Brief an Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie

Heute einen Brief an das Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie geschrieben:

Brief an Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie

Wie war mein Tag heute sonst: Spazieren gewesen. Anime geschaut und zum Ende des Tages Downloade ich mir noch dass Final Fantasy 7 Remake. Gestern und heute Abend schaue ich Edgar-Wallace-Filme auf Netflix an.

Ich hab eine Arbeitsmaßnahme beantragt (keine klassische WfbM). Erstmal was mit Computern aber das Ziel ist ein Außenpraktikum, Ideen sind Museum, Hochschulen usw. Was sich Forschung und Wissensschaft widmet. Das könnten gebiete wie Tiere, Mikroorganismen und Erdentstehung sein.

Im Gegensatz zu meinen Kollegen Bundesweit in den WfbMs, gehe ich viel spannerenden und interessanten: Themen, fragen und Projekten aus Raumfahrt, Astrobiologie und Biologie nach.

Meine Behinderten – Kollegen Bundesweit, kümmern sich viel lieber um ihre Schulden, Sucht, Kriminalität und ihren Psychischen Problemen. Ist doch total öde und langweilig. Verstehe ich nicht wie man so seinen Tag verbringen kann.

Ich gehe meine Hobbys und Interessen nach, nebenbei kann ich das Leben genießen mit dingen die auch mal Geld kosten. Wenn ich dann noch eine passende Arbeit (Forschung und Wissensschaft) hätte, wäre es perfekt.

Testphase für Icarus-Projekt für Tierbeobachtungen beginnt

Der Start für das Icarus-Projekt zur Tierbeobachtung aus dem All musste in der Vergangenheit mehrfach verschoben werden. Nun geht es aber einen Schritt weiter – die Testphase beginnt.

Die globale Wanderung von Tieren kann Aufschluss über bevorstehende Naturkatastrophen geben (YouTube / Max-Planck-Gesellschaft)

Ein meiner Lielingsprojekte beginnt den Testbetrieb – ICARUS (Tierbebachtung aus dem Weltraum). Ich kann es kaum abwarten bis die Forscher dann endlich damit Forschen können, voraussichtlich Anfang Juni 2020. Nicht nur für die Klimaveränderung interessant sonder auch bei der Verbreitung von Krankheitserregern, nicht nur bei Vogelgrippe oder Ebola usw. Sondern jetzt auch Aktuell bei Corona-Epidemie (Coronavirus). Aber natürlich auf für Tierschutz und Katastrophenschutz sehr interessant. Das Projekt wird wunderbar und hoffe das es sich neben den anderen Systemen durchsetzt. Später kann man es auch auf Satelliten installieren um die Abdeckung zu verbessern, dem technologischen Fortschritt und der Miniaturisierung sei dank. Noch ist es ja ein Technologie-Demonstration-Experiment auf der ISS. Aber wenn es gut läuft steht dem Projekt eine langjährige goldige Zukunft bevor.

Konstanz (dpa/lsw) – Das deutsch-russische Projekt Icarus zur Tierbeobachtung aus dem All geht in die nächste Phase: Ab Dienstag will das Team um Projektleiter Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz mit den ersten Tests für das System beginnen. Über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten wollen die Forscher unter anderem die Datenübertragung zwischen der Raumstation ISS, den Tier-Sendern und der Bodenstation testen. Nach Abschluss dieser Phase sollen Wissenschaftler weltweit mit Icarus arbeiten können.

Eigentlich hätte der Icarus-Computer auf der ISS – das Herzstück des Projekts – rund 400 Kilometer über der Erde schon im Juli funktionieren sollen. Wegen Problemen mit einem Kondensator musste er allerdings wieder auf die Erde. Im Dezember brachte eine russische Trägerrakete ihn zurück zur ISS.

Mit Icarus (International Cooperation for Animal Research Using Space) wollen die Wissenschaftler mehr über das Leben verschiedener Tierarten herausfinden. Die Forscher rüsten dafür etwa Vögel mit Mini-Sendern aus, um so unter anderem ihre Wanderungen nachverfolgen zu können. An dem Projekt sind unter anderem Roskosmos und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) beteiligt. Insgesamt arbeiteten weit mehr als 100 Menschen an Icarus.

Quelle: https://www.greenpeace-magazin.de/ticker/testphase-fuer-icarus-projekt-fuer-tierbeobachtungen-beginnt

Krankheitserreger auf Reisen

Menschen reisen heute in wenigen Stunden um den Globus. Und mit ihnen gefährliche Krankheitserreger. Bakterien und Viren sind aber nicht nur blinde Passagiere in Flugzeugen und Schiffen – auch Tiere verbreiten sie rund um die Welt.

Das ist häufig kein Problem für die Tiere selbst, aber für den Menschen sind einige diese Erreger eine große Gefahr. Viele tödliche Infektionen wie Ebola, HIV oder die Grippe stammen nämlich ursprünglich von Tieren. Leben Mensch und Tier in engem Kontakt, können die Keime leicht auf den Menschen überspringen. Gerade in Asien oder Afrika leben Mensch und Tier eng zusammen, oft sogar im selben Raum. Solche Fälle sind sie besonders gefährlich und lösen oft tödliche Krankheitssymptome aus.

Als Begleiter von Zugvögeln, Meerestieren oder Huftieren legen die Erreger häufig tausende von Kilometern zurück. Sie können direkt den Menschen infizieren, wahrscheinlicher ist aber eine Übertragung auf Haustiere, denn an die domestizierten Verwandten seines ursprünglichen Wirts sind Viren und Bakterien gut angepasst. Von den Haustieren können sie dann leicht zum Menschen wechseln.

Schon seit einigen Jahren berechnen Wissenschaftler mit Computermodellen die Ausbreitung von Epidemien anhand des globalen Luftverkehrsnetzes. Aber nicht nur die Reiserouten des Menschen spielen bei der Verbreitung von Krankheiten eine Rolle, die Bewegungen der Tiere werden ebenfalls für die Prognose von Epidemien immer wichtiger.

https://www.icarus.mpg.de/13765/krankheitserreger-auf-reisen

Frühwarnsystem der Tiere

Erst bebte die Erde, dann kam die Flut: Das Seebeben am 26. Dezember 2004 vor der Küste Sumatras war nicht nur das drittstärkste jemals gemessene Beben, es löste auch einen gewaltigen Tsunami aus. Die meterhohen Wellen rissen rund um den Indischen Ozean hunderttausende Menschen in den Tod.

Heute soll ein Tsunami-Frühwarnsystem aus tausenden Messstationen die Bewohner gefährdeter Regionen vor solchen Katastrophen warnen. Das Indian Ocean Tsunami Warning and Mitigation System (IOTWS) registriert Seebeben im Indischen Ozean und informiert die Menschen zwischen Indonesien und der arabischen Halbinsel in kürzester Zeit, ob ein Tsunami droht. Ein Netz aus Messstationen im Meer und über Satellit verbundene Bojen registriert Erschütterungen und Meeresspiegelschwankungen. Das Warnsystem ist jedoch nicht nur technisch enorm aufwändig, es verschlingt auch ungeheure Summen: 50 bis 100 Millionen Dollar müssen die Länder am Indischen Ozean jedes Jahr dafür aufbringen.

An einem Frühwarnsystem ganz anderer – und einfacherer – Art arbeitet derzeit ein internationales Wissenschaftlerteam unter der Leitung von Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz. Es heißt Icarus – Internationale Kooperation zur Erforschung von Tieren mithilfe des Weltraums (International Cooperation for Animal Research Using Space).

Icarus soll die außerordentlichen Sinnesleistungen vieler Tiere – ihren sprichwörtlichen „siebten Sinn“ – für den Menschen nutzbar machen. Aus historischen Aufzeichnungen wissen wir, dass sich bereits frühere Kulturen das Wissen der Tiere zunutze machten und ihre Aktivitäten daran ausrichteten. Darüber hinaus gibt es viele Hinweise und Geschichten von Tieren, die Katastrophen ankündigen: Unruhige Vögel vor einem Vulkanausbruch, Schlangen, die vor einem Erdbeben aus ihrem Winterschlaf erwachen, oder verschwundene Erdkröten, die sich mitten in der Laichsaison vor einem schweren Beben verkriechen.

https://www.icarus.mpg.de/13789/fruehwarnsystem-der-tiere

Wissen zum Schutz der Arten

Früher war der Präriebussard (Buteo swainsoni) für die Farmer im Westen Nordamerikas im Sommer ein alltäglicher Anblick: Stundenlang saßen die Greifvögel auf den Pfosten der Weidezäune und hielten nach Beute Ausschau: Insekten und Nagetiere. Im Winter sammelten sie sich in großen Schwärmen und flogen zum Überwintern nach Argentinien. Mitte der 1990er Jahre verschwanden die Bussarde plötzlich.

Biologen statteten daraufhin einige Tiere mit Sendern aus und verfolgten sie auf ihrem Flug nach Südamerika. Den Grund für ihren Rückgang entdeckten die Forscher schließlich in den Überwinterungsgebieten in Argentinien: Die Bauern dort behandelten ihre Felder mit Pestiziden, um sie vor Insekten zu schützen. Die Präriebussarde nahmen mit den Heuschrecken auch die Pestizide auf und starben daran. Mehrere zehntausend Vögel sind Schätzungen zufolge auf diese Weise verendet. Seitdem versuchen Vogelschützer und lokale Bauern gemeinsam, den Gebrauch von Pflanzenschutzmitteln so zu regulieren, dass sie die Bussarde nicht mehr vergiften. Seitdem haben sich ihre Bestände wieder erholt.

Das Beispiel der Präriebussarde zeigt: Je mehr wir über eine Tierart wissen, desto besser können wir sie schützen. Das gilt besonders für Tiere, die viel unterwegs sind – also Zugvögel, Meerestiere oder manche Säugetiere. Denn auf ihren Reisen sind sie vielen Gefahren ausgesetzt, viele sterben unterwegs. Aber wie groß die Verluste sind, wo sie ums Leben kommen und wodurch, ist für die meisten Arten ungeklärt. Unzählige von ihnen fallen beispielsweise Jägern zum Opfer. Ornithologen schätzen, dass jedes Jahr hunderttausende Vögel bei ihren Zwischenstopps rund um das Mittelmeer in Ägypten, Libyen, Zypern, Malta, aber auch in Italien und Südfrankreich in Netzen gefangen oder abgeschossen werden.

Wenn die Wissenschaftler die Zugrouten gefährdeter Vogelarten kennen und wissen, wo ihre Rastplätze liegen, können entsprechende Schutzgebiete ausgewiesen werden. Für den Artenschutz und den Erhalt der Biodiversität liefert ein satellitengestütztes Telemetrie-System wie Icarus also wichtige Daten. Das Projekt wird aber auch zum Schutz von Tieren beitragen, die sich nicht auf jährliche Wanderungen begeben. Mit seinen Daten über das Verhalten und die Lebensräume einer Art zeigt Icarus, welche Lebensbedingungen eine Art zum Überleben braucht und wo entsprechend Rückzugsgebiete geschaffen werden sollten.

Darüber hinaus müssen bestehende Schutzzonen miteinander vernetzt werden, denn große zusammenhängende Lebensräume gibt es heute nur noch selten. Stattdessen liegen Naturreservate und Nationalparks meist wie Inseln in einem Meer aus Siedlungen, Straßen und Agrarflächen. Für viele Arten ist die menschliche Kulturlandschaft eine unüberwindbare Barriere. Oft sind Schutzgebiete zu klein, um alleine überlebensfähige Populationen einer Art zu beherbergen. Der fehlende Austausch lässt die Populationen zudem genetisch verarmen: Sie verlieren ihre genetische Vielfalt und laufen dadurch in Gefahr auszusterben.

Naturschützer und Wissenschaftler wollen die Schutzgebiete deshalb miteinander verbinden. Korridore stellen sicher, dass die Tiere in den einzelnen Gebieten in Kontakt bleiben. Durch sie können beispielsweise Individuen wandern, die neue Reviere suchen. Häufig sind das Jungtiere, die gerade selbständig geworden sind. So weiß man beispielsweise aus Bewegungsanalyse großer Landraubtiere wie Wölfen, Leoparden oder Pumas, dass Jungtiere immer wieder Naturreservate verlassen und viele hundert Kilometer durch für sie unwirtliches Terrain ziehen. Wanderkorridore könnten die Überlebenschancen dieser Tiere erhöhen und verhindern, dass eine Art in voneinander isolierte Gruppen zerfällt.

Das ICARUS Sytem

https://www.icarus.mpg.de/13885/wissen-zum-schutz-der-arten

Reparierter Pannen-Computer erreicht Internationale Raumstation

Mit einer Antenne und einem Computer auf der Internationalen Raumstation wollen Forscher Tierwanderungen beobachten und die Ausbreitung von Krankheiten verfolgen. Doch bislang machte die Technik Probleme.09.12.2019, 16:50 Uhr

Modell der Icarus-Antenne: Ausbreitung von Krankheitserregern verfolgen
Modell der Icarus-Antenne: Ausbreitung von Krankheitserregern verfolgen MPI für Ornithologie/MaxCine/dpa

Der Computer für das deutsch-russische Projekt Icarus ist nach gut drei Tagen Flug an der Internationalen Raumstation ISS angekommen. Damit wollen Wissenschaftler Tierwanderungen weltweit dokumentierenErdbeben vorhersagen und die Ausbreitung von Krankheitserregern verfolgen.

Die Trägerrakete war am Freitag vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan gestartet. Am Montag zeigten Live-Bilder der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, wie das Raumschiff mit dem Computer in rund 400 Kilometern Höhe über der Erde an die ISS andockte. Das Manöver sei erfolgreich verlaufen, teilte Roskosmos bei Twitter mit. An Bord seien zwei Tonnen Fracht, darunter auch Treibstoff und Ausrüstung.

Der Computer von Icarus sollte ursprünglich bereits im Juli 2019 auf der ISS hochgefahren werden. Doch die Belüftung des Gerätes (International Cooperation for Animal Research Using Space) funktionierte nicht. Es musste zurück zur Erde gebracht werden, um einen Kondensator auszuwechseln. Nach einer Testphase soll das System Wissenschaftlern nun voraussichtlich bis Anfang Juni voll zur Verfügung stehen.

Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/icarus-reparierter-computer-erreicht-internationale-raumstation-a-1300445.html

ICARUS-Tierbeobachtungssystem / Tierbeobachtung aus dem All

Am Freitag den 06.12.2019 soll mit einer Sojus 2 Rakete und den Raumfrachter Progress MS-13 der reparierte Computer für das Tierbeobachtungssystem – ICARUS starten.

Hoffentlich startet das Projekt dann schnellstmöglich mit den Testbetrieb. Menschen, Tiere, und die Erde würden davon profitieren, in den bereichen: Klimaveränderung, Tierschutz, Katastrophen- und Seuchenschutz usw.

In der heutigen Zeit in der jetzt alle über Klimaschutz sprechen und manche Tierarten vom Aussterben bedroht sind, ein absolut interessantes, spannendes und modernes Projekt. Es wird Menschen und Tiere über Generationen hinweg von nutzen sein und zu einen besseren Verständnis auf beiden seiten sorgen sowie ein wichtigen Beitrag zur Wechselwirkung zwischen: Tier-Klima-Umwelt-Mensch, leisten. Davon bin ich überzeugt.

Offizielle Projekt-Homepage: https://www.icarus.mpg.de/de

Beobachtung von Meerestieren mit Icarus

Wissenschaftler zeichnen das Verhalten der bedrohten Jäger mit Unterwasserkameras und Bewegungssensoren auf 5. APRIL 2019

Der Weiße Hai ist eines der faszinierendsten Meerestiere der Erde. Viele Filme und Bücher stellen ihn jedoch als unersättlichen Räuber dar – dabei ist über sein Jagdverhalten kaum etwas bekannt. Ein internationales Team aus Wissenschaftlern, an dem auch Forscher vom Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell beteiligt waren, hat Weiße Haie nun bei der Robbenjagd vor der Küste Südafrikas beobachtet. Die mit Kameras und Sensoren aufgezeichneten Bewegungsmuster zeigen, dass die Tiere entgegen bisheriger Annahmen sich in Wälder aus Seetang wagen und dort Jagd auf Robben machen. Das Wissen, wie Weiße Haie auf ihre Beute reagieren und welche Rolle dabei ihre Umgebung spielt, soll künftig Unfälle mit Menschen vermeiden helfen.

Quelle: https://www.mpg.de/13304118/weisser-hai-robben

Auch ist es ein schönes Projekt um Menschen für den Weltraum zu begeistern, ob an Schulen oder Privat. Da es ein greifbares und nahes Projekt ist mit dem jeder Menschen egal welchen alters sich sofort identifizieren kann. Als bei anderen Projekten bzw. Experimenten die auf der ISS Staat finden.

In der Grundschule wird man Kinder wohl schlecht für Experimente im Bereich Materialforschung und im Medizin begeistern können, die auf der ISS stattfinden Da sieht es bei Tierbeobachtung doch anders aus, sowas kann man mit entsprechenden Unterrichtsmaterial besser aufbereiten.

Schade das dass schöne und sehr wichtige Projekt seit einem Jahr in Verzug ist, erst stellen die Russen den Betrieb plötzlich in frage und dann als der Anschalttermin für den Computer war, ist die PC-Lüftung defekt. Sollte die Rakete am 06.12.2019 pünktlich Starten wird sie am Montag den 09.12.2019 an der ISS Andocken. Da erwarte ich von den Projektverantwortlichen: Deutsches Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR) sowie dem Max-Planck-Institut, eine Zügige Inbetriebnahme.

Ich bin von dem Projekt einfach nur begeistert. Das merkt man schon an der Wartezeit die durch die Verzögerungen entstanden ist – Über ein Jahr warte ich schon.

Außenbordeinsatz für Icarus

Die Antenne für das russisch-deutsche Experiment wurde erfolgreich auf der Internationalen Raumstation montiert15. AUGUST 2018

Am 15. August 2018 haben die beiden russischen Kosmonauten Sergei Walerjewitsch Prokopjew und Oleg Germanowitsch Artemjew die Icarus-Antenne auf der Internationalen Raumstation ISS entfaltet. Dies war der Höhepunkt ihres Außenbordeinsatzes, bei dem sie mehrere Stunden an der Außenseite des russischen Swesda-Moduls gearbeitet haben. Unterstützt wurden die beiden Kollegen dabei vom deutschen ESA-Astronaut Alexander Gerst, der den Einsatz vom Inneren der Station aus überwachte. Mit der Installation der Antenne ist das Icarus-System (International Cooperation for Animal Research Using Space) des Max-Planck-Instituts für Ornithologie, der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos und der Raumfahrtagentur im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit dem weltweit Tierwanderungen aller Art verfolgt werden können, nun komplett. In den nächsten Tagen und Wochen wird Icarus in Betrieb genommen.

Quelle:https://www.icarus.mpg.de/53318/news_publication_12180169_transferred?c=56347

Woche vom 02.12 bis 08.12: Welt-Klimakonferentz / Hayabusa 2 Startet Motoren / ICARUS-Tierbeobachtung

Herrlich! Ach Leute ist das schön wenn man in der WfbM keine Beschäfftigungs-Therapie machen muss. Sich dafür aber bilden und an seine Berufliche Zukunft Arbeiten kann: Sternwarte, Kita, oder Computer usw. Wichtig ist, es soll eine Arbeit sein die der Gemeinschaft dienlich ist und bei der ich auch selber was neues für mich Lernen und mitnehmen kann von der Arbeit und den Menschen. Mit vielen für mich interessante und spannenden Themen beschäftige ich mich tagtäglich, da liegen Welten dazwischen merke ich gerade beim schreiben.

EU-LISA ist ein perfektes Beispiel, davon erfahre ich sicherlich nichts in der WfbM, ich wäre wahrscheinlich der einzige / Nein, mit großer Wahrscheinlichkeit der einzigste dort, der Sie kennt. Wenn man bedenkt was sich da im Hintergrund alles tut, zum Beispiel: die Leute die tagtäglich fliegen, ihren Pass kontrollieren lassen oder durch das EasyPass-System gehen. https://christiandauck.com/2019/12/01/wochen-vom-02-12-bis-08-12-neues-eu-parlament-nimmt-arbeit-auf-eu-ausengrenzen-eu-lisa-was-ist-eu-lisa/

Zwischen den Menschen in der WfbM und mir. Wenn ich bedenke (Kopfschüttelnd) das so manch einer dort nicht an der Europawahl teil genommen hat. Zum Glück bin ich nicht mehr dort.

Ich kann Eltern Bundesweit die WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) für ihre Kinder (vor allem mit Autistischen Kindern) nicht empfehlen, da erfahren und Lernen die nichts über die Welt da draußen sondern bleiben auf einer Insel gestrandet.

Tägliche Bildung (sich selber was beibringen) auf hohem Niveau zischen Anime schauen und Zocken ist was ich mache. Dabei sind noch nicht mal Sachen dabei die sich erst Kurzfristig aus den Nachrichten ergeben werden und die Woche ist jetzt schon sehr interessant und voll obwohl sie noch nicht mal begonnen hat.

Diese Woche findet die Welt-Klimakonferenz statt die ich im Auge behalten werde.

Und ich warte auf den Start von Frachtflug Progress-13. Aber nur weil da ein reparierter Computer mit dabei ist, für den Start eines Projekts auf denn ich schon sehr lange warte. das ICARUS-Projekts. Eigentlich sollte Progress-13 am 1.12 starten, wurde aber aufgrund eines Fehlers auf den 06.12 verschoben.

Hayabusa 2

Außerdem beginnt Hayabusa 2 am 03.12 (nach Japanischer Zeit) ihre Motoren für den Rückflug zu starten.

ICARUS – Tierbobachtung aus dem Weltall

Meldung vom 29.04.2019

Projekt „Icarus“/ Wie das Internet der Tiere ins Stocken kam

Mit Minisendern ausgestattete Tiere aus dem All verfolgen und so Erkenntnisse über das Artensterben erhalten – dies ist das Ziel des deutsch-russischen Projekts „Icarus“. Doch der Start verzögerte sich, wohl auch aus politischen Gründen.

Die beiden russischen Raumfahrer Sergej Prokopjew und Oleg Artemjew schufteten draußen, ihr deutscher Kollege Alexander Gerst überwachte die Arbeiten von drinnen. Rund sieben Stunden dauerte der Außeneinsatz am „Swesda“-Modul der Internationalen Raumstation im vergangenen August.

Am russischen Segment des Weltraumlabors sollte eine Antenne für ein weltweit bisher einmaliges Forschungsvorhaben angebracht werden. Aus dem Weltall wollten Forscher damit Bewegungen von Tieren auf der ganzen Erde aufzeichnen: von bedrohten Elefanten in afrikanischen Nationalparks über Rentiere in der russischen Arktis bis hin zu Ziegen, die an den Hängen des Vulkans Ätna auf Sizilien grasen. Selbst Schmetterlinge und Heuschrecken wollten die Forscher irgendwann aus 400 Kilometer Höhe beobachten

Die Kosmonauten Artemjew und Prokopjew beim ISS-Außeneinsatz (am 15. August 2018)

So sollten Erkenntnisse gewonnen werden, die unter anderem den Kampf gegen das Artensterben voranbringen sollten, aber womöglich auch als Frühwarnsystem vor Naturkatastrophen dienen könnten. „Icarus“ heißt das Vorhaben, oder ausgeschrieben: „International Cooperation for Animal Research Using Space“. Doch mit der internationalen Kooperation war es zwischenzeitlich nicht mehr allzu weit her.

Monatelang passierte zumindest vordergründig gar nichts, die von den Kosmonauten Prokopjew und Artemjew eingebaute Technik wurde nicht einmal angeschaltet. Stattdessen gab es hinter den Kulissen Gezerre zwischen den Projektpartnern in Deutschland und Russland. „Icarus fliegt nicht“, spottete der Berliner „Tagesspiegel“.

„Es ist schwieriger geworden“

Führender Kopf hinter dem Projekt ist Martin Wikelski, Direktor am Max-Planck-Institut für Ornithologie in Radolfzell. Nun kann er vermelden, dass „Icarus“ doch noch an den Start gehen soll. „Wir haben jetzt Gott sei Dank einen Anschalttermin. Es ist der 24. Juni“, so der Vogelforscher. Auch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Bonn bestätigt den Termin, auch wenn nach dem Start noch sechs bis acht Wochen lang die Technik getestet werden müsse.

Quelle: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/projekt-icarus-wie-das-internet-der-tiere-ins-stocken-kam-a-1264979.html

Meldung vom 07.07.2019

Tiere aus dem All beobachten / Icarus-Projekt startet unter Vorbehalt

Nach Verzögerungen soll die Tierbeobachtung aus dem All mit „Icarus“ offiziell starten. Doch bis die Forschung beginnen kann, sind weitere Hürden zu überwinden.

„Icarus“ heißt das seit Jahren geplante weltraumsgestützte Beobachtungssystem für Tierwanderungen. Der Starttermin war bereits zweimal verschoben worden. Am Dienstagnachmittag soll das Kooperationsprojekt der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) nun online gehen. Geleitet wird es von Martin Wikelski, Direktors des Radolfzeller Max-Planck-Instituts für Verhaltensbiologie. Zunächst seien Tests geplant. Frühestens im Herbst könne die eigentliche Forschung beginnen.

Ein russisches Bodenkontrollzentrum soll den Bordcomputer und die Icarus-Antenne in Betrieb nehmen. Beides war bereits vor geraumer Zeit auf die Internationale Raumstation ISS installiert worden. Auch in Immenstaad am Bodensee nimmt eine Test-Bodenstation der Firma Space Tech ihren Betrieb auf. Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wissen/tiere-aus-dem-all-beobachten-icarus-projekt-startet-unter-vorbehalt/24533306.html

Meldung vom 10.07.2019

IT-Probleme auf der ISS / Projekt Icarus kann nicht starten

Erneute Verschiebung, diesmal auf unbestimmte Zeit: Das Tierbeobachtungsprojekt Icarus muss weiter warten. Diesmal ist ein einzigartiger Rechner schuld

Erneut ist der für heute geplante Start des weltraumgestützten Beobachtungssystems Icarus verschoben worden. Dieses Mal haben offenbar die Ventilatoren des Icarus-Bordrechners, der im Oktober 2017 auf die Internationale Raumstation geflogen wurde, nicht funktioniert.

Im Januar 2018 war der Bordrechner getestet worden und hat nach Tagesspiegel-Informationen reibungslos funktioniert. Seither allerdings war dieser Computer nicht mehr in Betrieb. Der Bordrechner, der in fünfjähriger Arbeit am Bodensee entwickelt wurde und den es nur einmal gibt, hat zur Kühlung drei Lüfter. Warum die Kühlung nicht funktioniert und der Rechner laut Angaben von Icarus-Projektleiter Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz wieder heruntergefahren wurde, ist noch nicht klar. Quelle: https://www.tagesspiegel.de/wissen/it-probleme-auf-der-iss-projekt-icarus-kann-nicht-starten/24580260.html

Meldung vom 03.11.2019

Icarus-System unternimmt nach technischen Problemen bald einen neuen Anlauf

Der dafür notwendige Computer soll am 1. Dezember zur Weltraumstation gebracht werden, berichtet Projektleiter Martin Wikelski vom Max-Planck-Institut für Verhaltensbiologie. Es ist bereits der zweite Anlauf für das System: Eigentlich hätte der Computer schon im Juli eingeschaltet werden sollen. Wegen technischer Probleme musste er allerdings wieder auf die Erde zurück, das fehlerhafte Bauteil wurde ausgewechselt.

Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000110462055/schwebende-vogelwarte-weltraumstation-soll-tierische-wanderungen-ueberwachen

Meldung vom 25.11

Der Start von Progress-13 zu ISS wird auf den 06.12 verschoben