Meine Autismusspektrumstörung

-Perseverance ist Fleißig bei der Arbeit und legt bald seine ersten proben auf dem Mars ab

-Artemis 1 auf dem Rückweg zur Erde (11. Dezember – Der Hitzeschild wird wohl funktionieren, abwarten wie die Nasa den Flug bewerten wird.)

-Danuri hat den Mond fas erreicht (17. Dezember – super bessere Instrumente am Mond, man darf gespannt sein.)

-James Webb spult seine Aufgaben ab (hier freue ich mich auf Ergebnisse von Enceladus und die Beobachtung von Trapist 1.)

Viele Dinge auf die ich mich freue. Diese gehe ich aber nicht jeden Kilometer nach, weil die Wartezeit zu langsam vergeht. Zwischendurch bleibt Zeit für andere schöne Dinge oder Themen (Allgemeine Politik, Gaskrise/Energiekrise usw.) So teile ich das auf. Filme/Serien/Konsolenzeit ist Standard.

Oder wenn ich in einer Kita-Praktikum Arbeite (Auf Kinder draußen aufpasse oder auf der Strasse unterwegs bin) da schaue ich nicht auf dem Handy die Raumfahrt-News. Ich weiß nicht wie das bei anderen ist aber ich kann mich von meinen Interessen auch lösen und bei der Arbeit mit Kindern ist dass auch selbstverständlich. Vor allem muss auch mal von den Interessen Pause sein, wenn die Arbeit Spaß macht und interessant ist geht das auch.

Und die Tageszeit ist auch nicht durchgetaktet, ich Jongliere mit Zeitfenster den um 18:42 Abendbrot essen ist Blödsinn. Ich kann auch irgendwann zwischen 18 und 20 Uhr essen. Was soll man mit der Zeit geizen viel zu mühselig, jede gesparte Minute verfliegt in der länge des Tages. 15:40 oder 16:45 ich Find das als Autist so banal.

Tomaten mag ich gerne, optional Gurken oder Radieschen wen es eines nicht gibt. Und es wäre schon ein ziemlicher Zufall gäbe es alles drei nicht. Und wenn, dann ist das so, es gib ein nächsten Tag, Neuer Tag-neues Glück.

Südkoreas Mondmission: Position von „Danuri“ und Entfernung von der Umlaufbahn des Mondes

Mond/Entfernung zur Erde 384.400 km – die 560.000 km Entfernung von der Erde = noch ca. 175.600 km von der Mondbahn bzw. Umlaufbahn des Mondes um die Erde(siehe gepunktete Kreis-Linie), entfernt

Links:

Ofizielle „Danuri“ Website: https://www.kari.re.kr/kplo/

Wo ist „Danuri“: https://www.kari.re.kr/kplo?types=main#

Twitter:

Dawoon Jung @dirkpitt2050 (Lunar Mission engineer bei KARI) https://twitter.com/dirkpitt2050

한국항공우주연구원 @kari2030 (Dies ist das offizielle Twitter des Korea Aerospace Research Institute) https://twitter.com/kari2030

ESA-VISION: Ratstagung auf Ministerebene

Der ESA-Rat auf Ministerebene, CM22, der am 22. und 23. November 2022 in Paris, Frankreich, stattfindet, wird eine Zeit für kritische Entscheidungen sein. Die Mitgliedstaaten, assoziierten Staaten und kooperierenden Staaten der ESA müssen gemeinsam den europäischen Weltraumsektor stärken und sicherstellen, dass er weiterhin den europäischen Bürgern dient.

Russlands Invasion in der Ukraine hat der Welt Angst und Instabilität gebracht und wird weitreichende Folgen für uns alle haben. Die ESA-Mitgliedstaaten müssen reagieren, indem sie sicherstellen, dass Europa immer Zugang zum Weltraum und seinen Vorteilen für das Leben auf der Erde hat – einschließlich Überwachung und Eindämmung des Klimawandels, sichere Kommunikation unter europäischer Kontrolle und schnelle und belastbare Krisenreaktion.

Weltraummissionen stimulieren technologische Innovation und wissenschaftliche Entdeckungen. Indem es sich für die Missionen der Zukunft einsetzt, verpflichtet sich Europa, sein Potenzial auszuschöpfen und seine Talente zu erhalten. Wir werden auch unserem sehr menschlichen Bedürfnis nachkommen, unseren Platz im Universum und alle Bausteine ​​des Kosmos zu verstehen. Unsere Generation hat von bahnbrechenden Missionen profitiert, die vor Jahrzehnten in Auftrag gegeben wurden. Wir wollen Missionen vorbereiten, die unsere Nachfolger stolz machen und das wissenschaftliche Verständnis für kommende Generationen fördern.

Jeder von uns ist jeden Tag auf den Weltraum angewiesen. Die ESA arbeitet daran, sicherzustellen, dass wesentliche Dienste sicher sind und dass die Ressource, die die Erdumlaufbahn ist, gut verwaltet wird.

Die zunehmende kommerzielle Nutzung des Weltraums verändert unsere Branche weltweit. Die ESA unterstützt die europäische Raumfahrtindustrie in all ihren Formen und Größen und bietet Zugang zu Fachwissen, Technologie, Finanzierung und Kunden.

Die ESA reformiert sich auch selbst, um sich in das sich entwickelnde Weltraumökosystem einzufügen, und arbeitet effizient und schnell an den besten neuen Ideen, um das Preis-Leistungs-Verhältnis zu optimieren. Die ESA wird weiterhin in die Grundlagenforschung investieren und gleichzeitig die besten Ideen den europäischen Bürgern so schnell wie möglich zur Verfügung stellen. Wir werden eng und nicht in Konkurrenz zu unseren kommerziellen Partnern zusammenarbeiten.

Unsere Vorschläge für die nächsten drei Jahre sind durchdacht, überlegt und pragmatisch. Sie sind das Ergebnis einer sorgfältigen Bewertung, werden aber von unserem Ehrgeiz angetrieben.

Auch in diesen dunklen Tagen können wir in eine bessere Zukunft blicken. Die Agenda 2025 der ESA setzt sich zum Ziel, die Position der ESA als weltweit führendes Raumfahrtunternehmen bis 2035 zu stärken. Die ESA muss geeint und stark sein, um ein zuverlässiger Partner für die Europäische Union und für internationale Projekte zu sein. Indem sie jetzt klug investieren, können die ESA-Mitgliedstaaten für die zukünftigen Bedürfnisse der europäischen Bürger sorgen.

Es gab noch nie einen wichtigeren Zeitpunkt für uns, unsere Prioritäten zu erfüllen.

Quelle: https://vision.esa.int/cm22/


Mars-Erkundung und Raketenbau: Esa will Europas Raumfahrt voranbringen

Die europäische Raumfahrtagentur Esa hat große Pläne für ihre zukünftigen Missionen. Bei der anstehenden Ministerratssitzung hofft sie auf Zustimmung und ein höheres Budget.

Die Startrampe der Ariane 6 auf dem europäischen Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana beherbergt ein vollständig montiertes Exemplar der neuen Trägerrakete der ESA.
Quelle: dpa

Europa will bei der Raumfahrt an vorderster Stelle mitmischen, muss sich jedoch anstrengen, um beim Rennen zu Mond, Mars und mehr nicht abgehängt zu werden. Beim Vorzeigeprojekt Ariane 6 der europäischen Raumfahrtagentur Esa gab es immer wieder Verzögerungen, nun soll die Trägerrakete möglichst im kommenden Jahr starten. Auch der Krieg in der Ukraine beeinflusst Projekte.

Beim Esa-Ministerratstreffen in Paris am 22. und 23. November hofft die Raumfahrtbehörde auf grünes Licht der 22 Mitgliedsländer für neue und veränderte Missionen sowie ein höheres Budget. Für Esa-Chef Josef Aschbacher ist das Treffen „der Meilenstein schlechthin für Europa und für die Raumfahrt“.

Russlands Krieg beeinflusst Mission

Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hatte die europäisch-russische Mission „Exomars“ schnell auf Eis gelegen. Der für dieses Jahr geplante Start des zweiten Teils der Erkundungsmission mit einem Rover an Bord Richtung Mars wurde gestoppt.

Die Esa will die Suche nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten nun ohne russische Hilfe weiterführen, braucht dafür aber mehr Zeit und auch mehr Geld. Angedacht ist ein Start 2028 und eine Landung 2030, wie es hieß. Ein eigenes Modell solle entworfen und getestet werden, mit dem der Rover auf den Mars gebracht werden könne.

Hoffnung steckt in Ariane 6

Insgesamt will die Raumfahrtbehörde ein Drei-Jahres-Budget in Höhe von etwa 18 Milliarden Euro genehmigt bekommen. Das wäre gut ein Viertel mehr als zuletzt. Man wolle damit sicherstellen, dass Europa eine starke und robuste Weltrauminfrastruktur habe und nicht aus dem Rennen ausscheide, sagte Aschbacher.

Wichtiger Teil dieser Infrastruktur soll die neue Trägerrakete Ariane 6 sein. Mit ihr will Europa künftig mittlere und große Satelliten ins All bringen. Doch die Nachfolgerin der in die Jahre gekommenen Ariane 5 hätte ihren Erstflug schon längst absolvieren sollen. Nun soll sie möglichst im vierten Quartal 2023 erstmals abheben – drei Jahre später als geplant.

Auf der Konferenz will die Esa verschiedene Programme vorschlagen, um die Rakete sowie die im Juli erstmals gestartete Vega C, die für den Transport kleinerer Satelliten gedacht ist, flexibler nutzen zu können.

Als Verbesserung der Ariane 6 soll etwa die Version Ariane 6 Block 2 präsentiert werden, die schwerere Lasten ins All fliegen könnte. Auch um die Weiterentwicklung der Vega C, die Vega E, soll es gehen.

Suche nach neuen Astronauten

Ein Highlight hebt sich die Esa für das Ende der Ministerratssitzung auf: Am Mittwochnachmittag will sie bekanntgeben, wer von den mehr als 22.000 Bewerberinnen und Bewerbern es in den nächsten Ausbildungsjahrgang für Astronauten geschafft hat.

Die Raumfahrtbehörde sucht bis zu sechs Astronautinnen und Astronauten in Festanstellung. Zusätzlich will sie eine Reserve von Raumfahrern schaffen und gemeinsam mit einem neuen Astronauten mit körperlicher Behinderung herausfinden, welche Barrieren in der Raumfahrt abgebaut werden können und müssen.

Die Suche nach neuen Raumfahrern hatte die Behörde im März vergangenen Jahres begonnen. Kandidatinnen und Kandidaten mussten sich für die Chance auf einen Flug zu den Sternen in einem sechsstufigen Auswahlverfahren beweisen.

Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/politik/raumfahrt-weltraumagentur-esa-ministerrat-100.html


Deutschland will auf dem Mond landen

Die europäische Raumfahrt der Esa soll neu sortiert werden. Was wird, was wird nicht, und wer macht was? In wenigen Tagen wird genau das in Paris verhandelt.

So könnte EL3 aussehen, der europäische Mondlander: Deutschland drängt dazu auf dem Meeting der europäischen Raumfahrt zu Entscheidungen.
So könnte EL3 aussehen, der europäische Mondlander: Deutschland drängt dazu auf dem Meeting der europäischen Raumfahrt zu Entscheidungen.© ESA / T. Nilsson

Ein irdischer Gipfel mit außerirdischen Themen und ebensolchen Problemen. Wenn in drei Wochen die Minister und Agenturchefs der europäischen Raumfahrt Esa zusammenkommen, soll die Strategie für die kommenden zehn Jahre festgelegt werden. Mindestens.

aumfahrt als Zukunftstechnologie und Basis für wirtschaftliche Entwicklung, da sind sich die Nationen einigen. Geht es um die konkreten Themen und Beteiligungen, wird’s eng mit der Gemeinsamkeit. Für Deutschland der Verhandlungschef bei der Esa ist Walther Pelzer, Chef der deutschen Raumfahrtagentur und Vorstandsmitglied im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). „Wir verhandeln für die Bundesregierung, wir vertreten deren Interessen.“

Deutschland im All

Drängend und dringendst sicherlich ist es, die neue Ariane 6-Rakete zum Fliegen zu bringen. Schnell und sicher. Die Tests dazu sind vielversprechend, das Startdatum jedoch offen. Die Raumstation ISS steht zur Debatte, die Mondmissionen der Nasa, an denen Europa entscheidend beteiligt ist.

Umwelt, Erdbeobachtung, Telekommunikation und letztlich Sicherheit. Der Wunschzettel der deutschen Raumfahrt-Industrie ist lang. Sie möchte am liebsten alles. „Aus den vielen guten Ideen müssen wir die besten herausfiltern. Alles umzusetzen, wird nicht machbar sein“, sagt Walther Pelzer im Gespräch mit der SZ.

Walther Pelzer ist Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur sowie Vorstandsmitglied im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.
Walther Pelzer ist Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur sowie Vorstandsmitglied im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.© fotomedien dlr

Einen öffentlich einsehbaren Fahrplan für Deutschlands Raumfahrt der Zukunft gibt es jedoch bislang weder von ihm noch von der Bundesregierung. Ganz bewusst: Um nicht die Verhandlungsposition Deutschlands mit den anderen Esa-Ländern zu zeitig preiszugeben. Denn, auf solchen Esa-Gipfeln der Raumfahrt geht es mitunter zu wie auf dem Markt. Wer bietet was wofür und vor allem mehr? Wer schließt sich mit wem gegen wen bei konkurrierenden Projekten zusammen?

Deutschland, neben Frankreich der größte Nettozahler der Esa, ist da zu Recht auf seine Interessen bedacht, auf die Stärkung der eigenen Industrie. Und will damit Europa nach vorn, nein nach oben, ins All bringen. All das geschieht vor dem wohl schwierigsten Hintergrund, den es für die Esa je gab. „Diese Ministerratskonferenz wird im turbulentesten und herausforderndsten Umfeld stattfinden, das es jemals bei einer solchen Konferenz gegeben hat“, sagt Pelzer. Inflation, Krieg, Energiekrise und die Pandemie. Es bestehe derzeit das Risiko, dass die jetzigen Rahmenbedingungen die Zukunftsthemen verdrängen. „Das darf uns bei der Ministerratskonferenz nicht passieren. Uns geht es doch wirtschaftlich gut, weil wir Know-how haben. Wir müssen weiterhin in unsere Köpfe investieren, trotz der Krise.“

Eine neue Rakete muss her

Deutschland kommt mit einer bis dahin internen Strategie nach Paris zur Verhandlung. Eckpunkte nennt Walther Pelzer dann aber doch. Es sind solche, die wohl eher wenig strittig in der Esa sind. So wie die Schwerlastrakete. „Die Ariane 6 fertigzustellen, hat im Bereich Raumtransport oberste Priorität. Wir müssen unseren unabhängigen Zugang zum All erhalten.“ Eine klare Ansage an die europäische Raumfahrt. Allerdings gibt es nur vage Aussagen von Deutschland zu einer möglichen Ariane 7 perspektivisch dann. Auch dieses Thema steht in Paris zur Debatte. Genauso wie Vorschläge der Esa selbst und auch aus Frankreich, eigene Raketen für bemannte Weltraummissionen zu entwickeln,

Bei diesem Punkt wird Pelzer etwas deutlicher: „Die politische und wirtschaftliche Herausforderung wird sein, eine gute Balance zwischen selbst machen und mit internationalen Partnern kooperieren zu finden. Wer alles selber machen will, gibt viel Geld aus und verpasst Chancen, die aus Partnerschaften erwachsen. Wir müssen nicht alle Fähigkeiten der Raumfahrt selbst umsetzen.“ Es geht ihm also darum, Technik und Technologien beizusteuern, um dafür das Ticket für den Mitflug zu bekommen. So wie bisher, und doch etwas anders.

Das Kennedy Space Center in Cape Canaveral bereitet sich auf den Start der ersten neuen Mondrakete vor. Europa ist bei Artemis stark dabei.
Das Kennedy Space Center in Cape Canaveral bereitet sich auf den Start der ersten neuen Mondrakete vor. Europa ist bei Artemis stark dabei.© SZ/Stephan Schön

Mit dem neuen amerikanischen Mondprogramm Artemis hat sich etwas Entscheidendes verändert in der Zusammenarbeit von Nasa und Esa. Europa darf kritische Infrastruktur zuliefern. Es ist eine Begegnung auf Augenhöhe. So lieferte Europa das Servicemodul für die nun startbereite Mondrakete Artemis 1 in Cape Canaveral. Ohne dieses Servicemodul kämen die Amerikaner nicht zum Mond. Die Europäer aber auch nicht. „Damit ermöglichen wir unsere astronautische Teilhabe.“ Das ist ein europäisches Aushängeschild, bis Nummer 9 seien bereits vorgesehen und perspektivisch jährlich ein solches Stück, gefertigt in Bremen. „Da sitzt Deutschland auf dem Fahrersitz angesichts unserer starken finanziellen und industriellen Beteiligung“, sagt Pelzer.

Mission Artemis 1: Der erste Start der neuen Mondrakete mit dem Europäischen Servicemodul ESM ist nun für den 14. November von Cape Canaveral aus geplant.
Mission Artemis 1: Der erste Start der neuen Mondrakete mit dem Europäischen Servicemodul ESM ist nun für den 14. November von Cape Canaveral aus geplant.© SZ/Stephan Schön

Der erste Deutsche auf dem Mond

Wann der erste deutsche Astronaut den Fuß jedoch auf den Mond setzen wird, es könnte in diesem Jahrzehnt noch passieren, hofft Deutschlands Raumfahrtchef. Deutschland will in Paris auch zu Beschlüssen kommen, die robotische Missionen auf dem Mond möglich machen. Eingebunden in das amerikanische Artemis-Programm ist ein European Large Logistics Lander (EL3) vorgesehen. Acht Tonnen schwer. Der könnte dann auch beim Aufbau der Mondinfrastruktur mit helfen. „Das würde Europa erstmals allein auf die Mondoberfläche bringen, gestartet mit einer Ariane 6. Es wäre wichtig für Europa und für Deutschland.“ Das will Deutschland als einen der Eckpunkte beim Esa-Meeting in Paris durchsetzen.

Und die Internationale Raumstation ISS, ist die für Deutschland schon abgeschrieben? „Keinesfalls. Ich möchte, dass die ISS bis 2030 weiter betrieben wird. Wir müssen diesen niedrigen Orbit weiter nutzen. Dinge zum Mond zu bringen und dort festzustellen, dass sie in Schwerelosigkeit nicht funktionieren, wäre sehr teuer und eventuell gefährlich. Im sogenannten niedrigen Erdorbit, in dem sich die ISS befindet, werden weiterhin die meisten Experimente durchgeführt.“ Trotz Mondprogramm.

Quelle: https://www.saechsische.de/wirtschaft/luft-und-raumfahrt/esa-raumfahrt-gipfel-5776431.html

Status/Übersicht der Mondmissionen: Artemis I und CubeSats, Japanischer Mondlander und VAE-Rover, Südkoreas Mondmission Danuri

Artemis – Mondprogramm

Eine Übersicht über die Mondmissionen, da ist nämlich viel los. Wir haben Artemis 1 mit Orion und den Cubesats, einen bevorstehenden Start einer Falcon 9 mit einem Japanischen Mondlander und einem Mond-Rover der VAE, sowie Südkorea mit „Danuri“. Bei einigen Cubesats von Artemis 1 läuft es zwar nicht so gut aber es ist viel Redundanz da bzw. auf dem Weg zum Mond: OMOTENASHI vs. Hakuto-R oder LunaH-Map, Lunar IceCube vs. Danuri Orbiter (Südkorea) sowie Lunar Flashlight (Mitfahrgelegenheit mit Hakuto-R)

Letztendlich sind Europa, Japan, Südkorea, Vereinigte Arabische Emirate alles Partner des Artemis- Programm oder Abkommen

Ich bin zufrieden mit den mit vielen interessanten und spannenden Missionen und hoffe auf die Entdeckung von reichlich Wasser auf dem Mond.

Christian Dauck

Treffen Sie Artemis I Commander Moonikin Campos und seine Crew

Orion ist nicht komplett unbemannt: Es gibt drei Dummys an Bord, die verwendet werden, um die Strahlung zu messen, der zukünftige Besatzungen ausgesetzt sein werden, wenn sie zum Mond oder darüber hinaus fliegen.

Kommandant Moonikin Campos – benannt über einen öffentlichen Wettbewerb – ist eine Ganzkörper-Schaufensterpuppe, die den Sitz des Kommandanten einnimmt. Abgesehen vom Vornamen war Arturo Campos der mexikanisch-amerikanische Subsystemmanager für elektrische Energie für Apollo 13, dessen Arbeit der Schlüssel dazu war, den Astronauten genug Energie für die Rückkehr zur Erde zu geben.

Artemis-1-Commander

Commander Moonikin Campos auf seinem Platz

Helga und Zohar sind zwei identische Mannequin-Torsi, die in den Besatzungssitzen der Orion festgeschnallt sind und „aus Materialien hergestellt sind, die menschliche Knochen, Weichteile und Organe einer erwachsenen Frau nachahmen“, erklärte die NASA.

Die Torsi sind mit mehr als 5.600 Sensoren und 34 aktiven Strahlungsdetektoren ausgestattet. Der einzige Unterschied zwischen ihnen besteht darin, dass Zohar eine Strahlenschutzweste trägt, die die NASA in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und der israelischen Weltraumbehörde testet, die die jeweiligen Namen auswählen durften. 

Es laufen auch ein paar Experimente zur Strahlungsmessung. Die NASA testet sechs Radiation Area Monitors, die über das Schiff verteilt sind, um die Strahlung passiv zu überwachen, und es gibt auch den Hybrid Electronic Radiation Assessor oder HERA.

HERA ist ein aktives Instrument, das die NASA als Frühwarnmonitor für zukünftige bemannte Missionen sieht. Die Weltraumbehörde sagte, sie werde einen Alarm auslösen, wenn zu viel Strahlung im Mannschaftsraum festgestellt wird, und den Astronauten signalisieren, in einem verstärkten Teil des Fahrzeugs Schutz zu suchen.

Alexa, sind wir schon fast da?

Es gibt viele wissenschaftliche Experimente zu Orion, aber es gibt auch ein kommerzielles Tech-Experiment, das Alexa und Cisco Webex von Amazon direkt ins Cockpit gebracht hat – nicht weniger in die Mittelkonsole.

Das Projekt mit dem Namen Callisto soll zeigen, wie kommerzielle Technologie bei zukünftigen bemannten Weltraummissionen helfen könnte. Es beinhaltet die Hinzufügung eines Webex-Tablets für Videokonferenzen zwischen Besatzungen und Mission Control sowie eines Alexa-Sprachassistenten, der auf Fragen zum Schiffsstatus antworten und Befehle für das Schiff erteilen kann, um eine bestimmte Aufgabe auszuführen. 

Callisto auf der Bank.  Bildnachweis: Lockheed Martin

Callisto auf der Bank. Bildnachweis: Lockheed Martin

Natürlich gibt es eine Menge Verzögerungszeit zwischen dem Stellen einer Frage an Alexa und dem Erhalt einer Antwort von einem erdbasierten AWS-Server, sodass die NASA ihr System so manipulieren musste, dass es eine lokale Datenbank enthält.

„Ich kann mir eine Zukunft vorstellen, in der Astronauten über einfache Sprachbefehle auf Informationen zum Flugstatus und zur Telemetrie zugreifen können – wie zum Beispiel die Ausrichtung des Raumfahrzeugs, den Wasserversorgungsstand oder den Batteriespannungsstatus“, sagte Howard Hu, Orion-Programmmanager der NASA am Johnson Space Center. Es ist jedoch kein Wort darüber bekannt, ob Alexa in der Lage sein wird – oder willens –, die Türen der Pod-Bucht zu öffnen.

Cubesats stehlen allen die Show

Es ist wichtig, Alexa nach vorbeiziehenden Meteoritenstürmen und Experimentieren mit Samen und Pilzen zu fragen, aber es ist nicht so aufregend wie der Satz von zehn schuhkartongroßen CubeSats, die eine Fahrt auf Artemis I ermöglichten.

Die Satelliten – einige von der NASA und anderen Weltraumbehörden, andere von Forschern und Privatunternehmen – waren im Orion-Bühnenadapter untergebracht. Das ist der Teil der größeren Trägerrakete, der die Orion-Kapsel an der SLS-Rakete befestigte. 

Nachdem die vorläufige kryogene Antriebsphase Orion seinen Schub aus der Erdumlaufbahn gegeben und sich gelöst hatte, wurden alle zehn Satelliten eingesetzt und befinden sich nun auf Kurs zu ihren Missionszielen. Einige werden Orion auf seiner Reise zum Mond begleiten, aber nicht alle. 

Quelle: https://www.theregister.com/2022/11/18/artemis_i_science/


Artemis I Sekundäre Nutzlasten

NutzlastBauherr/BetreiberZweckStatus
ArgoMondItalienische WeltraumagenturTech-DemoBetriebsbereit
BioSentinelNASAAstrobiologieBetriebsbereit
HöckerNASAWeltraumwetterBetriebsbereit
EQUULEUSUniversität TokioErdbeobachtungBetriebsbereit
LunaH-KarteNASAMondbeobachtungenBetriebsbereit
Lunar IceCubeMorehouse State University/NASAMondbeobachtungenBetriebsbereit
LunIRLockheed MartinTech-DemoEmpfangenes Signal schwächer als erwartet
Erdnaher Asteroiden-ScoutNASATech-DemoNoch kein Signal empfangen
OMOTENASHIJapan Aerospace Exploration AgencyMondlanderTaumeln
Team MeilenFlüssigkeit & VernunftTechnologie-DemoUnbekannt

LunaH-Map (Lunar Polar Hydrogen Mapper)
Erbauer/Betreiber: Arizona State University
Orbit: Selenocentric
Größe: 6U

LunaH-Map wird einen Neutronendetektor verwenden, um in permanent beschatteten Mondkratern nach Beweisen für Wassereis zu suchen.

Illustration der NASA-Mission Lunar IceCube zur Untersuchung von Mondeis. (Quelle: Morehead State University)

Lunar IceCube
Erbauer/Betreiber: Morehead State University/NASA (Busek Company, The Catholic University of America)
Umlaufbahn: Lunar Polar
Größe: 6U

Lunar IceCube wird ein Infrarotspektrometer verwenden, um Wasser und organische Verbindungen auf der Mondoberfläche und in der Exosphäre zu erkennen.

LunIR
Erbauer/Betreiber: Lockheed Martin Space (Satellitenbus: Tyvak Nano-Satellite Systems) Flugbahn:
Mondvorbeiflug Größe
: 6U

LunIR wird während eines Vorbeiflugs Spektroskopie- und Thermografiedaten auf der Mondoberfläche sammeln. Lockheed Martin sagte, dass das Raumschiff ein schwächeres Signal als erwartet empfangen habe. Ingenieure evaluieren die nächsten Schritte.

Quelle: https://parabolicarc.com/2022/11/17/status-report-on-artemis-i-secondary-cubesat-payloads/


Die Orion-Raumsonde von Artemis 1 „übertrifft die Erwartungen“ und ist auf Kurs für den Vorbeiflug am Mond am 21. November

Die Artemis 1 Orion-Kapsel der NASA übertrifft die Erwartungen im Weltraum und bleibt am Ziel, am Montag (21. November) am Mond vorbeizufliegen, sagten Vertreter der Agentur. 

Die Mission Artemis 1 startete am Mittwochmorgen (16. November) und schickte einen unbemannten Orion auf einer riesigen Rakete des Space Launch System (SLS) zum Mond. Dies ist Orions allererste Reise über die Erdumlaufbahn hinaus, aber die Kapsel hat Kästchen wie ein Veteran angekreuzt, sagten Mitglieder des Missionsteams.

„Orion hat bisher großartige Leistungen erbracht“, sagte Jim Geffre, Orion-Fahrzeugintegrationsmanager der NASA, während einer Pressekonferenz am Freitagnachmittag (18. November). „Alle Systeme übertreffen die Erwartungen in Bezug auf die Leistung.“

Orion wird den Mond am Montag (21. November) erreichen und um 7:44 Uhr EST (1244 GMT) nur 130 Kilometer über die staubige graue Oberfläche gleiten. Der Missionsplan sieht vor, dass die Kapsel während dieser engen Annäherung einen entscheidenden 2,5-minütigen Triebwerksbrand durchführt, ein Manöver, das vier Tage später die Voraussetzungen für das Einsetzen in die Mondumlaufbahn schaffen wird.

Die Mitglieder des Artemis 1-Teams werden nach einem Treffen am Samstag (19. November) entscheiden, ob sie sich zu diesem „Powered Flyby Burn“ verpflichten oder nicht. Es wäre an dieser Stelle jedoch überraschend, wenn sie am Ende den Plan ändern würden.

„Im Moment sehen wir gut aus und wir sind bereit, mit der Ausführung fortzufahren“, sagte Jeff Radigan, Flugdirektor von Artemis 1, während des Briefings am Freitag.

Das heißt nicht, dass der Flug vollkommen reibungslos verlaufen ist. Dreizehn Anomalien oder „Funnies“ wurden bisher während der Orion-Kreuzfahrt entdeckt, sagten Mitglieder des Missionsteams am Freitag. 

Ein solches Problem war eine Reihe unregelmäßiger Messwerte von Orions Sternentrackern, die die Kapsel zur Navigation verwendet. Dies verwirrte das Team zunächst, aber sie stellten schließlich fest, dass die Tracker durch das Leuchten von Orions Triebwerken während der Verbrennungen geblendet wurden. Nachdem die Ursache identifiziert wurde, war das Team in der Lage, das Problem zu lösen, da es die anderen 12 Funnies hat, die alle kleinere Störungen waren.

Künstlerische Darstellung der Artemis 1 Orion-Kapsel in der Nähe des Mondes.(Bildnachweis: ESA)

Die Probleme könnten für einige der 10 CubeSats, die auf Artemis 1 als Mitfahrgelegenheiten gestartet wurden, schwerwiegender sein. Während alle von ihnen wie geplant von der SLS-Oberstufe aus eingesetzt wurden, verhalten sich jetzt nur fünf wie erwartet, sagte Mike Sarafin, Missionsleiter von Artemis 1, während des Briefings.

ArgoMoon, BioSentinel, Equuleus, LunaH-Map und OMOTENASHI „sind auf Erfolgskurs“, sagte Sarafin. 

Die anderen fünf – LunIR, Lunar IceCube, NEA Scout, CuSP und Team Miles – „sind entweder nach der Bereitstellung auf technische Probleme gestoßen oder hatten intermittierende Kommunikation oder in einem Fall haben sie kein Signal mit dem Kommunikationsmittel erhalten, dass sie geplant hatte“, fügte er hinzu.

Sarafin betonte jedoch, dass er und andere Teammitglieder von Artemis 1 nicht über die besten oder aktuellsten Informationen über die CubeSats verfügen , bei denen es sich um unabhängige Raumfahrzeuge handelt, die von einer Vielzahl verschiedener Gruppen betrieben werden. OMOTENASHI zum Beispiel ist eine winzige japanische Sonde, die darauf abzielt, einen 2,2 Pfund (1 Kilogramm) schweren Lander auf der Mondoberfläche abzusetzen.

Sarafin gab auch bekannt, dass der mobile Startturm von Artemis 1 durch die SLS, die stärkste Rakete, die jemals erfolgreich gestartet wurde, etwas beschädigt wurde . 

Zum Beispiel sprengten Druckwellen, die durch den 8,8 Millionen Pfund Schub der SLS erzeugt wurden, die Explosionstüren von den Aufzügen des Turms während des Starts am Mittwoch, der der erste überhaupt für die Riesenrakete war. (Orion hatte vor Artemis 1 einen Flug hinter sich, einen Testflug von 2014 in die Erdumlaufbahn auf einer Delta IV Heavy-Rakete der United Launch Alliance.) 

Das ist nicht gerade eine Überraschung; Das Team hatte erwartet, dass der SLS dem Turm ein bisschen Schaden zufügen würde, sagte Sarafin. Techniker konnten den Zustand des Startturms noch nicht vollständig beurteilen, aber sie arbeiten daran.

„Das Team geht mit großer Vorsicht vor, um den vollständigen Systemstatus für den mobilen Launcher zu erhalten, und sie arbeiten sich daran“, sagte Sarafin.

Wenn mit dem Vorbeiflug am Montag alles nach Plan läuft, wird Orion sich für einen weiteren entscheidenden Motorstart am 25. November vorbereiten. Dieser wird die Kapsel in eine mondferne rückläufige Umlaufbahn bringen, die Orion bis zu 40.000 Meilen (64.000) bringen wird km) von der Mondoberfläche entfernt.

Die Kapsel wird bis zum 1. Dezember in dieser Umlaufbahn bleiben, wenn sie eine weitere Zündung durchführen wird, um sie auf Kurs zur Erde zu bringen. Orion wird am 11. Dezember unter Fallschirmen sanft im Pazifischen Ozean vor der kalifornischen Küste landen, wenn alles nach Plan läuft.

Quelle: https://www.space.com/nasa-artemis-1-orion-on-track-moon-arrival


SpaceX startet japanischen Mondlander, VAE-Rover am 28. November

Das in Tokio ansässige Unternehmen ispace will Mondgeschichte schreiben.

Nahaufnahme eines Raumfahrzeugs mit dürren Beinen auf der Oberfläche des Mondes mit dem Schwarz des Weltraums dahinter

Künstlerische Darstellung des Landegeräts Hakuto-R von ispace auf dem Mond. (Bildnachweis: ispace)

Ein japanischer privater Mondlander ist in einem Rennen, um Geschichte zu schreiben.

Am 28. November soll der in Tokio ansässige Lander Hakuto-R von ispace zum Atlaskrater des Mondes starten, um für eine sanfte Landung bereit zu sein, die möglicherweise die erste jemals von einem privaten Unternehmen auf der Mondoberfläche ist. 

Hakuto-R wird auf einer SpaceX Falcon 9 -Rakete von der Cape Canaveral Space Force Station in Florida abheben und den Mond frühestens im April 2023 erreichen. Nach der Landung wird Hakuto-R einen kleinen Rover der Vereinigten Arabischen Emirate namens Rashid einsetzen . Der vierrädrige Rover wird den Mond 14 Tage lang mit einer hochauflösenden Kamera, einem Wärmebildgerät, einem mikroskopischen Bildgerät und einer Sonde zur Untersuchung elektrischer Ladungen auf der Mondoberfläche untersuchen.

Es ist jedoch unklar, ob Hakuto-R das erste private Unternehmen sein wird, das sanft auf dem Mond landet. Die NASA hat das Unternehmen Intuitive Machines beauftragt, ihren Nova-C-Mondlander zu starten , der jetzt für März 2023 geplant ist, während der Peregrine-Mondlander von Astrobotic laut dem Startkalender von Spaceflight Now im ersten Quartal 2023 abheben wird(öffnet in neuem Tab). In diesem frühen Stadium ist es schwierig zu sagen, welches dieser Unternehmen zuerst landen wird.

„Unsere erste Mission wird den Grundstein legen, um das Potenzial des Mondes freizusetzen und ihn in ein robustes und dynamisches Wirtschaftssystem umzuwandeln“, sagte Takeshi Hakamada, Gründer und CEO von ispace, in einer Erklärung(öffnet in neuem Tab)Donnerstag (17. Nov.), einen Tag nachdem die NASA ihr Artemis Human Lunar Programm mit dem erfolgreichen Mondstart der unbemannten Artemis 1 gestartet hatte .

Sicher auf dem Mond zu landen ist schwierig, besonders für private Unternehmen, die nicht über die Ressourcen einer nationalen Regierung verfügen. Zum Beispiel stürzte der privat finanzierte Beresheet-Lander von SpaceIL während seines Aufsetzversuchs ab. 2019. Aber dennoch kommt eine neue Ära, in der kleine kommerzielle Lander auf den Mond schwärmen, um den Weg für zukünftige menschliche Landungen zu ebnen. 

Das Artemis-Programm der NASA unterstützt eine Flotte von Unternehmen wie ispace, Astrobotic und Intuitive Machines im Rahmen des Commercial Lunar Payload Services-Programms (CLPS), das im kommenden Jahrzehnt noch mehr Robotermissionen an die Oberfläche bringen wird. (Hakuto-R wird nicht von CLPS unterstützt, aber der ispace-Partner Draper wurde von der NASA beauftragt, ein Team zu leiten, das eine gewagte Mondlandung auf der anderen Seite durchführt, die frühestens 2025 stattfinden soll.)

Der primäre Landeplatz von Hakuto-R, Atlas Crater, befindet sich im nordöstlichen Quadranten des Mondes in der Nähe von Mare Frigoris („Kältemeer“). Der Standort wurde ausgewählt, um „die Flexibilität während des Betriebs zu erhalten“, sagte ispace, aber das Unternehmen veröffentlichte nicht viele Einzelheiten, abgesehen davon, dass der Standort „mehrere Eventualitäten“ während der langen Transitphase der Mission zulässt.

„Zu einer sorgfältigen Prüfung der Kriterien für den Zielort gehörten die Dauer der Sonneneinstrahlung und die Sichtbarkeit der Kommunikation von der Erde aus“, schrieben ispace-Beamte. „Alternative Landeziele sind unter anderem Lacus Somniorum, Sinus Iridium und Oceanus Procellarum.“

Vorgesehene wichtige Meilensteine ​​der Mondlandemission Hakuto-R ispace ab November 2022. (Zum Vergrößern klicken.)(Bildnachweis: ispace)

„Hakuto“, was auf Japanisch „weißes Kaninchen“ bedeutet, war der Name des von  ispace verwalteten Teams für den Google Lunar X-Prize (GLXP). Das GLXP bot der ersten privaten Gruppe, die auf dem Mond landen und einige Aufgaben erledigen konnte, 20 Millionen US-Dollar, endete jedoch 2018 , ohne dass ein Gewinner den Preis erhielt.

Hakuto-R (das „R“ steht für „rebooted“) sollte ursprünglich 2021 auf dem Mond landen, wurde aber aufgrund technischer Probleme und anderer Angelegenheiten aufgehalten. Das Unternehmen zielt darauf ab, die menschliche Besiedlung mit Mondwassereis zu ermöglichen, das vor Ort abgebaut werden kann.


Der koreanische Mondorbiter Danuri spielt „Dynamite“ von BTS aus dem All

Das Foto zeigt einen Bildschirm, auf dem das von Danuri gesendete Musikvideo zu „Dynamite“ von BTS abgespielt wird. 
(Ministerium für Wissenschaft und IKT)

Das Ministerium für Wissenschaft und IKT teilte am Montag mit, dass Südkoreas unbemanntes Raumfahrzeug Danuri das BTS-Musikvideo „Dynamite“ zur Erde übertragen und damit erfolgreich Daten vom Weltraum zur Erde übertragen habe.

Nach Angaben des Wissenschaftsministeriums wurde Danuri, auch bekannt als Korea Pathfinder Lunar Orbiter, am 25. August und 28. Oktober störungstoleranten Netzwerktests unterzogen.

DTN-Tests sollen testen, ob Daten unter extremen Bedingungen und über sehr große Entfernungen vollständig übertragen werden.

Während des ersten DTN-Tests am 5. August wurde ein Musikvideo des BTS-Hits „Dynamite“ mit Hilfe von Weltraum-Internetgeräten, die vom Electronics and Telecommunications Research Institute entwickelt wurden, vom Orbiter zur Erde gesendet.

Das 11,19 Megabyte große Video – drei Minuten und 43 Sekunden lang – wurde von der etwa 1,21 Millionen Kilometer vom Orbiter entfernten Bodenstation innerhalb von 10 Sekunden nach seiner Übertragung abgespielt.

Nach dem erfolgreichen Test am 28. Oktober schrieb ETRI an Danuri: „Wir sind unterwegs, warte auf uns, Mond“, und der Orbiter schickte die Nachricht erfolgreich an das Institut zurück.

Die Tests wurden durchgeführt, um zu testen, ob der Orbiter in der Lage wäre, während seiner Monderkundungsmission, die ab Ende Dezember beginnen soll, Beobachtungsdaten zu übertragen.

Danuri wurde im August als erste Mondmission des Landes gestartet.

Es soll am 17. Dezember in die Umlaufbahn des Mondes eintreten und Ende Dezember darauf landen, um das Gelände, die magnetische Stärke, Gammastrahlen und andere Merkmale der Mondoberfläche zu messen.

Ab Januar soll der südkoreanische Orbiter den Mond in 100 Kilometer Höhe für ein Jahr umkreisen, um das Magnetfeld des Mondes zu beobachten und nach möglichen Landeplätzen auf dem Mond zu suchen.

Quelle: https://www.koreaherald.com/view.php?ud=20221108000579

NASA-Mission Artemis-1: Riesenrakete SLS gestartet, Orion auf dem Weg zum Mond/Viel Mondwisschenschaft startet

Die SLS Rakete der Artemis I Mission beim Start in Florida

Beim dritten Versuch hat es geklappt, die riesige Mondrakete SLS der NASA ist gestartet. Sie hat das unbemannte Raumschiff Orion Richtung Mond geschossen.

Am Mittwochmorgen hat es geklappt, die Riesenrakete SLS der NASA ist zum ersten Mal gestartet und hat die unbemannte Mondmission Artemis-1 begonnen. Damit war der dritte Startversuch erfolgreich. Die Rakete hat etwa 45 Minuten nach der Öffnung des Startfensters abgehoben. Bei der Vorbereitung hat es davor Probleme mit einem Wasserstoffleck und mit einem fehlerhaften Radar gegeben. Beides war rechtzeitig behoben worden. Der Countdown hat sich dadurch etwas verzögert, konnte aber wieder aufgenommen werden.

Nach dem Start zeigten alle empfangenen Daten, dass die Triebwerke planmäßig arbeiteten und der Missionsbeginn ein Erfolg war, erklärt die NASA. Etwa zehn Minuten nach dem Start wurde die unbemannte Orion-Raumkapsel von den Haupttriebwerken angekoppelt. Das Raumschiff ist jetzt in der Erdumlaufbahn und hat damit begonnen, seine Solarkollektoren zu entfalten.

4K Recap! NASA Finally Launched SLS Rocket To Moon

14 Minuten nach dem geglückten Start hat die NASA-Startchefin Charlie Blackwell-Thompson das Team gelobt und erklärt, „Ihr habt euch das verdient“. Was sie geleistet hätten, würde Generationen inspirieren, sie hätten sich ihren Platz in der Geschichte verdient. Damit könne man jetzt die Rückkehr zum Mond vorbereiten und sich danach auch dem Mars widmen. Nach der kurzen Ansprache wurde traditionsgemäß ihr Schlips abgeschnitten.

UPDATE16.11.2022 08:42 Uhr

Gut 50 Minuten nach dem Start hat die Raumkapsel Orion ihren Erdorbit mit einem längeren Manöver erfolgreich angepasst. Als Nächstes steht etwa eine Stunde und 20 Minuten nach dem Start das besonders lange Feuern der Triebwerke an, mit dem das Raumschiff Richtung Mond geschossen werden soll.

UPDATE16.11.2022 09:44 Uhr

Die Orion-Raumkapsel hat erfolgreich ihre Triebwerke aktiviert und sich mit einem langen Manöver Richtung Mond geschossen.

Mit der unbemannten Mission Artemis-1 soll das gleichnamige ambitionierte Programm der NASA eingeleitet werden, das die Rückkehr der Menschheit auf den Mond zum Ziel hat. Dafür soll jetzt erst einmal die Orion-Raumkapsel den Mond mehrere Wochen lang umkreisen und dann zur Erde zurückkehren. Die NASA will damit wichtige Technik testen, die auch bei den späteren bemannten Missionen zum Einsatz kommen wird. Bereits auf Artemis-2 sollen Menschen um den Mond kreisen, und nach einem unbemannten Test der Mondlandefähre soll die Crew von Artemis-3 sogar schon landen. Mit Capstone ist ein Wegweiser für das Artemis-Programm erst vor wenigen Tagen am Mond angekommen.

Quelle: https://www.heise.de/news/Mondmission-Artemis-1-NASA-Riesenrakete-SLS-erfolgreich-gestartet-7341368.html


Auch beim dritten Startversuch hat es die Nasa noch einmal spannend gemacht. Der Countdown wurde zehn Minuten vor dem Start der SLS-Mondrakete angehalten. Zuvor gab es Probleme beim Betanken mit flüssigem Wasserstoff. Wegen eines Lecks an einem Einlassventil war der Tankvorgang gegen halb vier unserer Zeit unterbrochen worden. Die sogenannte „Rote Crew“ wurde zur Startrampe geschickt, um das Ventil festzuziehen, danach wurde der Tankvorgang fortgesetzt. Gleichzeitig untersuchte das Startteam ein Problem an einer Radarstation, die für die Kommunikation mit der Rakete und dem Raumschiff wichtig ist.

7:35 MEZ gaben alle Stationen Go für den Start. Um 7:38 Uhr wurde der Countdown für die letzten zehn Minuten wieder gestartet. 7:48 Uhr startete die 98 Meter hohe SLS-Rakete Richtung Mond.

Quelle: https://www.mdr.de/wissen/faszination-technik/nasa-esa-mondmission-start-artemis-eins-erfolgreich100.html


Doma GIF - Find & Share on GIPHY
Back to the Moon! Überwältigend die viele Mondwissenschaft! Die Menschheit kehrt wieder zum Mond zurück!

Back to the Moon! Mit Artemis 1 geht es nun endlich los. Die Menschheit kehrt wieder zum Mond zurück. Ein großer Tag heute für die Bemannte Raumfahrt bzw. Raumfahrt.

-Capstone ist vor wenigen Tage am Mond angekommen und wird die Umlaufbahn für die Mondstation (Luna Gateway) Testen.

-Der Bau der Komponenten für das zukünftige Luna Gateway befinden sich im Bau

-Die Raumsonde Danuri kommt am 17 Dezember im Mondorbit an und wird zu Silvester nach Wasser auf dem Mond suchen und spektroskopische Untersuchungen vornehmen

-Auch Artemis 1 macht Wissenschaft und setzt Cubesats aus, darunter befassen sich eine Handvoll mit dem Mond, hier wieder suche nach Wasser und spektroskopische Untersuchungen.

-Der M1-Lander von ispace soll ungefähr am 22. November von Cape Canaveral, Florida, starten. Der Lander wird Nutzlasten, einschließlich Mondrover, für die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und die japanische Weltraumbehörde JAXA tragen. 

-Lunar Flashlight wird frühestens am 22. November an Bord einer SpaceX Falcon 9-Raketenmitfahrgelegenheit starten und sich dem japanischen Hakuto-R- Lander und dem Rashid 1 – Rover der Vereinigten Arabischen Emirate anschließen. Lunar Flashlight sollte ursprünglich auf der NASA- Mission Artemis 1 mitfliegen und auf einer massiven Rakete des Space Launch System (SLS) fliegen, die derzeit auf den Start am frühen Mittwoch (16. November) abzielt. Der Satellit versäumte jedoch die Frist für die Integration in dieses Raumschiff, was die Suche nach einer neuen Trägerrakete veranlasste. Lunar Flashlight wird in permanent schattigen Regionen Wassereismessungen durchführen.

Christian Dauck

Mondmission Artemis 1: Nasa beginnt Countdown für Start der Mondrakete

Immer wieder wurde der Starttermin der neuesten Nasa-Mondrakete verschoben. Am Mittwoch soll die unbemannte Expedition nun starten.

Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat einen neuen Anlauf zum Start ihrer Mondmission Artemis 1 begonnen – der Countdown zum Abflug des 98 Meter hohen Space Launch System (SLS) läuft. Am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) soll die Rakete ein unbemanntes Raumschiff in eine Mondumlaufbahn bringen.

Das SLS ist für eine Weltraumrakete besonders groß. In der Kapsel sitzen zwar nur Puppen, Experten sehen in der Mission jedoch den Beginn eines neuen Weltraumzeitalters, in dem Menschen nicht nur den Mond besiedeln, sondern früher oder später auch den Mars. Die unbemannte Raumkapsel soll nach knapp einem Monat wieder auf der Erde landen. Seit August verzögerte sich der Start, unter anderem auch wegen eines Treibstofflecks.

WETTER 90 % ‚GO‘ FÜR DEN START VON ARTEMIS 1, NASA WÄGT PLAN AB

Artemis 1 soll nun frühestens am 16. November um 1:04 Uhr EST (0604 GMT) bzw. SLS, Orion (Artemis I Mission), KSC LC-39B, 07:04 MEZ: 16. November 2022 vom Startkomplex 39B im Kennedy Space Center der NASA in Florida starten. Backup-Starttermine sind am 19. und 25. November verfügbar . 

Die Wettervorhersage für den geplanten Start der NASA-Mondrakete Artemis 1 hat sich auf eine makellose Wahrscheinlichkeit von 90 % für einen klaren Himmel für den frühen Mittwoch, den 16. November, um 1:04 Uhr EST (0604 GMT) verbessert. 

Das Missionsmanagementteam von Artemis 1 trifft sich derweil, um den Startplan nach kleineren Schäden an der Rakete durch den Hurrikan Nicole zu besprechen. 

Die NASA plant, heute Abend eine Telefonkonferenz zu ihrem Startplan abzuhalten, die frühestens um 18:00 Uhr EST (2300 GMT) beginnen soll. Sie können live auf Space.com und auf unserer Artemis 1 – Webcast – Seite zuhören . 

https://www.space.com/news/live/nasa-artemis-1-moon-mission-updates

Ob der neu angesetzte Starttermin tatsächlich eingehalten werden kann, ist auch diesmal unklar. Böen des Hurrikans Nicole hatten vergangene Woche ein drei Meter langes Stück Abdichtung an der Spitze der Rakete gelöst. Da es sich in der Nähe der Raumkapsel befindet, wollte die Flugleitung sicherstellen, dass es keinen Schaden anrichtet, sollte es beim Start abreißen. Eine endgültige Entscheidung dazu steht noch aus.

Im Jahr 2024 soll wieder ein bemannter Flug zum Mond gewagt werden. Eine Landung ist für 2025 geplant – über 50 Jahre nachdem Eugene Cernan von der Apollo 17 als bislang letzter Mensch den Mond wieder verlassen hat. Benannt ist das Mondfahrtprogramm nach der griechischen Göttin Artemis, der Zwillingsschwester des Apollon.

Quelle: https://www.zeit.de/wissen/2022-11/mondmission-artemis-nasa-mondrakete-start

Perseverance: Was that October 19 Go/No Go meeting or is it postponed?

it said in a statement: On October. 19, team members will hold a „go/no go“ meeting to determine if they’re willing to put sample tubes there (Sample-cache Depot), said NASA planetary science chief Lori Glaze during a briefing.

Was that October 19 Go/No Go meeting or is it postponed?

Will NASA and the Perseverance team make a statement to the interested public about the “Go/No Go” meeting?

Kind regards

Christian Dauck

The October 19th meeting did occur, and I encourage you to call in for the MEPAG meeting (open to all) next week if you’d like to hear more about the details.

Research Scientist | Jet Propulsion Laboratory

Das ist ja interessant, OK das Go/No Go Meeting hat statt gefunden. Der Termin wurde teils halb Offiziell kommuniziert, das war in den Raumfahrt-Nachrichten mehr eine Randnotiz und das auch nur auf Englisch. Keine große NASA Ankündigung wie man Sie eher gewohnt ist.

Siebte Nation am Mond: Südkorea schickt die Sonde Danuri ins All

Die Gruppe der Mondfahr-Nationen wird größer. Diesmal ist Südkorea an der Reihe. Das Land will seine Sonde Danuri in eine Mond-Umlaufbahn schicken. Von dort aus soll sie nach seltenen Elementen und nach Eis auf der Oberfläche suchen.

Die undatierte Apollo 11-Aufnahme zeigt die von Kratern übersäte Mondoberfläche, die allesamt durch die Einschläge von kleinen Körpern im Sonnensystem herrühren. Kein Hinweis auf Wasser: Der Mond sieht staubtrocken aus. Aber in manchen Kratern lagert Wassereis.
Die von Kratern übersäte Mondoberfläche (picture alliance / dpa / Nasa)

Eine Falcon 9 der kalifornischen Firma SpaceX wird es sein, die den Korea Pathfinder Lunar Orbiter – abgekürzt KPLO – ins All schießt. Im Weltraum angekommen, schraubt sich die Sonde spiralförmig immer höher und weiter von der Erde weg – solange, bis sie in vier Monaten, also Mitte Dezember, von der Schwerkraft des Mondes eingefangen wird.

„Die Mission ist eine große Herausforderung. Denn in Korea haben wir damit noch keine Erfahrungen. Wir wollen aber nicht nur zum Mond, weil andere Länder es auch machen. Sondern wir erhoffen uns dadurch einen Technologieschub und eine Steigerung unseres nationalen Selbstwertgefühls.“

Kyeong Kim arbeitet am geologischen Forschungszentrum der Universität für Wissenschaft und Technologie in Daejeon. Deren Abteilung für geophysikalische Exploration hat Südkoreas erste Mondsonde in den vergangenen vier Jahren entwickelt.

Südkoreas Sonde soll den „Mond genießen“

Seit wenigen Wochen hat sie auch einen Namen: Danuri – ein Kunstwort, das die koreanischen Begriffe für „Mond“ und für „genießen“ zusammenbindet. Aus einer Umlaufbahn heraus soll Danuri auf die Mondoberfläche hinunterblicken.

„Flüchtige Elemente wie Sauerstoff und Spurenelemente wie Zink oder Zinn kommen auf dem Mond relativ selten vor. Sie wurden noch nie näher untersucht. Ich bin für das Gammastrahlenspektrometer an Bord der Sonde zuständig. Damit hoffen wir, die Ausbreitung solcher Elemente auf der Mondoberfläche bestimmen zu können – und das als erstes Land überhaupt.“  

Vergleicht man die Verteilung seltener Elemente auf dem Mond mit jener auf der Erde, könnte das die These bestärken – oder widerlegen –, dass der Mond einst aus der frühen Erde herausgeschlagen wurde. Denn dann müssten die Konzentrationen von Spurenelementen auf Erde und Mond ähnlich sein.

Licht ins Dunkel der Krater bringen

Alle zwei Stunden soll Südkoreas Sonde in etwa hundert Kilometern Höhe über einen der Pole des Mondes fliegen. Denn der Nord- und der Südpol bilden den zweiten Schwerpunkt der Mission.

„Die schattigen Regionen des Mondes sind höchst interessant. In diese Krater an den Polen fällt nie ein Sonnenstrahl. In ihnen ist es mit minus 170 Grad Celsius extrem kalt. Wassermoleküle, die dort hineingeraten, bleiben für immer dort. Gibt es genug davon, entsteht Eis.“

Die Planetologin Brett Denevi von der Johns Hopkins University in Laurel im US-Bundesstaat Maryland gehört zum Team der ShadowCam, die als Experiment auf dem KPLO mitfliegt.

„Normalerweise könnten sie mit einer optischen Kamera nichts sehen, wenn sie über dunkle Krater fliegen. Ihre Bilder wären alle schwarz. Aber wir haben die ShadowCam so konstruiert, dass sie 200 Mal lichtempfindlicher ist als alle bisherigen Kameras in der Raumfahrt. Ein winziger Bruchteil des Sonnenlichts, das die Krater von außen bescheint, wird in sie hinein reflektiert. Dieses Licht wird uns verraten, was sich in diesen Kratern befindet.“

Vermutlich Wassereis – so die Erwartungen von Planetenwissenschaftlern.

Eis auf dem Mond

Aus diesem Eis ließe sich womöglich Trinkwasser für Astronauten einer künftigen Mondbasis gewinnen – und Raketentreibstoff für die Rückreise zur Erde, betont Kyeong Kim.  

„Wir Menschen werden zum Mond zurückkehren und dort bis 2030 eine Station errichten. Unsere Mission soll zeigen, dass Südkorea künftig in der Lage ist, sich an derart anspruchsvollen internationalen Mondmissionen zu beteiligen.“

Gelingt der Flug in die Mondumlaufbahn, soll wenige Jahre später Südkoreas erster Mondrover landen und die Flagge des Landes hinunter auf die Mondoberfläche bringen.

Südkorea schickt die Sonde Danuri ins All

Quelle: https://www.deutschlandfunk.de/suedkorea-schickt-die-sonde-danuri-ins-all-100.html

Doma GIF - Find & Share on GIPHY
Der erfolgreiche Start von Südkoreas erste Mondsonde bedeutet spannende und interessante Wissenschaft am Mond! Freue mich auf die Ankunft im Dezember.

„Danuri“ Südkoreas erste Mondsonde ist erfolgreich gestartet. Kleiner Funfact: Mit dem Teststart von Artemis 1 (Launch voraussichtlich ende August) und „Capstone“ (bereits unterwegs) der die Umlaufbahn für eine zukünftige Mondstation testen soll, befinden sich dann drei von Menschen geschaffene Flugkörper auf den Flug Richtung Mond und damit drei Wegbereiter die Menschen zurück zum Mond bringen werden. Ohne jetzt die gesamte Raumfahrtgeschichte durch zu schauen: Sowas hatten wir bis jetzt noch nicht oder!? Und wenn: Dann sehr sehr selten!

Christian Dauck

Roskosmos: Putin entlässt Dmitri Rogosin

Für leitende Position in besetzten Gebieten: Putin beruft Roskosmos-Chef Rogosin ab

Roskosmos-Chef Rogosin und Präsident Putin
Vertraute: Dmitri Rogosin (li.), bisher Chef der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos, und Russlands Präsident Wladimir Putin

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos Dmitri Rogosin von seinen Aufgaben entbunden. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf eine Dekret aus dem Kreml.

Oppositionellen Medien zufolge soll Rogosin neue Aufgaben erhalten und für die besetzten Gebiete in der Ukraine zuständig werden. Das berichtet unter anderem das unabhängige Portal „Meduza“.

Demnach  soll Rogosin derzeit der einzige Kandidat für die Leitung Präsidialverwaltung der besetzten Gebiete sein. 

Neuer Roskosmos-Chef wird dem Dekret zufolge Vize-Ministerpräsident Juri Borisow. Er war bisher für den „militärisch-industriellen Komplex“ zuständig. Zu diesem gehört in Russland auch die Raumfahrt.

Quelle: https://www.stern.de/politik/ausland/ukraine-news–putin-beruft-roskosmos-chef-rogosin-ab—position-in-besetzenden-gebieten-32542576.html

15:22 Uhr

Putin besetzt Schlüsselpositionen neu

Knapp fünf Monate nach Kriegsbeginn sind wichtige Positionen innerhalb der russischen Führungsebene neu besetzt worden. Präsident Wladimir Putin hat Industrieminister Denis Manturow zum Vizeregierungschef ernannt und den bisher für die Rüstungsindustrie zuständigen Vizeregierungschef Juri Borissow per Erlass zum neuen Generaldirektor der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos gemacht.

Borissow hatte in den vergangenen Wochen die Umstellung der Wirtschaft auf die Bedürfnisse der Kriegsführung in die Wege geleitet. So können nun Betriebe zur Erfüllung von Staatsaufträgen verpflichtet und deren Angestellte zu Überstunden und Urlaubsverzicht gezwungen werden. Manturow soll nach seiner Ernennung die staatliche Rüstungskommission leiten.

Quelle: https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-ukraine-freitag-153.html#Putin-besetzt-Schluesselpositionen-neu



Nach immer schrilleren Attacken wackelt Stuhl des Roskosmos-Chefs

Dmitri Rogosin, der Chef der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, ist seit dem Ausbruchs des Krieges immer wieder durch aggressive Aussagen gegen den Westen aufgefallen. Doch offenbar ist das seinen Vorgesetzten selbst in Zeiten einer aufgeheizten Stimmung zu viel.Rogosin gilt als treuer Soldat des russischen Despoten Wladimir Putin, entsprechend hat er auch kein Hehl daraus gemacht, was er vom Krieg gegen die Ukraine und den Sanktionen des Westens hält. Allerdings waren die Aussagen Rogosins immer wieder irritierend und verstörend, vor allem deshalb, weil dem Westen und Russland in der Raumfahrt und dem Betrieb der Internationalen Raumstation nichts anderes übrigbleibt als zusammenzuarbeiten.

Immer wieder Provokationen

Der Roskosmos-Chef hat aber seit dem Ausbruch des Krieges unter anderem darüber fantasiert, dass die ISS über westlichem Territorium abstürzen könnte. Diese regelrecht groteske Aussage hat für viel Irritation gesorgt, denn eigentlich bemühten sich die Verantwortlichen auf beiden Seiten um die Erhaltung von Normalität im All und auf der ISS.Infografik: Die Raumstation ISS in ZahlenDie Raumstation ISS in ZahlenDoch zuletzt gab es erneute Provokationen, so hatten die drei ISS-Kosmonauten einen bizarren Propaganda-Auftritt mit den Flaggen der nicht anerkannten Volksrepubliken Lugansk und Donezk im Osten der Ukraine. Es ist bis heute nicht klar, wer das angeordnet hat, es ist aber denkbar, dass Rogosin dafür verantwortlich war, möglicherweise sogar im Alleingang.

Doch auch danach wurden die Aktionen von Rogosin immer unberechenbarer. So wollte er angeblich nicht einen Anruf seines NASA-Amtskollegen Bill Nelson annehmen, der mit ihm über den Propaganda-Auftritt sprechen wollte und gemeint: „Es gibt nichts zu besprechen. Zuerst sollten die Sanktionen aufgehoben werden.“ Vorgestern verspottete Rogosin dann via Telegram US-Präsident Joe Biden bei der Präsentation des ersten Bildes des James-Webb-Teleskops.

Wie Ars Technica berichtet, werden derzeit die Gerüchte lauter, dass Rogosin abgelöst werden könnte. Die russische Nachrichtenagentur Interfax schreibt etwa, dass der stellvertretende Ministerpräsident Juri Borissow, der für die russische Raumfahrt- und Verteidigungsindustrie zuständig ist, die Leitung von Roskosmos übernehmen könnte.

Quelle: https://winfuture.de/news,130774.html

Geplante Mondstation: Warten auf den Start von Capstone

Warten auf den Start von Capstone zum Mond, Capstone wird die geplante Umlaufbahn des Lunar-Gateway (Mondstation) testen. Wohl schlechtes Wetter momentan in Neuseeland, könnte der 25 Juni werden.

Die NASA, Rocket Lab und Advanced Space zielen nicht mehr auf den 13. Juni für den Start der Cislunar Autonomous Positioning System Technology Operations and Navigation Experiment oder CAPSTONE Mission zum Mond ab. Die Flugsoftware wird aktualisiert. Ein überarbeiteter Zeitplan wird so bald wie möglich zur Verfügung gestellt.

Seit der Ankunft in Neuseeland wurde CAPSTONE von Teams von Rocket Lab, Terran Orbital und Stellar Exploration erfolgreich betankt und in die Lunar Photon-Oberstufe integriert. CAPSTONE und Photon sind in der Nutzlastverkleidung eingekapselt. Quelle: https://blogs.nasa.gov/artemis/2022/06/08/capstone-mission-launch-no-longer-targeting-june-13/