Crew Dragon: 2 Tage bis zum Start

Man hält weiter am Starttag den 27.05.2020 fest, bei einer 40 prozentigen Startwahrscheinlichkeit die durch das Wetter verursacht wird. 40% Go / 60 No-Go, ziemlich optimistisch. ich kann mich in all den Jahren nicht erinnern das da jemals was gestartet wurde.

Wie dem auch sei, die schlimmsten Phasen (Tests, Überprüfung der Start und Flugbereitschaft) hat man hinter sich. Ab jetzt ist der Durchlauf wie bei jeder anderen Mission, langjährigen Raumfahrt-Fans kennen das nur zu gut. Das war schon in der Space Shuttle Ära so.

Crew Dragon Launch Day Timeline: From Suit up to Docking with the ISS

Also mit einem Abbruch am Starttag muss man rechen, würde mich aber nicht stören. Hat man halt ein weiteren Testtag unter realen Bedingungen gemacht in der sich die Teams einspielen können, wäre also kein verlorener Tag. Ein Backup-Start-Tag würde es nach heutigen stand Samstag und Sonntag geben.

Hier hab ich mir ein paar Videos zum vergleich angeschaut, ist schon interessant. Das geht schon bei den Raumanzügen los.

NASA, SpaceX Demo-2 Launch Dress Rehearsal
Launch Crew SpaceX
Crew Dragon Cockpit mit wenigen Knöpfen und Touchscreen
Crew Dragon Kontroll- und Steuerungskonsole, die einzige um das gesamte Raumschiff zu steuern.
STS-135 Astronauts Strap Into Shuttle Atlantis
Launch Crew Nasa
Shuttle Cockpit mit sehr vielen knöpfen und ohne Touchscreen
SpaceX Crew Dragon Launch, Docking and Returns to Earth from ISS
Crew Dragon docking
Crew Dragon Anflug
Crew Dracon ISS
Soyuz Anflug

Die neue bemannte Raumfahrt wird super.

Noch 5 Tage bis zum Start der ersten bemannten Crew Dragon

9 Jahre langes warten für Raumfahrt-Fans neigen sich dem Ende – Noch 5 Tage bis zum Start der ersten bemannten Crew Dragon: Der Abschluss der Flight Readiness Review am Freitag startete ein geschäftiges Memorial Day-Wochenende im Kennedy Space Center.

Die Dragon-Astronauten werden am Samstag ihre von SpaceX gefertigten Fluganzüge anziehen und in einem Tesla Model X-Auto zur Startrampe 39A fahren, wo die Falcon 9- und Crew Dragon-Kapsel am Donnerstag auf ihrem Startplatz am Meer platziert wurden.

Hurley und Behnken – beide Veteranen von zwei Space-Shuttle-Flügen – werden diesen Samstag mit Hilfe von etwa einem halben Dutzend SpaceX-Crew-Technikern an Bord der Dragon-Kapsel klettern und die Schritte üben, die sie am Starttag unternehmen werden.

Am Montag wird SpaceX eine Überprüfung der Startbereitschaft einberufen, um die Daten und Ergebnisse des Static-Fire Test vom Freitag und der Generalprobe am diesem Samstag zu überprüfen. Wenn alles gut aussieht, werden die Vorbereitungen für den Start der ersten Mission mit Orbitalbesatzung vom Kennedy Space Center seit fast neun Jahren am Mittwoch um 16:33 Uhr EDT (2033 GMT) fortgesetzt.

Die Raumfahrt Anzüge von SpaceX sind ja mal richtig schnieke und modern.

Viel solcher Starts hab ich früher im TV gesehen. Der spannendste Moment war immer wenn die Flugcomputer, die alle Systeme des Space Shuttle und sich gegenseitig kontrollieren, (wird bei der Dragon Kapsel nicht anders sein) die Kontrolle übernehmen, die letzt Hürde vor einem Start. Selbst die ganzen Nasa-Techniker vor ihren Bildschirmen waren ab da nur noch Zuschauer.

Die Nasa legt das Schicksal ihrer Raumfahrer in private Hände

Vor neun Jahren ging die Ära der Spaceshuttles zu Ende. Nun wollen die Amerikaner wieder Astronauten ins All schicken – mit Kommerz und viel Pathos.

Die beiden Nasa-Astronauten Bob Behnken (links) und Doug Hurley nehmen zur Probe in der Raumkapsel Crew Dragon Platz. Am 27. Mai gilt es dann ernst.

Wenn Jim Bridenstine, der bullige Chef der amerikanischen Raumfahrtagentur Nasa, vom nächsten grossen Raketenstart seiner Behörde erzählt, klingt er ein bisschen wie sein oberster Chef. In bester Trumpscher Manier schwärmt Bridenstine dann von amerikanischen Astronauten, die mit amerikanischen Raketen von amerikanischem Boden aus ins Weltall fliegen werden – eine Wendung, die der Nasa-Chef dieser Tage pausenlos wiederholt.

Das nationale Pathos hat seine Gründe: Am kommenden Mittwoch, um 22 Uhr 33 mitteleuropäischer Zeit, soll in Cape Canaveral nicht irgendeine Rakete in den Himmel über Florida starten. Die Falcon 9 des privaten Raumfahrtunternehmens SpaceX, die seit Wochen auf ihren grossen Tag vorbereitet wird, hat vielmehr eine besondere Mission. Sie soll – neun Jahre nachdem die Nasa ihre Spaceshuttle-Flotte in den Ruhestand verabschiedet hat – wieder Astronauten von Florida aus ins All befördern.

Eine Zäsur in der Raumfahrt

Es ist das Ende einer langen Durststrecke. Anfang Mai schwärmte Bridenstine an einer Nasa-Medienkonferenz daher auch von einer «neuen Ära in der astronautischen Raumfahrt», wobei dieses neue Zeitalter weit über simplen Nationalstolz hinausgeht: Erstmals legt die Nasa am kommenden Mittwoch das Wohl und Wehe ihrer Raumfahrer und ihres astronautischen Raumfahrtprogramms in die Hände eines privaten Unternehmens – mit allen damit verbundenen Risiken.

Das sei eine sehr aufregende Zeit, sagt Bridenstine. Eine Zeit, die der US-Politiker, der vor drei Jahren von Präsident Trump ins Nasa-Amt gehievt worden ist, allerdings seinen Vorgängern zu verdanken hat. Bereits 2004 beschlossen die USA, gegen Ende jenes Jahrzehnts ihre Spaceshuttles einzumotten. Die Kosten der wiederverwendbaren Raumgleiter waren zu hoch geworden. Zudem galten die Shuttles nach zwei Abstürzen mit 14 getöteten Astronauten bei gut hundert Flügen als zu unsicher. Im Juli 2011 landete die letzte Raumfähre schliesslich in Cape Canaveral.

Für die USA war es ein gravierender Einschnitt: Auf einen Schlag hatte das Land keine Möglichkeit mehr, Astronauten aus eigener Kraft zur Internationalen Raumstation (ISS) zu befördern. Es war vielmehr auf Mitfluggelegenheiten in russischen Sojus-Kapseln angewiesen – und ist es bis heute. Auch deshalb blickt kommende Woche eine ganze Nation nach Florida.

Trumps Vorgänger, Präsident Barack Obama, dürfte ebenfalls interessiert zuschauen. Ihm haben die USA nicht nur zu verdanken, dass sie nun wieder Richtung Weltall abheben können, sondern auch, dass sie es völlig anders machen als in der Vergangenheit: Jahrzehntelang glaubte die Nasa, sie müsse ihre eigenen Raumschiffe planen, bezahlen, besitzen und betreiben. Gut dotierte Verträge wurden hierzu mit etablierten Raumfahrtkonzernen geschlossen. Die Firmen mussten kein Risiko tragen und bekamen alle Mehrkosten erstattet – egal, weshalb sie anfielen.

Charterflüge ins All

Bei der Crew Dragon, der strahlend weissen Raumkapsel an der Spitze der Falcon 9, ist das anders. Das Raumschiff gehört SpaceX. Es wurde geplant und gebaut von SpaceX. Und es wird betrieben von SpaceX, jenem kalifornischen Unternehmen, das 2002 vom exzentrischen Milliardär Elon Musk gegründet worden ist und das mittlerweile die Raumfahrtbranche dominiert. Die Nasa hingegen wird, sollte der nun anstehende Testflug erfolgreich sein, künftig nur noch einzelne Sitzplätze in den SpaceX-Kapseln kaufen – als seien die Raumschiffe Charterflüge ins All. «In dieser neuen Ära ist die Nasa lediglich Kunde», sagte Bridenstine an der Medienkonferenz, «ein Kunde unter vielen in einem sehr robusten, kommerziellen Markt.» So zumindest die Hoffnung.

Im März 2019 nähert sich die damals noch unbemannte Crew Dragon zum ersten Mal der Internationalen Raumstation. Die Astronautin Anne McClain nutzte diese Gelegenheit für einen Schnappschuss.

Ganz billig ist all das nicht. Um den kommerziellen Raumfahrtmarkt anzukurbeln, brauchte es eine Anschubfinanzierung, und dafür war die Nasa zuständig. Gut drei Milliarden Schweizer Franken bekam SpaceX für die Entwicklung und den Bau von Crew Dragon. Konkurrent Boeing, der von der Nasa ebenfalls als künftiger Raumschiffbetreiber ausgewählt wurde, erhielt sogar 4,7 Milliarden Franken. Trotzdem wird Boeing wegen gravierender Probleme seiner Starliner-Kapsel wohl frühestens kommendes Jahr mit Astronauten ins All starten können.

Unterm Strich dürfte sich das Programm für den amerikanischen Steuerzahler dennoch gelohnt haben. In der Endphase der Spaceshuttle-Ära verschlangen die alternden und schwer zu wartenden Raumgleiter mehr als 3 Milliarden Franken pro Jahr. Jeder Flug, der in der Regel Platz für sechs bis sieben Astronauten bot, schlug rein rechnerisch mit 1 Milliarde Franken zu Buche. Verglichen damit sind die Ticketkosten für Crew Dragon äusserst gering: Etwa 50 Millionen Franken muss die Nasa nach Berechnungen ihres Generalinspekteurs künftig für jeden Astronauten bezahlen, der bei SpaceX mitfliegen soll. Bei Boeing kosten die Sitze fast 90 Millionen Franken und liegen damit in derselben Grössenordnung wie die Beträge, die die Nasa zuletzt fürs Mitfliegen in der Sojus nach Russland überweisen musste.

Während die Nasa beim Finanziellen klare Vorgaben machte, liess sie SpaceX und Boeing beim Design der neuen Raumschiffe weitgehend freie Hand. Die einzigen Voraussetzungen: Die Kapseln mussten das gewünschte Anforderungsprofil für Flüge zur ISS erfüllen – und die strengen Sicherheitsvorgaben der Nasa. Das war nicht immer einfach, wie Doug Hurley und Bob Behnken erzählen, die beiden Astronauten des anstehenden Testflugs. So bestanden die SpaceX-Ingenieure, die eine Startup-Kultur pflegen und Dinge gerne etwas anders, etwas innovativer angehen, auf Touchscreens zur Steuerung des Raumschiffs. Die Astronauten hingegen waren Schalter und Knöpfe gewohnt. Entsprechend skeptisch fielen ihre ersten Reaktionen aus.

Letztlich konnte SpaceX die Nasa aber vom neuen Konzept überzeugen – genauso wie beim Betanken: Normalerweise ist der Tankvorgang abgeschlossen, wenn Astronauten in die Kapsel an der Spitze der Rakete klettern. Bei der Falcon 9 setzt SpaceX allerdings auf besonders stark gekühlte Treibstoffe, die durch ihre höhere Dichte mehr Leistung aus der Rakete herauskitzeln sollen. Hierzu darf das explosive Gemisch erst 35 Minuten vor dem Start getankt werden – zu einem Zeitpunkt, an dem die Crew längst an Bord sein muss. Vor vier Jahren ging solch ein Tankmanöver bei einer Satellitenmission schief: Die Falcon 9 explodierte auf der Startrampe. Trotzdem setzte sich SpaceX gegen die skeptischen Nasa-Gremien durch, so dass Hurley und Behnken nun zuhören können, wie unter ihnen 500 Tonnen Kerosin und flüssiger Sauerstoff in die Rakete gefüllt werden. Risiko inklusive.

Über diese futuristische Brücke werden die Astronauten am 27. Mai zur Raumkapsel schreiten. Danach wird die Rakete betankt.

«Wir sollten nicht vergessen, dass das Ganze ein Testflug ist», sagt daher auch Jim Bridenstine. «Wir machen all das, um zu lernen.» Klappt alles und startet Crew Dragon wie geplant in den Himmel über Florida, wird die Kapsel bereits 19 Stunden später die ISS erreichen. Hurley und Behnken dürfen dann kurz die manuelle Steuerung ihres Raumschiffs testen und auf den Touchscreens herumtippen. Das eigentliche Andockmanöver wird allerdings der Computer übernehmen.

Längerer Aufenthalt auf der ISS

Wie lange die beiden anschliessend an Bord des orbitalen Aussenpostens bleiben sollen, ist noch unklar. Eigentlich waren nur ein paar Tage geplant. Da sich die ersten Flüge mit Astronauten sowohl bei SpaceX als auch bei Boeing wegen technischer Probleme immer wieder verschoben haben, mangelt es derzeit allerdings an ISS-Taxis. Daher befindet sich momentan nur ein Amerikaner an Bord der Raumstation, gemeinsam mit zwei Russen, und nicht sechs Astronauten wie sonst üblich.

Für die Nasa heisst es daher abzuwägen: Einerseits wird auf der ISS jede helfende Hand benötigt, so dass Hurley und Behnken am besten vier Monate lang im All bleiben sollten. Andererseits müsste Crew Dragon möglichst schnell wieder zurück zur Erde kommen, um die Kapsel zu zertifizieren und um sie freizugeben für den dringend benötigten Linienbetrieb zur ISS.

Doch selbst für den Fall, dass dies nicht gelingen sollte und dass das mit den amerikanischen Astronauten, den amerikanischen Raketen und dem amerikanischen Boden nicht wie erhofft funktioniert, hat die Nasa vorgesorgt. Vor wenigen Wochen griffen die Amerikaner noch einmal auf Altbewährtes zurück: Sie kauften einen weiteren Sitzplatz in einer russischen Sojus. Für knapp 90 Millionen Franken. Sicher ist sicher.

SpaceX und Nasa auf dem Weg in eine neue Ära der US-Raumfahrt

Seit 2011 sind die USA beim Transport von Astronauten auf Russland angewiesen. Nun soll SpaceX eine neue Ära der US-Raumfahrt einleiten – mit dem ersten bemannten Raketenstart von US-Boden seit 2011.

  • Seit 2011 ist die Nasa beim Transport von Astronauten zur ISS auf russische Raumkapseln angewiesen
  • Das soll sich ändern: Am 27. Mai 2020 startet eine bemannte Raumkapsel von SpaceX mit Nasa-Astronauten zur ISS
  • Es ist ein Meilenstein für SpaceX und der Beginn einer neuen Ära für die US-Raumfahrt

Seit einigen Jahren mischt SpaceX die Raumfahrt-Branche auf* und steht nun vor der wohl wichtigsten Mission in der bisher kurzen Geschichte des Unternehmens: Am 27. Mai 2020 sollen eine Rakete und eine Raumkapsel von SpaceX erstmals Astronauten befördern. Das Ziel der Mission: Die Internationale Raumstation ISS.

Seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms der Nasa im Jahr 2011 sind keine Astronauten mehr von US-amerikanischem Boden aus zur ISS gestartet, die stolze Raumfahrernation USA und die Raumfahrtorganisation Nasa sind seitdem von den russischen Sojus-Raumkapseln abhängig, in denen sie für viele Millionen US-Dollar Sitzplätze für ihre Astronauten kaufen müssen. Das soll nun vorbei sein. Die neue Ära*, in der die US-Raumfahrt nicht mehr auf Russland angewiesen ist, soll am 27. Mai 2020 eingeleitet werden* – und zwar vom privaten Raumfahrtunternehmen SpaceX des exzentrischen Milliardärs Elon Musk.https://platform.twitter.com/embed/index.html?dnt=false&embedId=twitter-widget-0&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1263565023915343873&lang=de&origin=https%3A%2F%2Fwww.fr.de%2Fwissen%2Fspacex-nasa-demo-2-crew-dragon-falcon-9-iss-neue-aera-usa-raumfahrt-zr-13770768.html&theme=light&widgetsVersion=c4096c4b%3A1589303485003&width=500px

Demo-Mission der „Crew Dragon“: SpaceX soll erstmals Astronauten zur ISS bringen

An diesem Tag sollen die beiden Nasa-Veteranen Bob Behnken und Doug Hurley die SpaceX-Raumkapsel „Crew Dragon“ besteigen. Eine „Falcon 9“-Rakete von SpaceX soll diese Kapsel ins All schießen, wo die „Crew Dragon“ etwa 19 Stunden später die ISS erreichen und automatisch am ISS-Modul „Harmony“ andocken soll.

Wie lange die beiden Nasa-Astronauten an Bord der ISS bleiben, steht noch nicht fest. Die „Crew Dragon“ von SpaceX, die für diesen letzten Test namens Demo-2 genutzt wird, kann nach Angaben der Nasa etwa 110 Tage im All bleiben. Die genaue Länge der Mission soll erst dann festgelegt werden, wenn sich die Astronauten an Bord der ISS befinden. Die Entscheidung „basiert auf der Verfügbarkeit des nächsten Commercial-Crew-Starts“, heißt es bei der Nasa.

Demo-2 ist der finale Test der „Crew Dragon“-Kapsel von SpaceX

Die Nasa-Astronauten Doug Hurley und Bob Behnken schauen sich die „Crew Dragon“ genau an. Die beiden werden die ersten Astronauten sein, die von SpaceX zur ISS transportiert werden. (Archivbild)
Die Nasa-Astronauten Doug Hurley und Bob Behnken schauen sich die „Crew Dragon“ genau an. Die beiden werden die ersten Astronauten sein, die von SpaceX zur ISS transportiert werden. (Archivbild)© SpaceX

Bei dem Start am 27. Mai handelt es sich um den finalen Test, bei dem alle Aspekte des Crew-Transportsystems noch einmal genau unter die Lupe genommen werden sollen: Das Raumschiff „Crew Dragon“, aber auch die SpaceX-Rakete „Falcon 9“ und der Startplatz 39A in Cape Canaveral, von dem einst die „Apollo“-Missionen zum Mond aufgebrochen sind, bevor es der Startplatz der Space Shuttles wurde.

Einiges wird am 27. Mai für SpaceX wie Routine erscheinen: Der Start und der Aufstieg der Rakete wird ablaufen wie bei den unbemannten „Dragon“-Kapseln, die SpaceX seit 2012 mit Fracht beladen zur ISS schickt. Der einzige Unterschied: An Bord sind zwei Astronauten. Ist die Raumkapsel mit ihrer kostbaren menschlichen Fracht sicher in einem Erdorbit angekommen, sollen die beiden Astronauten gemeinsam mit Experten auf der Erde prüfen, ob die „Crew Dragon“ so funktioniert wie geplant.

Astronauten in der SpaceX-Kapsel erreichen die ISS nach 19 Stunden

Anschließend – etwa 19 Stunden nach dem Start – soll die „Crew Dragon“ mit Bob Behnken und Doug Hurley die ISS erreichen. Auch der automatische Andock-Prozess wird genau beobachtet – und zwar von beiden Seiten: Von Chris Cassidy (USA), Anatoli Ivanishin und Ivan Vagner (beide Russland), den drei Astronauten, die sich bereits an Bord der ISS befinden, und von den beiden Astronauten in der Raumkapsel.

In der Zeit, die die beiden Test-Astronauten an Bord der ISS verbringen, soll die „Crew Dragon“ weiter getestet werden, bevor Behnken und Hurley wieder einsteigen, um zur Erde zurückzukehren. Auch das Abdocken von der ISS soll automatisch verlaufen. Die „Crew Dragon“ wird sich dann von der ISS entfernen und wieder in die Erdatmosphäre eintreten. Geplant ist, dass das SpaceX-Raumschiff im Atlantik vor der Küste Floridas wassert und dort von einem Bergungsschiff eingesammelt und zurück nach Cape Canaveral gebracht wird.https://platform.twitter.com/embed/index.html?dnt=false&embedId=twitter-widget-1&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1263481701847662593&lang=de&origin=https%3A%2F%2Fwww.fr.de%2Fwissen%2Fspacex-nasa-demo-2-crew-dragon-falcon-9-iss-neue-aera-usa-raumfahrt-zr-13770768.html&theme=light&widgetsVersion=c4096c4b%3A1589303485003&width=500px

SpaceX: „Crew Dragon“ ist Teil des „Commercial Crew“-Programms der Nasa

Die Mission der „Crew Dragon“ zur ISS ist Teil des „Commercial Crew“-Programms der Nasa. Die US-Raumfahrtorganisation hat in dessen Rahmen die Unternehmen SpaceX und Boeing damit beauftragt, neue Raumschiffe zu entwickeln, die dazu in der Lage sind, Astronauten in einen niedrigen Erdorbit und zur Internationalen Raumstation ISS zu transportieren.

2014 unterschrieben SpaceX und Boeing im Rahmen des „Commercial Crew“-Programms Nasa-Verträge im Wert von insgesamt 6,8 Milliarden US-Dollar. Die beiden Unternehmen lieferten sich lange ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer als erstes privates Unternehmen Astronauten zur ISS transportieren darf. Seit dem fehlgeschlagenen unbemannten Test von Boeings „Starliner“ im vergangenen Winter* ist jedoch klar: die „Crew Dragon“ von SpaceX wird das Rennen machen. Ihr unbemannter Testflug zur ISS im März 2019 gelang*. Zwar explodierte danach eine Kapsel*, doch mittlerweile hat die „Crew Dragon“ alle Tests bestanden.

„Crew Dragon“ von SpaceX soll in Zukunft Astronauten zur ISS bringen

Gelingt auch die zweite – dieses Mal bemannte – Demo-Mission zur ISS, wird das SpaceX-Raumschiff „Crew Dragon“ von der Nasa zertifiziert und anschließend für weitere Missionen eingesetzt. Der nächste bemannte Start – der erste in einer Serie von regelmäßigen, rotierenden Flügen zur ISS* – ist bereits geplant: Die Nasa-Astronauten Victor Glover, Mike Hopkins und Shannon Walker sowie der japanische Astronaut Soichi Noguchi sollen die ersten „regulären“ Astronauten an Bord einer „Crew Dragon“ sein.

Das Startdatum für ihre Mission steht noch nicht fest, es soll jedoch im Jahr 2020 liegen. Geplant ist, dass die Astronauten für etwa sechs Monate auf der Raumstation bleiben, denn die „Crew Dragon“ soll in Zukunft mindestens 210 Tage im Orbit bleiben können, so eine Anforderung der Nasa. Erst einmal hängt jedoch alles davon ab, ob der Start von SpaceX am 27. Mai gelingt.

NASA clears SpaceX crew capsule for first astronaut mission

The Falcon 9 rocket that will carry astronauts Doug Hurley and Bob Behnken into orbit fired its engines in a ground test at 4:33 p.m. EDT (2033 GMT) on Friday, May 22. Credit: Stephen Clark / Spaceflight Now

After a two-day readiness review, NASA managers gave a green light Friday for SpaceX to proceed with final preparations for launch next Wednesday, May 27, of a commercial spaceship carrying astronauts Doug Hurley and Bob Behnken to the International Space Station on the first orbital spaceflight from U.S. soil since 2011.

Hours later, SpaceX test-fired the 215-foot-tall (65-meter) Falcon 9 rocket that will boost Hurley and Behnken into orbit aboard the company’s Crew Dragon spacecraft.

The Flight Readiness Review’s conclusion Friday kicked off a busy Memorial Day weekend at the Kennedy Space Center. The Dragon astronauts will put on in their SpaceX-made flight suits Saturday and ride in a Tesla Model X automobile to launch pad 39A, where the Falcon 9 and Crew Dragon capsule were placed on their seaside launch mount Thursday.

Hurley and Behnken — both veterans of two space shuttle flights — will climb aboard the Dragon capsule with the help of about a half-dozen SpaceX crew technicians, practicing the steps they will take on launch day.

On Monday, SpaceX will convene a Launch Readiness Review to go over data and results from the test-firing Friday and the crew dress rehearsal Saturday. If all looks good, preparations will proceed toward launch of the first orbital crewed mission from the Kennedy Space Center in nearly nine years at 4:33 p.m. EDT (2033 GMT) Wednesday.

Assuming the mission takes off Wednesday, the Crew Dragon is scheduled to glide to an automated docking with the International Space Station around 11:40 a.m. EDT (1540 GMT) Thursday. Hurley and Behnken are slated to spend one-to-hour months on the orbiting research outpost before coming back to Earth for a parachute-assisted splashdown in the Atlantic Ocean.

The Flight Readiness Review began Thursday and ran into overtime Friday. NASA officials anticipated ahead of time that might happen, given the volume of data to discuss for the first crewed flight on a brand new spacecraft design.

“We had a very successful Flight Readiness Review, in that we did thorough review of all fo the systems and all the risks,” said Steve Jurczyk, NASA’s associate administrator, who chaired the review meeting. “And it was unanimous on the board that we are go for launch.

“It is really exciting to be launching American astronauts on American rockets from American soil — from Kennedy Space Center — for the first time in nine years,” Jurczyk said in a press conference Friday. “I know it’s been a long, really challenging road, and I just cannot say how proud I am of the NASA-SpaceX team for all their talent, hard work, dedication and perseverance to get to this point of five days from launch.”https://platform.twitter.com/embed/index.html?dnt=false&embedId=twitter-widget-0&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1263908571181391874&lang=en&origin=https%3A%2F%2Fspaceflightnow.com%2F2020%2F05%2F22%2Fnasa-review-clears-spacex-crew-capsule-for-first-astronaut-mission%2F&theme=light&widgetsVersion=c4096c4b%3A1589303485003&width=500px

“Today, we got a go to launch, but really it’s a go for the mission,” said Benji Reed, SpaceX’s director of crew mission management. “There will be lots more data, lots more reviews in the next few days. There will be constant vigilance and watching of the data and observations. As we go through the mission, there will be other reviews and conversations to make sure we’re go for each aspect, including go to come home.”

NASA managers received briefings from agency and SpaceX engineers during the Flight Readiness Review, including presentations on topics that garnered widespread attention over the last year, such as the Crew Dragon’s parachutes and an abort propulsion system problem that led to the explosion of a capsule during a ground test in April 2019.

“We established a little while ago that the original chute design did not have adequate margin, based on some knowledge we had gained through testing of how the chutes deploy, and the loading on the chutes,” Jurczyk said. “So SpaceX stepped up and did a new chute design, and we had to qualify that new chute design to higher margins than we had the previous chutes.

“The NASA-SpaceX team did an amazing job laying out a test program and executing that test program,” Jurczyk said. “However, it’s fewer tests than we normally would see on a parachute qualification program. So we took a long time in a couple of presentations during the review to have the team walk us through the design, the changes, the qualification testing, and the margins on the chute to make sure that everybody was good with how those chutes were qualified. And we had very high confidence that they will function as we need them to when Bob and Doug return from the International Space Station.”

The Crew Dragon uses a series of pilot and drogue chutes during descent, then unfurls four main parachutes to brake for splashdown. At the end of a typical mission, the Crew Dragon spacecraft will splash down in the Atlantic Ocean around 24 nautical miles off the coast of Cape Canaveral.

The capsule’s abort system was also a topic of extended discussion during the Flight Readiness Review. In the event of a major problem during fueling of the Falcon 9 rocket, or a launch failure during the vehicle’s climb into orbit, the Crew Dragon can fire eight SuperDraco engines to push the capsule off the launch vehicle and propel the astronauts to safety.

The SuperDracos consume a high-pressure mix of hydrazine fuel and nitrogen tetroxide oxidizer. A Dragon spacecraft that completed an unpiloted test flight to the space station in March 2019 was destroyed during a ground test-firing of the SuperDraco engines last April at Cape Canaveral.

Investigators traced the cause of the explosion to a leaky valve inside the capsule’s high-pressure abort propulsion system. The leak allowed nitrogen tetroxide to leak into the propulsion system’s helium pressurization lines, which are designed to rapidly prime the SuperDraco thrusters to fire up in quick response to a launch emergency.

As the pressurization system activated during the ground test last year, a slug of nitrogen tetroxide was forced back into the faulty titanium valve, triggering an explosion. Experts spent months studying the physics of the accident, and learned new information about how titanium components used in aerospace vehicles might ignite under certain conditions.

SpaceX replaced the suspect valve in future Crew Dragon spacecraft with a single-use burst disk designed to rupture during activation of the SuperDraco abort thrusters, which would only occur during a launch failure.

The fix was tested during a second ground firing in November, then again during a high-altitude launch escape test in January over the Atlantic Ocean.

Between the parachutes, the destroyed capsule and the impacts of a global pandemic, getting to SpaceX’s first crewed mission proved a challenge.

“Last April, I probably wasn’t thinking I was going to be flying (crew) in a year, but you can never sell this NASA and SpaceX team short,” said Kathy Lueders, managers of NASA’s commercial crew program. “They have always accomplished miracles for me, and I’m very, very proud of them right now.”

Jurczyk said NASA officials also discussed a recent “performance shortfall” during a test of the Crew Dragon’s internal fire suppression system.

“That’s a system tat suppresses any fire or any equipment underneath the floor of Dragon,” Jurczyk said. “The team … analyzed both the hazards there, as well as the ability to suppress a fire, and we’ve deemed the risk to be very low there.”

Jurczyk took the place of Doug Loverro, the former head of NASA’s human spaceflight directorate, for this week’s Flight Readiness Review. Loverro, who was due to chair the FRR, abruptly resigned effective Monday, May 18.

In a letter to NASA employees, Loverro wrote that he resigned due to a “mistake” he made earlier this year. Multiple sources said Loverro violated a procurement rule during a competition to select contractors for NASA’s Human Landing System for the Artemis program, which aims to develop crewed moon landing vehicles to carry astronauts to the lunar surface.

Jurczyk, NASA’s most senior career civil servant, stepped into the role as chair of the Flight Readiness Review.

The Crew Dragon’s debut flight with astronauts has been nearly a decade in the making. NASA first awarded SpaceX funding to work on a human-rated spacecraft in 2011.

Funded and led by billionaire Elon Musk, SpaceX has won a series of NASA contracts and funding agreements over the last nine years for work on the Crew Dragon project. To date, NASA has agreed to pay SpaceX more than $3.1 billion to develop the Crew Dragon, and then fly at least six operational crew rotation missions to the space station.

NASA also awarded Boeing a similar series of contracts for development and flights of the Starliner crew capsule. The Starliner’s first test mission without a crew ended prematurely in December without reaching the space station, and Boeing will re-fly the unpiloted demonstration mission later this year before the Starliner is cleared for its first launch with astronauts.

The first operational Crew Dragon flight will follow the test flight set for launch next week, which is officially designated Demo-2, or DM-2. It follows the first Crew Dragon test flight to the space station last year, which did not carry any astronauts on-board.

SpaceX has also completed two major tests of the Crew Dragon’s launch abort system — a pad abort in 2015 and the in-flight escape demonstration in January.

Kathy Lueders, manager of NASA’s commercial crew program, signs a human rating certification package during Thursday during the first day of a Flight Readiness Review for the Crew Dragon Demo-2 test flight. Credit: NASA/Kim Shiflett

According to Jurczyk, this week’s FRR doubled as an “interim human-rating certification review” for SpaceX’s Crew Dragon spacecraft.

“What I mean by interim is that we’ve validated that this system meets the human-rating certification requirements for the Demo-2 mission, and those requirements feed forward to future missions, including the Crew-1 mission (the Dragon’s first operational crew rotation flight),” Jurczyk said. “We will have a final human-rating certification review after Demo-2 and before the Crew-1 mission, just to certify the relatively small set of design changes between the Demo-2 system and the Crew-1 system. And at that point, we’ll deem the system human-rating certified.”

NASA also determined the Crew Dragon meets the agency’s risk requirements for the commercial crew program. When NASA established requirements for the new commercial crew spaceships, agency officials set the program’s safety threshold at 1-in-270 odds of an accident during a 210-day mission that would kill the astronauts on-board

Lueders said Friday that SpaceX meets that risk requirement, with the help of advanced design modeling and inspections to guard against the threat of micrometeoroids and orbital debris while docked at the space station.

But determining the loss of crew, or LOC, probability for any given flight is tricky. The number hinges on a number of factors, including numerical and statistical inputs, many of which are grounded in assumptions.

Bill Gerstenmaier, who led NASA’s human spaceflight programs from 2005 until last year, said in 2017 that at the time of the first space shuttle flight in 1981, officials calculated the probability of a loss of crew on that mission between 1-in-500 and 1-in-5,000. After grounding the loss of crew model with flight data from shuttle missions, NASA determined the first space shuttle flight actually had a 1-in-12 chance of ending with the loss of the crew.

Regardless of the fickle numbers, officials agree that a test flight of a new spacecraft is risky.

“Right now, we are trying to identify any risk that we know of that’s out there, and continue to look at risks and buy them down,” Lueders said. “But we also cant fool ourselves. Human spaceflight is really, really tough, and it’s why we continue to look for risks and do additional assessments. We never feel comfortable because that’s when you’re not searching.

“Our teams are scouring and thinking of every single risk that’s out there, and we’ve worked our butt off to buy down the ones we know of,” she said. “And we’ll continue to look and continue to buy them down until we bring them (Hurley and Behnken) home.”https://platform.twitter.com/embed/index.html?dnt=false&embedId=twitter-widget-1&frame=false&hideCard=false&hideThread=false&id=1263915807052087298&lang=en&origin=https%3A%2F%2Fspaceflightnow.com%2F2020%2F05%2F22%2Fnasa-review-clears-spacex-crew-capsule-for-first-astronaut-mission%2F&theme=light&widgetsVersion=c4096c4b%3A1589303485003&width=500px

In their final pre-launch press conference Friday, the Dragon astronauts said they were comfortable with the risk.

“We’ve had the luxury over the last five-plus years to be deeply embedded and understanding the trades that were made,” said Behnken, the Demo-2 mission’s joint operations commander. “There are often cases where a hardware change can be implemented, or there can be an operational change that reduces that risk, or manages it in some way.

“I think we’re really comfortable with it, and we think that those trades have been made appropriately,” he said. “As far as insight goes, we’ve had probably more than any crew has (had) in recent history.”

In addition to the tests of the Crew Dragon spacecraft itself, SpaceX has launched 84 Falcon 9 rocket missions since the first version of the launcher debuted June 4, 2010. Eighty-three of the flights successfully reached orbit.

A Falcon 9 rocket exploded during the final minutes before a ground test-firing at Cape Canaveral in September 2016. SpaceX said that failure was caused when a helium pressurant tank suddenly ruptured on the Falcon 9’s second stage.

After introducing design fixes, SpaceX has logged 59 straight successful launches using Falcon 9 and Falcon Heavy rockets.

“It wasn’t a long history (on the Falcon 9) when we started this program, but it has panned out to have quite a number of flights under its belt, and its evolution has become more and more safe as it’s been operated,” Behnken said. “Thats something that we really do appreciate. It’s remarkable to see all the other missions that have contributed to the human spaceflight program by being, in some sense, a test mission for us before we have a chance to fly on the Falcon 9.”

7 days until the start: Crew Dragon capsule meets Falcon 9 rocket inside launch pad hangar

Die wichtigsten Daten/Termine in kürze: 7 tage bis zum Start der Crew Dragon (Testflug – Demo 2). Der ersten US-Mission, die Astronauten seit 2011 und nach der Space Shuttle Ära, wieder vom amerikanischen Boden in die Erdumlaufbahn schickt.

Nachdem die Astronauten am 20. Mai im Raumhafen in Florida angekommen sind, erhalten sie Missionsbesprechungen, aktualisieren die Verfahren und führen mit ihren von SpaceX hergestellten Start- und Einstiegsfluganzügen Fit-Checks durch. Sie sollen auch Fragen von Reportern in einer Pressekonferenz am Mittwoch in Kennedy kurz nach ihrer Ankunft in Florida beantworten, dann in einer virtuellen Pressekonferenz am Freitag, dem 22. Mai.

Eine Überprüfung der Flugbereitschaft ist für den 21. Mai geplant, gefolgt von einer Überprüfung der Startbereitschaft am 25. Mai.

Wenn die Aktivitäten nach Plan verlaufen, werden die Astronauten am kommenden Samstag, dem 23. Mai, eine Generalprobe durchlaufen: Die zweiköpfige Besatzung wird sich in einem Tesla Model X vom Operations- und Checkout-Gebäude in Kennedy aus aufstellen und zur Startrampe 39A fahren, wo sie mit einem Aufzug auf die Höhe des festen Turms des Pads fahren wird. Anschließend gehen sie über den Zugangsarm der SpaceX-Crew in den weißen Raum, wo ihnen ein Team beim Einsteigen in die Kapsel hilft.

SpaceX’s Crew Dragon spacecraft arrives at the Falcon 9 rocket hangar at pad 39A late Friday, May 15, for integration with its launch vehicle. The Crew Dragon is set for launch May 27 with astronauts Doug Hurley and Bob Behnken. Credit: NASA/Kim Shiflett

SpaceX transferred the first astronaut-ready Crew Dragon spacecraft Friday night from a fueling facility at Cape Canaveral Air Force Station to pad 39A at NASA’s Kennedy Space Center, where teams will join the capsule with its Falcon 9 launcher for liftoff later this month.

The spacecraft arrived at the pad 39A hangar late Friday night, according to Kyle Herring, a NASA spokesperson.

Before its transport by road to the Falcon 9 hangar, the Crew Dragon capsule’s propulsion system was loaded with hypergolic hydrazine and nitrogen tetroxide propellants inside a fueling complex a few miles south of pad 39A at Cape Canaveral Air Force Station. The propellants will feed the Crew Dragon’s Draco in-space maneuvering thrusters and high-performance SuperDraco escape engines, which would only be activated in the event of an emergency during launch.

Liftoff of the Crew Dragon test flight — the first U.S. mission to send astronauts to Earth orbit since 2011 — remains scheduled for May 27 at 4:33 p.m. EDT (2033 GMT) to kick off a 19-hour pursuit of the International Space Station.

In the coming days, SpaceX ground crews will verify mechanical and electrical attachments between the Crew Dragon spacecraft and the Falcon 9 launcher inside the hangar. Then the entire vehicle, measuring some 215 feet (65 meters) tip to tail, will be lifted by a crane and placed onto SpaceX’s rocket transporter for the quarter-mile journey up the ramp to the deck of pad 39A.

The Falcon 9 launcher assigned to the Crew Dragon’s first piloted test flight — designated Demo-2 or DM-2 — is an all-new vehicle. SpaceX regularly lands and reuses rocket boosters to cut costs, but NASA has required SpaceX to assign new first stages to at least the initial launches that carry astronauts.

The Falcon 9 rocket that will launch the Demo-2 mission is emblazoned with NASA’s “worm” logo, which was retired from official use in 1992. Credit: SpaceX

The first stage booster for the Crew Dragon’s Demo-2 mission is emblazoned with NASA’s “worm” logo, which spells out “NASA” in stylized lettering. The worm logo was introduced in 1975 to add a touch of modernity to the agency’s public image after the last of NASA’s Apollo moon landings, which took place when NASA used its original blue “meatball” symbol.

The worm logo was retired in 1992, and NASA removed the iconic interconnected lettering from signs, brochures, and even the agency’s space shuttles. The original meatball, first designed in the late 1950s, again became NASA’s official logo.

“The worm is back,” NASA announced last month. “And just in time to mark the return of human spaceflight on American rockets from American soil.” In a statement, NASA said “the retro, modern design of the agency’s (worm) logo will help capture the excitement of a new, modern era of human spaceflight.”

The memorable worm insignia — with its stark red logotype — will make its first public appearance on a NASA-sponsored rocket in more than 20 years when the Falcon 9 launcher emerges from the hangar next week and rolls out to pad 39A.

Once the vehicle is vertical on the launch pad, SpaceX will run the Falcon 9 rocket through a fueling test and a test-firing of its Merlin main engines next week.

At the same time ground teams work on flight hardware at Cape Canaveral, NASA astronauts Doug Hurley and Bob Behnken are in quarantine at their homes in Houston before they travel to the Kennedy Space Center on Wednesday aboard a NASA Gulfstream jet.

The astronauts are both veterans of two space shuttle flights, and they started working full time on NASA’s commercial crew program in 2015. In 2018, NASA assigned Hurley and Behnken to the Crew Dragon’s first flight with astronauts.

After arriving at the spaceport in Florida on May 20, the astronauts will receive mission briefings, brush up on procedures, and perform fit checks with their SpaceX-made launch and entry flight suits. They are also scheduled to take questions from reporters in a press conference Wednesday at Kennedy soon after they arrive in Florida, then in a virtual news briefing Friday, May 22. If activities next week go according to plan, the astronauts will run through a launch day dress rehearsal next Saturday, May 23.

The two-man crew will suit up and ride inside a Tesla Model X from the Operations and Checkout Building at Kennedy to launch pad 39A, where they will ride an elevator to the 265-foot-level of the pad’s fixed tower. They will then walk across SpaceX’s crew access arm to the white room, where a closeout team will help them board the capsule.

Hurley, the 53-year-old Dragon spacecraft commander, will strap into the left seat of the capsule. Behnken, 49, will take his place in the right seat for the pre-launch simulation. The “dry dress rehearsal” is meant to give the astronauts and their support teams a feel for the flow of launch day.

SpaceX’s Crew Dragon spacecraft arrives at the Falcon 9 rocket hangar at pad 39A late Friday, May 15, for integration with its launch vehicle. The Crew Dragon is setfor launch May 27 with astronauts Doug Hurley and Bob Behnken. Credit: NASA/Kim Shiflett

Amid the hardware preps and crew activities, NASA and SpaceX managers plan to convene a pair of major reviews before the Crew Dragon launch to ensure the spacecraft, the rocket, the astronauts, ground systems and the International Space Station are ready for the test flight. A Flight Readiness Review is scheduled May 21, followed by a Launch Readiness Review May 25.

“There’s still work to be done,” said Phil McAlister, head of NASA’s commercial spaceflight development mission. “We’re still finishing up some final testing. There’s still some documents we have to review.”

“The Flight Readiness Review on the 21st is a very big milestone,” McAlister said Thursday in a briefing to the NASA Advisory Council’s Human Exploration and Operations Committee. “That’s going to be when we we all get together one last time and say whether we are ready for flight. So that will be a huge, huge milestone.”

Quelle: https://spaceflightnow.com/2020/05/16/crew-dragon-capsule-meets-falcon-9-rocket-inside-launch-pad-hangar/

SpaceX nimmt letzte Hürde vor einem bemannten Flug ins All

Space-X: Testflug erfolgreich

Was für ein schöner Sonntag. Hurra – Party! Ich werde mir heute Nacht alles in Ruhe in den Raumfahrt-Foren durchlesen, die müssen ja alle aus dem Häuschen sein vor Freude. Die meisten haben ihren Schnaps bestimmt schon kalt gestellt: SpaceX vor, so geht das da ab – Hahaha. Die machen Party. https://www.raumfahrer.net/portal/isrn/home.shtml Dienstag dann schon der nächste Start mit Starlink, wenn er nicht verschoben wird.

Crew Dragon In-Flight Abort Test – Ein fach nur geil ich möchte mehr davon, mit Astronauten

Damit sich die Astronauten bei einem Unfall in Sicherheit bringen können, ist die «Crew Dragon»-Raumkapsel mit einem Rettungssystem ausgestattet. Im zweiten Anlauf hat dieses die Bewährungsprobe bestanden.

„Heute ist es hoffentlich soweit und ich drücke fest die Daumen, dass dieser letzte Test gelingt“, twitterte der deutsche Astronaut Matthias Maurer am Sonntag. Auch er fieberte dem zweiten Teststart der Crew-Kapsel von Space-X entgegen, die demnächst erstmals Astronauten zur Raumstation ISS bringen soll. Dort könnte dann auch Maurer dabei sein. Am Sonntag ist nun ein Missionsabbruch getestet worden, bei der die (leere) Kapsel in etwa 22 Kilometern Höhe abgesprengt wurde und wenige Minuten später im Atlantik landete. Der letzte wichtige Test war mehrfach verschoben worden, am Samstag war schlechtes Wetter Grund für einen weiteren Aufschub. Am Sonntag 10.30 Uhr Ortszeit hob die Falcon-Rakete dann doch noch ab – mit Erfolg.

Das private amerikanische Raumfahrtunternehmen SpaceX hat am Sonntag die letzte Hürde genommen, die einem bemannten Flug zur Internationalen Raumstation (ISS) noch im Wege stand. Nach einer Flugzeit von nur einer Minute trennte sich die unbemannte «Crew Dragon»-Raumkapsel von der Trägerrakete und segelte an Fallschirmen zur Erde zurück. Mit dem sogenannten In-flight Abort Test hat SpaceX demonstriert, dass sich die Besatzung der Raumkapsel in Sicherheit bringen kann, falls die Rakete beim Start versagen sollte. Der Test ist eine Voraussetzung dafür, dass die amerikanische Raumfahrtbehörde Nasa grünes Licht für einen bemannten Flug gibt.

Eigentlich hätte der erste bemannte Flug der «Crew Dragon» zur ISS bereits im letzten Jahr stattfinden sollen. Die Aussichten standen gut, nachdem die Raumkapsel im März einen unbemannten Testflug zur ISS erfolgreich absolviert hatte. Nur wenige Wochen später kam es jedoch zu einem Rückschlag, der SpaceX um Monate zurückwarf. Auf dem Raketentestgelände in Cape Canaveral wurden die acht bordeigenen Triebwerke getestet, die die Raumkapsel in einer Notsituation aus der Gefahrenzone katapultieren sollen. Kurz vor der Zündung wurde die Kapsel jedoch durch eine Explosion zerstört.

Inzwischen weiss man, woran das lag. Ein flüssiges Oxidationsmittel war durch ein Leck in einem Ventil entwichen und hatte einen Brand verursacht. SpaceX nahm daraufhin Veränderungen an der Raumkapsel vor. Unter anderem wurden die Ventile durch andere Komponenten ersetzt.

Bei Tests am Boden hatten sich diese Verbesserungen bereits bewährt. Was aber noch ausstand, war ein Test des Rettungssystems im Flug. Die Falcon-9-Trägerrakete mit der «Crew Dragon» an ihrer Spitze hob am Sonntag gegen 16:30 Uhr mitteleuropäischer Zeit vom Testgelände in Cape Canaveral ab. Um einen Unfall zu simulieren, wurden die Triebwerke der Rakete in einer Höhe von 20 Kilometern abgeschaltet. Wenige Augenblicke später zündeten die acht Triebwerke der Raumkapsel und katapultierten diese von der Rakete weg. Ohne die aerodynamische Raumkapsel an ihrer Spitze geriert die Rakete ins Trudeln und explodierte wie erwartet. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die unbemannte Raumkapsel bereits weit genug von der Rakete entfernt. Minuten später landete sie 30 Kilometer vor der Küste Floridas im Ozean, wo sie von Rettungskräften geborgen wurde.

SpaceX-Triumph über Boeing

Nach dem In-Flight Abort Test hat SpaceX im Rennen mit seinem Konkurrenten Boeing wieder die Nase vorne. Boeing hatte erst im Dezember einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Bei einem unbemannten Testflug zur ISS war das Starliner-Raumschiff auf halbem Weg gestrandet, weil eine Uhr an Bord die falsche Zeit angezeigt hatte. Das Raumschiff brach seinen Flug daraufhin ab und kehrte wohlbehalten zur Erde zurück. Ob Boeing den Testflug wiederholen muss, ist derzeit noch nicht entschieden.

Für SpaceX und Boeing steht viel auf dem Spiel. Denn die Fähigkeit, Astronauten zur Internationalen Raumstation zu bringen, verspricht in den nächsten Jahren lukrative Aufträge von staatlicher Seite. Aber auch die Nasa hat grosses Interesse daran, dass ihr Commercial Crew Programm endlich Früchte trägt, in das sie über die Jahre mehr als sieben Milliarden Dollar investiert hat. Derzeit ist die Nasa immer noch auf russische Hilfe angewiesen, um amerikanische Astronauten zur ISS zu bringen. Und das ist teuer. Die amerikanische Raumfahrtbehörde sähe es lieber, wenn dieses Geld an amerikanische Firmen fliessen würde.

Die Aussichten dafür stehen nun ziemlich gut. Die beiden Nasa-Astronauten Bob Behnken and Doug Hurley bereiten sich seit Monaten auf einen Flug mit der «Crew Dragon» vor. Die Nasa und SpaceX wollen jedoch nichts überstürzen. Die Hardware für einen bemannten Flug zur ISS wäre im Prinzip Ende Februar einsatzbereit, sagte Elon Musk, der Gründer von SpaceX, an einer Pressekonferenz nach dem Test. Vermutlich werde man jedoch bis zum zweiten Quartal des Jahres warten. Bis dahin werde man sehr genau untersuchen, ob beim Test nicht doch unerwartete Schwierigkeiten aufgetreten seien.

Letzter Test: SpaceX Faces One Last Test Before First Astronaut Flight

Ein historischer Tag bzw. spannender Start seht bevor: Samstag aufregender Tag für den Gründer von SpaceX und seinen Mitarbeitern. Denn SpaceX steht vor einen letzten wichtigen Test. Geht der gut aus und die Nasa gibt nach einer Auswertung ihr OK, darf SpaceX beim nächsten Flug Astronauten an Bord nehmen.

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Das wäre ein Meilenstein wieder hin zur Bemannten Raumfahrt. Die NASA kann dann in Kürze Crew Dragon von SpaceX für die Beförderung von Astronauten zur ISS im Rahmen ihres kommerziellen Crew-Programms einsetzen. Bereits nach wenigen Monaten könnten bemannte Starts erfolgen.

Auch Boeing wird wohl 2020 wieder Menschen ins all schicken können.

Mir ist egal welcher es als erstes schafft und mache daraus keinen Wettbewerb, wichtig ist nur das es wieder mehr Bemannte Flüge ins All gibt, es wieder mehr Wettbewerb unter den Länder und Unternehmen gibt. Das ist auch gut für Forschung und Entwicklung. Damit die Bemannte Raumfahrt wieder voran kommt.

Seit der Einstellung des Spaceshuttle Programms stagniert dieser Bereich und Russland lässt sich die Bemannte Raumfahrt natürlich ordentlich bezahlen. Raumfahrt und SpaceX-Fans warten natürlich schon gespannt und aufgeregt. Nach etlichen Verschiebungen, Pleiten, Pech und Pannen wollen alle das Menschen bzw. die Amerikaner wieder ins all Fliegen.

SpaceX Faces One Last Test Before First Astronaut Flight

Elon Musk’s rocket company has one last, major hurdle to clear before it attempts an historic first flight of astronauts for NASA: proving it can safely abort a mission if something goes wrong after takeoff.

A Falcon 9 rocket with Crew Dragon spacecraft is slated to launch from Kennedy Space Center in Florida at 8 a.m. local time on Saturday. Shortly after liftoff, SpaceX will demonstrate Dragon’s ability to eject from the rocket during an emergency. The in-flight abort test will include a series of complex maneuvers before Dragon’s parachutes should deploy and the craft splashes down in the Atlantic Ocean.

“You design this with the hopes that you never have to use it, but this is showing that it works in the real world,” said former astronaut Garrett Reisman, former director of space operations at Space Exploration Technologies Corp. and a professor of astronautics at the University of Southern California.

The procedure is the final big test before NASA can certify that SpaceX is ready to ferry astronauts to and from the International Space Station. U.S. Air Force Colonel Bob Behnken and former Marine Corps test pilot Doug Hurley will be Dragon’s first passengers.

“There’s a lot riding on this,” said Reisman, who remains an adviser to SpaceX.

Americans have not flown into space aboard a U.S. craft since the shuttle program ended in 2011. Sending astronauts to the space station also is an important step for Musk’s Hawthorne, California-based company. The billionaire chief executive officer aims eventually to transport people to the Moon and Mars.

NASA will hold a pre-launch news conference Friday at 1 p.m. New York time with Kathy Leuders, the manager of NASA’s Commercial Crew Program, and Benji Reed, SpaceX’s director of crew mission management. It will be broadcast on NASA TV.

NASA awarded SpaceX and Boeing Co. a combined $6.8 billion in contracts in September 2014 to revive America’s ability to fly to the space station without buying seats on Russian Soyuz capsules. Since then, the agency and both companies have suffered delays that have put the program more than two years behind schedule.

In December, Boeing’s Starliner failed to dock with the station because of a problem with the mission’s timing software. The Chicago-based company and NASA are investigating, and the agency will decide if Boeing needs to perform a second flight without crew.

SpaceX’s Dragon capsule successfully docked with the station in March as part of its Demo-1 test.