Werbeveranstaltung für Chatkontrolle: Kuscheln mit Kutcher

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Die Zukunft in der Justiz/Strafverfolgung: Big-Data und Künstliche Intelligenz

Wenn die Chatkontrolle kommt, kann ich den Gegnern ja Kurse anbieten wie man sich Chatkontroll-Konform mit Kindern unterhält. Hier und da schreibe ich Frauen, Jungen Frauen und die Gegner wollen mir doch glaubhaft machen das mich eine Chatkontrolle diskriminiert bzw. die Polizei mich verfolgt. Die Chatkontroll-Gegner erzählen einen mist. Womöglich steht die Polizei dann bald vor der Tür meiner Pflegeeltern, der Christian ist ein gant Böser – Ja, klar (Sarkasmus).

Ich hab einen Förderschulabschluss, hab mehrfach in Kitas Praktikum gemacht, dafür braucht man ein besonderes Führungszeugnis, werde wahrscheinlich später an einer Schule Praktikum machen wo ich wieder diese Führungszeugniss brauche, Menschen wie ich brauchen keine sorgen vor der Chatkontolle zu haben und Menschen die ich auf Twitter kenne eben so wenig. Wie viele können das schon bei ihren ganzen Twitter-Müll-User behaupten.

Der Staat gibt mit doch schon die Freigabe/Erlaubnis Kinder im Internet oder im meinen Dorf zu: beaufsichtigen, zu betreuen oder mit Ihnen zu sprechen. Und die Chatkontroll-Gegner zittern vor ihrem Computern und mahlen sich irgendwelche Phantasie Geschichten aus während ich gelassen bleibe.

Die Gegner haben Angst von der Chatkontrolle erfasst zu werden, da frage ich mich als Asperger-Autist mit Förderschulabschluss können diese Menschen nicht ordentlich mit Frauen/Mädchen im Internet kommunizieren?Ich kann es doch auch und hab keine sorgen vor einer Chatkontrolle. Die Chatkontroll-Gegner können sich wohl nur mit leicht „gekleideten Frauen“ auf Twitter unterhalten anstatt mit richtigen Frauen oder Mädchen, anders sind deren „merkwürdige Artikel“ gegen die Chatkontrolle nicht zu verstehen. Was ja auch kein Problem wäre, dann gibt es für User (Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten und Berufe) Chatkontroll-Kurse als vorstufe zur Strafe die, Richter/rinnen dann vorab aussprechen. Das wäre doch was – Problem gelöst.

Ganz im gegenteil so eine KI hätte mein Gehirn-Abbild eher noch im System! Die Chatkontrolle ist ein tolles Instrument und sollte auch auf verschlüsselte Kommunikation angewendet werden – EU weit. Ein tolles System und vorhaben, das ich nur unterstützen kann – ich bin ein Fan von solchen Systemen. Ich hab kein Problem mich von einer „Maschine“ scannen und beurteilen zu lassen, finde ich besser als von einem Emotionalen Menschen der mit Vorurteilen behaftet ist.

Künstliche Intelligenz sollte viel mehr in Justiz und Strafverfolgung eingesetzt werden – ja sogar Urteile im Strafrecht ausrechen dürfen. Das ist nicht nur effizient sondern auch viel Cooler als ein langweiliger „Menschlichter Richter“. So eine Moderne Justiz und Strafverfolgung wünsche ich mir.

Eine tolle Veranstaltung der Chatkontroll-Befürworter

Christian Dauck

Befürworter der Chatkontrolle haben die Anhänger:innen des umstrittenen Gesetzes zu einem PR-Event zusammengetrommelt. Auf diesem werden Probleme für die Privatsphäre negiert, Kritik in die Nähe der Täter gerückt und Überwachung durchgehend geleugnet. Ein Kommentar zu einer merkwürdigen Veranstaltung.

19.11.2022 um 16:45 Uhr – Markus Reuter – in Überwachung – 4 Ergänzungen

EU-Abgeordnete Eva Kaili
Die EU-Abgeordnete Eva Kaili dankt dem Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher. – EU Parlament / Stream

Nicht überall, wo Panel oder Diskussion draufsteht, ist auch Diskurs drin. Eine parteiübergreifende Initiative von Europa-Abgeordneten hatte am vergangenen Mittwoch zu einer PR-Veranstaltung eingeladen. Titel: „Tech to keep children safe online“, es ging um die Bewerbung der geplanten Chatkontrolle.

Das Vorhaben ist hoch umstritten, weil mit der Chatkontrolle die Endgeräte aller Menschen auf Darstellungen von sexualisierter Gewalt gegen Kinder durchsucht werden sollen. Die dazu nötige Technik wird nicht nur von Bürgerrechtler:innen als Angriff auf Privatsphäre, Verschlüsselung und vertrauliche Kommunikation angesehen. Befürchtet wird auch, dass die Technologie zur Blaupause für autoritäre Staaten wird, um nach allen möglichen Inhalten automatisch zu suchen.

Das alles findet auf der Veranstaltung nicht statt. Denn dort spielen sich die Befürworter:innen der Chatkontrolle Bälle, Fragen und Antworten zu. Sie simulieren einen demokratischen Austausch, der bis hin zu den anschließenden Saalfragen abgesprochen wirkte.

Die über die Webseite des EU-Parlamentes live übertragene Veranstaltung war durchaus hochkarätig besetzt, neben der EU-Innenkommissarin Ylva Johannson und dem UNICEF-Chef Geert Cappelare war der Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher zugeschaltet. Er hat eine Organisation zum Thema Kindesmissbrauch gegründet und lobbyiert in der EU seit einiger Zeit für den Einsatz von Überwachungstechnologie gegen eben jenes Kriminalitätsfeld.

Eines zog sich durch die ganze Veranstaltung: die Erzählung von grauenhaften Verbrechen und die vollkommene Missachtung des Themas Privatsphäre bei gleichzeitiger Technologiegläubigkeit und vehementem gegenseitigen Schulterklopfen der Akteur:innen. Die sehen sich auf einer historischen Mission, bei der Widerspruch nicht sein darf, ja verwerflich ist. Man wähnte sich unter Überwachungsleugner:innen, die in einer Art Glaubenskrieg den sachlichen Blick auf Grundrechte und Verhältnismäßigkeit verloren haben.

„Ich weigere mich zu glauben, …“

Angestoßen wurde die Veranstaltung von der griechischen sozialdemokratischen EU-Abgeordneten Eva Kaili, die schon beim Auftakt nicht müde wird zu beteuern, dass man Privatsphäre und Sicherheit von Kindern gleichermaßen haben könne: „Es ist so wichtig, dass wir uns von denjenigen abwenden, die dies zu einer Frage des Datenschutzes machen wollen. Ich weigere mich zu glauben, dass es entweder um Datenschutz oder um den Schutz von Kindern geht. Es ist unsere Entscheidung, wir können die Technologie so nutzen, wie wir es wollen.“

Nach einer Einführung, der es an grausigen Beispielen von sexualisierter Gewalt nicht fehlte, bedankte sich Kaili mehrfach artig, immer wieder und fast schon an der Grenze zur Peinlichkeit beim Hollywood-Schauspieler Ashton Kutcher für seinen Einsatz und seine wertvolle Zeit.

Der wiederum zollte Applaus für die „EU als Pionier“ bei dieser Gesetzgebung, die nach seiner Meinung auf die ganze Welt Auswirkungen haben werde. Eine Gesetzgebung, die Kutcher übrigens selbst als Lobbyist mit angestoßen hat. Informationsfreiheitsanfragen von netzpolitik.org zur Lobbytätigkeit Kutchers wurden teilweise abgelehnt. Kutcher hat die Software seiner Organisation Thorn für die Anwendung bei der Chatkontrolle ins Spiel gebracht. Mit seinen Investments in Überwachungstechnologie ist er nicht nur der Kinderrechtsexperte, als der er hier verkauft wird, sondern hat auch wirtschaftliche Interessen.

Gebaut, um die Welt zu verändern

Die EU-Innenkommissarin Ylva Johansson hat schließlich auch noch einen Auftritt. Sie sagt, das Problem sei, dass die Menschen sich nicht vorstellen wollten, was Kindern passieren würde. Dies führe dazu, dass das Problem jeden Tag schlimmer werde, wenn man nicht endlich den Scheinwerfer darauf richte. Dann kommt wieder Kutcher ins Spiel, der bekräftigt, dass er sich jeden Tag den Horror vor Augen führe. Aber es gäbe Mittel dagegen.

Kutcher zeigt sich überzeugt: „Was ihr [Anm. der Red.: die EU-Kommission] gebaut habt, wird die Welt verändern.“ Dann redet er über seine Organisation: „Wir können Werkzeuge einsetzen ohne die Privatsphäre zu gefährden. Wir haben Tools entwickelt, die chirurgisch sind, die nur nach CSAM online suchen und nicht die Nachrichten der Menschen lesen und nicht in die Privatsphäre eindringen.“

Ashton Kutcher vor brauner Holzwand.
War per Video zugeschaltet: Ashton Kutcher. – Europaparlament / Livestream

Er selbst lehne die Theorie ab, dass man sich auf eine „slippery slope“ begebe mit dieser Technologie und dass diese auch zum Aufspüren anderer Inhalte genutzt werden könne. Es sei technisch gar nicht möglich, die Technik so umzubauen. Fakten und Begründungen liefert er dazu nicht, aber dafür ist der Dank für seinen Beitrag durch Eva Kaili umso größer. Sie verspricht dem Schauspieler, dafür zu sorgen, dass sein Beitrag aus der Veranstaltung „viral gehen“ würde.

Dann spielt man sich wieder Bälle hin und her, bewundert den „mutigen Vorschlag“ und das „Commitment für die Sache“, die „Passion“. Wie sehr brauche man doch das „Charisma der Influencer“ in dieser Debatte, sagt noch Moderator Emilio Puccio, offenbar ganz beseelt von der Einmütigkeit der Runde. 

Einmütige Runde

Johansson beteuert dann, man mache die neue Gesetzgebung nur, um den Datenschutz zu verbessern. Gleichzeitig würde jede Ablehnung des Vorschlages dazu führen, dass die Internetunternehmen blind würden. Unternehmen wie Facebook, Instagram oder YouTube durchsuchen heute freiwillig Uploads auf ihren Plattformen auf Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder. Sie durchsuchen aber nicht verschlüsselte, private Kommunikation. Die Erlaubnis zur freiwilligen Durchsuchung nach Inhalten soll mit der Chatkontrolle auslaufen und verpflichtend werden.

Johansson schiebt die Verantwortung für eine Verbreitung solchen Materials noch einmal mehr zu den Kritiker:innen ihrer Gesetzgebung. Tenor: Die Zeit drängt, man ist im Verzug und daran sind die Kritiker:innen schuld.

Für sie ist klar, dass die Straftaten in privaten Chats stattfinden würden. Man würde nur Präventionsarbeit leisten und „keine neuen Türen“ öffnen. Außerdem sei das Durchleuchten ja auch nichts anderes als nach Malware zu suchen. Ein Vergleich, der technisch nicht stimmt und die Durchsuchung von privaten Dateien absichtlich auf das Level der Bekämpfung von Spam und Schadsoftware hebt.

Ein Mitarbeiter von Europol, der nach der nächsten Runde Schulterklopfen aufgerufen wird, fordert ein neues Verständnis von Privatsphäre, ein komplett anderes Konzept von Privatsphäre. Er schlägt ein nicht sehr detailliert erklärtes Vierstufenmodell vor und freut sich, dass in der Diskussion nirgends von Durchsuchen und Überwachung die Rede sei. Das habe man zum Glück hinter sich gelassen. Überwacher reden eben nicht gerne von Überwachung.

Immer auf dem Laufenden bleiben?

Die „Frage“ des Europol-Mannes nach einem neuen Verständnis von Privatsphäre wird an den konservativen EU-Abgeordneten David Lega zurückgespielt, der mit „Ich stimme vollkommen zu“ antwortet. Und dann kommt so einer der Sätze, die für diese Veranstaltung so charakteristisch ist: „Der Schutz der Privatsphäre sollte in dieser Debatte niemals als politische Wette oder Waffe eingesetzt werden.“ Überhaupt gehe es nicht um Politik, es gehe um Kinder, so Lega weiter. Als seien Grundrechte eine irgendeine Art Diskurs-Waffe und nicht eben Grundrechte, zu deren Einhaltung die Politik per Verfassung verpflichtet ist. 

Taktik: Kritiker:innen in die Nähe der Täter setzen

Alle, die während der Veranstaltung sprechen, außer der Bürgerrechtlerin Ella Jakubowska von EDRi, welche die einzige kritische Frage in diesen knapp zwei Stunden stellt, verknüpfen Privatsphäre nicht mit der Privatsphäre aller Menschen, nicht mit dem elementaren Grundrecht, sondern reduzieren sie auf die Privatsphäre der Kriminellen. Sie blenden aus, dass die geplante Gesetzgebung in die Grundrechte aller Menschen eingreift, dass sie eine neue Form anlasslose Massenüberwachung einführt. Eine Überwachung, die auch vollkommen unbescholtene Bürgerinnen und Bürger betrifft. 

Die ganze Veranstaltung suggeriert „Privatsphäre ist Täterschutz“. Und wer gegen die Chatkontrolle ist, macht sich gemein mit Kriminellen und Vergewaltigern. Das untermauert auch UNICEF-Chef Cappelare, der davon spricht, dass Privatsphäre niemals genutzt werden dürfe, um anderen zu schaden. 

Dass die Frage von Jakubowska, wie denn nun der Schutz der Privatsphäre aller gewährleistet werden soll, nicht wirklich beantwortet wird, passt da gut ins Bild. Überhaupt scheint das Grundrecht auf Privatsphäre hier nicht sonderlich geachtet, auch der Vertreter der tschechischen Ratspräsidentschaft fordert eine „Neudefinition des Wortes Privatsphäre“. Der Tscheche ist dabei noch einer der zurückhaltenderen Panelisten.

„Wirklich enttäuschend“

Ella Jakubowska hat ähnliches vor Ort beobachtet. Sie sagt nach der Veranstaltung gegenüber netzpolitik.org: „Es ist wirklich enttäuschend, dass die Privatsphäre als eine Art abstraktes Konzept dargestellt wird und nicht als ein lebenswichtiges Menschenrecht. Unser Recht auf Privatsphäre ist im EU- und im internationalen Recht verankert, denn die Geschichte hat uns gezeigt, wie repressive Regime gedeihen, wenn Menschen ihrer Privatsphäre beraubt werden.“

Es sei außerdem bezeichnend gewesen, dass die Veranstaltung auf die Schwere des Verbrechens der von sexualisierter Gewalt gegen Kinder konzentrierte – die ja niemand bestreite – und weniger darauf, warum dieses spezielle Gesetz der Chatkontrolle der richtige Weg sei, um dagegen vorzugehen. 

Es sieht ganz so aus: Unter Glaubenskriegern wird nicht nach Lösungen gesucht. Man müsse jetzt zusammenstehen ist das Fazit, die Herzen und Köpfe gewinnen und die Debatte dominieren – denn die nächsten Monate würden schwer werden.

Quelle: https://netzpolitik.org/2022/werbeveranstaltung-fuer-chatkontrolle-kuscheln-mit-kutcher/

Chatkontrolle: Innenministerin Faeser bekräftigt im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern die Internet-Überwachung drastisch zu verschärfen

Die Ministerin bekräftigte ihre Position zu Plänen der EU-Kommission, im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern die Internet-Überwachung drastisch zu verschärfen. Toll das Video – Sie auch mal dazu zu hören und nicht nur ein Statz „Wie Innenministerin ist gegen Chatkontrolle“ oder „Könnte an Deutschland“ scheitern in der Zeitung zu lesen. Sehr interessantes Video mit guten Infos.

Puh, das hört sich schon besser an. Die Chatkontrolle wird nämlich nicht grundsätzlich von Ihr abgelehnt, so wie es die Gegner der Chatkontrolle meinen bzw. Feiern.

Hab mir schon sorgen gemacht, kann doch nicht sein das ich die Frau und unsere Bundesregierung so falsch eingeschätzt haben soll. Ein generelles nein passt gar nicht zu Innenministerin Faeser so wie ich Sie erlebe.

Natürlich muss man jetzt mal die Stellungnahme abwarten, was drinnen steht. Dann sind wir alle schlauer (Gegner und Befürworter).


Laut Innenministerin Faeser wurden 2021 im Durchschnitt 49 Kinder in Deutschland täglich Opfer sexualisierter Gewalt. Es gebe „dringenden“ Handlungsbedarf. Eine anlasslose Durchsuchung verschlüsselter Privatchats lehnt sie aber ab.

Bundesinnenministerin Nancy Faeser sieht im Kampf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern im Internet „dringenden Handlungsbedarf“. Durchschnittlich 49 Kinder pro Tag seien im vergangenen Jahr in Deutschland Opfer sexualisierter Gewalt geworden, sagte die SPD-Politikerin im Bericht aus Berlin. Sie bezog sich dabei auf einen Bericht des Bundeskriminalamts, der am Montag vorgestellt werden soll. „Wir müssen die Kinder dringend schützen“, forderte Faeser. Es handele sich um „eine der schlimmsten Formen der Kriminalität“.

Die Ministerin bekräftigte ihre Position zu Plänen der EU-Kommission, im Kampf gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern die Internet-Überwachung drastisch zu verschärfen. Mit Härte gegen diese „widerliche Form der Kriminalität“ vorzugehen, schließe nicht aus, private Daten zu schützen, sagte sie. „Aus meiner Sicht ist es nicht erforderlich, dass wir in private Chats anlasslos reingehen.“ Es gehe vielmehr um öffentlich zugängliche Chats, die nicht verschlüsselt seien und um Plattformen, auf denen Bilder geteilt werden.

„Da wollen wir reingucken, wir wollen aber nicht in verschlüsselte, private Kommunikation reinschauen“, betonte Faeser. Sie kündigte eine „differenzierte Stellungnahme zur EU-Richtlinie“ an.

Onlineplattformen sollen zur Meldung verpflichtet werden

Wer Fotos und Videos von sexuellem Missbrauch von Kindern im Netz teilt, soll nach dem Willen der EU-Kommission künftig einfacher gefasst werden können. Wie aus einem Mitte Mai vorgestellten Gesetzentwurf hervorgeht, könnten Anbieter wie Google oder Facebook verpflichtet werden, ihre Dienste mithilfe von Software nach entsprechenden Darstellungen zu durchsuchen. Zudem soll ein EU-Zentrum eingerichtet werden, das entsprechende Technologie bereitstellen soll.

Kritik an dem Entwurf kommt aber von Datenschützern und mehreren EU-Abgeordneten. Auch der deutsche Digitalminister Volker Wissing (FDP) sagte kürzlich, allgemeine Chatkontrollen seien nicht hinnehmbar. „Wir brauchen einen geschützten Raum privater Kommunikation“, forderte er.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/sexualisierte-gewalt-kinder-101.html

Sexueller Missbrauch von Kindern: Wieder ermittelt die Polizei in NRW in einem Großverfahren/Deshalb ja zur Chatkontrolle!

Stand: 27.05.2022 20:15 Uhr

Wieder ermittelt die Polizei in NRW in einem Großverfahren: Verdächtige aus 14 Bundesländern sollen Kinderpornografie besessen und einige auch selbst Kinder missbraucht haben. Nächste Woche wollen die Ermittler weitere Details nennen.

Die Polizei in Köln ermittelt in einem neuen Missbrauchskomplex, der sich auf bislang 14 Bundesländer erstreckt. Es werde gegen mindestens 70 Tatverdächtige ermittelt – sie sollen zahlreiche Fotos und Videos von missbrauchten Kleinkindern und Babys besessen und getauscht haben, sagte ein Sprecher der Polizei. Ausgangspunkt der Ermittlungen war demnach ein Fall aus Berlin.

Bei den dortigen Ermittlungen seien die Fahnder auf einen 44-Jährigen aus Wermelskirchen in NRW gestoßen, der selbst Kinder schwer sexuell missbraucht haben soll und in Untersuchungshaft sitzt. Er soll außerdem Listen mit Namen anderer mutmaßlicher Täter geführt haben. Einige dieser Männer sollen nicht nur Aufnahmen besessen, sondern auch selbst Kinder vergewaltigt haben.

Berichten verschiedener Medien zufolge konnte die Polizei bislang etwa 30 Opfer identifizieren. Die Kölner Polizei hat eine eigene Ermittlungseinheit gegründet – am Montag sollen weitere Details, Zahlen und Hintergründe bekannt gegeben werden.

Mehrere Großverfahren in NRW

Nordrhein-Westfalen ist in den vergangenen Jahren zu einem Ermittlungsschwerpunkt bei sexuellem Kindesmissbrauch geworden. Nach dem Missbrauchsfall Campingplatz Lügde im Kreis Lippe folgten die Ermittlungen zu den Komplexen Bergisch Gladbach und Münster.

Im Fall Bergisch Gladbach befreiten die Ermittler 65 Kinder aus der Gewalt von Sexualstraftätern. Die Ermittlungsgruppe in dem Fall, die „BAO Berg“, hatte seit ihrem Start im Herbst 2019, ausgehend von einem Familienvater in Bergisch Gladbach, ein weit verzweigtes Geflecht rund um schweren Kindesmissbrauch aufgedeckt. Mit Stand vom Anfang des Jahres gab es in dem Komplex 439 Tatverdächtige und bundesweit 27 Festnahmen.

In dem 2020 aufgedeckten Missbrauchskomplex Münster waren Kinder in einer Gartenlaube und an anderen Orten vergewaltigt worden. Bislang hat die Polizei mehr als 30 Opfer identifiziert und über 50 Verdächtige ausfindig gemacht, die zum Teil schon verurteilt wurden.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/kindesmissbrauch-ermittlungen-nrw-103.html


Genau heute, wo ich mich offline bei Partei und Politiker wieder für die Chatkontrolle bemüht habe.

Ja zur Chatkontrolle/Klage und Demo dagegen, Pfui

Ja zur Chatkontrolle/Klage und Demo dagegen, Pfui. Ein tolles Vorhaben – Super! Schlimm wie Netzaktivisten, Politiker, und Bürgerrechtsorganisationen sturm gegen die Chatkontrolle laufen und sich so hinter die Täter stellen (Beihilfe zur einer Straftat leisten). Sowie gleichzeitig die Opfer im Digitalen und öffentlichen Raum auf übelste Verhöhnen.

Gerade deshalb ja zur Chatkontrolle! Kein Schutz von Tätern im Digitalen Raum!

Mutig im Digitalen Raum und öffentlichen Raum (Brief an die EU-Kommission) für ein Ja zu Chatkontrolle werben, das mach ich als Befürworter der Chatkontrolle. Ich mag solche Sicherheitsgesetze sehr und habe viele Praktika im Internet gemacht, deshalb empfinde ich für die Gegner zur Chatkontrolle nur einen Brechreiz.

Vor allem auch weil die Gegner im Internet US-Konzerne nutzen, wo sich US-Behörden kräftig bedienen, das stört die nicht aber wehe die EU bringt ein Gesetz gegen Kinderpornographie auf dem weg, ihr die Gegner habt ja nicht mehr alle Latten am Zaun.

Ein anderes Beispiel: viele Kindergärten nutzen WhatsApp-Eltern Gruppen und dann ist man gegen die Chatkontrolle der EU – nicht euer ernst.

Chatkontrolle: EU-Kommission bringt Verordnung für Kinderporno-Scans auf den Weg

Ylva Johansson am Mittwoch in Brüssel.

Auch verschlüsselte Dienste von WhatsApp, Apple & Signal sollen mit Anordnungen gezwungen werden können, Fotos und Videos von Kindesmissbrauch aufzuspüren.

Die EU-Kommission hat am Mittwoch den Entwurf einer Verordnung zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch veröffentlicht. Damit sollen auch Anbieter verschlüsselter Messenger wie WhatsApp, Signal, Threema oder Apples iMessage dazu gezwungen werden können, Fotos und Videos von Kindesmissbrauch in den Nachrichten ihrer Nutzer ausfindig zu machen sowie gegen Grooming vorzugehen. Zur Koordination mit den Behörden in den Mitgliedsländern soll eine neue EU-Zentralstelle aufgebaut werden.

Folgen die betroffenen Unternehmen einer solchen Vorgabe nicht, drohen ihnen hohe Geldstrafen von bis zu 6 Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes. Welche Techniken dabei zum Einsatz kommen sollen, schreibt die Kommission nicht vor. Sie will sich hier bewusst „neutral“ verhalten. Eine umfassende Inhaltekontrolle ist bei Diensten mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung aber derzeit nicht möglich.

Praktisch dürften WhatsApp & Co. daher nicht darum herumkommen, besonders umstrittene Methoden anzuwenden. Sie müssten möglicherwiese ihre kryptografischen Verfahren aufweichen oder andere Lösungen wie einen Hashabgleich oder Scans direkt auf den Endgeräten („Client-side Scanning“, CSS) einsetzen. Ein solches CSS gefährdet laut Experten die Sicherheit der Nutzer massiv und öffnet die Türen für Massenüberwachung.

Zunächst müssen dem Vorschlag der Kommission zufolge alle Anbieter von Hosting- oder interpersonellen Kommunikationsdiensten in der EU eine Risikobewertung zum möglichen Missbrauchs ihrer Dienste für die Verbreitung von Abbildungen sexuellen Kindesmissbrauchs oder für Grooming vornehmen. Sie sollen bereits ergriffene Abhilfemaßnahmen aufzeigen. Anbieter von App-Stores sollen gezwungen werden, eine Altersüberprüfung durchzuführen.

Wenn die bisherigen Aktivitäten der Betreiber in den Augen der zuständigen Behörden nicht ausreichen, können diese eine Anordnung erlassen. Hosting-Anbieter können damit verpflichtet werden, Material über sexuellen Kindesmissbrauch zu löschen oder den Zugang dazu in allen Mitgliedstaaten zu sperren. Zugangsprovider können gezwungen werden, URLs zu blockieren, die auf einschlägige Bilder oder Videos hinweisen, die selbst nicht entfernt werden können.

Die Kommission will auch Rechte der Opfer stärken, deren Missbrauchsdarstellungen noch im Internet kursieren. Sie sollen von der geplanten EU-Zentralstelle informiert werden. Damit könnten sie sich dann auch an die Anbieter der betreffenden Hosting-Dienste wenden oder Hilfe über die zuständigen Ämter in Anspruch nehmen, wenn sie das Löschen oder eine Sperre erwirken wollen.

Die Kommission bemüht sich, ihre Initiative als verhältnismäßig darzustellen. Anordnungen zum Aufdecken von Missbrauchsmaterial „sind zeitlich begrenzt und zielen auf eine bestimmte Art von Inhalten in einem bestimmten Dienst ab“, betont die Kommission. Die Anbieter müssten zudem Methoden verwenden, „die nach dem Stand der Technik in der Branche den geringsten Eingriff in die Privatsphäre darstellen“ und die Quote von Fehlalarmen „so weit wie möglich begrenzen“.

Die EU-Zentralstelle soll von den Anbietern gemeldete Fälle überprüfen, bevor sie sie an die Strafverfolgungsbehörden und Europol weiterleitet. Das neue Amt soll aber direkt bei der EU-Polizeibehörde in Den Haag angesiedelt sein, um Kosten zu sparen und die Kooperation mit den Ermittlern zu verbessern. Sowohl Anbieter als auch Nutzer hätten zumindest das Recht, jede sie betreffende Maßnahme vor Gericht anzufechten.

„Verschlüsselung ist ein wichtiges Instrument für den Schutz der Cybersicherheit und der Vertraulichkeit der Kommunikation“, erklärt die Kommission in einer Frage-Antwort-Liste. „Gleichzeitig könnte ihre Verwendung als sicherer Kanal von Kriminellen missbraucht werden, um ihre Handlungen zu verbergen.“ Dies würde die Bemühungen behindern, „die Täter des sexuellen Kindesmissbrauchs vor Gericht zu bringen“.

Würden durchgängig verschlüsselte Dienste von der Pflicht befreit, gegen die Verbreitung von Missbrauchsmaterial vorzugehen, „hätte dies schwerwiegende Folgen für die Kinder“, betont die Kommission. Pro Tag könnten nach Schätzungen des US-amerikanischen National Centre for Missing and Exploited Children (NCMEC) derzeit bis zu 2100 einschlägige Hinweise unterbleiben.

Innenkommissarin Ylva Johansson wandte sich bei der Präsentation des Vorschlags an Missbrauchsopfer direkt: „Ihr sollt diese Albträume nicht noch einmal durchleben müssen.“ Polizeibeamte versprach sie „bahnbrechende europäische Gesetze, die ihnen helfen, Straftäter zu fassen“. 85 Millionen einschlägige Fotos und Videos seien allein 2021 von fünf Unternehmen an das NCEMC gemeldet. Es gebe eine „6000-prozentige Steigerung in der EU“.

Die Vorgaben seien „maßgeschneidert“, unterstrich die Schwedin. Neben dem EU-Zentrum würden auch Datenschutzbehörden einbezogen. Es gehe nicht um das Ausschnüffeln privater Kommunikation, sondern nur darum, „diese spezifische Inhalte zu finden“. Gebraucht werde ein Magnet, der nur die Nadel sehe, nicht das Heu. Was zähle, „ist das Ergebnis“.

Quelle: https://www.heise.de/news/Chatkontrolle-EU-Kommission-bringt-Verordnung-fuer-Kinderporno-Scans-auf-den-Weg-7081975.html


Chatkontrolle-Gesetz: Das steckt hinter den umstrittenen Plänen der EU

Die EU will die Verbreitung von Kinderpornografie im Internet durch ein Gesetz erschweren. Kritiker sprechen von „Massenüberwachung“ und protestieren in Berlin.

Die Europäische Union will am Mittwoch ein neues Gesetz zur sogenannten Chatkontrolle vorstellen. Wie unter anderem die österreichische Tageszeitung Der Standard berichtete, soll damit der Verbreitung von Darstellungen sexualisierter Gewalt gegen Kinder Einhalt geboten werden. Allerdings ist das Gesetz bei Datenschützern massiv umstritten. Der Gesetzentwurf wurde vor der Vorstellung geleakt, die Organisation Netzpolitik veröffentlichte den Entwurf.

Durch das Gesetz sollen Messenger wie WhatsApp oder Signal sowie E-Mail-Anbieter dazu verpflichtet werden, mithilfe von KKünstlicher Intelligenz (KI) nach Missbrauchsmaterial zu suchen und Verdachtsfälle an Strafverfolgungsbehörden weiterzuleiten. Die Maßnahme würde die Chatverschlüsselung aufheben, so viele Datenschützer.

Trotz aller Kritik will die EU wohl an dem Gesetz festhalten. Sie sieht das Gesetz als wichtigen Schritt im Kampf gegen Darstellungen von Kindesmissbrauch im Internet an. Fraglich ist allerdings, ob das geplante Gesetz zur Chatkontrolle überhaupt mit geltendem EU-Recht gegen Massenüberwachung kompatibel wäre.

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/news/chatkontrolle-gesetz-das-steckt-hinter-den-umstrittenen-plaenen-der-eu-li.227198


EU-Abgeordneter reicht Klage wegen Chatkontrolle ein

Der Abgeordnete des Europaparlaments und Bürgerrechtler Dr. Patrick Breyer (Piratenpartei) geht im Wege einer Unterlassungsklage gegen Meta, den Mutterkonzern von Facebook vor. Der Grund: Verdachtslose, automatisierte Nachrichtendurchsuchung. Derzeit besteht eine europarechtliche Regelung, nach welcher eben solche Diensteanbieter wie Facebook oder auch Google die privaten Nachrichten ihrer Nutzer nach Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen scannen dürfen. Geplant ist von der EU-Kommission jedoch, die verdachtslose Nachrichten- und Chatkontrolle für sämtliche Anbieter von E-Mail-, Messenger- und Chatdiensten verpflichtend zu machen. 

Quelle: https://www.onlinehaendler-news.de/e-recht/gesetze/136388-eu-abgeordneter-klage-chatkontrolle-eu-meta

Chatkontrolle: Hoffentlich stellt die EU-Kommission endlich den Entwurf dazu vor

Hoffentlich stellt die EU-Kommission endlich den Entwurf zur Chatkontrolle vor. Die Chatkontrolle ist super, klar soll die Kommunikation überwacht werden. Von allen Privatpersonen, egal ob Polizist, Richter, Staatsanwaltschaft, Sozialpädagogen, Menschen die in der Eingliederungshilfe Arbeiten und Hilfe bewilligen. Ich finde es super wenn die Kommunikation EU weit mit KI überwacht wird.

Bei uns auf der Arbeit nerven die ein auch mit diesem Signal, das ist ja sicher. Mein Gedanke immer: die müssen alle überwacht werden – EU weit, erst recht die die auf Signal und Co. ausweichen.

Herrlich wie Sich Bürgerrechtler, Chaos Computer Club, Organisationen sowie Andrea Breyer aufregen. Einfach nur köstlich und unterhaltsam für Befürworter wie mich. Dann kann dieses geplante EU-Vorhaben ja nur gut sein – Je lauter die schreien desto besser das Überwachungsvorhaben.

Hoffentlich wird der Entwurf endlich vorgestellt, 2-3 mal wurde es ja schon verschoben was ich schade finde. Es soll schließlich mal weiter gehen im EU-Gesetzgebungsverfahren mit der Chatkontrolle.


Fotos missbrauchter Kinder fluten Teile des Netzes. Die Zahl erfasster Darstellungen sexuellen Missbrauchs in Deutschland nahm 2021 im Jahresvergleich um mehr als 100 Prozent auf knapp 40.000 zu. „Europa ist mittlerweile zu einem Drehkreuz für den Handel mit Missbrauchsdarstellungen geworden“, sagt die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Kerstin Claus, der Deutschen Presse-Agentur. Wenn man sich den Anstieg der Fälle ansehe, stelle sich die Frage, „ob wir den gigantischen Mengen, die im Internet angeboten werden, überhaupt noch etwas entgegensetzen können“.

Die EU-Kommission will es versuchen und voraussichtlich Mitte der Woche einen Gesetzesvorschlag im Kampf gegen Darstellungen sexuellen Missbrauchs im Internet vorlegen. Doch inwieweit rechtfertigt der gute Zweck den Eingriff in die private Kommunikation der Bürger?

Facebook, Google und Co haben Privatnachrichten ihrer Nutzer bis zum Dezember 2020 freiwillig nach Missbrauchsdarstellungen gescannt. Dabei suchten sie nach Bildern, die etwa durch frühere Ermittlungen bekannt und mit einer Art digitalem Fingerabdruck, einem sogenannten Hash, versehen worden waren. Treffer wurden an das US-Zentrum für vermisste und ausgebeutete Kinder NCMEC gegeben, wo sie geprüft und gegebenenfalls an die Behörden wie dem Bundeskriminalamt (BKA) geschickt wurden. Ab Ende 2020 fehlte dafür in der EU jedoch zeitweise die rechtliche Grundlage. Hier ging die Zahl der Hinweise dem NCMEC zufolge zunächst um 58 Prozent zurück.

Deshalb einigten sich die EU-Staaten und das Europaparlament vor rund einem Jahr auf eine Übergangslösung, die nach spätestens drei Jahren ausläuft. Seitdem dürfen die Plattformen die Nachrichten ihrer Nutzer wieder auf Hashes scannen. Nun fällt allerdings auch das Aufspüren sogenannter Groomings unter die Regeln, worunter man das Heranmachen von Erwachsenen an Kinder im Netz versteht. EU-Innenkommissarin Ylva Johansson will in dieser Woche eine dauerhafte Lösung vorschlagen.

Die Details des Vorschlags sind noch unklar. Die Richtung gibt Johansson jedoch schon länger vor. Sie werde ein Gesetz vorschlagen, das „die Unternehmen verpflichtet, den sexuellen Missbrauch von Kindern zu erkennen, zu melden und zu entfernen“, sagte sie im Januar der „Welt am Sonntag“. Fraglich ist unter anderem, ob sich diese Pflicht auf bekannte Darstellungen beschränkt. Auch das Aufspüren von Grooming könnte in irgendeiner Form verbindlich werden. Außerdem dürfte die Kommission vorschlagen, ein EU-Zentrum zum Kampf gegen Kindesmissbrauch zu schaffen. Über die Vorschläge verhandeln dann die EU-Staaten und das Europaparlament.

Bürgerrechtler sind alarmiert. Im März schrieben 47 Organisationen einen Brandbrief (PDF) an EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen und Innenkommissarin Johansson. Unterzeichnet hat auch der Verein Digitale Gesellschaft, dem Tom Jennissen angehört. Er warnt davor, dass künftig jede etwa über WhatsApp verschickte Nachricht von den Unternehmen gescannt werden könnte. Dies sei ein „ganz massiver und unverhältnismäßiger Eingriff in die Kommunikation“ und widerspreche allen rechtsstaatlichen Grundsätzen, sagt er der dpa.

Jennissen befürchtet, dass auf Grundlage eines Generalverdachts sogar in verschlüsselte Kommunikation eingegriffen werden könnte. Johansson hat dagegen bereits deutlich gemacht, was für sie schwerer wiegt: Natürlich seien Datenschutz und Verschlüsselung wichtig, sagte sie der „Welt am Sonntag“. „Aber der Fokus muss in erster Linie auf dem Schutz der Kinder liegen.“ Anstelle eines Gesetzes, das womöglich gerichtlich gekippt werde, brauche es mehr Prävention und eine bessere Ausstattung der Behörden, fordert dagegen Jennissen.

Auch der FDP-Europaabgeordnete Moritz Körner betont, der Kampf gegen Kinderpornografie dürfe nicht als Vorwand missbraucht werden, „um eine noch nie dagewesene Zerstörung unserer Privatsphäre“ zu rechtfertigen. „Die Chatkontrolle wäre eine anlasslose Massenüberwachung.“ Auch Körner fordert eine bessere Ausstattung der Polizei, der EU-Behörde Europol und mehr Kooperation der EU-Staaten.

Für eine weitgehende Filter-Pflicht setzt sich etwa die US-Stiftung Thorn zum Schutz von Kindern ein. Thorn entwickelt selbst Filter, die nicht nur bekanntes Missbrauchsmaterial finden, sondern auch neues. Zudem arbeitet die Stiftung an einem Instrument zum Aufspüren von Grooming. „Unternehmen müssen rechtlich befugt sein, zielgerichtete digitale Technologien einzusetzen, um die virale Verbreitung von sexuellem Kindesmissbrauchsmaterial auf ihren Plattformen zu unterbinden“, fordert Thorn.

Quelle: https://www.heise.de/news/Kinder-oder-Datenschutz-Was-tun-im-Kampf-gegen-Kinderpornografie-7078712.html


CHATKONTROLLE:CCC warnt vor „fundamental fehlgeleiteter Technologie“

Am Mittwoch, dem 11. Mai 2022 veröffentlicht die EU-Kommission voraussichtlich den Gesetzesentwurf zur sogenannten Chatkontrolle. Geplant ist eine KI-basierte Prüfung aller Nachrichteninhalte und Bilder direkt auf unseren Geräten.

https://www.ccc.de/de/updates/2022/eu-kommission-will-alle-chatnachrichten-durchleuchten

Die EU-Kommission will in Kürze ihre Pläne zur Chatkontrolle vorlegen. Das stößt weiter auf scharfe Kritik von Internetaktivisten wie dem CCC.

Der Chaos Computer Club (CCC) warnt eindringlich vor der Gefahren der sogenannten Chatkontrolle auf den Endgeräten der Nutzer. „Dieses Client-Side-Scanning wäre nicht die erste überzogene und fehlgeleitete Überwachungsmethode, die mit dem Kampf gegen Kindesmissbrauch begründet wird“teilte die Hackerorganisation am 9. Mai 2022 mit.

Das massenhafte Scannen greife nicht nur vertrauliche Kommunikation an ihren Grundfesten an, sondern sei obendrein unwirksam. Kriminelle nutzten bereits heute Verbreitungswege, die von diesen Scans nicht betroffen wären. Der CCC kommt zu dem Schluss: „Die Chatkontrolle ist als fundamental fehlgeleitete Technologie grundsätzlich abzulehnen.“

Hintergrund des Statements sind Pläne der EU-Kommission, den Anbietern von Mail- und Messengerdiensten dauerhaft die Durchleuchtung von Nutzerinhalten zu ermöglichen. Im Juli 2021 billigte das Europaparlament eine vorläufige Verordnung, die zunächst für drei Jahre gilt.

Die EU-Kommission will den Entwurf am 11. Mai 2022 vorlegen. Er könnte jedoch deutlich weiter als die aktuelle Regelung gehen. Das betrifft vor allem die Möglichkeit, verschlüsselte Inhalte, wie sie bei Messengerdiensten wie Whatsapp oder Signal versendet werden, zu überprüfen. Diskutiert wird beispielsweise ein Zweitschlüssel („Exceptional Access“), mit dem Strafverfolgungsbehörden oder Geheimdienste auf die dann nicht mehr Ende-zu-Ende-verschlüsselten Inhalte zugreifen könnten.

Als Alternative wird vorgeschlagen, dass die Inhalte mit einer Art Uploadfilter auf dem Smartphone oder Computer des Benutzers analysiert und je nachdem an Behörden ausgeleitet werden. Auch damit würde die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ausgehebelt.

CCC: Grundrechte werden außer Kraft gesetzt

Ein solches Konzept zerstört nach Ansicht des CCC die Möglichkeit einer vertrauenswürdigen Kommunikation. Denn dazu müsse das eigene Gerät integer sein und dürfe Inhalte nicht an Dritte weitergeben. Zudem müsse die Verschlüsselung sicher sein, so dass nicht dem Netz vertraut werden müsse. „Mit dem Fernmeldegeheimnis und dem Grundrecht auf Gewährleistung der Vertraulichkeit und Integrität informationstechnischer Systeme setzt die Chatkontrolle gleich zwei fundamentale Grundrechte außer Kraft“, kritisiert die Hackervereinigung.

Darüber hinaus sei bisher nicht klar, wer die Erkennungsalgorithmen und -datenbanken definieren und kontrollieren solle. „Ein derart intransparentes System kann und wird nach seiner Einführung leicht erweitert werden. So ist schon heute absehbar, dass sich die Rechteverwertungsindustrie für das System ebenso brennend interessieren wird wie demokratiefeindliche Regierungen“, heißt es weiter. Umso erschreckender sei, „mit welcher Arglosigkeit es nun eingeführt werden soll“.

Der CCC befürchtet zudem, dass die künstliche Intelligenz zu Detektion von Missbrauchsbildern auch Fotos fälschlicherweise als illegal markieren wird. Kleinste Fehlerquoten würden zu großen Mengen an falsch erkannten und ausgeleiteten Nachrichten führen: „Allein in Deutschland werden weit mehr als eine halbe Milliarde Nachrichten pro Tag versendet. Auch enorm ‚gute‘ Erkennungsraten würden zur Ausleitung mehrerer Tausend Nachrichten pro Tag führen“, heißt es in der Stellungnahme. 

Quelle: https://www.golem.de/news/chatkontrolle-ccc-warnt-vor-fundamental-fehlgeleiteter-technologie-2205-165187.html

Die Chatkontrolle von Ylva Johansson ist super!-Ja zur Chatkontrolle EU-Abgeordnete!

Messenger wie Signal und Whatsapp sollen dazu verpflichtet werden, Chats nach problematischen Inhalten zu durchsuchen. Vorschlag soll Ende März offiziell präsentiert werden.

Die geplante Chatkontrolle finde ich großartig. Super! Ich freue mich schon auf ende März das der Vorschlag präsentiert wird. Mal schauen was kommen mag. Ich bin ein absoluter Befürworter der „Durchsuchung“ Digitaler Kommunikation mit Künstlicher Intelligenz (KI) bzw. Automatisiert.

Das Email-Dienste sowie Messenger wie Signal und Whatsapp verpflichtet werden sollen, Chats nach problematischen Inhalten zu durchsuchen ist super. Mit Künstlicher Intelligenz (KI) wäre toll.

Es braucht eine automatische durch Künstliche Intelligenz (KI) kontrollierte Durchsuchung nach problematischen Inhalten der Kommunikation aller EU-Bürger. Für die Freiheit und Sicherheit im Netz! Email-Anbieter, Messenger-Dienste, Provider usw. müssen dazu gezwungen werden die Maßnahmen der Chatkontrolle technologisch umzusetzen.

Die bedenken von Bürgerrechtsorganisationen und Abgeordnete wie Patrick Breyer sind falsch und unbegründet. Meine digitale Kommunikation und die mit denen ich digital kommuniziere würden von Künstlicher Intelligenz unbehelligt bleiben. Eine Künstlicher Intelligenz bei der Justiz würde mich als Friedliebenden Bürger einschätzen mit Ecken und Kanten (nicht immer konform) in der Kommunikation von dem aber dennoch keine Straftaten und Störung des öffentlichen frieden zu erwarten sind. Andere Burschen im Netz müssten da schon mehr die Zähne klappern vor Angst.

Finde es zum Beispiel ganz furchtbar wie Bürgerrechtsorganisationen und Abgeordnete mein „Digitales Recht“ vor Frau Ylva Johansson und der EU-Kommission als Vorwand missbrauchen, nur um Kriminelle zu schützen und die Chatkontrolle zu stoppen. Die „Gegner“ tun so als würden Sie mich und alle EU-Bürger/rinnen vor der EU-Kommission vertreten, das schmeckt mir überhaupt nicht.

Welches recht nehmen sich die EU-Bürgerrechtsorganisationen und abgeordnete wie Patrick Breyer eigentlich um vor Frau Ylva Johansson und der EU-Kommission mein „Digitales Recht“ in der digitalen Welt zu verteidigen. Die sorgen und Ängste der EU-Bürgerrechtsorganisationen und Patrick Breyer sind nämlich nicht meine.

Mit einer sogenannten angeblichen repräsentativ Umfrage hate letzteres ja schon mal Stimmung im Netz gemacht. Damen und Herren der EU-Kommission und Frau Ylva Johansson, EU-Bürger wie ich die für die Chatkontrolle sind bzw. für Automatisierten Kontrolle durch KI in der Digitalen Kommunikation, werden gar nicht wo so einer Umfrage erfasst.

Ich brauche keine EU-Bürgerrechtsorganisationen und Abgeordnete die mit meinen „Digitalem Recht“ ihren „Ängsten“ und „Kriminelle Schützen“ vor die EU-Kommission treten um die Chatkontrolle zu stoppen.

EU-Bürgerrechtsorganisationen und Abgeordnete die gegen die Chatkontrolle sind brauchen meiner Meinung nach dringend Psychologische Hilfe sowie eine Therapie da man sich nicht an eine wandelnde Digitale Welt anpassen kann und es auch nicht möchte. Es kann nicht sein das solche Menschen ein tolles vorhaben wie die Chatkontolle stoppen/Blockieren und bei EU-Bürgern/innen unbegründete Ängste schnüren/hervorrufen. Schlimmer noch kriminelle EU-Bürger versuchen zu schützen nur weil sie sich Gegner irgendwelche Phantasien zusammen reimen, bedenken gegen die Chatkontrolle die total unbegründet sind. Mal ganz ehrlich die EU-Bürger/rinnen werden granichts davon mit bekommen das vielleicht eine Künstliche Intelligenz (KI) im Hinderung mitliest. Alle sorgen sind total unbegründet.

Das ich die Chatkontrolle gut und richtig finde hab ich selber in einem schreiben verfasst, da ich durchaus selber mein willen vor der EU-Kommission kundtun kann und nicht von Chatkontroll-Gegner die mein „Digitales recht“ für ihrer einenge Sache rauben/missbrauchen. Sehe ich garnicht ein das ich die hier einfach zum Ziel durlaufen lassen soll, Gegenwind muss in diesem wichtigen vorhaben sein.

Ich hoffe das die Chatkontrolle ein Erfolg wird und schnell in kraft treten kann. Erstmal bin ich aber voller Vorfreude auf den Vorschschlag und gespannt was da kommt. Umstimmen können mich Gegner als größten Befürworter der Chatkontolle nicht. Ich sehe da überhaupt keine Nachteile für die EU-Bürger/rinnen sondern nur Vorteile! Ganz klares und großes Jaaa zur Chatkontrolle!

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Neben dem Digital Services Act eine tolle Sache. Ich hab da überhaupt keine bedenken: Jaaa zur Chatkontrolle! Es braucht eine automatische durch Künstliche Intelligenz (KI) kontrollierte Durchsuchung nach problematischen Inhalten der Kommunikation aller EU-Bürger Jaaaa! Email-Anbieter, Messenger-Dienste, Provider usw. müssen dazu gezwungen werden die Maßnahmen der Chatkontrolle technologisch umzusetzen. Die Chatkontrolle von Ylva Johansson ist super!-Ja zur Chatkotrolle EU-Abgeordnete! Für die Freiheit und Sicherheit im Netz!