkreisen zufolge hinter Laschet gestellt. Auch die Kanzlerin habe deutlich gemacht, dass sie eine wachsende Zahl von Flüchtlingen erwarte, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. „Viele Menschen werden versuchen, das Land zu verlassen“, habe die Kanzlerin gesagt. „Wir sollten alles tun, um den Ländern dabei zu helfen, die Geflüchteten zu unterstützen.“ Das Thema werde „uns noch sehr lange beschäftigen“.

Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums äußerte, man stelle sich auf „Migrationsbewegungen“ aus Afghanistan ein. Eine Größenordnung nannte sie nicht. Im Auswärtigen Amt hieß es, schon jetzt gehöre Deutschland zu den größten Unterstützern von Nachbarländern wie Iran oder Pakistan, in denen viele Afghanen lebten. Die Bundesregierung sei im Kontakt mit den dortigen Organisationen, um über Hilfen zu sprechen.

Parteiübergreifend wurde eine internationale Zusammenarbeit gefordert. Laschet äußerte die Erwartung, dass sich die EU-Kommission auf neue Flüchtlingsbewegungen vorbereite. Der CSU-Vorsitzende Markus Söder sagte im „Bild-Talk“, Deutschland und Europa könnten nicht die „ganzen Sorgen Afghanistans“ übernehmen, da seien „jetzt auch die Amerikaner in erster Linie gefordert“.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz wollte sich am Montag nicht auf eine Zahl von Flüchtlingen festlegen, die aus Afghanistan nach Deutschland kommen sollen. Es gehe vor allem darum, die Nachbarländer Afghanistans zu unterstützen, sagte er. Ihnen müssten nun Angebote gemacht werden. Es dürfe sich nicht der Fehler wiederholen, diese Staaten alleinzulassen. Die Grünen-Vorsitzende Baerbock sagte bei einem Wahlkampfauftritt in Frankfurt (Oder), jetzt müsse Deutschland „mit anderen NATO-Partnern, gerade mit den Amerikanern, mit den Kanadiern, aber auch den europäischen NATO-Partnern, klare Kontingente auflegen, um Menschen in Sicherheit zu bringen“. Die Bundesregierung müsse alles dafür tun, um alle Menschen in Sicherheit zu bringen, „die in den letzten Jahren die NATO-Truppen mit unterstützt haben“.

„Kontingente im fünfstelligen Bereich“

Insgesamt forderte Baerbock allein für Deutschland „Kontingente im fünfstelligen Bereich“. Dabei müssten nicht nur diejenigen gerettet werden, die bei westlichen Institutionen „direkt beschäftigt“ gewesen seien, also etwa Dolmetscher oder Ingenieure, sondern auch Subunternehmer oder „zivilgesellschaftliche Akteure“. Baerbock nannte „freie Journalisten oder Frauenrechtlerinnen, die sich vor Ort dafür eingesetzt haben, dass Mädchen zur Schule gehen können“. Auch frühere Mitarbeiter der EU müssten Hilfe bekommen. „Es kann nicht sein, dass sich jetzt die einzelnen Mitgliedstaaten, auch die deutsche Bundesregierung, nicht dafür verantwortlich fühlen, auch die Ortskräfte der EU-Mission aus Afghanistan herauszuholen.“

Für den Fall größerer Fluchtbewegungen, sagte Baerbock, müsse man jetzt schon darüber nachdenken, „wie man sich besser vorbereitet als in der Situation in Syrien“ vor sechs Jahren. Darüber müsse man mit den NATO-Partnern sprechen. Zugleich kritisierte Baerbock die Politik der Bundesregierung. Dass das Auswärtige Amt „schon seit Wochen“ gewarnt gewesen und trotzdem „nichts getan“ worden sei, zeige, dass die Bundesregierung und das Amt „die Augen vor der Realität verschlossen“ hätten.

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen sprach sich für die Aufnahme von afghanischen Ortskräften und deren Angehörigen in Deutschland aus. „Ja, wir haben eine moralische Pflicht, nach Maßgabe unserer Möglichkeiten nun auch jene Afghanen zu retten, die unmittelbar für uns gearbeitet haben und nun in äußerster Lebensgefahr sind“, schrieb Meuthen auf Facebook. Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel, forderte mit Blick auf eine Flüchtlingswelle eine Aussetzung des Asylrechts.

Quelle: https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/sieg-der-taliban-entfacht-fluechtlingsdebatte-17488042.html

Mars-Rover Perseverance soll erste Bodenprobe nehmen/Start von Starliner verschiebt sich

Seit Februar ist der NASA-Rover auf dem Mars und nun soll er einen weiteren Meilenstein absolvieren: Eine Bodenprobe für die Erde soll genommen werden.

Die Umgebung von Perseverance (Bild: NASA/JPL-Caltech/ASU/MSSS)

Der NASA-Rover Perseverance bereitet die erste Entnahme einer Bodenprobe auf dem Mars vor, die später zur Erde geschickt werden soll. Das teilte die US-Weltraumagentur am Mittwoch mit. Mit der Arbeit an diesem wichtigen Meilenstein soll demnach in den nächsten zwei Wochen begonnen werden, insgesamt werde Perseverance dafür ganze 11 Tage brauchen. Ziel ist eine versiegelte Bodenprobe, die zur Erde gebracht und hier mit deutlich besserer Technik analysiert werden kann. Dabei gehe es nicht nur um die Suche von Spuren nach möglichem einstigem Leben, erläutern die Forschenden nun.

Wie die NASA weiter ausführt, wird Perseverance zu Beginn der Prozedur alle nötigen Teile so um sich herum auf dem Boden postieren, dass der zwei Meter lange Roboterarm sie erreichen kann. Zu Beginn sollen dann vor Ort so viele Analysen an einem „geologischen Zwilling“ der geplanten Probe durchgeführt werden, wie die Instrumente an Bord erlauben. Wenn die abgeschlossen sind, werde Perseverance für einen Tag lang keine Aufgaben erhalten, um die Batterien voll aufzuladen. Am nächsten Tag werde dann die unberührte eigentliche Probe der Größe einer Tafelkreide entnommen und in einem der eigens mitgeführten Behälter versiegelt. Der und andere baugleiche sollen in ein paar Jahren vom Mars abgeholt und zur Erde gebracht werden.

Perseverance ist seit dem 18. Februar auf dem Mars und der jüngste in der Reihe der NASA-Rover. Er gleicht seinem Vorgänger Curiosity in weiten Teilen. Die Landung war aber eine noch größere Herausforderung als beim Vorgänger. Ein Video, das die NASA wenige Tage später veröffentlicht hat, ist die erste Aufnahme einer Landung auf einem anderen Planeten überhaupt und zeigt sie in beeindruckender Qualität. Viele Wochen nach der Landung lag die Konzentration vor allem auf den Flügen des mitgeführten kleinen Helikopters Ingenuity, die sind aber inzwischen Routine und der jüngste war bereits mehr als 600 Meter lang. Zusammen haben die beiden Gefährte die auf „Octavia E. Butler Landing“ getaufte Landestelle hinter sich gelassen und und sind jetzt auf dem Weg zu einem wohl ausgetrockneten Flussbett, um nach möglichen Spuren von ehemaligem Leben zu suchen.

Quelle: https://www.heise.de/news/Mars-Rover-Perseverance-soll-erste-Bodenprobe-fuer-Transport-zur-Erde-nehmen-6144755.html


WEGEN NAUKA-PANNE AN DER ISS: STARLINER VON BOEING BLEIBT NOCH AM BODEN

Die Weltraumkapsel „Starliner“ vom Raumfahrtunternehmen Boeing sollte eigentlich heute, am 30. Juli, seinen nächsten Flug zur Internationalen Raumstation ISS antreten. Jedoch verschiebt sich der Starttermin kurzfristig. Vor dem 3. August wird es keinen Launch des Starliner-Raumschiffs geben. Grund ist die Panne beim Andocken des neuen Moduls Nauka an der ISS.

Boeing CST-100 Starliner

Das Raumschiff Starliner von Boeing auf einer Trägerrakete.Bildrechte: imago images/UPI Photo

Eigentlich sollte heute (30. Juli) die Raumkapsel des privaten Luft- und Raumfahrtunternehmens Boeing zur Internationalen Raumstation ISS aufbrechen. Mit einer „Atlas V“-Trägerrakete wollte das Unternehmen um 20.53 Uhr (mitteleuropäischer Sommerzeit) das Starliner-Ramschiff in den Orbit befördern.

Nun haben sich Boeing und die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA gegen einen Launch entschieden. In einer aktuellen Pressemitteilung der Behörde heißt es:

Derzeit prüfen die Startteams die nächstmögliche Gelegenheit für einen Starttermin. Dieser Schritt gibt dem Team der Internationalen Raumstation Zeit, die Überprüfung des neu eingetroffenen Nauka-Moduls von Roscosmos fortzusetzen und sicherzustellen, dass die Station für die Ankunft des Starliners bereit ist.NASA Pressemitteilung (29.07.2021)

Das Nauka-Forschungsmodul (russ. Wissenschaft) hat erst gestern (29. Juli) an die ISS angedockt. Doch bereits nach dem Eintritt in den Weltraum gab es Probleme mit den Triebwerken des Moduls. Auch nach dem Andockmanöver gab es eine erneute Panne: Die Triebwerke von Nauka zündeten unkontrolliert und drehten die ISS um 45 Grad. Laut der NASA konnte ein Notfalleinsatz das Problem beheben. Es habe keine Gefahr bestanden.

Entsprechend wird sich der Flug der „Orbital Flight Test-2“-Mission (OFT-2) von Boeing verschieben. Das Launch-Fenster soll sich am Dienstag, den 3. August, wieder öffnen. Dann könnte die Starliner ab 13.20 Uhr (Eastern Time) zur ISS fliegen. In Deutschland wird es dann 19.20 Uhr (MESZ) sein.

Quelle: https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/boeing-starliner-flug-zur-iss-verschiebt-sich-raumfahrt-100.html

Delta-Variante in Europa: Vierte Welle kommt und reist mit dem Flugzeug! Neue Corona Welle nicht mehr zu stoppen!


Die Sommerferien stehen vor der Tür. Viele Familien wollen verreisen. Doch nun breitet sich die hoch ansteckende Delta-Variante des Coronavirus in Europa aus. Ein Überblick über die aktuelle Lage in den Urlaubsländern.

In vielen Ländern Europas sinken die Inzidenzwerte, die Corona-Pandemie scheint im Griff zu sein. Doch nun bereitet die zuerst in Indien nachgewiesene Delta-Variante den Virologen zunehmend Sorge.

Großbritannien als Delta-Hotspot

In Großbritannien macht Delta laut der weltweiten Wissenschaftsinitiative GISAID inzwischen rund 92 Prozent aller Neuinfektionen aus. Die Infektionszahlen steigen rasant an. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 172. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will nach einem Bericht der Londoner „Times“ durchsetzen, dass Briten deshalb nicht mehr in die Europäische Union einreisen dürfen. Der Zeitung zufolge soll das nach den Vorstellungen der Kanzlerin für alle Briten gelten, auch für vollständig geimpfte.

Seit Ende Mai gilt Großbritannien bereits als Virusvariantengebiet. Reiserückkehrer müssen für 14 Tage in Quarantäne. Sie kann nicht vorzeitig beendet werden und gilt auch für Geimpfte und Genesene. Urlauber aus Ländern, die als „normale“ Risikogebiete eingestuft werden, müssen mit einem negativen Test nicht in Quarantäne. Wer aus einem sogenannte Hochinzidenzgebiet zurückkommt, kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise testen lassen. Eine Übersicht finden Sie hier.

Portugal und Russland ab sofort Virusvariantengebiet

Neben Großbritannien hat es in Europa vor allem Portugal erwischt: Fast 50 Prozent der Corona-Fälle sind laut GISAID mittlerweile auf die Delta-Variante zurückzuführen. Die Inzidenz liegt aktuell bei knapp 75 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern. Besonders Lissabon ist schwer von der Variante getroffen und wurde deshalb am Wochenende abgeriegelt.

Auch Portugal steht ab sofort auf der Liste der Virusvariantengebiete, genauso wie Russland. Dort liegt der Delta-Anteil sogar bei 87 Prozent. Vergangenen Sonntag meldeten die Behörden in der Hauptstadt Moskau 144 Todesopfer innerhalb von 24 Stunden – das ist die höchste Zahl in einer russischen Stadt seit Beginn der Pandemie.

Delta in Spanien auf dem Vormarsch

Auch in Spanien breitet sich die Delta-Variante schnell aus. Der Anteil an Neuinfektionen, der auf die Mutante zurückzuführen ist, lag laut GISAID in den letzten vier Wochen bei 21,8 Prozent. Auf Mallorca ist sie nach Angaben der lokalen Behörden für zehn Prozent aller Fälle verantwortlich. Die landesweite Sieben-Tage-Inzident liegt bei 53,5. Nur noch die folgenden autonomen Gemeinschaften und Städte werden als Risikogebiete eingestuft: Andalusien, Navarra, La Rioja, das Baskenland und Ceuta.

Niedrige Inzidenz in Österreich, Tschechien und Italien

In Österreich (aktuell kein Risikogebiet) verzeichnet GISAID, dass 39,1 Prozent der Corona-Fälle auf die Delta-Variante zurückzuführen sind. Allerdings ist die Inzidenz in der Alpenrepublik insgesamt niedrig. Sie liegt momentan bei einem Wert von 8,4. Ähnlich sieht es in Tschechien (aktuell kein Risikogebiet) und Italien (aktuell kein Risikogebiet) aus, wo der Delta-Anteil derzeit bei 29,3 und 18,5 Prozent liegt, die Inzidenz insgesamt aber nur bei rund 8.

Sinkende Infektionszahlen in Frankreich

Auch in Frankreich (aktuell kein Risikogebiet) bleibt von der Delta-Variante nicht verschont. Laut GISAID macht sie rund 10 Prozent der Fälle aus. Der französische Gesundheitsminister Olivier Veran geht von 20 Prozent aus – Tendenz steigend. Insgesamt sinken die Infektionszahlen aber – ähnlich wie in Deutschland. Am Montag wurden 509 Neuinfektionen registriert.

RKI schätzt: Jede zweite Neuinfektion bereits mit Delta-Variante

Auch in der Bundesrepublik greift die Delta-Variante immer mehr um sich. Der Anteil lag laut GISAID in den letzten vier Wochen bei 12,5 Prozent. Das Robert Koch-Institut (RKI) geht von einer deutlich höheren Zahl aus. RKI-Chef Lothar Wieler teilte am Montag in einer Schalte der Gesundheitsminister von Bund und Ländern mit, dass der Anteil bei mindestens 35 Prozent liege. Da die Daten bereits einige Tage alt seien, sei der Anteil derzeit tatsächlich sogar auf rund 50 Prozent zu schätzen.

Griechenland und Türkei bisher kaum betroffen

In Griechenland ist die Sieben-Tage-Inzidenz in den vergangenen Wochen deutlich gesunken, mittlerweile auf unter 35. Bisher gibt es laut GISAID auch keinen nachgewiesenen Fall der Delta-Variante des Corona-Virus, ebenso in der Türkei. Das könnte daran liegen, dass beide Länder nur wenige Corona-Fälle auf Mutationen untersuchen. Griechenland gilt seit dem Wochenende nicht mehr als Corona-Risikogebiet, die Türkei hingegen weiterhin.

Bundesärztekammer mahnt zur Vorsicht

Allgemein rät die Bundesärztekammer von Reisen in Urlaubsgebiete ab, in denen die ansteckendere Delta-Variante des Corona-Virus grassiert. „Auf Reisen in Regionen, die von der Delta-Variante besonders betroffen sind, sollte verzichtet werden“, sagte Präsident Klaus Reinhardt der Funke Mediengruppe.

Er räumte ein, dass für viele Menschen der Urlaub nach den Belastungen der vergangenen Monate wichtig für das seelische Gleichgewicht sei. „Notwendig ist aber die Einhaltung der Hygieneregeln auch im Urlaubsort.“


RKI: Delta-Variante im Aufwind

Berlin – Immer mehr Coronavirusfälle in Deutschland gehen auf die ansteckendere Delta-Variante zurück. Das Robert-Koch-Institut (RKI) schreibt in seinem Virusvariantenbericht von gestern Abend von einer „leichten Zu­nahme der Delta-Fallzahlen“ – von 410 nachgewiesenen Fällen in der Woche vom 31. Mai bis 6. Juni auf 724 in der Woche vom 14. bis 20. Juni. Allerdings wird nur ein Teil der positiven Coronaproben auf Varianten hin untersucht.

Wesentlich schneller als die absoluten Zahlen der Delta-Variante steigt ihr Anteil. Nach den jüngsten ver­füg­baren Daten aus der letztgenannten Woche lag der Anteil der in Indien entdeckten Variante an einer Stichprobe laut Bericht bei rund 37 Prozent.

Angesichts der seit Ende Mai beobachteten Verdopplung des Anteils im Wochentakt sei damit zu rech­nen, dass die Mutante in dieser Woche „mindestens die Hälfte aller Neuinfektionen ausmacht“, heißt es im Bericht. RKI-Chef Lothar Wieler hatte am vergangenen Montag bereits in einer Schalte der Gesund­heitsminister von Bund und Ländern von rund 50 Prozent gesprochen, wie es aus Teilnehmerkreisen hieß.

Insgesamt ist die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland rückläufig. Fachleute befürchten jedoch eine Trend­umkehr mit zunehmender Delta-Verbreitung. Die bisherige Entwicklung hängt vor allem mit dem massiven Rückgang der Fälle durch die zuletzt vorherrschende Variante Alpha zusammen.

Für sie gibt das RKI im Bericht einen Rückgang der geschätzten Sieben-Tage-Inzidenz von 76 auf rund 5 über einen Zeitraum von sechs Wochen an. Die Inzidenz von Delta nahm demnach in den letzten drei beobachteten Wochen zu: von 2,0 auf 3,2.


Mit Delta-Variante infizierter Dortmunder kam mit dem Flugzeug

Die Delta-Variante ist auch in Dortmund weiter auf dem Vormarsch. Ein Flugzeug-Passagier brachte sie mit. Das Gesundheitsamt ermittelt gemeinsam mit der Airline.

Rückkehr aus Risikogebieten – Delta landet an Terminal 1

Portugal und Russland gelten seit Dienstag als Virusvariantengebiete. Am Berliner Flughafen landen aus beiden Ländern weiterhin Flüge. Für viele war es zu spät, um ihre Reise umzubuchen – und um eine Quarantäne einzuplanen.

Vierte Welle kommt bereits uns ist nicht mehr zu stoppen.

Christian Dauck

Smarten (Intelligenten) Heizkörperthermostat bestellt

Das letzte Wochenende und die Tage nach Smarten (Intelligenten) Heizthermostaten geschaut und Videos über die Montage geschaut.

Der gefällt mir ganz gut, das Design ist toll – Modern und Zeitlos. Ein günstiger Preis für 5 Stück mit App Steuerung war das Kriterium. Wird Freitag geliefert.

GENIUS BLE 100: BLUETOOTH-THERMOSTAT MIT LED-ANZEIGE UND BENUTZERFREUNDLICHER APP

GENIUS BLE 100 revolutioniert den Markt der elektronischen Bluetooth-Heizkörperthermostate mit neuartigem Design und bisher nie dagewesener Funktionalität. Durch den Einsatz von Sensortasten und den Verzicht auf mechanische Bedienelemente ist ein überzeugend einfaches Design möglich geworden. GENIUS BLE 100 zeigt eingestellte Temperaturen intuitiv verständlich über eine LED-Anzeige an und ermöglich damit eine intuitiv verständliche, optische Rückmeldung, wie sie Nutzer von traditionellen Thermostaten seit Jahrzehnten gewohnt sind.
Die Programmierung des GENIUS BLE 100 wurde komplett überarbeitet.

Das Thermostat kann komplett per Bluetooth programmiert werden. Dabei wird der individuelle Heizplan vom Nutzer mit der dafür neu gestalteten App erstellt. Über die nutzerfreundliche App kann die Temperatur der Heizung auch jederzeit bequem vom Smartphone oder Tablet aus verändert werden und ermöglicht so komfortable Smart-Home-Funktionalitäten.

Funktionen:

  • Bluetooth 4.2
  • 6-LED-Bargraph Display
  • Touch-Bedienung
  • geräuscharmer Lauf
  • bis zu 30% Heizkosten sparen
  • Heiz- und Sparzeiten individuell einstellbar
  • Tages- oder Wochenzeiten einzeln programmierbar
  • 4 Heizperioden pro Tag programmierbar
  • Fenster-Offen-Erkennung
  • Urlaubsfunktion
  • Kindersicherung
  • automatische Sommer-/
    Winterzeitumstellung
  • Frostschutzfunktion
  • Kalkschutzfunktion
  • passt auf viele bekannte Heizkörperventile
Gut finde ich hier das ich nicht nur die eingestellte Temperatur sehen kann die der Thermostat hält sondern auch die der Thermostat an seiner Position messt. https://eurotronic.org/wp-content/uploads/2020/07/BAL_Genius-BLE100_web_DE.pdf
Auch praktisch die Kontrolle über Fehlerkorrektur (Offset): Ein Temperatur Offset kann vorgenommen werden, wenn sich ein Heizkörperthermostat an einem ungünstigen Ort in einem Raum befindet (hinter einem Schrank, nah an einer undichten Fensterfassade oder hinter einem Vorhang) und die dort gemessene Temperatur von der eigentlichen Raumtemperatur abweicht.

Mit einem Temperatur Offset kann man dies ausgleichen. Ein Temperatur Offset ist somit eine Fehlerkorrektur (Temperaturkorrektur) der vorhandenen Temperaturbedingungen in einem Raum am Heizkörperthermostat

Montage von Heizungsthermostaten

Erst dachte ich man muss diese stelle speziell am Gewinde abdichten, machen die Monteure gar nicht. Mach ja eigentlich auch keinen sinn an diesem Gewinde da Wasser so oder so durchlaufen würde, die Überwurfmutter steckt ja (Wasserundicht) auf dem Thermostat, wo etliche Lüken klaffen und das Wasser als erstes durchkommt wen das verbaute Ventil undicht ist . Dann kann man das selber wechseln ohne viel aufwand.

Endlich mehr Komfort und bessere sowie bequeme Kontrolle beim Heizen. Und wenn man noch was sparen kann ist das ja nicht schlecht zumal der CO2 Preis steigen wird. War nicht leicht diesen zu bekommen, da die meisten Shops ein älteres Modell ohne Bluetooth was aber genauso so aussieht, anbieten und das andere Modell ausverkauft ist. Ein einzigen online Shop (Hellweg) wo dem ich noch nie was gehört habe, hab ich gefunden.

Wochenende: Netzwerk/VPN/zweite Impfung

Am Wochenende an meinem Heimnetzwerk (jetzt eigens Netzwerk) gearbeitet und es sicherer gemacht. Sowie eigenes W-Lan und ein besseren Switch installiert. VPN Router installiert, günstigen VPN Anbieter zum ausprobieren raus gesucht. Erste Router Einstellungen (Firewall) vorgenommen. Später bzw. wenn Zeit ist eine VPN mit dem Router aufbauen, dass das ohne extra Software und Apps Zuhause funktioniert.

Update 21.06 um 2:00 Uhr: Geschaft! Beim zweiten versuch, hab mich noch mal dran gesetzt und es funktioniert.

Einfach weil ich neugierig bin wie das Funktioniert und wie das ist mit der Internet-Sicherheit/Datenschutz denn nun wirklich ist. Ich hab zwar vor ganz vielen Jahren (über 20 Jahren) davon gehört. Aber mich nie damit beschäftigt.


Am 20.06 die zweite Corona-Impfung im Impfzentrum erhalten. Die erste mit Astrazeneca und die zweite mit Biontech. Hab mich für die Kreuzimpfung entschieden das sie effektiver sein soll, der Arzt hatte das bei der Beratung auch noch mal erwähnt.

Da stört mich dann auch nicht die lange Wartezeit, wenn es besser ist. Beide Nachweise für den digitalen Impfnachweis (Barcodes für die App bekommen), für die Zweite und die erste quasi nachträglich – ein hoch auf die lange Wartezeit zwischen erst und zweit Impfung.

So muss ich mich nicht damit beschäftigen wo ich denn jetzt sowas her bekomme, ein netter Bonus für die lange Wartezeit und das hin und her bzw. durcheinander bei den Impfstoffen.

Bin immer wieder froh hier bei den Pflegeeltern zu sein: es gibt ruhiges Dorfleben, viel Natur, ich hab eine kühle Bude im Sommer (kein Dachgeschoss wie früher). Wir haben ein großen Garten mit Pool! Herrlich! Super!

Bald kann sich die Dorfgemeinschaft wieder treffen und auch das Arbeitslebeben bzw. Praktikumssuche wird besser.

With Goals Met, NASA to Push Envelope With Ingenuity Mars Helicopter/NASA Sets Briefing to Discuss Ingenuity Mars Helicopter Next Steps

The Red Planet rotorcraft will extend its range, speed, and flight duration on Flight Four.

Now that NASA’s Ingenuity Mars Helicopter has accomplished the goal of achieving powered, controlled flight of an aircraft on the Red Planet, and with data from its most recent flight test, on April 25, the technology demonstration project has met or surpassed all of its technical objectives. The Ingenuity team now will push its performance envelope on Mars.

The fourth Ingenuity flight from “Wright Brothers Field,” the name for the Martian airfield on which the flight took place, is scheduled to take off Thursday, April 29, at 10:12 a.m. EDT (7:12 a.m. PDT, 12:30 p.m. local Mars time), with the first data expected back at NASA’s Jet Propulsion Laboratory in Southern California at 1:21 p.m. EDT (10:21 a.m. PDT).

NASA’s Perseverance Mars rover is visible in the upper left corner of this image the agency’s Ingenuity Mars Helicopter took during its third flight, on April 25, 2021. The helicopter was flying at an altitude of 16 feet (5 meters) and roughly 279 feet (85 meters) from the rover at the time. Credit: NASA/JPL-Caltech

“From millions of miles away, Ingenuity checked all the technical boxes we had at NASA about the possibility of powered, controlled flight at the Red Planet,” said Lori Glaze, director of NASA’s Planetary Science Division. “Future Mars exploration missions can now confidently consider the added capability an aerial exploration may bring to a science mission.”

The Ingenuity team had three objectives to accomplish to declare the technology demo a complete success: They completed the first objective about six years ago when the team demonstrated in the 25-foot-diameter space simulator chamber of JPL that powered, controlled flight in the thin atmosphere of Mars was more than a theoretical exercise. The second objective – to fly on Mars – was met when Ingenuity flew for the first time on April 19. The team surpassed the last major objective with the third flight, when Ingenuity rose 16 feet (5 meters), flying downrange 164 feet (50 meters) and back at a top speed of 6.6 feet per second (2 meters per second), augmenting the rich collection of knowledge the team has gained during its test flight campaign.

“When Ingenuity’s landing legs touched down after that third flight, we knew we had accumulated more than enough data to help engineers design future generations of Mars helicopters,” said J. “Bob” Balaram, Ingenuity chief engineer at JPL. “Now we plan to extend our range, speed, and duration to gain further performance insight.”

Flight Four sets out to demonstrate the potential value of that aerial perspective. The flight test will begin with Ingenuity climbing to an altitude of 16 feet (5 meters) and then heading south, flying over rocks, sand ripples, and small impact craters for 276 feet (84 meters). As it flies, the rotorcraft will use its downward-looking navigation camera to collect images of the surface every 4 feet (1.2 meters) from that point until it travels a total of 436 feet (133 meters) downrange. Then, Ingenuity will go into a hover and take images with its color camera before heading back to Wright Brothers Field.

“To achieve the distance necessary for this scouting flight, we’re going to break our own Mars records set during flight three,” said Johnny Lam, backup pilot for the Ingenuity Mars Helicopter at JPL. “We’re upping the time airborne from 80 seconds to 117, increasing our max airspeed from 2 meters per second to 3.5 (4.5 mph to 8), and more than doubling our total range.”

After receiving the data from the fourth flight, the Ingenuity team will consider its plan for the fifth flight.

“We have been kicking around several options regarding what a flight five could look like,” said Balaram. “But ask me about what they entail after a successful flight four. The team remains committed to building our flight experience one step at a time.”

Quelle: https://www.jpl.nasa.gov/news/with-goals-met-nasa-to-push-envelope-with-ingenuity-mars-helicopter und https://mars.nasa.gov/news/8933/with-goals-met-nasa-to-push-envelope-with-ingenuity-mars-helicopter/


Mars-Helicopter stürz endlich ab oder bekomme einen Funktionsausfall damit Peseverance weiterfährt, sich Soziale-Netzwerke und Raumfahr-Forum mal wieder beruhigen. Das es vorbei ist darauf freue (Partystimmung) ich mich.

Hoffentlich der vorletzte Flug. Ein Absturz oder Funktionsausfall wären mir recht. Mars Helicopter super nervig und total Ätzend. Neben den Nachrichten und Sozialen-Medien ist auch unser deutsches Raumfahrt-Forum nicht mehr auszuhalten: Die Mars-Drohne wird dort schon wie eine Hauptmission behandelt sowie durch die Rosa-Rote Brille gesehen und dann noch die Spekulationen wie es nach dem 5 Flug wohl weiter gehen mag – Mega Ätzend.

Am 30.04 eine Pressekonferenz wie es weiter geht: Hoffentlich keine nochmalige Missionsverlängerung für die Drohne, keinen weiteren Hype aufbauen. Sondern das nach dem 5 Flug wie geplant endlich Schluss ist und Perseverance weiter zieht. Das es ruhiger wird und man wieder zum normalen Raumfahrt-Leben zurückkehrt, den das immer was los ist und passiert dem ist ja nicht so. Auch ein punkt warum diese Sekundärmission stört. Es ist ein Wochen und Monat langes warten auf interessante Daten.

Christian Dauck

NASA Sets Briefing to Discuss Ingenuity Mars Helicopter Next Steps

NASA’s Ingenuity Mars Helicopter team will discuss plans for the rotorcraft’s remaining flight campaign during a virtual media briefing at 12:30 p.m. EDT (9:30 a.m. PDT) Friday, April 30. The helicopter has flown successfully three times and completed its mission objectives, and engineers at NASA’s Jet Propulsion Laboratory in Southern California aim to push the limits of what this experiment can do.

The briefing will stream live on the NASA JPL YouTube channel, the NASA app and the agency’s website.

Briefing participants include:

  • Lori Glaze, director of NASA’s Planetary Science Division at NASA Headquarters
  • MiMi Aung, Ingenuity project manager at JPL
  • Bob Balaram, Ingenuity chief engineer at JPL
  • Ken Farley, Perseverance project scientist at Caltech
  • Jennifer Trosper, Perseverance rover deputy project manager at JPL

Members of the public may ask questions on social media during the briefing using #MarsHelicopter.

The Ingenuity technology demonstration is supported by NASA’s Science, Aeronautics Research, and Space Technology mission directorates. JPL, managed for NASA by Caltech in Pasadena, California, built and manages operations for Ingenuity and the Mars 2020 Perseverance rover.

Quelle: https://mars.nasa.gov/news/8934/nasa-sets-briefing-to-discuss-ingenuity-mars-helicopter-next-steps/

Nier Replicant / Infektionsschutzgesetz im Bundesrat

Nier Replicant ist versandbereit, bin gespannt wann es ankommt: Freue mich sehr auf das Zocken bzw. die Charaktere und Story. Und das noch vor dem Release am 23.04. Mittwoch mit den Pflegeeltern den Garten machen, dann kann man die anderen Tage schön gemütlich Zocken. Toll das man in dieser sehr schwierigen Zeit das Game entwickeln und rausgeben konnte – Super! Infektionsschutzgesetz Donnerstag im Bundesrat, bin echt gespannt wie und ob das so durch kommt. Hoffentlich kommt es nicht zum Vermittlungsausschuss. Wir brauchen eine strenge Bundeseinheitliche Lösung.

23.04 NieR Replicant ver.1.22474487139 Game-Erscheinung auf die ich mich freue

NieR Replicant ver.1.22474487139… (Rollenspiel) von Square Enix – Bildquelle: Square Enix

Vor zehn Jahren hätte es wohl kaum jemand für möglich gehalten, dass zu Nier je eine Neuauflage, geschweige denn ein Nachfolger erscheinen würde. Immerhin entpuppte sich das Original nicht gerade als Straßenfeger. Doch von denen, die es gespielt hatten, schlossen viele das ungewöhnliche Abenteuer ins Herz, denn seine Geschichte, ihre Charaktere und die wundervolle Musik sind bis heute einzigartig. Doch worum geht es bei Nier eigentlich? Und was macht die komplett überarbeitete Version aus, die demnächst für PS4, Xbox One und PC erscheint? Wir haben diewichtigsten fünf Fakten für euch zusammengefasst.

NieR Replicant ver.1.22474487139 New Trailer

Schon Vorbestellt: Am 23.04 erscheint Nier Reblicant – Hurra! Das Game kenne ich überhaupt noch nicht, um so mehr freue ich mich über die Neuauflage. Bin schon echt auf die Story gespannt. Das wird super.

Wer den Nachfolger Nier Automata noch nicht kennt, sollte das unbedingt nachholen. Was man hier an Story, Sound, Grafik und spielerisch geboten bekommt, ist einzigartig. Eines der besten Games die ich je gezockt habe.

Christian Dauck
NieR: Automata – „Der Tod ist dein Anfang“ Launch-Trailer
NieR Automata – New Cinematic Trailer (PS4)
NieR: Automata | For the Glory of Mankind
  • Nier ist eine Mischung aus Rollenspiel und Action-Adventure und spielt in einer postapokalyptischen Welt mehr als tausend Jahre in der Zukunft. Die Menschen leben in kleinen Siedlungen, wo sie zwar vor angriffslustigen Kreaturen, den so genannten Schatten, sicher sind, nicht aber vor den Folgen einer ebenso geheimnisvollen wie tödlichen Krankheit – eine Krankheit, von der auch Yonah, die Schwester des Helden betroffen ist. Seine Schwester? War der Protagonist nicht Yonahs Vater? Stimmt. Allerdings traf Niers Schöpfer Yoko Taro damals die Entscheidung, sein Spiel durch kleine Änderungen besser als andere japanische Titel an den westlichen Markt anzupassen. Hatte man in Japan deshalb die Wahl zwischen zwei Versionen des Spiels – einer mit dem Bruder und einer mit dem Vater als Hauptfigur –, kämpften in Europa und Nordamerika nur Väter gegen die Schatten. Weil Taro ursprünglich aber Yonahs Bruder als Helden vorgesehen hatte, erlebt man NieR Replicant ver.1.22474487139… dieser für uns neuen Perspektive. Wie eine große Änderung fühlt sich das zum Glück nicht an, denn so sehr das Alter Ego natürlich die treibende Kraft der Handlung ist: Emotional steht es eher selten im Mittelpunkt.
  • Das Rampenlicht gehört vielmehr den eigenwilligen Charakteren, auf die man im Verlauf des Abenteuers trifft, sowie ihren Geschichten. Dabei wurden sämtliche Stimmen übrigens neu aufgenommen und einige Texte leicht überarbeitet. Und wer mag, hat sogar die Wahl zwischen den englischen und den japanischen Stimmen. Zusätzlich haben Yoko Taro und Entwickler Toylogic kleine inhaltliche sowie erzählerische Änderungen vorgenommen, zu denen laut Taro ein neues Ende gehört. Denn auch das ist eine Besonderheit von Nier: Spielt man es mehrmals durch, erfährt man Einzelheiten, die Teilen der Geschichte sowie manchen der Figuren einen ganz neuen Anstrich geben. Nun muss man längst nicht alle Enden sehen, um Nier zu verstehen. Wer sich Zeit lässt, verbringt ja schon rund 40 Stunden nur im ersten Durchgang. Denn obwohl man selbstverständlich bedeutend schneller durch das Abenteuer rauschen könnte, lohnt es sich gerade hier manchmal stehenzubleiben und den Moment zu genießen…
  • … woran u.a. ein einmaliger Soundtrack Schuld ist, der ebenfalls für die Neuauflage überarbeitet wurde. Keine Sorge: Es ist immer noch dieselbe grandiose Musik! Die bekannten Stücke wurden aber neu aufgenommen und arrangiert, sodass jetzt mehr Entwicklung in den Stücken ist. Wurden viele Themen im Original noch so schnell und häufig wiederholt, dass sie nach einer Weile aufdringlich wirken konnten, passen sie durch die Variationen jetzt besser ins Geschehen. Wenn an manchem Ort dann eine besonders leise Version der bekannten Melodie spielt, macht das den Moment noch stärker als er ohnehin schon war.
  • Der Wiedererkennungswert ist ohnehin sehr hoch, denn ähnlich wie Shadow of the Colossus wurden Kulisse und Charaktere komplett neu gestaltet, ohne die Geometrie der Umgebung zu verändern. Nier Replicant fügt abseits kleiner inhaltlicher Ergänzungen allerdings nichts hinzu und ist dadurch quasi genau das Spiel, das in einer nostalgisch verklärten Erinnerung viel besser aussieht als zu seinem Erscheinen. Obwohl recht viele Orte durch Ladepausen voneinander getrennt sind, entsteht dabei der überzeugende Eindruck in einer zusammenhängenden Welt unterwegs zu sein – zumal man nicht endlos viele Sammelaufgaben erledigt. Die Suche nach bestimmten Ressourcen, das Anbauen von Pflanzen sowie das Fischen und mehr gehören zwar zum Spiel, tragen hier aber auch zum Aufbau einer glaubwürdigen Welt bei.
  • Die größten Änderungen haben jedoch die Bewegungen sowie das Kampfsystem erfahren, denn beide wurden von Grund auf neu erschaffen und erinnern jetzt stark an den Nachfolger Nier: Automata. So liest man etwa am Boden liegende Ressourcen schneller auf und ist beim Ausführen von Doppelsprung oder Ausweichschritt agiler als im Original. Grundsätzlich folgen alle Aktionen dabei dem damals vorgestellten „Bauplan“ – nur dass dieser eben elf Jahre später von einem anderen Team und nach modernen Maßstäben noch einmal neu umgesetzt wurde. Und so funktioniert auch der Kampf mit Magie und Waffen wie man ihn kennt, nur dass man geschickter ausweicht, effektiver blockt, sich beim Ausführen von Zaubern noch bewegen kann und zusätzliche Angriffskombinationen aneinanderreiht. Auch weil das alles jetzt mit 60 Bildern pro Sekunde dargestellt wird, spielt sich das actionreiche Abenteuer bedeutend besser als früher und dürfte damit sowohl für Fans als auch für Neueinsteiger ein fesselndes Erlebnis sein.

Quelle: https://www.4players.de/4players.php/spielinfonews/Allgemein/41694/2197354/NieR_Replicant_ver122474487139-Fuenf_Fakten_Was_ihr_vor_dem_Spielen_wissen_solltet.html

Die Neuerungen: Zwischen Remake und Remaster

Wir haben Nier Replicant gespielt und sind hellauf begeistert.

Bevor ich euch verrate, warum ihr als Fans von Automata den recht losgelösten Vorgänger spielen müsst, hier mein Eindruck von den Verbesserungen im Vergleich zum Original.

Remake oder Remaster? Das ist tatsächlich im Fall der Neuauflage gar nicht mal so einfach zu beantworten. Zwar wurden die Texturen aufgehübscht, die Framerate stabilisiert und auf 60 fps verdoppelt, dennoch solltet ihr hier kein Remake im Stile eines Demon’s Souls oder Final Fantasy 7 erwarten. Nicht mal im Ansatz. Die reine Optik samt seinen doch recht kargen Kulissen wirkt mittlerweile leicht antiquiert und Animationen ab und an hölzern, was mich aufgrund des tollen Art Designs jedoch zu keiner Sekunde gestört hat.

Gekämpft wird entweder mit dem Schwert oder mit magischen Angriffen.

Ordentlich gefeilt wurde jedoch am Kampfsystem. Zum Verständnis: In Replicant kämpft ihr aus der Third-Person-Ansicht wahlweise mit einer Nahkampfwaffe (meist einem Schwert) oder greift auf Magie zurück. Während all das im Original noch unrund wirkte, laufen die Angriffe und Ausweichrollen hier geschmeidig vonstatten, Kombos sind möglich und generell habe ich mich sofort an Automata erinnert gefühlt. Einzig die Kamera könnte zum jetzigen Zeitpunkt noch ein wenig Feinschliff verkraften.

Was hat es mit dem Zusatz „Replicant“ auf sich? In Japan ist das Spiel in zwei verschiedenen Versionen erschienen. Nier Gestalt ist die auf den westlichen Markt zugeschnittene Xbox 360-Version, Nier Replicant die auf den japanischen Markt zugeschnittene PS3-Version. Außerhalb Japans wurde lediglich eine Version veröffentlicht, die auf Nier Gestalt basiert. Die Unterschiede belaufen sich auf das Alter des Hauptcharakters und seiner Beziehung zur Figur Yonah.

Begeistert war ich übrigens beim Blick ins Optionsmenü. Habt ihr nämlich so überhaupt keine Lust auf die Action, könnt ihr sie hier stufenweise oder gar komplett auf Automatisch stellen. So weicht eure Figur von allein aus oder blockt gegnerische Angriffe, kämpft eigenständig im Nah- oder Fernkampf oder schnappt sich bei geringem Leben ein Heilitem. Speziell in einem Spiel wie Nier Replicant, in dem die Story im Fokus steht, eine super Option.

3 Gründe, warum Nier Replicant ein Muss für Automata-Fans ist

Natürlich müsst ihr um heutzutage Spaß an Nier Replicant zu haben keinesfalls Automata-Fans sein. Die Spiele stehen trotz Anspielungen und wiederkehrender NPCs größtenteils für sich und Replicant ist auch losgelöst eine klare Empfehlung. Doch hier einige Parallelen, die Replicant gleich Automata zu einem besonderen Spiel machen.

  • Der Soundtrack: Die Musik eines Videospiels an die erste Stelle zu stellen, wäre bei vielen Games wohl ein wenig zu viel des Guten. Doch die musikalische Untermalung von Automata und erst recht die von Replicant ist so einzigartig, so mitreißend und prägt das Erlebnis so sehr, dass ich kaum aus dem Schwärmen herauskomme. Was Komponist Keiichi Okabe hier gezaubert hat, ist das lebendige Nier-Gefühl.

  • Der Shoot ‚em Up-Faktor: Game Director Yoko Taro ist bekanntlich großer Shoot ‚em Up-Fan. Das konnten wir in Automata erleben und erleben wir erst recht in Replicant. Immer wieder werden die Genre-Konventionen des Action-RPG aufgebrochen, sei es in Bosskämpfen, wenn unser junger Held Salven von Kugeln ausweichen muss oder in Abschnitten, die regelrecht zum Shmup mutieren. Darüber hinaus hat Replicant aber noch viele weitere einzigartige Passagen, die man als Automata-Fan einfach selbst erlebt haben muss.

  • Mehrere Enden: Wer Automata durchgespielt hat, hat lediglich an der Oberfläche des Ganzen gekratzt. Erst viele Enden später fügten sich die Teile zum großen Ganzen zusammen und machten das Spiel zu einem erzählerischen Meisterwerk. Und ohne euch hier nur eine Silbe zu verraten, Replicant geht den gleichen Weg und entfaltet seine fesselnde Sogkraft erst mit der Zeit.

Quelle: https://www.gamepro.de/artikel/das-nier-remake-ist-ein-muss-fuer-automata-fans,3368597.html